Einmalige Fortbildung als Privatperson halten. Möglich?

Guten Tag,

ich bin Notfallsanitäterin und arbeite hauptberuflich im Rettungsdienst. Vor ein paar Jahren habe ich für 2 Jahre als Dozentin an einer Rettungsdienstschule gearbeitet. In dieser Zeit habe ich sowohl Schüler unterrichtet als auch Fortbildungen gehalten.

Aus familiären Gründen habe ich mich allerdings dann entschieden wieder zurück in den Fahrdienst (Rettungswagen) zu gehen und bin seither immernoch nebenher als Honorardozentin an dieser Schule tätig.

Nun hat mich ein Hebammenkreisverband angesprochen ob ich noch einmal eine Fortbdildung wie damals (vor 3 Jahren) bei ihnen halten könnte. Da ich allerdings nicht mehr in der Schule angestellt bin, gestaltet sich die Abwicklung über diese schwierig, weshalb ich nun überlege die Fortbildung als Privatperson anzubieten.

Die nötigen Qualifikationen dafür habe ich und ich dürfte auch eine Teilnahmebestätigung für die Hebammen ausstellen. Wie sieht es allerdings aus mit den Rechnungen für die Hebammen? Ich habe ja kein Nebengewerbe angemeldet. Darf ich trotzdem Rechnungen ausstellen und dieses Einkommen ganz normal bei meiner Steuererklärung angeben sowie ich es kenne von meiner Tätigkeit als Honorardozentin? Muss ich hierbei irgendetwas beachten?

Es wird sich definitv um eine einmalige Sache handeln. Ich möchte aktuell nicht regelmäßsig solche Fortbildungen anbieten.

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

C. S.

Fortbildung, Steuern, Privatperson
Wie kann ich am besten für eine automatische Gehaltserhöhung nach der Probezeit mehr anfragen?

Ich habe in Januar ein neuen Job angefangen für eine relativ kleine (200 Mitarbeiter weltweit) Firma, ich mag der Job und habe bis jetzt sehr positive Rückmeldung bekommen und gehe davon aus das ich übernommen werde. Leider bin ich sehr unzufrieden mit meinem Gehalt und merke dass mein Angebot nicht angemessen ist zu meine Qualifikation und vor allem, (bitte verzeihen Sie mir meiner Übermut), dass mein Profil quasi perfekt und vor allem selten ist in meinem Feld zB. eine hoch spezialisierte Bildung mit eine Kombination von 4 Sprachen die ich täglich nutze. Diese Job war eine neue Feld für mich und habe ein Berufsanfänger Gehalt akzeptiert weil ich gedacht habe das in in dem Feld wenig Erfahrung habe - jetzt merke ich dass ich sogar überqualifiziert bin. Auf jeden Fall hat mein Vertrag eine automatische Gehaltserhöhung von 40 auf 42 Tausend nach der Probezeit, was für mich letztendlich Monatlich Netto 200€ heißt und ich finde das einfach zu wenig, vor allem jetzt das ich merke wie ungeschickt mein Angebot überhaupt war. Jetzt ist die Frage ob ich direkt in der (vermutliche) Übernahme Mitarbeitergespräch was sagen soll oder ob ich noch ein bisschen warten soll? Ich habe auch eine interessante Stelle gesehen, vermutlich besser bezahlt, wäre es zu empfehlen mich drauf zu bewerben und damit mit mein jetziger Arbeitgeber besser verhandeln zu können? Eigentlich will ich nicht weg und selbst für ein besseres Angebot wurde ich wahrscheinlich nicht gehen, aber vielleicht lohnt es sich?

Wir haben auch ein paar Problemen mit Übersetzungsfirmen, ich möchte mich für meine Sprachkombinationen Zertifizieren lassen und damit Freelance und für mein Arbeitgeber arbeiten - wäre es eine gute Idee dass in der Übernahme Mitarbeitergespräch anzusprechen bzw. ob die mir die Zertifizierung zahlen können? Oder soll ich lieber noch warten?

Vielen Dank, Cris

Fortbildung, Gehaltserhöhung
Vorweggenommene Werbungskosten als Verlustvortrag bei höherem Bruttoarbeitslohn

Hallo Forum,

ich habe für 2013 meine Steuererklärung abgegeben und möchte meine Kosten für mein Studium als vorweggenommene Werbungskosten geltend machen. Ich habe beim Steuerbescheid Einspruch eingelegt, weil das Amt die Werbungskosten als Sonderkosten deklariert hat, die ich nicht per Verlustfeststellungsantrag "mitnehmen" kann.

Inzwischen hat das Finanzamt geantwortet. Hier der genaue Wortlaut:

"Wie sie aus der beigefügten Proberechnung 2013 entnehmen können würde, sich unter Berücksichtigung ihrer Ausbildungskosten kein negativer Gesamtbetrag der Einkünfte ergeben. Eine Verlustfestellung käme somit nicht in Betracht. Ich [Das Finanzamt] rege an den Einspruch zurückzunehmen"

Hier ein Auszug aus der Proberechnung:

  • Einkünfte aus nichtselbsständiger Arbeit:
  • Bruttoarbeitslohn: 7000
  • ab Werbungskosten: 5000
  • Gesamtbetrag der Einkünfte: 2000

Ich bin unsicher wie ich das interpretieren soll.

Weil ich gearbeitet habe kann ich die Werbungskosten nicht geltend machen. Hätte ich gar nicht gearbeitet (Bruttoarbeitslohn bei 0) könnte ich die Werbungskosten in voller Höhe ansetzen. Habe ich das richtig verstanden?

Das wäre doch ein merkwürdiger Anreiz gar nicht zu arbeiten? Ich könnte auf der faulen Haut liegen und später mein Geld durch eine Steuerminderung einstreichen.

Aber weil ich jetzt arbeite kann ich das später nicht tun? Durch den Grundfreibetrag von 8130 zahle ich doch sowieso keine Einkommenssteuer also warum werden dann die Werbungskosten abgezogen?

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand den Sachverhalt erklären kann.

Beste Grüße

mernerp

Studium, Ausbildung, Finanzamt, Fortbildung, Verlustvortrag, werbungskosten, Ausbildungskosten, Einspruch
Finanzamt akzeptiert komplette Fortbildung neben dem Beruf nicht an!?

Hallo Zusammen, ich habe einen festen Job und mache neben dem Beruf an einer Abenduni eine Fortbildung zum Betriebswirt. Ich habe in meiner Steuererklärung die - Fortbildungskosten (Kursgebühren) - Fahrkosten zur Lehrveranstaltungen - Fahrkosten Lerngemeinschaft normal geltend gemacht. Das Finanzamt hat aber komplett alles abgelehnt. - Die Kursgebühren wurden komplett nicht berücksichtigt, eine Begründung ist nicht im Bescheid. - Fahrkosten hat das Finanzamt auf 5 km reduziert und akzeptiert. Obwohl ich von der Arbeit zur Vorlesung 30 km fahre. - Lerngemeinschaft wurde auch nicht akzeptiert, mit der Begründung. „Die Aufwendung für die Lerng. wurden nicht anerkannt, da eine ausschließlich berufliche Veranlassung nicht nachgewiesen wurden konnte. Es wurden keine Angaben über Beginn, Dauer und Inhalt bzw. Ausbildungsstand der einzelnen Treffen gemacht" Sollte hier zu sagen, dass ich die Lerngemeinschaft sehr detailliert aufgelistet hatte mit Fach, Datum, Wo und Unterschriften.

Der Knaller ist: Ein Arbeitskollege von mir, macht die gleiche Fortbildung, bei Ihm wurde alles akzeptiert ohne Nachfragen vom GLEICHEN Sachbearbeiter! Das ist doch eine Frechheit vom Finanzamt!

Meine Frage: Selber Einspruch oder Steuerberater? Mir Fehlt die Zeit und das nötige Fachwissen, Eure Empfehlungen? Vielen Dank Im Voraus.

Finanzamt, Fortbildung, Steuererklärung, Steuern, werbungskosten

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