Kann das Jobcenter erzwingen, den Schulbesuch abzubrechen?

Hallo ihr Lieben, ich habe da mal eine Frage an euch.

Ich bin von NRW nach Niedersachsen gezogen, ich beziehe aktuell vom Jobcenter ALG II. Da ich die letzten Jahre schwer erkrankt war, und es mir wieder ein wenig besser geht, habe ich entschieden, einen Schulabschluss, den Realschulabschluss noch mit 27 nachzuholen, um danach auf direkten Wege in die Ausbildung zu gehen. Auch wenn ich trotz Krankheit in den Jahren zuvor es schon mal versucht habe, aber durch die psychischen Erkrankungen gescheitert bin.

Seitdem bin ich in Vollzeit an einer berufsbildenden Schule beschäftigt. An dieser Schule nimmt man sich außerdem meiner psychischen Erkrankung an, die durch ein Trauma damals ausgelöst wurde, und ich mache erstmals durch die Betreuung vor Ort gesundheitliche Fortschritte nach vielen Jahren. Dieser neue Weg von mir wurde vom Jobcenter auch erst mal akzeptiert. Sie wussten lange vor Ende der Sommerferien, was ich vorhabe, und haben dann auch eine Schulbescheinigung angefordert, und bekommen.

Jetzt meint man aber plötzlich, inmitten des Schuljahres, wo ich seit Ende der Sommerferien Vollzeit beschäftigt bin, diesen Weg anzuzweifeln. Ein Schulbesuch überhaupt, also generell Weiterbildung, stellt man mir nun von heute auf Morgen infrage. Sie begründete das am Telefon mit zwei Punkten. 1. Ich war ja damals bis ich 18 wurde lernbehindert und habe eine Förderschule besucht. 2. Die letzten Schulversuche waren ja gar nicht erfolgreich, das hängt sicher mit meiner damaligen Lernbehinderung und Schule zusammen.

Aber: Ich habe nach dieser Schule noch zwei Abschlüsse nachgeholt. Den Hauptschulabschluss und den Hauptschulabschluss 10. Nach Erfüllung der Schulpflicht und nach Erwerb dieser Abschlüsse, fällt die Behinderung, und der Förderschwerpunkt und Anspruch Lernen damit gesetzlich weg.

Kann mich das Jobcenter jetzt trotzdem dazu zwingen meine Vollzeitbeschäftigung an der Schule aufzugeben? Was kann ich tun?

ALG II, Behinderung, Hartz IV, jobcenter, weiterbildung, Schule und Ausbildung
Weiterbildung zum Immobilienmakler IHK mit Schufaeintrag?

Guten Tag,

ich hatte am Freitag ein Bewerbungsgespräch mit einer großen Immobilienmakler Firma gehabt.

Ich möchte als Quereinsteiger in die Immobilienbranche einsteigen. Der Geschäftsführer wäre bereit mir die Ausbildung vorzustrecken und meint mit der ersten Provision könne ich ihm die zurückzahlen.

Diese intensiv Weiterbildung dauert zwei Wochen und wird an der IHK geprüft.

Meine Recherchen haben jetzt ergeben, dass eine Voraussetzungen dafür eine Zuverlässigkeitsprüfung nach Paragraph 34c ist.

Zitat aus dem Paragraphen

„Die Erlaubnis ist zu Versagen wenn:

der Antragsteller in ungeordneten Vermögensverhältnissen lebt; dies ist in der Regel der Fall, wenn über das Vermögen des Antragstellers das Insolvenzverfahren eröffnet worden oder er in das vom Vollstreckungsgericht zu führende Verzeichnis (§ 26 Abs. 2 Insolvenzordnung, § 882b Zivilprozeßordnung) eingetragen ist“

Bedauerlicherweise habe ich eine eidesstattliche Versicherung abgegeben und hatte schon Kontopfändungen. Außerdem habe ich Schufaeinträge. Ich zahle die Schulden aber nach und nach ab und möchte sie wirklich los werden.

Ein Insolvenzverfahren hat es nie geben.

Werde ich diese Weiterbildung in meinem Falle trotzdem machen dürfen? Ich wäre vorerst ja auch erstmal als Makler über die Firma eingestellt, in die Selbstständigkeit würde ich mit diesem Büro gehen wenn ich Erfahrung gesammelt und meine Schulden vollständig getilgt habe.

Immobilien, weiterbildung

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