Steuerliche Behandlung von unbezahlten Urlaub für Fortbildung

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4 Antworten

Bitte - welche Logik deinem Gedankengang als Grundlage dienen soll, ich kann es nicht nachvollziehen .

"sog. unbezahlter Urlaub" bedeutet keinen Lohn, aber auch keine Lohnsteuer. Dein Jahresgehalt ist also um diesen Betrag geringer - also zahlst du auch weniger Steuern für das Jahr insgesamt. Und jetzt möchtest du diese Zeit nochmals vergoldet haben -- Das geht natürlich nicht !!!

Allerdings: solltest du für diese berufliche Fortbildung in dieser unbezahlten Zeit noch zusätzlich Kosten gehabt haben, wie Seminargebühr, Fahrtkosten, Unterkunft, Verpflegung -dann sind diese natürlich als Werbungskosten ansetzbar...

Aber wie verhält es sich mit dem Verdienstausfall durch unbezahlten Urlaub, den man zur Durchführung der beruflichen Fortbildung genommen hat?

Willst Du uns auf selbigen nehmen? Wenn Du keinen Verdienst hast, ist das doch die tollste Steuersparidee überhaupt. Ohne Verdienst zahlst Du auch keine Steuern und jetzt willst Du mit ersparten Steuern noch mal Steuern sparen. Erzähl das nur ja keinem weiter, insbesondere nicht dem Finanzamt. Nicht, dass die Dich zum Amtsarzt schicken!

Das ist eine echte Geschäftsidee!

Ich lasse mich am 30.6. irgendwo für 1.000.000.- Euro monatlich anstellen, nachdem ich meinen bestehenden Job am 29.6. gekündigt habe. Nach 1 Tag nehme ich unbezahlten Urlaub für 14 Tage und kann dann 14 x 2.740.- Euro steuerlich absetzen. Nach den 14 Tagen fange ich wieder bei meinem alten Arbeitgeber für 3.500.- Euro brutto an.

Mein Bruttoverdienst hat sich in dem Jahr auf 42.000.- Euro (./. Anteil für 14 Tage) belaufen, dagegen setze ich dann den Lohnausfall mit 38.360.- im Rahmen der Einkommenssteuererklärung als Kosten für die berufliche Weiterbildung ab.

Von der Steuererstattung schenke ich dann meinem alten Arbeitgeber 2.740.- Euro.

Und dann lasse ich mir die Idee noch patentieren und werde den Fragesteller mit einem noch zu verhandelnden Anteil beteiligen.

wer soll den Verdienstausfall zahlen? Wie soll das gehen?

Du verdienst mehr, zahlst dadurch weniger Steuern. Das war's.

Damit wirst du keine ähnlich gelagerten Fälle finden, denn die gitbt es nicht.

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