Was kann Mädchen beantragen beim Auszug aus Elternhaus aber noch schülerin 12.Klasse?

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Nun, die Eltern sind unterhaltspflichtig bis zum Abschluss einer ersten qualifizierenden Ausbildung. Das ist auch nicht an eine starre Altersgrenze gebunden.

Unter 18 Jahre haben die Eltern auch das Recht zur Aufenthaktsbestimmung, sprich festzulegen, wo das Kind lebt. Nach Erreichen der Volljährigkeit kann die Dame selbst entscheiden, wo sie lebt.

Unterhalt muss nicht in Barleistung erbracht werden. Die Eltern können ihre Unterhaltspflicht auch in Form von Naturalleistungen erbringen. Das heißt konkret: Durch Wohnraum, Verpflegung und Taschengeld.

Kindergeld ist wieder ein ganz anderes Thema. Es steht den Eltern zu.

Weigern sich die Eltern bleibt nur der Gang zu den Sozialbehörden - vulgo ALG II. Ob das jedoch bewilligt wird und in welcher Höhe hängt vom Einzelfall ab.

Zielführender wäre es alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und die Alternativen zu besprechen. Als "Schwiegermutter" jetzt Fakten zu schaffen löst nicht das Kernproblem, sondern schafft nur neue Probleme.

Als Schwiegermutter Fakten zu schaffen ...

ist meistens ein Problem......

;-))))

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Das Ziel ist auch von mir ,das sie mit ihren Eltern an einem Tisch zu einem ruhigen und vernüftigen Gespräch kommen kann, da sie ja auch jetzt kurz vor den Prüfungen steht.. Ich habe ihr auch geraten einen Brief an ihre Eltern zuschreiben und darin ihnen mitzuteilen wie ihr zumute ist und warum sie jetzt diesen Schritt geht. Das grösste Problem ist ihr Vater. Er fängt sehr schnell an zu schreien selbst in meinem Beisein hat er da keine Hemmungen. Da war ich schon ganz schön erschrocken, denn das gibt es in meiner Familie nicht. Meine Kinder sind auch keine Engel, aber mein Mann und ich wir reden mit unseren Kindern. Ich finde wer schreit ,bei dem setzt das Gehirn aus. Vielen Dank für diese Antwort hat mir schon geholfen

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Hallo schirmchen!

Erste Anlaufstelle sollte für das Mädchen das Jugendamt sein. Sie ist zwar schon volljährig, dort wird aber auch jungen Erwachsenen, mit häuslichen Schwierigkeiten geholfen!

Dann habe ich hier noch mal einen Link, den sie sich mal genauer durchlesen soll. Hier findet man eigentlich alles zu Rechten, aber auch Pflichten, zur und bei der Finanzierung einer Ausbildung:

http://www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/unterhalt.php?seite=2

Alles Gute

Wenn das Klima im Elternhaus "vergiftet" ist, dann hilft nur der Gang zum Jugendamt. Auch das mit dem Kindergeld ist nicht so einfach - das steht primär einmal den Eltern zu. Sie kann im Prinzip nur alleine von zuhause ausziehen und die Eltern auf Unterhalt verklagen. Da sie über 18 Jahre ist, kann sie alleine entscheiden, ob und welche Ausbildung sie auswählt. Die beste Hilfe für das Mädchen ist, sie bei der Selbstfindung zu unterstützen und ihr Selbstbewußtsein so zu stärken, dass sie im Elternhaus dem Vater gegenüber klar ihre Vorstellungen vertritt und auch durchsetzt.

Hauptgewerblich selbstständig und Arbeitnehmer zugleich?

Hallo Ich arbeite als Wirtschaftsingenieur im Qualitätsmanagement und bin Berufseinsteiger. Ich Spiele schon seit meinem Studium mit dem Gedanken, mich selbstständig zu machen. Die Branche, das Geschäftskonzept, Kontakte, Kapital, etc. ist alles vorhanden und mehrfach durchdacht. Mein Plan war es, diese selbstständigkeit nebengewerblich durchzuführen. Die Grenze von 20h/Woche werde ich nicht überschreiten, jedoch wird mein Umsatz garantiert die Grenze von 17.500 Euro im Jahr in kürzester Zeit sprengen. Somit wäre ich hauptberuflich selbstständig und müsste ich mich meines Wissens privat versichern. Welche weiteren Komplikationen erwarten mich? Die Erkenntnis meines Unternehmens von der Selbstständigkeit sowie die Zahlung von Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, etc. ist mir bewusst. Ich kalkuliere meinen Verdienst in der Selbstständigen Tätigkeit doppelt so hoch und mit exponentiellen Zuwachs ein, als mein Arbeitnehmerverdienst, jedoch möchte ich dennoch meinen Job nicht in so kurzer Zeit kündigen, da mir das Studium dann doch zu sinnlos wäre. Meine Arbeitnehmer Tätigkeit steht in keinem Zusammenhang zu meiner selbstständigen Tätigkeit.

Ich meine gelesen zu haben, dass die Einkünfte von der selbständigen Tätigkeit als auch die vom Arbeitsverhältnis in einen Topf geschmissen werden und dadurch die Steuer Abgaben entstehen. Würde es Sinn machen, das Gewerbe auf meine Frau, die ebenfalls Arbeitnehmerin ist, anzumelden, und sie tatkräftig zu unterstützen, da sie weniger als ich verdient? Sprich Gewerbe läuft auf meine Frau, Jedoch erledige ich die meisten gewerblichen Transaktionen.

Ist meine Denkweise richtig? Welche Steuerklasse ist empfehlenswert?

Bin dankbar über jede ernst gemeinte Antwort LG

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