Mietwagen für berufliche Fortbildung steuerlich absetzen? Kann ich neben den 0,30 Cent/km auch die Rechnung des Mietwagens absetzen? Wenn Ja, wie :)?

3 Antworten

Nein, denn wenn ich ein Auto kaufe, um damit zur Arbeit fahre, kann ich auch nur die gefahrenen Km ansetzen und nicht den Kaufpreis zusätzlich. 

Telegrammstil okay. Leider dran hängengeblieben. Denke über Stil nach. Stop.

Enno, viele neue Nutzer sehen die Eingabemöglichkeit “details hinzufügen“ gar nicht und versuchen dann, die Frage in die Überschrift zu quetschen. Auch das zwingende Fragezeichen verwirrt viele.

Meine Vermutung: Doppelt absetzen geht natürlich nicht, es können aber die tatsächlichen Kosten des Mietwagens abgesetzt werden. Richtig?

3
@Brigi123

Tatsächlich habe ich die Möglichkeit zur "Details hinzufügen" nicht gesehen, sorry

Also ich bin zur meiner beruflichen Fortbildung privat mit einem Mietwagen gefahren. 

Ich werde die Pauschale für Fahrtkosten absetzen. (0,30Cent/km)

Die Frage ist kann ich noch separat den Mietpreis des Autos absetzen? Als zb. Sonderausgaben 

0
@wurzlsepp6682

Den Hinweis hat sie wohl bisher nicht verstanden. Dann wird ihr wohl das FA antworten.

1

Warum "auch"? Und wieso 0,30 Cent/km? Sind Dir denn für diese Kostenpauschale/km überhaupt Aufwendungen entstanden?

Jetzt Du;-)

Ich bin wegen einer beruflichen Fortbildung privat mit einem Mietwagen gefahren. Hin und Zurück um die 1100km. Wie kann ich das Absetzen? Pauschale nur, oder Pauschale + Mietwagen Preis. 

0

Frage zu kilometerpauschale bei Selbstständigen

Hallo miteinander :) Ich bin Freiberufler und nutze mein Auto sowohl dienstlich als auch privat.

Momentan fahre ich einen verbrauchsarmen, günstig versicherten Opel Corsa, der mich pro km etwa 0,18 € kostet (darin ist Sprit, Versicherung, Steuern, Werkstattkosten, Service und Wertverlust usw. enthalten. Mein Wagen fährt somit sehr günstig, weitaus günstiger als der Betrag (0,30€) den man pro km beim Finanzamt geltend machen kann.

Nun ist es ja so dass man bei 10-50% gewerblich gefahrenen km ein Wahlrecht hat ob der Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen gilt. Wird der Wagen mehr als 50% gewerblich genutzt, so wird er zwangsläufig als Betriebsvermögen gewertet.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Angenommen es steht kurz vor Jahresende knapp auf knapp was den gewerblich gefahrenen Anteil betrifft und stehe bspw. bei 51% gewerblich zu 49% privat, sollte ich dann versuchen diesen Anteil wieder unter 50% zu drücken z.B. in dem ich zu den Kunden mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre und/oder eine private Reise mache?

Denn wenn ich das Steuersystem richtig verstehe, so arbeiten (bei meinem 18ct/km-Wagen) die 30ct, die ich pro km absetzen darf so lange für mich, so lange der Wagen als Privatvermögen gilt, da ich ja mehr absetzen darf, als er tatsächlich kostet. Und sobald der Wagen als Betriebsvermögen gilt arbeitet der 30ct-Satz gegen mich!

Ist meine Überlegung richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich möchte das in einem Beispiel veranschaulichen:

Auto-Kosten pro Jahr 5800€, gefahrene km: 32000 km

Szenarion A: Ich fahre 15900 km (49,7%) betrieblich. Nun darf ich 15900 x 0,30€ = 4770€ von der Steuer absetzen.

Szenario B: Ich fahre 16100 km (50,3%) betrieblich. Nun gilt der Wagen als Betriebsvermögen, was zu Folge hat dass ich alle Kosten (5800€) abzüglich den privat gefahrenen km (15900 km x 0,3 = 4770 €), also 5800 minus 4770 = 1030€ absetzen darf.

Fazit: Wenn ich ausgegangen von Szenario B nur 200 km mehr privat fahre darf ich 3740€ mehr von der Steuer absetzen, da für mich die Wertung als Privatwagen großen Vorteil bringen würde.

Hab ich da einen Denkfehler oder ist das wirklich so? Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar! :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?