Was passiert mit dem Unterhaltstitel im Fall einer Lüge?

Hallo an alle !

Ich habe eine vielleicht etwas komplizierte frage aber hoffe den noch jemand kennt sich damit aus. Folgender fall: Eine freundin von mir, war mit einem US Soldaten verheiratet, aus dieser ehe gehen 2 kinder hervor, heirat war in deutschland, scheidung durch ein US Gericht kurz nach der trennung in 2010

Mutter ist mit den Kindern in Deutschland geblieben, Vater ging zurueck in die USA. Mutter hat beim Deutschen gericht einen Unterhaltstitel gegen den Vater erwirkt und behauptet das er nie etwas bezahlt hat. Sie bekam Unterhaltsvorschuss durch das Jugendamt. Nach 6 jahren hat das Jugendamt den Vater in USA angeschrieben um rueckwirkend den Unterhalt zu bekommen. Vater hat bezahlt aber Mutter hat es nicht angegeben.

Mutter hat behauptet das sie nur getrennt sind, also nicht gesagt das die Scheidung durch die USA ging, und hat auch ueber die Summe an erhaltenen Unterhalt gelogen.

Meine Fragen : Bleibt der Unterhaltstitle so wie er ist noch rechtskraeftig oder muss mutter eine neue beanstreben? Welche Strafe erwartet der Deutschen mutter weil sie gelogen hat ? Kann der Vater irgenwas machen von der USA aus ?

Bevor dumme fragen auftauchen : Nein es geht hier wirklich um eine sau doofe freundin von mir. Ich selbst bin nicht damit einverstanden was sei gemacht hat. Ich waere froh wenn mein ex bezahlen wuerde oder ueberhaupt kontakt zu unsere kinder haette

betrug, Familie, Kindesunterhalt
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Ist der Wegfall des Kindes-Unterhaltes bei einem gewalttätigen Kind möglich?

Der Sohn meines Mannes (8 Jahre, aus erster Beziehung) wird immer aggressiver und ungezogener, wenn wir ihn abholen, um das Wochenende gemeinsam zu verbringen. Nun kam es sogar soweit, dass er mich und meinen Mann mit der Hand schlug.

Mit der Kindesmutter darüber zu reden ist unmöglich, da sie nur noch Kontakt über das Gericht wünscht. Jetzt stellt sie auch noch weitere Forderungen, wie z.B. Mehrbedarf finanzieller Mittel. Zudem darf mein Mann nicht mit dem Kind telefonieren und es nun auch nicht mehr sehen, mit der Begründung - entweder alle 2 Wochen oder gar nicht (was schwer ist bei 500km Entfernung).

Das Kind nennt meinen Mann beim Namen und seinen Stiefvater Papa. Er drückt das mit seinen 8 Jahren schon ganz deutlich aus und verletzt meinen Mann zielgerichtet damit. Auch ist er sehr aggressiv. Er schubst Kinder von Klettergerüsten, versucht alles zu "zerstören" und hat vor uns (besonders mir als Stiefmutter) keinen Respekt. Wir haben jahrelang aus Liebe zum Kind keinen Aufstand gemacht, doch nun reicht es uns, dass uns Kind und Mutter uns auf der Nase herumtanzen.

Nachdem das Kind handgreiflich geworden ist, kann mein Mann den Unterhalt kürzen bzw. hat er das Recht keinen mehr zu zahlen?

Das Kind wurde bewusst entfremdet und gegen uns aufgestachelt. Sie verweigert uns jeglichen Kontakt. Und wenn es mal, per Gericht zu einem Termin kommt, wird das Kind gegen uns handgreiflich. Wie sieht die rechtliche Lage aus?

Kindesunterhalt, Gewalt
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Kindesunterhaltsschulden. Wem steht es zu und wie Ausgleich verrechnen?

Ich habe 2 Kinder (17+14), die vor 2,5 Jahren zum Vater zogen. Ich war zu der Zeit Krank. Er forderte natürlich für die Kinder über das Jugendamt Unterhalt, welchen ich nicht zahlen konnte und daher für jedes Kind 643,50 offen waren. Mein Titel belief sich auf 50€ je Kind.

Die Jüngere lebt nun seit Nov13 wieder bei mir und der Vater zahlte seit dem keinen Unterhalt. Er hat im Gegensatz zu mir ein recht gutes Gehalt und mit dem Unterhalt fallen meine Tochter und ich aus dem Bezug von Hartz IV raus. Nun zahlte er seit Juni ans Jugendamt, aber unterschrieb den Titel erst Ende November. Dieser beläuft sich auf 377€ Mon. Ich stimmte beim Jugenamt zu, dass der Unterhalt für das bei ihm verbliebene Kind mit der Nachzahlung verrechnet wird. Also die 643,50 + für 13 Monate ins.650€. Zusätzlich wird natürlich bei der Verrechnung der Teil des Jobcenters aubgezogen, welches ich in den Monaten erhalten habe und das wird dem Amt auch ausgezahlt.

Nun komme ich aber zur eigentlichen Frage. Das Jugendamt gab mir die Berechnung und teilte mir in dem Brief mit, dass der Unterhalt für meine Jüngere, dem ich geschuldet habe (auch 643,50) von ihrem Unterhalt abgezogen wurde und somit nur noch ein Nachzahlung von 74,50 an sie ausgezahlt wird. Nun verstehe ich die Welt nicht mehr. man kann doch nicht den Unterhalt des Vaters welches er dem Kind Schuldet mit dem Unterhalt verrechnen, welches ich dem Kind schulde. Und wo ist nun dieses Geld gelandet? Der Brief kam erst gestern und ich möchte mich vor einer Auseinandersetzung mit dem Jugendamt informieren.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Jugendamt, Kindesunterhalt, Schulden, unterhalt, unterhaltsrecht
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Kindesunterhaltnachzahlung wie verrechnet mit ALG II

Meine Tochter 14 lebt seit Nov. letzten Jahres nach einem 1 1/2 Jährigen Ausflug zum Vater wieder bei mir. Die Ältere 17 lebt weiterhin beim Vater. Da ich die Jahre zuvor seit dem 2 Lebensjahr der Jüngsten aleinerziehend war, habe ich kein so großes Einkommen. Dadurch, dass der Vater sehr gut verdient ist er der Kleinen Unterhaltsverpflichtet und da er sich dagegen währte, dauerte es etwas. Er soll 377€ zahlen abzüglich 50€, die meine ältere Tochter von mir bekäme. Seit Juni zahlte er nun endlich an das Jugendamt pluss 100€ Nachzahlung für den aufgelaufenen Unterhalt. DIeser wurde jedoch vom Jugendamt die ganze Zeit zurückgehalten, da der Vater keinen Titel unterzeichnete. Ende November tat er dies und nun soll das Geld, was beim Jugensamt lagert verrechnet werden, mit dem ALG II was ich erhalten habe. Einge genaue Aufrechnung soll auf dem Weg zu mir sein und mir wurde mitgeteilt, dass meine Tochter 74 € davon erhält. Der Rest soll ans Jobcenter gehen. Für mich unbegreiflich, da ich nicht in vollem Umfang ALG II erhalte sonder nur 180€. Wo kann ich erfahren wie was verrechnet wird? Gilt nicht der eigentliche Zufluss, also dann als er gezaht hat und es mir zufließen hätte müssen? Dürfen die ohne mein Einverständnis das einfach verrechnet?

ALG II, Kindesunterhalt, Nachzahlung, Verrechnung
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Unterhaltsvorschuss / Mangelfall und nun doch "teilweise leistungsfähig"

Guten Tag,

zuerst möchte ich mitteilen, dass mein Kind 2 Jahre alt ist und die Kindesmutter Unterhaltsvorschuss seit der Geburt an bezieht. Mein Einkommen wurde überprüft und das Jugendamt ist zum Ergebnis gekommen, dass ich nicht zahlen muss, das Schreiben setze ich hier noch ein. (Etwas weiter unten).

Ich bin auf "Stundenbasis" angestellt, meine Stunden schwanken und daher auch mein Gehalt jeden Monat, sagen wir, zwischen 900 und 1330 Euro. Die letzten 2 Monate habe ich ein mal 1330 und ein mal 1217 Euro verdient, davon wurde mir, was ich wahrscheinlich nicht absetzen kann, jeweils 100 Euro abgezogen, da ich von der Firma einen Roller-Darlehen von 500 Euro erhalten habe, was auf fünf Monate abgezogen wird. Also hätte ich vorletzten und letzten Monat zumindest zum Teil (Fahrtkosten betragen ca. 80 Euro), Unterhalt bezahlen können. Vor 3 Monaten kam die "Befreiung". Ich weiß nun nicht, wann sie sich wieder melden.

Da mehrere Mitarbeiter eingestellt wurden, kann es auch gut sein, dass mein Einkommen auf 1100-1150 runter geht. Ich also ca. 20-70 Euro zahlen müsste.

1.) Wenn ich das nicht melde, ist dass eine unterhaltspflichtverletzung und muss ich, trotz dem Schreiben vom Jugendamt, den Unterhaltsvorschuss zurückzahlen?

2.) Macht es Sinn, freiwillig beim Jugendamt vorzusprechen und dies zu melden, obwohl jederzeit dass Gehalt runtergehen kann und ich keinen Einfluß darauf habe?

3.) Wenn ich z.B. 70 Euro zahlen muss und meine Firma die Aufträge entzogen bekommen würde, und ich arbeitslos werden würde, müsste ich die 70 Euro dann weiterzahlen? Ich meine, dann kann man es ja nicht mehr?

4.) Was würdet Ihr in dieser Situation machen? Denke schon Tage darüber nach.

Diesen Monat verdiene ich ca. 1150 Euro Netto, abzgl. der 100 Euro für das Darlehen für den Roller.

Hier noch das Schreiben vom JA:

Ende Mai 2014.

Sehr geehrter Herr X,

Ihre eingegangenen Unterlagen haben wir geprüft. Anhand dieser Unterlagen kommen wir zum Ergebnis, dass Sie derzeit zur Leistung einer Unterhaltszahlung für Ihr Kind nicht in der Lage sind. Demnach werden wir weiterhin die Leistungen nach dem UVG für Ihr Kind erbringen, ohne von Ihnen einen Ersatz zu verlangen. Insoweit entstehen keine Unterhaltsrückstände. Wir erlauben uns aber zu einem späteren Zeitpunkt wiederum eine Prüfung Ihrer Einkünfte vorzunehmen. Wir werden uns sodann wieder bei Ihnen melden und entsprechende Unterlagen anfordern. Mit freundlichen Grüßen.

Bitte um Hilfe. Vielen Dank!

Geld, Finanzen, Gesetz, Jugendamt, Kindesunterhalt, Recht, Schulden, unterhalt, Landratsamt, Leistungsfähigkeit
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ALG 2 bwz. Hartz IV -wie läuft es speziell in meinem Fall mit dem Kindesunterhalt ?

Hallo, ich musste mein Gewerbe aufgeben. Jetzt bin ich in ALG 2 abgerutscht, aber muss Kindesunterhalt zahlen, den ich nicht zahlen kann. Wie geht ich da vor ?

Die Besonderheit: Das Jugenamt sagte mir, dass ich meine Exfrau um Stundung bitten könnten und wenn Sie es nicht möchte, sie den Gerichtsvollzieher damit beauftragen kann, meinen geschuldeten Unterhalt einzutreiben. Dieser würde jetzt hier auch nichts holen können, da ich kein verwertbares Vermögen habe, aber ich habe halt Angst, dass mir zu dem Unterhalt noch weitere Kosten entstehen können durch den Gerichtsvollzieher. Einen Anwalt zur Beratung kann ich noch nicht nehmen, da mein ALG 2 Bescheid erst Anfang Juli bearbeitet ist und ich somit bis dahin keinen Anspruch auf einen Anwaltsberatungsgutschein habe. Einen Anwalt kann ich mir selbst ohne Mittel sowieso gerade nicht leisten. Was kann ich unternehmen ? Da meine Ex-Frau da sehr expulsiv reagiert möchte ich Ihr meine Zahlungsunfähigkeit erst mitteilen, nachdem ich das mit einem Juristen besprochen habe, damit ich im Vorfeld nicht in Panik verfallen muss, wenn Sie mir wieder mit sämtlichen rechtlichen Konsequenzen droht. Ich habe wirklich Angst, dass Sie mir meine Existenz zerstört. Ihre eigenen Eltern hat sie schon mürbe gemacht, so dass diese ihr Haus verkaufen und den Betrieb schließen mussten. Wie komme ich an eine Rechtsberatung ? Wer weiss Rat ? Was schulde ich wirklich, wenn ich Zahlungsunfähig bin ?

ALG 2, ALG II, Anwalt, Anwaltskosten, Gewerbe, Hartz 4, Hartz IV, Kindesunterhalt, unterhalt, Prozesskostenbeihilfe
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Selbstbehalt Kindesunterhalt

Ich bin alleinstehende Mutter von drei Kindern (22, 12 und 7 Jahre). Mein ältestes Kind hat einen eigenen Haushalt - ich bin nicht unterhaltspflichtig. Mein mittleres Kind lebt seit 1,5 Jahren beim Vater - mein jüngstes Kind lebt in meinem Haushalt (mittleres und jüngstes Kind haben unterschiedliche Väter). Für mein jüngstes Kind erhalte ich Kindergeld und 404,00 € Unterhalt monatlich. Für mein mittleres Kind zahle ich monatlich 334,00 € Unterhalt und 113,00 Schulgeld. Ich zahle außerdem den Sportverein sowie mtl. hälftig das Klaviergeld (= 19,25 € für mich). Ich verdiene monatlich 1800,00 € netto und habe gelesen, dass der Selbstbehalt bei 1000,00 € liegt. Wird da vom Nettoeinkommen ausgegangen oder muss ich Kindergeld und Unterhalt für mein jüngstes Kind mit einberechnen. Bedeutet Selbstbehalt Nettoeinkommen abzgl. UH oder Nettoeinkommen abzgl. UH und Festkosten wie Miete, mtl. Fahrkosten zur Arbeit, Betreuungskosten, Versicherungen...? Ich bin jetzt in eine günstigere Wohnung gezogen, damit ich den Lebensunterhalt für mich und mein jüngstes Kind bestreiten kann - leider hat mein mittleres Kind nun kein eigenes Zimmer mehr und die Rückkehrmöglichkeit liegt nahezu bei Null (Ziel des Vaters ist erreicht) Wir haben das gemeinsame Sorge - und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Gerichtlich wurde vereinbart, dass mein geschiedener Mann unserem Kind jederzeit die Möglichkeit zur Rückkehr geben muss - allerdings hält er sich an keine Regeln. Ich sehe unsere Tochter sehr selten, weil der Vater mir die Ferien streicht... (Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle interessiert das leider nicht) Ich weiß, dass man die Themen Unterhalt und Besuchsrecht nicht vermischen darf, aber momentan bin ich nur zahlendes "Mitglied". Der Kontakt meines geschiedenen Mannes zu mir beschränkt sich ausschließlich auf 4 SMS zum Thema UH-Pflicht, UH-Erhöhung und anteilige Zahlung für das Schullandheim. Jetzt soll das Schulgeld zum neuen Schuljahr wieder um 6% angehoben werden und ich weiß bald nicht mehr, wovon ich noch alle Kosten bezahlen soll (leider kann ich meinen jüngsten Kind bei weitem nicht das bieten, was meinem mittleren Kind ermöglicht wird - z. B. die Bildung an der selben Schule wie meine Tochter, da ich das hälftige Schulgeld für ihn nicht aufbringen kann). Bin ich verpflichtet, die Schulgelderhöhung mit zu tragen oder könnte ich ggf. aus dem Schulvertrag "aussteigen" ? (dieser wurde damals von meinem geschiedenen Mann und mir unterschrieben). Bitte verstehen Sie mich nicht falsch - ich möchte allen meinen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen - aber ich habe ja dennoch auch eine Verpflichtung für mein jüngstes Kind und oft auch Existenzangst. Für eine fachmännische Antwort wäre ich unsagbar dankbar.

Kindesunterhalt, selbstbehalt
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Kann Kindesmutter Unterhalt für 4 Jahre rückwirkend einfordern?

Hallo,

meine Ex-Lebensgefährtin und Mutter meiner 7 jährigen Tochter hat mich Anfang 2010 verlassen. Sie ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen, welches ich fortan allein unterhalten musste. Wegen des Kindesunterhaltes hatten wir uns anfangs so geeinigt, dass ich solange es nicht geht nichts bezahlen müsse. Ein halbes Jahr später habe ich dann vom Jugendamt einen Titel über 100 € monatl. mit Ihrer Einwilligung aufgeben lassen. Direkt nach dem Termin beim Jugendamt sagte sie mir das es kein Problem wäre, wenn ich es im moment nicht bezahlen könne und sie das nur gemacht hat um etwas in de rHand zu haben und ich es ja, wenn ich wieder flüssig genug bin nachzahlen könne. Wenige Monate später hatten wir mal wieder einen Disput, die Folge war eine Trotzreaktion der Kindesmutter, sie ging zum Anwalt dieser sagte Ihr, dass diese 100€ nicht rechtens wären und sie diesen Titel schnellstmöglich annulieren lassen sollte. Gesagt getan haben wir uns erneut beim Jugendamt getroffen und es wurde eine Unterhaltspflicht in höhe des Mindestunterhaltes festgelegt. Kurze Zeit später sagte Sie erneut das wenn ich nicht bezahlen kann dies kein Problem wäre und ich das ja irgendwann nachzahlen könnte. Nun kommt Sie auf einmal an und fordert seit 2010 rund 3000€ ein, welche aufgrund der unregelmäßigen Zahlungen aufgelaufen sind. Problem damals war, dass sie Angst hatte das sie von der Bank Post bekommt, dass ich den Hauskredit nicht weiter zahlen und sie nun dafür aufkommen müsse. Meine Frage ist nun kann meine Ex Partnerin für unser gemeinsames Kind wirklich den fehlenden Unterhalt von 2010 rückwirkend einfordern?

anspruch, Kindesunterhalt, rückwirkend, unterhalt, Forderung, Rückforderung
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Kostenübernahme: Kieferorthopäde bei minderj. Kind, geschieden Elternteilen (gemeinsames Sorgerecht)

Hallo zusammen,

wie in meiner vorherigen Frage erstmal:

Hier zum Allgemeinen: Geschiedene Eltern, gemeinsames Sorgerecht besteht, Sohn 12 Jahre alt und lebt bei der Mutter (welche einen Freund hat, der sehr gut verdient - wohnen aber offiziell nicht zusammen), Vater zahlt regelmäßig Unterhalt ausschließlich für den Sohn, ist fürsorglich und bekommt regelmäßig rechtlich geregelten Besuch von seinem Sohn.

Fiktive Situation: Die Mutter fordert den Vater auf, dass er sich 50% an den Kosten der Behandlung beteiligen muss. Zu meinem rechtl. Verständnis: Nachdem der Vater Unterhalt zahlt, leistet er somit seine Unterhaltspflicht. Die Mutter hat die Pflicht zur Erziehung und Pflege des Kindes... Das bedeutet doch, dass sie dafür verantwortlich ist, wenn der Sohn eine neue Zahnspange braucht, da er sie nicht regelmäßig getragen hat, oder? Der Vater hat nämlich nicht die Möglichkeit zu überprüfen, wann und ob der Sohn die Termine regelmäßig wahrnimmt und ob er seine Zahnspange regelmäßig/richtig trägt - das würde mit sich bringen, dass die Behandlung ggf. nicht erfolgreich abgeschlossen wird.

Frage: Muss der Vater sich an den Kosten beteiligen? Es handelt sich um so geringe Beträge, die vom Unterhalt hergenommen werden können, jedoch dem Vater sehr in's Gewicht fallen würden!

Familienrecht, Kindesunterhalt, kostenübernahme, sorgerecht, Trennung, unterhalt, Zahnarzt
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Vertragsabschluss minderj. Kind bei geschieden Elternteilen (gemeinsames Sorgerecht)

Hallo zusammen,

ich habe schon gesehen, dass hierzu bereits eine Frage im Portal steht, aber ich komme damit nicht klar und möchte die Frage etwas spezifischer Stellen!

Hier zum Allgemeinen: Geschiedene Eltern, gemeinsames Sorgerecht besteht, Sohn 12 Jahre alt und lebt bei der Mutter (welche einen Freund hat, der sehr gut verdient - wohnen aber offiziell nicht zusammen), Vater zahlt regelmäßig Unterhalt ausschließlich für den Sohn, ist fürsorglich und bekommt regelmäßig rechtlich geregelten Besuch von seinem Sohn.

Fiktive Situation: Die Mutter unterschriebt im Juli einen überteuerten Nachhilfe-Vertrag, da der Sohn laut ihrer Angabe schlechte Leistungen im Fach Deutsch bringt und bald eine weiterführende Schule besucht! Der Vater wird davon im August (4 Wochen später) darüber informiert und von der Mutter aufgefordert die Hälfte zu übernehmen. Auf Aussage vom Sohn wurde bekannt, dass der Kurs Anfang September stattfindet und er einen Doppelkurs belegen muss in Deutsch und Mathe, obwohl laut seiner Aussage keine Probleme in Mathe besteht. Dies ist vom Vater schwer nachzuvollziehen, da er vom Sohn noch nie ein Zeugnis zu Gesicht bekommen hat, obwohl Interesse bestand/besteht.

Der Vater meint, dass sie mit ihm Rücksprache halten muss, da es evtl. andere und günstigere Möglichkeiten gegeben hätte. Der Vater antwortete, dass er sich daran nicht finanziell beteiligen kann, da es zu teuer ist und er nichts davon wusste und einfach damit konfrontiert wurde. Nun droht die Mutter mit dem Rechtsanwalt (was sie immer sofort tut, da sie weiß, dass er sich keinen Rechtsanwalt leisten kann und er damit schlichtweg huschen muss).

Familienrecht, Kindesunterhalt, scheidung, sorgerecht, unterhaltsrecht, Vertrag
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