Nun, probieren wir es mal mit Faktennach dem Asylgesetz:

Es gibt in der untersten Stufe Geduldete bzw subsidiär Schutzbedürftige. Dieser Status dauert etwa ein Jahr an. Alle Personen die nicht Asylberechtigt sind nach den Genfer Konventionen oder dem Grundgesetz werden hier einkategorisiert.

Diese Gruppe bekommt etwa 120€ im Monat Barleistung als Taschengeld, eine Unterkunft in einem Wohnheim, Kleidung und Essen. Und auf Behandlungsschein ärztliche Versorgung.

Besteht ein Grund für die Beantragung von Asyl, so nennt sich der Status Flüchtling oder Asylberechtigte.

Diese Gruppe bekommt als Barleistung 312 Euro im Monat, ansonsten Leistungen wie oben.

Bei Anerkennung des Asylantrags beziehen diese Personen dann diesselben Leistungen wie jemand der Hartz IV bezieht. Erst auf der Stufe hat man vollen Anspruch die medizinischen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Man darf schon 3-4 Jahre warten, bis eine Anerkennung des Asyls erfolgt.

Das Thema Rente ist ein separates Thema. Wer privat nicht vorgesorgt hat und gering verdient hat hat kein üppiges Aukommen. Doch durch Wohngeld etc kann man auf 900 Euro im Monat kommen.

Das sind die Fakten.

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Im Nachang nein, jedoch wenn erkennbar z.b. Jahresmitte dann ja.https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__41.html

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Also Kündigen ist die teuerste Option. Um sauber antworten zu können fehlen Infos wie

a) monatlicher Zahlbetrag

b) aktueller Stan

c) Rückkaufswert

d) verbleibende Laufzeit

Alles andere ist Glaskugelcharakter und nicht seriös. Ach ja, die AVB und Gesundheitszustand sowie Optionsrechte sind wichtig...

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Nun, ersteinmal vorweggenommen, dass jeder BU Versicherer andere Definitionen bezügllich der Einkommensgrenze, dem Einkommensnachweis und der Lebensstellung hat.

Daher mal die Regeln skizziert, wie sie der BGH definiert hat. Es gibt zwei Punkte die es zu beachten gibt: Der erste Punkt betrifft die Einkommenshöhe (da sind die 80% als Obergrenze lehal definiert) das zweite betrifft die Lebensstellung bzw den Beruf selbst. 

Wenn beispielsweise ein Meister BU wird und dann später eine Tätigkeit als Aushilfe annimmt, so kann er durchaus mehr als die 80% verdienen, da er argumentieren kann, dass diese Tätigkeiten vom Niveau bzw erforderlichen Ausbildungsstand nicht der vorherigen Lebensstellung entspricht.

Fazit: Einkommen ist das eine - die soziale Stellung des neuen Berufs ist jedoch zu berücksichtigen.

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben. Ja, so eine Situation kann auftreten! In diesem Fall wäre ein Ansatz nur noch Teilzeit arbeiten zu gehen, sofern man die BU Rente behalten will.

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Nun, du bleibst kostenfrei familienversichert wenn du

A) als Minijobber bei einer regelmäßigen Tätigkeit nicht mehr als 450€ im Monat verdienst

oder

B) aus einer regelmäßigen selbstöndigen Tätigkeit nicht mehr als 385€ Gewinn pro Monat erzielst.

Ausnahme: Bei einem zeitlich begrenzten Zeitraum von maximal 2 Monaten darfst du als Angestellter auch mehr als die 450€ verdienen, da es sich nicht um eine regelmäßige Tätigkeit handelt.

Liegst Du bei regelmäßiger Tätigkeit im Fall B über der Grenze, so musst Du Dich freiwillig selbst krankenversichern. Kostenpunkt ca 350€ im Monat, wenn Du als hauptberuflich selbständig von der GKV eingestuft wird.

Ähnlich verhält es sich beim Status Student.

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Verzockt

Einleitung: Hingerissen von meinem unverbesserlichen Zockertrieb habe ich im letzten Jahr u.a. einige Positionen Optionsscheine erworben, die bei Fälligkeit entweder total wertlos waren oder mit noch 0,001 € (in Worten: ein Zehntel Cent) pro Stück verkauft werden konnten. Im letzteren Fall ist die Differenz zwischen Veräußerungserlös und Anschaffungskosten jeweils in meinem bei der Bank geführten "Verlusttopf" gelandet.

In den übrigen Fällen hat mir die Bank lediglich ein freundliches Schreiben geschickt und mitgeteilt, dass die Wertpapierposition aus dem Depot wegen totaler Wertlosigkeit ausgebucht worden ist.

In beiden Fällen ist das Geld weg - so weit, so gut. Bei dem, was im Verlusttopf landet, kann ich aber wenigstens, falls mal wieder fette Jahre kommen sollten, noch gegen spätere Gewinne aufrechnen. Die Totalverluste hingegen tauchen nirgends auf und auch das Finanzamt erfährt nicht automatisch davon.

Fragen: Sind auch diese Totalverluste, bei denen die Papiere einfach ausgebucht werden und die Anschaffungskosten sozusagen im Sande versickern, einkommensteuerlich irgendwie verwertbar? Ich denke ja spontan an (negative) Gewinne aus Veräußerungsgeschäften (§ 20 Abs. 2 EStG), aber da zuckt meine Bank mit den Schultern und sagt: Geht wohl net, eine Veräußerung hat ja gar nicht stattgefunden, die Papiere sind einfach von einem schwarzen Loch aufgesogen worden.

Da regt sich in mir wiederum etwas Ärger, hervorgerufen durch sich aufdrängende Analogien zu anderen Einkunftsarten. Wenn ich z.B. an einer Kapitalgesellschaft beteiligt bin, die pleite geht, ist meine Einlage auch weg, aber über § 17 EStG kriege ich den Verlust in meine Steuererklärung. Wieso soll es bei Veräußerung zum Preis von nahezu Null möglich sein, aber bei Verlust durch Totalnull nicht - klafft da nicht eine ausfüllungsbedürftige Lücke im Gesetz?

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Nun, dazu hat sich bereits das BFH geäußert - BFH AZ. IX R 50/09 IX R 12/11 und zugunsten der Anleger entschieden, dass dieses im Fall des Totalverlustes steuerlich geltend machen kann.

Doch die Finanzverwaltung hat die Anwendung des BFH Urteils am 27.3.2013 für die Arä der Abgeltungssteuer (ja ich weiß den Begriff gibt es nicht) ab 2009 nicht übertragbar ist. - Ohne Begründung!

Good Luck!

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Ein gesetzlicher Anspruch besteht nur auf Entgeltumwandlung im Rahmen des Duchführungswegs Direktversicherung und in maximaler Höhe von 4 % des Entgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze der deutschen Rentenversicherung.

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Es geht um kleines Geld, dein Arbeitgeber möchte ein paar Cent sparen. für Dich hat das folgende Konsequenzen bei dem "Deal":

  • Verlust von Wartezeiten (wenn du Rente beantragen willst)
  • Verlust von Einzahlungen und somit Altersvorsorge

Das ist ja alles ärgerlich, aber nicht schlimm. Das was Du und dein Chef nicht wissen ist, dass die Leistungen der DRV nicht nur Rente sind, sondern auch andere Komponenten hat. Und die wären für mich ein klarer Grund das nicht zu unterschreiben:

  • Verlust der Riesterfähigkeit
  • Keine Sicherung, wenn man ein Reha Fall wird

Letzter Punkt ist für mich ein No Go. - Frag mal deinen Chef ob er das gewusst hat?

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Also, Versicherungsbeiträge können im Rahmen der Steuererklärung als beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben geltend gemacht werden. Meist ist der Höchstbertrag schon durch KV und DRV Beträge "verbraucht" so dass es sich nicht in der Praxis bemerkbar macht.

Die Rückgewähr der Beiträge werdén wie eine Kapital LV behandelt. Bei Laufzeit über 12 Jahre ist das steuerfrei.

Das sind die steuerlichen Aspekte, nach denen Du gefragt hast.

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Wenn Sie einen sozialversicherungspflichtigen Beruf annehmen, werden Sie nach § 5 SGB versicherungspflichtig und werden Mitglied in der PKV. Das gilt, wenn Sie unter 55 sind.

Mit ihrer PKV sollten Sie das Gespräch suchen, ob eine Anwartschaft oder ggfs Umstellung in einen Zusatztarif sinngebend wäre.

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Nun, gesetzliche Grundlage ist § 240 SGB V. Die Details der Durchführung regelt der GKV Spitzenverband. Anbei das relevante Dokument dazu, in der auch sämtliche Details wie

  • Beitragsberechnung bei Hauptberuflich Selbständigen
  • Nachweispflichten
  • Beitragsanpassungen bei schwankenden Einkommen

http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/Grundsaetze_Beitragsbemessung_Freiwillige__30052011.pdf

Vielleicht noch ein paar ungefragte Empfehlungen zum Start in die Selbständigkeit

  • Bitte prüfen, ob ein GKV Wahltarif der ggfs ein Krankentagegeld beinhaltet sinnvoll ist
  • Bitte auch prüfen, ob eine Unfallversicherung bei der Berufsgenossenschaft sinnvoll ist
  • Falls Gründungszuschuss bezogen wird, ist der GKV Beitrag im ersten Jahr geringer

Bin jetzt nicht auf die Möglichkeiten privatwirtschaftlich abzusichernder Risiken eingegangen, das setze ich mal als bekannt Voraus.

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Die Beitragsbemessung für freiwillig GKV Versicherte richtet sich nach § 240 SGB V. Jährlich ist als Nachweis der Steuerbescheid bei der GKV einzureichen. Anhand dieses Dokumenrs kann es auch zu Nschzahlungen kommen. Bei Überzshlungen wird dieses auf künftige Beträge angerechnet - eine Erstattung erfolgt nicht. Die untere Beitragszahlung liegt bei etwa 350€ - auf Antrag und Nachweis geringerer Einkünfte ggfs auch weniger.

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Nö, wenn du Pflichtversichert in der KvdR bist, so interessiert die GKV nur deine gesetzliche Rente und die betriebliche Rente. Selbst wenn Du als Mitglied in der KvdR jeden Monat eine Million € bekommst, erhöht sich Dein GKV Beitrag um 0€.

Etwas anderes ist es, wenn Du freiwliigiges Mitglied in der GKV bist. Dann interessiert die GKV auch das.

Kurz gesagt: Das ist der - flapsig formuliert - der Treuebonus der GKV. :-)

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Lässt sich mit diesen Angaben nicht beantworten. Generell haben wir in D Krankenversicherungspflicht. Entweder gesetzlich oder privat. Erst Recht wenn man mehr als 183 Tage im Inland ist und seinen Wohnsitz hier gemeldet hat.

Eine substitutive Krankenversicherung (als Ersatz für GKV) muss nach § 12 VAG folgende Kriterien erfüllen:

  • Geschäftsbetrieb im Inland
  • Absicherung ambulant und stationär
  • Basistarif
  • maximiert auf 5000€ SB pro Jahr

Die polnische KV erfüllt diese Kriterien nicht. Falls er nicht in die GKV kommt (freiwilliges Mitglied) wird es sich entweder

  • incoming Police absichern
  • PKV versichern müssen

Doch letzteres setzt Aufenthaltserlaubnis, Bonität etc voraus, wenn es nicht der Basistarif sein sollte.

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Also, dann wollen wir mal.

Ich habe verstanden: - Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Inland - Bezug von Witwenrente - Bezug von Altersrente

Unklar: - Verdienst über JAEG? - Vorversicherung NHS oder Privat? - Bezüge so gering, das Anspruch auf Witwenrente besteht?

Anhand des Versicherungsbogens wird gefragt, wie der Verlauf ist. Das entscheidet, ob er freiwilliges oder Pflichtmitglied in der GKV ist.

Während der Erwerbstätigkeit ist das irrelevant, da alle genannten Einkünfte GKV pflichtig sind. Jedoch:

  • für angestellte Tätigkeit bekommt er AG Zuschuss nach § 257 SGB V
  • für Altersrente - auf Antrag (!) den staatlichen Zuschuss

Relevant wird es dann, wenn er komplett in Altersruhestand geht. Dann entscheidet der Status freiwillig bzw Pflichtmitglied in der KVDR ob

  • auf gesetzliche Rente, baV, Witwenrente die GKV Beiträge erhoben werden (KvdR)
  • zusätzlich auf Mieterträge, Kapitalerträge etc. auch KV Beträge erhoben werden.

Hat er contributions zum NHS geleistet, so wird aufgrund des (geschilderten) Vorversicherungsverlaufs mutmaßlich die Bedingung für die KVDR erfüllt sein.

Wenn er privat versichert war, so ist es entscheidend, welchen Status er für die UK Tätigkeit mutmaßlich im Inland gehabt hätte.

Alles klar?

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Nun, wenn man die Ausführungen des GKV Spitzenverband wörtlich auslegt, reicht der Zeitpunkt der Meldung. Für Dich ist relevant, dass Du Dich auf § 5.1.13 berufst.

Wichtig ist jedoch zu wissen, seit wann Du wieder in der GKV bist bzw. wie Du den Antrag gestellt hast.

Details: siehe hier. http://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/beitragsschulden/beitragsschuldengesetz_1.jsp

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Was kann Mädchen beantragen beim Auszug aus Elternhaus aber noch schülerin 12.Klasse?

Mein Sohn seine Freundin kommt mit ihren Eltern nicht auf einen Nenner und möchte jetzt dort ausziehen und gern zu uns kommen. Ich habe kein Problem damit, aber ich weis jetzt nicht was ihr an finanziellen Mitteln zur Verfügung steht bzw. was und wo sie was beantragen kann. Ich denke mal das ihr auf alle Fälle ihr Kindergeld zusteht, da sie ja noch Schülerin (kurz vorm ABI) ist. Sie wird von ihrem Vater fast immer angebrüllt wenn ihm was nicht passt (ist auf Montage und alle zwei Wochen nur zuhause). Ihre Mutter steht in der Woche hinter ihr und wenn der Vater in der Tür steht ist davon nichts mehr zuspüren. Von dem Vater aus muss das Kind studieren oder mindestens eine Lehre im Bereich Steuerwesen absolvieren . Jetzt hatte ich ein Gespräch mit ihr und sie interessiert sich auch für Zierpflanzenproduktion. Wir haben dann zusammen Lehrstellen gesucht und Bewerbungen weggeschickt und auch Vorstellungsgespräche vereinbaren können und ihr Vater stellt sich dagegen und meint das sie ihr ABI wegschmeisst weil sie Gärtnerin lernen will. Das sie aber auch in dieser Richtung genug Möglichkeiten hat um sich weiterzuentwickeln, lehnt er völlig ab. Nun war ich mit ihr zum Vorstellungsgespräch und sie konnte sich einen grosses Unternehmen ansehen( Lehrvertrag hätte sie gleich unterschreiben können). Das wäre eigentlich die Aufgabe des Vaters gewesen und nicht meine als angehende Schwiegermutter. Als wir wieder zurück waren wollte er uns erzählen was er von diesem Beruf hält anstatt sich selber mal ein Überblick verschafft von der Arbeitsweise in modernen Gärtnereien bzw. Jungpflanzenbetrieben. Nun geht es darum ihr zuhelfen wenn sie zu uns zieht wo sie Unterstützung beantragen kann und ob sie zum Jugendamt muss. Sie ist aber schon 18. und wird im Mai 19 Jahre alt.

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Nun, die Eltern sind unterhaltspflichtig bis zum Abschluss einer ersten qualifizierenden Ausbildung. Das ist auch nicht an eine starre Altersgrenze gebunden.

Unter 18 Jahre haben die Eltern auch das Recht zur Aufenthaktsbestimmung, sprich festzulegen, wo das Kind lebt. Nach Erreichen der Volljährigkeit kann die Dame selbst entscheiden, wo sie lebt.

Unterhalt muss nicht in Barleistung erbracht werden. Die Eltern können ihre Unterhaltspflicht auch in Form von Naturalleistungen erbringen. Das heißt konkret: Durch Wohnraum, Verpflegung und Taschengeld.

Kindergeld ist wieder ein ganz anderes Thema. Es steht den Eltern zu.

Weigern sich die Eltern bleibt nur der Gang zu den Sozialbehörden - vulgo ALG II. Ob das jedoch bewilligt wird und in welcher Höhe hängt vom Einzelfall ab.

Zielführender wäre es alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und die Alternativen zu besprechen. Als "Schwiegermutter" jetzt Fakten zu schaffen löst nicht das Kernproblem, sondern schafft nur neue Probleme.

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Meine Vorredner haben die wichtigsten Punkte bereits vorweggenommen. Wenn schon Unfallversicherung dann bitte auch auf folgende Punkte achten:

  • Hoher Grundleistung und im Idealfall hohe Progression (Teilinvalidität wird nämlich nur auf die Grundleistung gezahlt und in den meisten Fällen greift die Progression erst bei 25 %)

  • Absicherung von Bergungskosten ausreichend dimensioniert. Beispiel Skiunfall in den Schweizer Alpen. Das läuft unter Bergungskosten und nicht unter Transportkosten. Bei Bergungskosten können auch bei einer Auslands KV, einer PKV und bei der GKV Deckungslücken sein; die nur übere eine Unfallversicherung abgedeckt sit

  • Die Unfallversicherung wird auch gerne als kleine BU bezeichnet - wenn gar keine Absicherung möglich ist. Bitte sich mal den Zweck einer Unfallversicherung vor Augen führen: Sie dient dazu einen Kapitalbetrag im Fall der Invalidität zu bekommen um ggfs Wohnung/Haus umzurüsten. Denn die erforderlichen Investitionen werden nur sehr gering von der BG (Arbeitsunfalle), DRV bzw GKV abgedeckt.

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Also: Ersteinmal würde ich die AOK darauf hinweisen, dass Du Existenzgründer bist. In dem ersten Jahr gilt nämlich - bis zur Vorlage des ersten Einkommensteuerbescheids eine geringere Grenze zu Bemessung der GKV Beiträge. Sind die 2.000€ monatlich der Gewinn nach Steuer? Dann stimmt der AOK Beitrag. Sollte er geringer sein, könntest Du auf den Mindestbeitrag von etwas über 200 € im ersten Jahr liegen.

Bei Deinen Ansprüchen - quasi eine Top Absicherung ohne Lücken (was Sinn gibt) bist Du auch nicht unter 350 € dabei. Alle Zahlen darunter (ich nehma mal an Du bist bis Mitte 20 Jahre) sind Tarife, die hart an der Kante gestrickt sind; Beitragssteiegrung vorprogrammiert.

Das in der PKV jede Person einen Vertrag hat setze ich als bekannt voraus. Die kostenfreie Familienversicherung gibt es nur in der GKV.

Und eines ist wichtig: Bei einer PKV setzt man auf "Leistung" - sie ist niemals ein Sparschwein und das Altersvorsorgekonzept sollte für PKV Angestellte schon stimmig sein.

Die Horrorbeiträge die gerne als Contra genommen werden 1000€ und mehr pro Person findet man bei Personen, die spät in der PKV gegangen sind, alle naselang gewechselt haben und Einsteigertarife suchen. Das gibt dann nix. Aber 600-700€ für einen Top Schutz sind ab Anfang 50 monatlich schon vorzuhalten - Tendenz steigend - je nach Verlauf der Gesundheitskosten.

Ich denke wichtig als neuer Selbständiger ist für Dich Absicherung der Arbeitskraft durch BU Versicherung, Krankentagegeld etc.

Zu diesem Zweck ist eine Beratung bei einem Makler oder gegen Honorar bei einem Versicherungsberater fast schon ein Muss. Und bitte: Schiesse nix in den lustigen Portalen. Denn die sind keinen Cent billiger als beim Makler. Meist sind es abgespeckte Produkte mit Tücken im Detail.

Goos luck!

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Es kommt auf den Tarif an.

Bei normalen GKV Tarif beträgt die Mindestbindungsfrist 18 Monate. Zeiten der Unterbrechung sind besonders zu berücksichtigen.

Bei Wahltarifen nach § 53 SGB V kann, je nach Satzung der Kasse, die Mindestbindungsfrist 3 Jahre betragen (z.B. Tarife für freiwillig Versicherte inkl. Tagegeld)

Wird man - durch Überschreitung der JAEG - "versicherungsfrei" - so ist ein Wechsel im Folgemonat nach Feststellung möglich.

Ebenso besteht ein Sonderkündigungsrecht im Fall der Erhebung von zusatzbeiträgen.

Eine Kündigung wird im übernächsten Folgemonat nach Zugang derselbigen - fällig. In Zahlen gesprochen: zwei Monate später. Vgl. Auch § 190 und 175 SGB V.

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Teilinvadilität wird von der Grundsumme berechnet - also den 30.000€. Solltest Du zusätzlich eine Progression haben, so wird der errechnete Wert noch mit diesen Faktor multipliziert.

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Wir haben nach § 193 VVG eine Krankenversicherungspflicht, aber aus dem ersten Wohnsitz automatisch diese Pflicht abzuleiten ist nicht korrekt.

Es kommt nämlich auch auf den Grund bzw. Anwesenheitsdauer an. So ist zu prüfen, ob

  • mehr als 186 Tage im Inland verbracht werden
  • ob Versicherungsschutz im Ausland besteht
  • Besonderheit des Asyl- und Aufenthaltsgesetze gelten
  • ob Vorversicherungszeiten bestehen und ob man über 55 ist

Eine pauschale Aussage Wohnsitz hier = Krankenversicherungspflicht hier ist so eins zu eins nicht ganz richtig.

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Nun,

den ökonomischen Aspekt lasse ich mal aussen vor und konzentriere mich auf "Bedingungen" und "Service" und lasse PKV, BU und Altersvorsorge mal aussen vor.

Im klassischen Sachbereich gibt es durchaus Sinn in definierten Intervallen das Leistungspaket zu überprüfen. Denn oftmals haben neuere Bedingungen Präzisierungen, Leistungseinschlüsse etc. enthalten.

Mal ein griffiges Beispiel: Eine 15 Jahre alte private Rechtsschutzversicherung wird mutmasslich nicht die Schadensabwehr bei Abmahnungen durch Urheberrechtsverstösse im Internet beinhaltet haben. Die aktuellere Variante bei ein und demselben Versicherer neueren Datums mutmasslich schon.

Versicherungen bei einem Versicherer zu bündeln kann schon etwas Rabatt bringen. Jedoch können Makler auch individuelle Konzepte haben, die diese Effekte noch übertreffen. Meist von Versicherungen, die nur mit Maklern zusammenarbeiten und bei denen gar kein Abschluss als Privatperson oder online möglich ist. Beispiel: Hiscox für private Ferienimmobilien im bereich Hausrat. Mindestens 50 % günstiger als die üblich Verdächtigen wie Gothaer oder Allianz. Trotz Bündelrabatt.

Das Argument alles aus einer Hand ist nur bedingt stichhaltig. Denn wo Allianz drauf steht, kann Allianz Leben, Allianz PKV und Allianz Sach draufstehen. Versicherer haben nämlich gestzliche Spartentrennungen nach VAG. Die Person aus einer Hand wäre in dem Beispiel der Allianz Vertreter.

Auch ein Makler hat die Aufgabe zentraler Ansprechpartner zu sein - jedoch durchaus für mehrere Gesellschaften. Ein guter Makler empfiehlt z.B. bei jungen PKW Fahrern unter 21 auch die HUK. An die kommt nämlich in dem Segment keiner ran.

Okay, Ahnung, Kontakte und Erfahrungen sollte er schon haben. Das ist die Basis.

Eine Überprüfung durch einen Versicherungsberater ist bei Sach einfach unwirtschaftlich. Und Verbraucherschutz lasse ich mal ganz aussen vor.

Ein paar Tipps noch zum Kostensenken: Als PKV Versicherter - wenn man es kann - die Beiträge für 2,5 Jahre im Vorfeld bezahlen. Gibt schönen "Diskont" und schafft in den Sonderausgaben im Folgejahr ordentlich Platz für Haftpflicht, BU etc. Das rechnet sich wirrklich. Wie auch generelle jährliche Zahlungen.

So, jetzt fällt mir nix mehr ein.

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Nun, in der aktuellen Konstellation kann das Kind kostenfrei in der GKV versichert werden, oder gegen eigenen Beitrag in der PKV.

Nach der Geburt ist zu prüfen, wie hoch das Einkommen des PKV Versicherten ist. Liegt das monatliche Einkommen unter einem Zwölftel der Jahresentgeltgrenze (=53.550€), bleibt der Anspruch auf kostenfreie Familienversicherung erhalten.

Ist das nicht der Fall, so wird für das Kind ein eigener Beitrag in der GKV fällig.

Bei der Wahl PKV oder GKV sind im Rahmen der Kindernachversicherung nach § 198 VVG Fristen zu beachten. Denn ohne Gesundheitsfragen besteht nur innerhalb von zwei Monaten die Möglichkeit in der PKV versichert zu werden. Auch kann nur in dem Tarif des bestehenden PKV Vertrags abgeschlossen werden oder in einem leistungsschwächeren Tarif.

http://dejure.org/gesetze/VVG/198.html

Sollte die Entscheidung pro PKV fallen, so empfehle ich dringend einen Blick in die AVB der bestehenden PKV. Sollte es ein "Einsteigertarif" mit hohen SB sein etc. dann wäre im Hinblick auf die anstehende Entscheidung die GKV die bessere Wahl.

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Der Begriff Beitragsbemessungsgrenze beinhaltet die Lösung. Ist diese erreicht sind darüber hinaus gehende Einnahmen nicht als Bemessungsgrundlage relevant. Auf gut Deutsch gesagt: wenn Du den Höchstbeitrag erreicht hast ist Schluss.

Hier mal ein guter Überblick was bei der KVDR "gilt"

http://www.pkv-online-beratung.de/files/sozialversicherung_krankenversicherung_von_rentnern.pdf

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Also als Minimum wäre anzusehen:

  • Auslands Krankenversicherung
  • private Haftpflichtversicherung

Alles andere hängt von der individuellen Risikoneigung ab und muss im Detail besprochen werden.

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Sehr schönes Beispiel. Wo willst Du später leben? Deutschland oder Ausland? Als Single, Verheiratet oder gar mit Kindern? Selbständig, Angestellt oder Beamter? Erbe zu erwarten oder Zahlemann für die Eltern? Zwischendrin Cash entnehmen? Haus bauen/kaufen? PKV oder GKV? - Das Zielfoto sollte man kennen. Dann leitet sich alles weitere ab. Tipp: Sofern nicht vorhanden: BU Versicherung abschliessen, denn sonst ist im Worst Case Deine nächsten Fragen ganz andere. In dem Stil: Wie kann ich SGB II aufstocken und muss ich meine 10 TEUR wirklich zuerst verbrauchen? ;-)

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Bei der GKV hast Du die freie Wahl, bist dann jedoch 18 Monate an deine Wahl gebunden. Die GKV ist dann Dein System, wenn Du:

  • Sozialversicherungspflichtig angestellt bist mit einem Jahreseinkommen unter 59.850€
  • Arbeitslosengeld (ALG I) beziehst

Freiwilliges Mitglied in der GKV kannst Du sein, wenn Du

  • Keine Leistungen (ALG I/II) beziehst
  • nicht versicherungspflichtig bist (z.B. selbständig)

In die PKV kannst Du eintreten, wenn Du

  • als Sozialversicherungspflichtiger Angestellter über 50.850€ p.A. verdienst
  • versicherungsfrei bist ( Selbständiger, Beamter etc.)

Ich denke, das reicht für eine erste Orientierung aus.

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Ganz gut hier in der Übersicht:

http://www.dak.de/dak/beitraege/Selbstaendige_und_freiwillig_Versicherte-1075576.html

Gesetzliche Grundlage ist § 240 SGB V. Im Jahr der Existenzgründung kann der Mindestbeitrag gesenkt werden, bis die erste Steuererklärung vorliegt. Diese dient der GKV als Berechnungsgrundlage.

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Nun, hier einmal ein Beispiel zur "Qualität" von Stiftung Warentest zum Thema Betufsunfähigkritsversicherung. (Der folgende Link verweist auf einen externen Blog eines Makler und ist keine Werbung und auch nicht mein Blog.

http://www.helberg.info/blog/2013/06/finanztest-berufsunfaehigkeitsversicherung-test-2013-avanti-dilettanti/

Was war passiert? Stiftung Warentest hat BU Versicherungen getestet. Der Kollege Helberg hat diesen Test dann im Detail auseinander genommen. Viele Makler und Versicherungsberater haben die Analyse dann ergänzt. Die Diskussion wurde sehr fachlich geführt. Auf Facebook wurde diese dann weitergeführt. Kein geringerer als Herr Tenhagen - Chef von Stiftung Warentest - hat sich dann auch persönlich geäußert und Stellung bezogen.

Das Ergebnis spricht Bände. Alles nachzulesen in dem obigen Blog. Welche Rückschlüsse Du dann für Dich ziehst, bleibt Dir dann selbst überlassen.

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Die Frage ist in drei Teilen zu beantworten.

Teil 1: Beschäftigung Wenn er eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit annimmt, so wird er - trotz seines Alters - nach § 5 SGB V - versicherungspflichtig und landet in der GKV. Achtung: Voraussetzung ist, dass er noch keine gesetzliche Rente beantragt hat.

Teil 2: Versicherung Nach § 193 VVG herrscht Versicherungspflicht in D. Entweder PKV oder GKV. Durch die Änderung des § 188 SGB V gibt es nicht mehr die Notwendigkeit der Vorversicherung. Somit besteht nach § 5.1.13 SGB V auch die Chance ohne Tätigkeit nach § 5 SGB V in die GKV zu kommen.

Teil 3: Rentner Ob er in der GKV bei Einreichung der Rente bleiben kann ist noch fraglich. Nach 60 Monaten oder familienversichert natürlich immer. Das kann ein Diskussionspunkt werden. Ich würde nach § 5.1,13 SGB V argumentieren. Aber eine Klärung mit der DRV/GKV zum Status ist Pflicht.

Um das im Detail zu klären, müsste ich die Versicherungshistorie kennen. Daher ist meine Info nur auf Basis dessen, was Du schreibst. Aber: Die Tücke ist im Detail!

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Zwischen 3 und 10€ im Monat. Doch bitte auch hier auf die Leistung achten. Rooming In , keine Beschränkungen auf GOÄ Höhe aber auch Transport und Wahl des Krankenhauses (Spezialkinik,) sind wichtige Punkte.

Der Verweis auf die netten Verbrauchsportale - Pardon, das solltest Du Dir sparen - es sei denn Du schätzt es, dass Deine Daten verkauft werden und Du in den nächsten Tagen viele neue Vermitler kennen lernen möchtest. Und ich verstehe auch langjährige Mitglieder bei ff. spontan auch noch für die Verbreitung der besonders "aggressiven" Portale sorgt.

Lass Dich bitte von einem Makler beraten, denn auch bei Kinder Zusatzversicherungen sollte man wissen wie das funktioniert und was die Einschränkungen sind. Denn das verraten die lustigen Portale nämlich nicht.

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Dazu sind drei Voraussetzungen erforderlich:

  • Eigenständiges freiwillige Mitgliedschaft in einer GKV
  • Entrichtung des monatlichen Satzes von 15,5 % bzw. Enschluss Krankengeld in den Tarif
  • Nachweis der Einkommensreduzierung z.B durch Steuerberater

Die Berechnung bzgl. der Höhe erfolgt dann durch die GKV - analog den Regeln für sozialversicherungspflichtige Angestellte.

Die meisten Selbständigen sichern diese Risiken durch privatwirtschaftliche Lösungen wie KT/KHT oft in Kombination mit BU/Dread Desease Versicherungen ab.

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Dreh- und Angelpunkt wird sein, welchen Status die GKV der Person gibt. Nach Ihren Schilderungen dürfte es sich um eine Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit nach § 5 SGB V sein. Wenn das der Fall ist, ergibt sich folgende Konsequenz während der Zeit der Tätigkeit als Angestellter (bis zum Eintritt des Rentenalters)

  • Lediglich auf die Einkünfte der angestellten Tätigkeit sind GKV Beiträge zu zahlen
  • Der AG zahlt einen steuerfreien Zuschuss nach § 257 SGB V
  • Die übrigen Einkommen sind GKV frei
  • Es empfiehlt sich die PKV auf Anwartschaft zu stellen (ob Groß oder Klein - kommt auf die Einzelfallkonstellatiin an, muss man prüfen, was mehr Sinn gibt)

Kommt die GKV zu dem Schluss, dass der Status hauptberuflich Selbständig ist, so werden auf alle Einkunftsarten GKV Beiträge fällig.Dann liegt aber eine andere Situation vor, Tipp: Auf jeden Fall schriftlich bei der GKV vorher anfragen und ggfs den Status klären lassen. Damit vermeiden beide Seiten eine späte und kostenintensive Überraschung!

Die Grenze nach unten ist bei dem ersten Überschreiten zur Midijob Grenze zu sehen. Also bei knapp 490€. Darauf sind GKV und Pflegepflichtversicherung zu zahlen. also bei solch geringen Einkünften liegt das dann bei etwas unter 100€ im Monat. Mehr geht nicht.

Wenn nicht absehbar ist, das die Tätigkeit bis zur Rente ausgeübt wird, wäre eine große Anwartschaft Sinngebend. Die "preiswerteste" Form ist jedoch die kleine Anwartschaft. Billiger geht es nicht.

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Ein 408 Request Time Out Error passiert dann, wenn Webserver (auf dem die Website läuft) denkt, dass ein zu langes Zeitintervall zwischen:

1) der Herstellung einer IP-Verbindung (Socket) zwischen dem Client (z.B. euer Webbrowser oder unser CheckUpDown-Roboter) und dem Server (da läuft die ff. Webseite) und

2) dem Empfang von Daten über den Socket vergangen ist, so dass der Server die Verbindung getrennt hat. Die Socket-Verbindung ist tatsächlich verloren gegangen - Der Webserver hat bei der bestimmten Socket-Verbindung 'die Zeit überschritten'. Die Anforderung vom Client muss wiederholt werden - innerhalb eines angemessenen Zeitraums.

Kommt meist bei hohen gleichzeitigen Zugriffen auf die Web Seite vor, Schwankungen im Internet oder höher Arbeitslast auf dem Client (also im Hintergrund ein Video rendern etc.)

Bei hohen Zugriffen auf den Servern hilft nur ein gescheites Load Balancing, auf der Client Seite nicht zu viele Sachen nebenbei machen und ansonsten eine gescheite DSL Verbindung.

Ich hoffe das war nicht zuviel Fachchinesisch - nur eins: am Browser liegt es nicht (es sei denn man hat zu viele Plug Ins). Ruhig Blut und öfters probieren.

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Zu den steuerlichen Aspekten haben meine Vorredner ja bereits kompetent geantwortet. Beitragsfreistellung wurde ja bereits genannt. Wenn es Dir jetzt darum geht sofort über das Geld zu verfügen, so besteht auch die Möglichkeit eines Policendarlehens in Höhe des Rückkaufswertes. Kündigen ist die teuerste aller Alternativen

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Nun, der Leostungsumfang der GKV ist festgelegt im SGB V. Auf dieser Basis agieren alle Kassen.,Somit sind die Leistungen bei allen Kassen formal ersteinmal identisch.

Unterschiede kann es leistungstechnisch nur in einem sehr beschränkten Rahmen geben. Auf düse geringen Unterschiede wird marketingtechnisch sehr laut hingewiesen.

Ein echtes Differenzierungsmerkmal ist die lokale Nühe und auch die personelle Besetzung. Es ist schon ein Unterschied wenn ich im Krankheitsfall vor Ort mit einem Sozialversicherungsfachmann spreche oder ich in einem Call Center lande.

Ebenso macht es einen Unterschied ob die Kasse ein Versorgungsmanagement hat oder nicht. Im Regelfall haben das nur die großen Kassen.

Fazit: Die wahren Unterschiede liegen darin wie lokal der Service erbracht werden kann und nicht ob ich 20€ Zuschuss für eine Brille bekomme.

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Nun. Da gibt es mehrere Aspekte. Zum einen ergibt sich ggfs ein Vorteil in Höhe von 5 % auf die gesamten Beträge als Nachlass.

Wenn man jetzt für 2,5 Jahre im Voraus bezahlt, so würde sich im Rahmen der Einkommensteuererklärung ein Vorteil ergeben. Denn die Beträge für 2,5 Jahre im Voraus lassen sich im Jahr der Zahlung voll als beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben (in Höhe des GKV Anteils) geltend machen.

Im Jahr 2 hat man dann den die beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben für andere "Pflichtversicherungen" wie KFZ frei. Im Detail sollte das mal der Steuerberater rechnen; denn beide Effekte zusammen summieren sich schon auf einen ordentlichen Betrag. Wer die Liquidität hat für 2,5 Jahre im Vorfeld zu bezahlen hat dadurch einen netten steuerlichen Vorteil

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Solche Angebote werden über Gruppenverträge angeboten und auch die Risiko- und Annahmekriterien können mit dem Versicherer verhandelt werden. Wie bereits geschrieben von meinem Vorredner - durchaus abhängig von der Größe des Kollektivs.

Arbeitsrechtlich ist zu beachten, dass dieses eine freiwillige AG finanzierte Leistung ist. Es gibt Sinn dieses kollektivrechtlich durch eine Betriebsvereinbarung zu regeln und zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn anzubieten.

Es wurde auch eine Alternative angeboten, jedoch ist dabei zu beachten, dass dann klare Regelungen existieren müssen wie Leistungen ausgekehrt werden. Außerdem ist in dem Fall zu beachten, das Auskehrungen an den Arbeitnehmer "Arbeitslohn" darstellen und somit versteuert werden müssen und auch SV Abgaben gezahlt werden müssen. Außerdem belasten Rückstellungen die Bilanz. Machbar, jedoch für Dein Vorhaben der komplizierteste Weg.

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Mal ein paar Zusammenhänge grundsätzlich vorab. Bei Versicherungen muss man unterscheiden, ob sie nach Art der Lebensversicherung oder nach Art der Schadensversicherung kalkuliert sind. Mal schematisch erläutert

Bei Versicherungen nach Art der Schadensversicherung errechnen sich die Beiträge anhand folgender Parameter:

  • Zu erwartende Schäden
  • Verwaltungs- & Vertriebskosten (können auch auf die gesamte Laufzeit umgelegt werden)
  • Rechnungszins
  • Versicherungstechnisches (Eintritts-) Alter

Diese Versicherungsarten sind empfindlich gegen geänderte Schadensverläufe und Zinsänderungen. Ebenso bilden sie keinen Sparanteil, der für künftige Beiträge zur Kostensenkung eingesetzt werden kann. Das bedeutet: Je älter man wird, desto teurer werden diese Versicherungen (wenn sie biometrische Risiken abdecken sollen). Dafür sind sie in jungen Jahren recht preiswert

Typische Versicherungen dieser Art findet man bei Ergänzungsversicherungen (Zahn, Pflegeergänzung), bei einzelnen BU Versicherungen und natürlich der gesamte Sachbereich. Tendenziell werden aktuell bei neuen Produkten aufgrund der Niedrigzinsphase Versicherung nach Art der Schadenversicherung "entwickelt"

Die zweite Form der Versicherung sind Produkte nach Art der Lebensversicherung eine Rolle. Deren Preise sind natürlich auch von den eingangs genannten Parametern abhängig, aber es kommen noch weitere hinzu. Zusätzlich bei dieser Versicherungsform sind zu beachten:

  • Sterbetafeln bzw. Lebenswahrscheinlichkeit
  • Anlagezins und Erträge
  • Annahmen über Zu-/Abgangsordnung (bei PKV) sprich wieviele kommen/gehen im Tarif
  • Annahmen über Kohortenzusammensetzung
  • Zillmerung der Abschlusskosten in den ersten fünf Jahren
  • Eintrittsalter

Produkte nach Art der LV sind preislich höher als nach Art der Schadensversicherung weil Sie einen Sparanteil beinhalten. Bei biometrischen Produkten (BU, Ergänzungsversicherungen wie Zahn, Pflegerente und PKV) soll dieser Sparanteil (z.B. Altersrückstellungen in der PKV) helfen, das im Idealfall ein Flatrate.Modell mit konstanten Beiträgen über die Zeit erzielt wird. Hier gilt die Faustformel: Je früher man beginnt, desto billiger die Flat.

Produkte nach Art der Schadenversicherung können sein:

  • BU Versicherung
  • Pflege Bahr
  • Pflegetagegeld
  • Krankentagegeld
  • Sachversicherungen
  • Zusatz zur GKV (Zahn, ambulant, oder stationär)

Produkte nach Art der LV können sein: - LV und Altersvorsorge Produkte - BU Versicherung - Pflegerente - PKV Vollversicherung - Zusatz zur GKV

Bei Produkten nach Art der LV sind seitens des Versicherers hohe Auflagen bzgl. Anlagen und Gewinnverwendung zu beachten. LV sind empfindlich bei Niedrigzinsen und Wanderbewegungen im Kollektiv.

Das war es erst einmal grob schematisch, Feinheiten wie Überschussverwendung etc. kommen noch bei beiden Versicherungsarten on Top. Da findest Du Details bei meinen Vorrednern.

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Online recherchieren ist immer gut, aber trotzdem beraten lassen.

Beispiel: Angebot A weist eine Rente von 600€ aus, Angebot B einen Wert von 650€. Bei A werden die Rechnungsgrundlagen bei Vetragsabschluss auch bei Rentenbeginn garantiert, bei B nicht. Was ist besser? Das kann ein Rechner nicht.

Auflösung des Rätsels: wenn bei B zu Rentenbeginn die dann geltenden Rechnungsgrundlagen gelten, kann ggfs eine andere Sterbetafel herangezogen werden. Also eine, bei der die Langlebigkeit länger ist als in der aktuellen DAV 2004. bei nur 3 Jahren längerer "Langlebigkeit" bedeutet das ein Minus von knapp 20%. Und das wäre im Fall B dann 130€ oder eine Rente von 520€ statt 650€.

Ich hoffe, das fiktive Beispiel macht es ein wenig deutlich.

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Es gibt drei Wege, die Du bestreiten kannst.

Bei Eintritt der Arbeitslosigkeit wirst du versicherungspflichtig. Die PKV endet. Wenn Du nach der Arbeitslosigkeit wieder in die PKV willst, so ist in diesem Fall das wie ein "Neueintritt" zu bewerten. Also:

a) Erfüllung der Voraussetzung zum Beitritt in die PKV (Verdienst über JAEG) b) Beantwortung der Gesundheitsfragen

Deine gebildeten Rückstellungen sind "verloren", ggfs Verlust der Option auf Standardtarif, Zuordnung in Unisex Welt, Neubeginn der "Fristen".

Wenn absehbar ist, dass Du auf jeden Fall in die PKV zurückkehren willst, so bietet sich eine Anwartschaftsversicherung an. Es gibt eine große oder eine kleine Anwartschaftsversicherung.

Die preiswertere kleine Anwartschaftsversicherung "friert" Dir Deinen Gesundheitszustand ein, sichert Dir die Zugehörigkeit zur "alten" Welt und "rettet" Deine Altersrückstellung. Jedoch bildest Du keine neuen AR und steigst bei Wiederaufleben der PKV mit einem höheren versicherungstechnischen Alter ein.

Bei der "teureren" großen Anwartschaftsversicherung baust Du zusätzlich AR auf und steigst versicherungstechnisch mit dem "Ursprungsalter" ein. Die Beitragsanpassungen in der Zukunft dürften etwas "milder" ausfallen.

Fazit: Anwartschaft wäre zu empfehlen, ob groß oder klein, da kann Dir Deine PKV weiterhelfen.

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Nun, mit Beginn der Altersrente endet die Krankentagegeld Versicherung. Das lässt sich aus den Bedingungen ersehen.

Hier die Musterbedingungen MB KT 2009. Bitte unter § 15 selbst nachlesen. http://www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mb-kt-2009.pdf

Um Deine Frage zu beantworten: Wenn man in Rente geht ist die KT überflüssig bzw. endet per vertraglicher Definition.

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Nun, das sind genau Themen, bei denen Versicherungsberater helfen können. Das ist auch kein Thema für einen Makler (auch wenn einige dieses Geschäftsmodell betreiben) Das Thema heißt Wechsel nach § 204 VVG. Ein Versicherungsberater prüft solche Angebote und erfragt auch weitere Alternativen.

Sehr oft werden den Kunden nämlich nicht gerne die "Schätzchen" der verkaufsgeschlossenen Tarife angeboten. Häufig sind die "angebotenen" Tarife nicht das Optimum. Außerdem sind inhaltliche Fragen (z.B. ob Anrecht auf Standardtarif bleibt etc) und Fristfragen zu klären. Das würde jetzt das Forum deutlich sprengen.

Doch bitte eines: Bitte nicht auf die üblichen Verdächtigen hereinfallen, die eine 9-12 monatige Ersparnis in Rechnung stellen. Sollten weiterführende Fragen bestehen, gerne per PN.

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Selbständig zu sein ist kein Teufelszeug und auch kein Hexenwerk. Doch einige Punkte sind zu beachten.

Wenn Du von der DRV als hauptberuflich selbständig eingestuft wirst (also nicht mehr als Student) dann kannst Du dich in der PKV oder der GKV krankenversichern. Diesen Betrag - ca 350€ im Monat - musst Du einplanen.

Auch ist zu prüfen, ob Du rentenversicherungspflichtig wirst. Das trifft z.B. für Personen zu, die ihr Geld als "Lehrer/Dozent" verdienen.

Auch steuerrechtlich bleibt einiges zu klären. Stichpunktartig geht es um:

  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb vs. Freiberuflicher Tätigkeit
  • Kleinunternehmer (also ohne Umsatzsteuer)
  • Steuernummer

Fazit: Das lässt sich leicht recherchieren. Mal eine Frage: als was willst Du dich selbständig machen?

Und wichtig: Das Studium sollte Vorrang haben...

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Nun, höchst strittige Angelegenheit, da streng genommen diese Versicherer nicht die Voraussetzungen für eine substitutive Krankenversicherung nach § 193 VVG besitzen. Nach § 12c VAG muss eine Versicherung, die das Merkmal Substitutiv (zwingende Voraussetzung, damit man den Anforderung der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht)

A) einen Basistarif anbieten B) Geschäftsbetrieb im Inland besitzen

Sowohl A und B weisen diese Gesellschaften nicht auf, weshalb die BaFin und auch das Versicherungsaufsichtsamt aktiv sind. Das wird grade auf dem Klageweg erstritten, mit höchst fraglichen Ausgang.

Läuft es dumm für den EU Dienstleister, so wird die Anerkennung gesetzlich untersagt. Das bedeutet für die Personen mit einer solchen Versicherung abgesichert sind, sie im Zweifelsfall als nicht versichert gelten.

Deine letzte Kasse ist verpflichtet Dich wieder aufzunehmen. Zum Thema Beitragsnachzahlung hat die Bundesregierung ein Gesetz erlassen, damit nicht Schuldenberge auf nicht Versicherte zukommen. Doch Du musst Dich beeilen, um in den Genuss der Amnesie zu kommen. Die gilt nur bis 31.12. Das ist auf jeden Fall der bessere und rechtssichere Weg. Für Details: guckst du hier:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/04/2013-04-10-beitragsueberschuldung-krankenkassen.html

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Momentan fahren fast alle BU Versicherer eine "Akquisitionswelle". Also: Wo liegt der Haken?

  1. Keine Nachversicherungsgarantie
  2. Kommst du mit 1000€ aus? Davon sind Steuern und KV zu zahlen! Ist SGB II höher?
  3. Gesundheitsfragen - wie lange Rückwirkend? Welche Fragen?
  4. Wirklich BU Rente? Oder EU Rente?

Bitte genau das Kleingedruckte lesen, den Makler fragen was netto hängen bleibt und ob SGB II nicht eine Alternative ist. Und bitte: Sauber alle Fragen im Protokoll dokumentieren lassen.

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Die Paragrafen liefere ich nach, okay? SGB VI und Steuerrecht liegen - bis auf die Definition des Begriffes Einkommen - eng bei einander. Es gilt bei beiden das sogenannte Zuflussprinzip. Sprich: Wenn das Entgelt gezahlt ist. Sollte das Projekt von Erfolg sein, so fliesst ja Geld zum Zeitpunkt der Rentenphase. Also schädlich für die Hinzuverdienstgrenze. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Es ist ja ein Einmalbetrag. Bitte auf der Seite der DRV nachsehen, da Sonderfall. Bin grade im Zug umterwegs, deshalb fehlen jetzt die Links.

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Nun, ich sehe ggfs einen anderen Weg, nämlich über die GKV. Es ist zwar richtig, dass nach § 34 SGB V solche Medikamente von der Verschreibungspflicht - und damit Erstattungspflicht ausgeschlossen sind, jedoch besteht die Chance dass dei Arzt das erforderliche Medikament auf diese Liste setzten lässt und somit Erstattungsfähigkeit gegeben ist.

http://www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/arzneimittel/otc-uebersicht/

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Wenn ich es richtig verstehe, hat ein VU die Schadensregulierung abgelehnt. Was bitte willst Du da widersprechen? Du kannst nach den Gründen nebst Rechtsbegründung fragen. Oder über einen Anwalt oder Versicherungsberater danach fragen lassen. Widerspruch wäre ggfs bei Beitragserhöhungen im Sach Bereich denkbar, aber nicht bei der Schadensregulierung.

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Ja, dass muss sie. Dieser Fall ist explizit im VVG geregelt.

http://dejure.org/gesetze/VVG/198.html

Aber ihr müsst das Kind innerhalb von zwei Monaten bei der PKV versichern. Das Kind kann nur in den gleichen (oder gleichwertigen) Tarif des PKV Versicherten wechseln.

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Richtig erkannt! Das zentrale Problem. Und aktuell sieht die Lösung wie folgt aus:

  1. Diversivizierung ins Ausland
  2. Aufkauf der hoch lukrativen Immobilien wie Innenstadt von München etc
  3. Kostenverlagerungen auf die Vermittler
  4. Fusionen
  5. Aussetzung der Beteiligung an Überschüssen durch BaFin Dekret
  6. Neue Pseudoprodukte / Hybridprodukte (siehe Allianz)

Eines dürfte - vor der Kernspaltung - sicher sein. Der Vertraglich garantierte Höchstzins (vulgo Garantiezins) bleibt sicher.

Wenn die Assekuranz innovativ wäre, würde sie sich jetzt auf Produkte konzentrieren die folgendes bieten würde:

  1. Flexibilität bezüglich Einzahlungen und Entnahmen während der Ansparphasen
  2. Kaufkraft Garantien in der Rentenphase lebenslang

Anyway, dazu bedarf es Vorstände, die Ahnung haben von Kundenbedürfnissen. Und das sehe ich aktuell nicht.

Just my 2 Cents!

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Ganz einfache Erklärung. Das RVG (Rechtsvergütungsgesetz) ist angepasst worden, Anwälte dürfen nun mehr in Rechnung stellen. Damit steigt auch die Schadenssumme und somit die Beiträge. Also ganz normal, wenn auch ärgerlich. Mal ne Frage: Wofür benötigst Du eine Rchtsschutzversicherung? Für den Beruf? Mutmaßlich nein. Für die Miete? Geht billiger mit dem Mieterschutzbund. Für PKW? Warum nicht ADAC etc? Usw usw? Also, wozu Rechtsschutz?

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Ich vermute mal es geht um Fremdkosten wie z.B. Notarkosten. Schau mal hier: http://www.rechtsanwalt-buhlert.de/lexikon-immobilienrecht/löschungsbewilligung-gebühr/

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Mal aus der Praxis geplaudert: Ich staune immer wieder, wie z.B. die Thematik Berufsunfähigkeit innerhalb von 30 Minuten für 20€ "beraten" wird. Meist noch mit einer Kopie eines Stiftung Warentest Artikels. Das nenne ich effizient.

Zumal keine formale Sachkunde, Haftung oder Dokumentation erforderlich ist. Und Service im Schadensfall ist auch nicht inbegriffen.

Jeder kann zum Glück frei entscheiden, was als Kriterium für ihn zählt und bei wem er sich beraten lassen will.

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Beide Optionen ermöglichen die Erhöhung der BU Absicherung.

Ziel der Dynamik ist es einen Inflationsausgleich zu schaffen. Und das auch (bei guten Bedingungswerken) noch, wenn der BU Fall eingetreten ist. Es wird das historische Versicherungsalter und auch die historischen (zum Zeitpunkt des Abschlusses) zugrundeliegenden Rechnungszinsen zugrundegelegt. Bei guten Bedingungswerken kannst du jährlich neu entscheiden, ob Du die Dynamik annimmst oder nicht.

Nachversicherungsrecht ermöglicht ohne erneute Gesundheitsprüfung die Erhöhung der BU Summe. Das kann z.B. erforderlich sein, wenn nach Beendigung der Ausbildung dann das erste Gehalt verdient wird und eine Lücke zwischen BU Absicherung und Bedarf entsteht. Also ebenfalls als sinnvoll zu betrachten.

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Nun, die gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) ist der Versicherungszweig in der Sozialgesetzgebung, der für Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gefahren schützt.

Da es sich hier um einen Unfall während des Erholungsurlaubs handelt, liegt das nicht im Geltungsbereich des SGB VII.

Das ist ein klassischer Fall für eine private Unfallversicherung.

Ggfs kann man über den weißen Ring Ansprüche geltend machen.

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Ich versuche mal einen unkomplizierten Ansatz:

  1. Viele junge Kinder plus geringer Verdienst= Riester Super!
  2. Sehr hoher Verdienst = Riester Super!

Achtung: Es gibt mehrere Formen von Riester!

Sicherheit was vorteilhafter ist geht nur über einen Schichtenvergleich. Siehe Niklaus Posting.

Man lerne: Riester soll nur das Delta ausgleichen, was im Rahmen der Rentenreform weg genommen wurde.

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Was bedeutet taugen in dem Zusammenhang? Im Ernst, ich kann Nklaus nur zustimmen. Bei einem Makler oder Versicherungsberater besteht die Möglichkeit einer anonymen Voranfrage. Und wenn Du der Ansicht bist, dass Direktversicherer aufgrund online Abschluss die günstigste Alternative ist, so muss ich Dich enttäuschen. Dort wird die Courtage dann für Werbespots oder Google Adwords Anzeigen verwendet.

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In Deinem Fall wird der Einmalbetrag auf 120 Monate (=10 Jahre) verteilt und erhöht folglich die monatliche Berechnungsbasis für Deine GKV Beiträge. Geregelt in § 240 SGB V.

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Es kommt auf die Gesamtschau des Falles an. Die GKV nimmt anhand mehrer Kriterien:

  • Einkommen in Relation zueinander
  • Einkommenshöhe je Einkommensart
  • Wöchentlicher Arbeitsaufwand pro Einkommensart
  • Tätigkeit des Nebenerwerbs
  • Anzahl sozialversicherungspflichtiger Mitarbeiter im Nebenerwerb

eine Statusfeststellung vor. Dabei sind zwei Ergebnisse denkbar:

1, Man ist hauptberuflich angestellt und im Nebenberuf Selbständig 2. Man ist Hauptberuflich Selbständig

Je nach Status ergeben sich folgende Auswirkungen:

Zu 1: Man ist über die GKV der Anstellung abgesichert. Sofern man im Nebengewerbe kein DRV Pflichtiges Einkommen erzielt, gilt das auch für die Rentenbeiträge.

Zu 2: Dann sind alle Einkünfte KV pflichtig. Man hat die Wahl zwischen PKV oder GKV. Es sind keine DRV Beiträge zu entrichten (Ausnahme DRV pflichtige Beträge). Man hat keinen Anspruch mehr auf den Arbeitgeberanteil gem § 257 SGB V.

Egal ob Status 1 oder Status 2: Die Einkünfte sind zu versteuern.

So wie ich Deine Angaben interpretiere dürftest Du Fall 1 sein.

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Umsatzsteuerlich ist ja bereits alles gesagt worden, doch diese Einkünfte sind auch beitragspflichtig zur deutschen Rentenversicherung. Und ggfs musst Du auch bei der Höhe der Einnahmen aufpassen, nicht dass Du in K

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Also. Folgende Möglichkeiten beim "Riester"

  1. Eine Vererbung von "klassischen Riesterverträgen" ist an Ehepartner bzw Kinder (sofern man noch Kindergeld bezieht möglich. Voraussetzung: Die Personen haben einen eigenen Riestervertrag (kann man nur bis 60 abschließen)

  2. Option Rentengarantiezeit: Es besteht die Möglichkeit eine Rentengarantiezeit zu vereinbaren. Z.B. 10 Jahre. Dann würde die Riesterrente garantiert für diese Zeit gezahlt. Beispiel: Bezug Riester ab 65 Lebensjahr. Rentengarantie für 10 Jahre bis zum 75 LJ. Person, die Riester bezieht, verstirbt mit 68. Dann würde noch für weitere 7 Jahre die Riesterrente ausgezahlt.

  3. Fondssparplan Riester: Hier kann das verbleibende Vermögen aus dem Fondssparplan vererbt werden. Also etwas anders als unter Punkt 1 bzw 2 dargestellt.

Man lerne: Riester ist nicht gleich Riester!

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Riester Renten können förderunschädlich im Ausland ausgezahlt werden, wenn man innerhalb der EU, Schweiz, Lichtenstein oder Norwegen verbleibt. Bei allen anderen Ländern sind die Zulagen zurückzuzahlen.

Weniger tückisch ist es bei der Rürup Rente. Hier ist relevant, ob ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht. Entsprechend den Regeln des DBA sind die Einkünfte aus Rürup Renten nach dem dortigen Steuersatz zu versteuern.

Unproblematisch in beiden Fällen (Riester/Rürup) ist es, wenn nach wie vor ein Wohnsitz im Inland bestehen bleibt (Achtung, 181 Tage Regelung).

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Für Personen, die auf dem Bau beschäftigt sind ist der Ausweis mit sich zu tragen und schon noch relevant. Alle anderen benötigen nur die Information bzw. es ist digital erfasst.

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In der Tat: Erster Ansprechpartner ist Deine Personalabteilung. Ansonsten ein Versicherungsmakler oder ein Versicherungsberater (kostet Geld aber es gibt Nettotarife) Bitte nicht Stiftung Warentest. Da tobt grade ein Shitstorm zum Thema BU Absicherung. Die können es einfach nicht!

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In der PKV ist es so geregelt: Ab 1.12009 besteht Beitragspflicht. Die ersten sechs Monate sind mit vollem Beitrag zurückzuzahlen, jeder weitere Monat mit 1/6 des Monatsbetrags. Zusätzlich sind die aufgelaufenen Beträge zu verzinsen. Das ganze rückwirkend für vier Jahre. Erst wenn kein Beitragsrückstand besteht, existiert voller Versicherungsschutz. Das Gesetz von dem Du redest, gibt es noch nicht. Und es wird wohl für die PKV eine abweichende Regel geben. Sofern er Gesund ist könnte er folgendes tun. Einen extrem günstigen Grosschadenstarif wählen. Dann die Beitragsschulden abtragen und danach nach § 204 VVG mit Gesundheitsprüfung in einen adäquaten Tarif wechseln

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Immer wieder interessant was Freunde und Bekannte so finden wenn Sie Ferndiagnose betreiben.

Wenn die Kids vor 2008 geboren wurden beträgt der Zuschuss pro Kind 185 Euro und für Dich 154 Euro.

Enn Du 4 Prozet Deines Jahreseinkommens (12x1000 Euro) = 480 Euro - abzüglich Zulagen (siehe oben) mindestens jedoch 5 Euro pro Monat einzahlst bekommst Du die vollen Zulagen.

Und Riester gibt es auch als Wohnriseter - das hilft euch die Immobilie schneller abzuzahlen - was sehr viel Sinn gibt.

Also: Zahle 480 Euro selber ein, bekomme 524 Euro vom Staat und setze das Kapital zur Tilgung eurer Immobilie ein. Das kann Sinn ergeben. Ich bin weiss Gott kein Freund von Riester und als Versicherungsberater vermittle ich auch nicht, aber ein Gespräch bei einem Versicherungsmakler solltet ihr schon suchen.

Und der Freund des Hauses, der Bankangestellte, sollte fachlich mal schneuligst nachladen, den offensichtlich hat er nicht den Schimmer wovon er redet.

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Ja, es hat mit der Jahresentgeltgrenze (JAEG) zu tun. Verdient man mehr als 52.200 Euro im Jahr und ist in der GKV versichert, so ist man dort freiwillig versichert.

Sinkt man unter diese Einkommensgrenze und ist in der GKV, so ist man pflichtversichert. Die Paragrafen 5 und 6 des SGB regeln das.

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Das ist richtig, dass die freiwilligen Zahlungen nur wenige Euro in der Altersrente bringen. Das ist nicht das Argument für eine freiwille Zuzahlung in der DRV.

Das zentrale Argument "Pro" ist aber ein anderes. Die DRV übernimmt auch versicherungsfremde Leistungen. Und das zählt:

  • Übernahme von REHA Kosten, die die GKV nicht übernimmt
  • Waisenrente
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit

Diese drei Versicherungsleistungen gibt es nicht, bei einem reinen Minijob. Und den Schutz für einen einstelligen Euro Betrag im Monat - das sollte es ihr wert sein.

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Nimmt das Kind erstmalig nach dem Studium einen sozialversicherungspflichtigen Job an (egal ob über/unter BBG) kann es zwischen GKV oder PKV wählen. Den Aspekt den Underfrange anspricht - Thema Anwartschaft - sollte man sich ernsthaft überlegen. Ggfs reicht auch eine kleine Anwartschaft.

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Das Thema lässt sich mit einem Interimm Manager Vertrag lösen, in dem auch die Kompetenzen für das Aussenverhältnis geregelt sind. Vollmachten reichen, es bedarf keiner expliziten Prokura.

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Also: Es herrscht Versicherungspflicht in Deutschland. Wenn Du in der PKV bist und Deine Beträge nicht mehr zahlen kannst, so häufen sich Beitragsschulden auf. Nach 2 Monaten ohne Zahlung ( dann hast Du bereits mehrfach Post bekommen) verlierst Du den Anspruch auf Leistungen (Ausnahme akute Schmerzzustände und Notsituation). Nach 12 Monaten landest Du im Basistarif. Solltest Du bereits im Basistarif sein, so besteht die Möglichkeit die Kosten des Basistarifs wegen besonderer Bedürftigkeit auf 50% zu reduzieren. Solltest Du Deine Beiträge zahlen können, aber bereits im Basistarif sein, so kannst Du nach einer Gesundheitsprüfung wieder in den alten Tarif zurück. Aber Achtung: Du hast bereits ggfs das Anrecht auf den Standardtarif verwirkt, wirst als Neueintritt behandelt und ein Teil Deiner AR ist futsch. Und bitte schön, wie kommst Du auf die Idee, dass die PKV dir Deine Schulden erlässt?

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Ganz einfach. Bei Bezug von ALG I bist du gemäss § 5 SGB V pflichtversichert in der GKV. Die BA zahlt die Beträge. Die PKV musst Du schon selbst informieren und ggfs die Verträge auf ruhrend stellen. Die Kids sind kostenfrei gem § 10 SGB V familienversichert. Solltest Du mehr als 12 Monate über ALG I in der GKV pflichtversichert sein, so kannst Du dort bleiben. Wenn nicht geht es zurück in die PKV. Und dann waere es wichtig eine grosse Anwartschaft abgeschlossen zu haben!

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Das lässt sich einfach beantworten, in dem man einen Blick in den § 193 VVG wirft. Seit 2007 bzw 2009 besteht Krankenversicherungspflicht in der GKV oder PKV. Die KV muss den Anforderungen einer substituiven Krankenversicherung erfüllen. Und genau das erfüllt die spanische Versicherung nicht! Lebt die Person dauerhaft (mehr als 183 Tage) im Inland, so muss sie sich auch dort absichern, sonst gilt sie als nicht versichert. KV Beiträge sind bis zu 4. Jahren rückwirkend zu entrichten, on Top kommen derzeit 5% Säumniszuschlag pro Monat auf die aufgelaufene Summe und ggfs sogar eine Ordnungsstrafe. Die Person wird mutmasslich der GKV zugeschlüsselt, fas kommt jedoch darauf an, wo sie vorher versichert war bzw ob die Anwartschaftszeiten erfüllt sind. Fazit: Die spanische KV reicht definitiv nicht aus, sofern die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hier hat und miss dann auch ab dem Zeitpunkt der Eineanderung nachzahlen.

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Wir haben Krankenversicherungspflicht und sie müssen sich in der PKV oder GKV versichern. Sind Sie unversichert und werden erwischt, so müssen sie nachzahlen und zusätzlich Säumniszuschläge zahlen.

Seit 2009 darf Sie eine PKV nur noch aus einem Grund kündigen, nämlich bei Versicherungsbetrug. Wenn Sie die Beiträge nicht gezahlt haben bzw nicht zahlen können, so landen sie im Basistarif. Die Schulden häufen sich also weiter an.

Chancen wieder in eine PKV zu kommen bzw zu einer anderen Geselkschaft zu wechseln sind bei Beitragsrückstand gleich Null.Denn bei Antragsstellung wird abgefragt ob sie Rückstände haben bzw. wie die Bonität ist.

Und der Schuldenschnitt auf den Sie hoffen ist momentan nichts weiter als eine Diskussion. Beschlossen ist nichts.

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Es kommt dann genau auf den Wortlaut bzw Konditionen der BU Versicherung an. (Privat) Die Legaldefinition findet sich in § 172 VVG besonders Absatz 2:

http://dejure.org/gesetze/VVG/172.html

Erfüllst Du diese Krierien, so bist Du BU. Ob du trotz BU Rente noch eine andere Tätigkeit ausüben darfst regeln die AVB deiner BU versicherung.

Bei der gesetzlichen Absicherung geht es darum, ob man überhaupt noch etwas machen kann. 3 oder 6 Stunden irgendeiner Tätigkeit ist da das Kriterium

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Nun, zum Thema Rendite und Alternativen in privaten Absicherungen wurde ja bereits geschrieben. Bitte aber auch beachten, dass über die reine Altersrente die DRV auch versicherungsfremde Leistungen erbringt:

  1. Erwerbsunfähigkeitsrente
  2. Leistungen für Rehabilitatiion
  3. Witwen und Waisenrenten
  4. Wiedereingliederungshilfen in den Beruf

Das wird gerne bei dem Vergleich DRV versus private Anlagen vergessen.

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Kurz ein paar Hinweise, wo das Kind bei verheirateten Eltern zu versichern ist, wenn ein Partner PKV und der andere Partner GKV versichert ist.

Ein Anspruch auf kostenfreie Versicherung der Kinder in der GKV besteht dann, wenn

A) Einkommen des PKV Versicherten im Monat unter 1/12 der JAEG (=52.250€) liegt bzw. B) Einkommen des GKV Versicherten höher ist, als des PKV Versicherten

In allen anderen Fällen können die Kinder gegen einen eigenen Beitrag in der GKV (150€ pro Kind, egal welche GKV) oder PKV abzusichern. (Betrag je nach Tarif bzw Gesundheit).

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Die spannende Frage ist, was steht im Vertrag?

Wenn es ein Exklusiv Vertrag ist und vor dem 30.4 Kaufabsicht angemeldet wurde hast Du schlechte Karten und es existiert ein Anspruch - auch wenn der Makler nix gemacht hat. Der Zeitpunkt der Kaufabsicht - theoretisch - entscheidet beim Exklusiv Vertrag.

Hast Du die Klausel drin, dass bei Eigenbemühen keine Cortage fällig ist, dann ist auch der 30.4 irrelevant und du kannst los legen. Ohne Kosten. Alles klar?

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In dem Fall kommen Sie nicht umher sich selbst freiwillig gesetzlich zu versichern. Denn die Grenzen für eine kostenfreie Familienversicherung haben sie ausgereizt. Kostenpunkt der freiwilligen Krankenversicherung 150€ bzw. 330€ (je nachdem welchen Status ihnen die GKV zuweist - aber in beiden Fällen hätten Sie nichts "gewonnen". Sollte ihr Mann jedoch den Nebenjob machen, ja dann...;-)

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Nun, bei Arbeitslosigkeit und Bezug von ALG I wird man versicherungspflichtig in der GKV (sofern man unter 55 ist). Die GKV Kosten zahlt die BA. Bei 12 Monate Verbleib in der GKV - und(!) unter 55 kann man bei ALG II in der GKV bleiben, ansonsten wird man wieder der PKV zugeordnet (falls das absehbar ist, empfiehlt sich vorher eine große Anwartschaft abzuschließen um Gesundheitszustand und Altersrückstellungen zu sichern)

  • In den Basis oder Standardtarif (PKV vor 2009 abgeschlossen) kann man jederzeit wechseln. - Doch auch bei Zuschlüsselung PKV zahlt im Fall ALG II das Amt die Kosten.
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Wenn Sie bei Ihrer PKV bleiben und eine Umstellung nach § 204 VVG machen, bleiben Sie in der Welt, in der Sie waren. Wechseln Sie die PKV so landen Sie in der Unisex Welt. Ggfs sind für beide genannten Optionen die Beantwortung von Gesundheitsfragen erforderlich.Und auch die Fristen beginnen von vorne. Eines ist gesicherte Erkenntnis: Die PKV ist kein Sparschwein, mit jedem Wechsel der Gesellschaft haben Sie ein höheres versicherungstechnisches Alter und die Beitragsanpassungen fallen ggfs um so heftiger aus.

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Ich mach es kurz. Bis 450€ Hinzuverdienst ist es unkritisch. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Und die sind folgende:

  • Verbot im Rahmen von Betriebsvereinbaurngen bzw. vertraglichen Regelungen
  • Altersteilzeit wird durch Arbeitsagentur mitfinanziert

Fazit: Auf die beiden Punkte achten und eine schriftliche Stellungnahme vom Personaler einfordern. Dann bist du auf der sicheren Seite.

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Dazu gibt es spezielle Gehaltsrechner für den öffentlichen Dienst:

http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund?id=beamte-bund-2013

Ich denke, Deine individuellen Werte - vorher/nachher - kannst Du selbst eintragen, um zum Ergebnis zu kommen. Das habe ich mir einfach mal gespart,

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Nun mal ein anderer Ansatz: 50.000€ über ein Bankkredit fremdfinanzieren und nur Du als Kreditnehmerin. Als Sicherheit das Haus. Tilgung auf 15 Jahre auslegen und Du bist mit 350€ im Monat dabei und nach 15 Jahren ist der Kredit auch getilgt. Die restlichen 120.000€ kannst Du durch monatliche Zahlungen direkt - ohne Bank - an Deine Mutter zahlen. Das ist dann eine Frage, wie lange Sie Zahlungen erhalten will. Und auch da meine Empfehlung - versuche das alleine zu zahlen, sonst ist ggfs Ärger vorprogrammiert. Lasst Euch da bitte von einem Makler beraten, denn das Konstrukt was ihr vorhabt birgt bei einer kompletten Fremdfinanzierung einigen Ärger.ö

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Nun, das dürfte sich als nicht versicherbar darstellen. Ich habe mal exemplarisch aus den AVB von Care Concept (Hanse Merkur) die entsprechende Passage der AVB herausklopfet, die sich gem. Musterbedingungen auch in den anderen AVB der Mitbewerber finden werden:

Zitat: § 6 Einschränkung der Leistungspflicht für die bei Beginn des Versicherungsschutzes bzw. bei Beginn der Vertragsverlängerung bestehenden und/oder bekannten Krankheiten und Beschwerden und deren Folgen sowie die Folgen solcher Krankheiten und Unfälle, die in den letzten sechs Monaten vor Versicherungsbeginn behandelt worden sind.

Insofern wird die Absicherung des Rücktransportes schwierig.

Stellt sich nun noch die Frage nach der Absicherung für ärztliche Behandlung in Australien. Hier bitte nochmal bei der AOK nachfragen, welche Leistungen sie im Krankheitsfall erbringt bzw welche Sozialversicherungsabkommen für die Region bestehen. Das hängt auch mit der Länge des Aufenthaltes bzw ob dieser beruflich oder privater Natur ist.

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Zum rechtlichen Rahmen:

Versicherungen und Finanzanlagen unterliegen mittlerweile der Regulierung und nur in diesem Verzeichnis registrierte Personen machen sich strafbar.

http://www.vermittlerregister.info/

Ferner existiert nach wie vor ein Provisionsabgabeverbot. Nach wie vor zulässig ist eine sogenannte Tippgeber Provision. Hier existieren noch keine Regelungen über die Höhe und ob es sich dabei nicht sogar um umsatzsteuerpflichtige Vorgänge handelt!

Selbstverständlich sind auch Tippgeberprovisionen steuerpflichtige Einnahmen!

Darüber hinaus ist zu beachten, dass eine 60 monatige Stornohaftung im LV und KV Bereich existiert und bei staatlich geförderten Produkten (Riester/Rürup) eine Deckelung -auch bei Umdeckung- existiert.

Das ist die Theorie...Kriminelle Handlungen sind jedoch auch heute noch durchaus existent, die Überwachung durch die Behörden lässt sehr zu wünschen übrig.

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Erste profunde Aussagen werden wohl frühestens in 10 Jahren vorliegen. Deshalb sind nachfolgende Kritikpunkte gegen das Produkt zunächst ( Modell) theoretischer Natur:

  • falscher Zuschnitt zwischen den Pflegestufen, zu gering in PS I und II
  • Aufgrund Kontrahierungszwang Moral Hazard Effekte denkbar
  • Keine Risikoselektion möglich, daher Unkalkulierbarkeit über künftige Beiträge
  • Anfälligkeit gegenüber Gesetzesänderungen im SGB XI

Ob die Produkte in der Zukunft bezahlbar bleiben oder nicht finanzierbar für Vertragsinhaber sind, wird die Zukunft zeigen.

Ansonsten ist es ein Konzept für Personen, die sonst keine Alternativen hätten aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Absicherung zu betreiben bzw. Auch für junge Einsteiger kann es sich rechnen.

Leider hat die PkV - im Unterscheid zur GKV - keine Möglichkeit durch Kostenmanagement die Aufwände zu kompensieren.

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Bitte setze Dich mit dem Hauptzollamt in Verbindung und vereinbare eine Ratenzahlung. Parallel dazu bei der GKV einen Antrag auf Aussetzung der Säumniszuschläge stellen. Alles bitte schriftlich! Warst Du während des Zeitraums ohne KV verheiratet und Dein Ehepartner GKV versichert? Vielleicht wäre während des Zeitraums auch eine kostenfreie Familienversicherung denkbar gewesen? Prüfen! Good Luck....

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Sofern Sie nicht über 55 sind:

Reduktion des Einkommens auf ein Jahresentgelt unter 52.200€ p.A. z.B. durch Teilzeit und ggfs. Einzahlungen in die baV.

Die anderem Optionen wie Pflichtversicherung aufgrund von Behinderung, Auswandern und zurückkommen, kostenfreie Familienversicherung oder Pflichtversicherung aufgrund von ALG I Bezug dürften wohl nicht in Frage kommen.

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Das eine BU Sinn gibt ist glaube ich unstrittig. Kurz zu den Argumenten wie sich eine BU vom " Preis" her kalkuliert:

Folgende Parameter spielen eine Rolle:

  • Eintrittsalter
  • Gesundheitstustand
  • Risikoklasse Deines Berufs
  • Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Versicherers
  • Ausgrenzung der Risiken im Vertrag

Als Student, Jung und gesund (hoffe ich) sprechen die ersten drei Faktoren für Dich. Je früher, desto preiswerter. Da ich als Versicherungsberater nicht vermittle und ich es gut finde, dass Du Dich damit frühzeitig beschäftigst mal ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert:

  • Ungefähr 50 % der Kosten sparst Du, wenn Dein Endalter 60 statt 67 ist
  • Die eingesparten 59% legst Du für die Altersvorsorge auf die Seite
  • ja, eine Dynamik solltest Du abschließen, aber nur wenn du jährlich auch nein sagen kannst, du in der BU trotz x Widerrufen der Dynamik bleibst und auch die Dynamik bei Leistungsfall erhalten bleibt.
  • Bitte nicht BU mit Altersvorsorgevertrag koppeln

So, ab jetzt kostet es ;-)

Breaking News - Nur BU mit sauberen Beratungsprotokoll und Kopie der Patientenakte überreichen - Makler nehmen, denn der haftet ggfs auch, wenn VU nicht zahlt - Der Preis einer BU ist der Bruttobetrag! - Online Abschlüsse sind genauso teuer wie beim Makler - der durchschnittliche Deutsche ist bei den Rhemen intellektuell unauffällig

Fazit: Makler oder Versicherungsberater suchen und "machen". Good Luck!

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Das Familiengericht setzt fest, ob zusätzlich zum Unterhalt noch die Aufwände für die PKV gezahlt werden müssen. Im Gegenzug würde sich ggfs Unterhalt nach der Düsselsdorfer Tabelle reduzieren.

Kindesunterhalt ist von beiden Parteien geschuldet, im Regelfall erbringt der eine Partner dieses in Form von Naturalunterhalt und der andere in Form von Geldleistung. DAs Urteil, auf das gerne referenziert wird hat aber den Sachverhalt, dass die Kinder schon in der PKV waren. Das ist bei Euch anders gelagert, da ja erst ein Beitritt in die PKV geplant ist.

Nun einen ganz dringlichen Rat an Deine Ex. Als Existenzgründer würde ich dringend anraten in der GKV zu bleiben. Im ersten Jahr dürften die GKV Beiträge, sofern sie Gründungszuschuss bezieht - wovon ich einmal ausgehe - bei etwas über 200 € liegen. Im Folgejahr - einen monatlichen Gewinn (!) von 2000 € mal vorausgesetzt, dürfte es sich dann bei 330€ einpendeln. Dann sind aber beide Kinder kostenfrei in der GKV abgesichert.

Wenn Deine ehemalige Gattin jetzt in die PKV geht, so muss für Sie ein PKV Vertrag als auch für die Kinder je ein Vertrag in der PKV (oder eigene Beiträge in der GKV) gezahlt werden.

Einen ausbalancierten Tarif für Deine EX mal unterstellt dürfte so bei 350€/Monat liegen, für das jüngere Kind ca 150€ für das erwachsene Kind so um die 200 €. Also in Summe dürfte sich das im Bereich von 700€ einpendeln. - Kein gutes "Geschäft" im Vergleich zur GKV und natürlich mit dem Risiko behaftet das der Rückweg in die GKV steinig sein kann.

Sollte ein Vermittler allen Ernstes zu dem Weg der PKV bei der Gattin geraten haben und Sie sich nicht bekehren lässt, dann nehmt zumindest die Themen - Vergleich PKV und GKV, Rückkehr in die GKV und Kostenvergleich mit ins Beratungsprotokoll auf. Denn so etwas wäre schon fast fahrlässig.

Und eins: Die PKV ist kein Sparschwein- auch wenn man meint jetzt den Super Schnäppchen Tarif identifiziert zu haben so bedeutet PKV_

  • Die PKV ist kein Sparschwein
  • Wichtig ist eine Absicherung im Alter (genügend Einkommen!)
  • Geringer Beitrag - hohe Leistung - stabile Beiträge (nur 2 von den 3 Dingen gehen)

Sprich nochmal mit Deiner ehemaligen, ich halte das für keine gute Idee!

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Stöber mal bei www.gruenderzuschuss.de Good Luck!

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Folks, was für eine erbitterte Diskussion. Auch solche Fälle sind im SGB geregelt.

Genauer gesagt im § 121 SGB III. Guckst Du hier:

http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/03/index.php?norm_ID=0312100

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....stimme Barmer voll und ganz zu, jedoch bitte auch die Varinate prüfen, Kostenerstattung nach § 13 SGB V plus Kostenergänzungstarif. Deckt alle Sparten (ambulant , stationär, Dental) und ist die kostengünstigste Variante.

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Ganz einfach die Normenpyramide: Individual Vereinbarungen haben Vorrang vor Kollektivvereinbarungen - im Entgelt. Doch Achtung: Kollektivvereinbarungen können Individualvereinbarungen ergänzen! Doch nur zum besseren oder spezifischeren.

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