Ohne Zahlen kannst Du die Frage vergessen, weil einfach zuviele Unbekannte in Deiner Gleichung sind, um es mathematisch auszudrücken.

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Vermietetes Mehrfamilienhaus was draus machen?

Guten Tag liebe Leser

Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus ca. 785 m2 Grundstück mit 3 vermieteten Wohnungen wovon eine davon mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit ^^belastet^^ ist. Das Haus ist in einem normalen - guten Zustand von 1960 in Süddeutschland Nähe Schweiz.

Die Restschuld der Immobilie beträgt noch etwa 150.000Euro und die Mieteinnahmen der 2 Wohnungen liegen bei 19.200 Euro jährlich.

Da Wohnraum gesucht wird und wir noch soviel Grundstück unbenutzt (nur Garten) zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit eines Anbaus, Neubaus etc.

Ich habe darüber nachgedacht das bestehende Haus zu sanieren und daran einen Neubau mit seniorengerechten Wohnungen anzuschließen. Seniorengerecht darum, weil es staatliche Zuschüsse gibt und der Stressfaktor des vermietens am geringsten ist. (Keine ständigen Mieterwechsel).

Mir stellt sich die Frage nach dem klügsten Investment?

Ist es sinniger, das Mehrfamilienhaus abzureißen und einen neuen Wohnkomplex zu bauen? Abstände zu Nachbarn sind groß genug. Oder anzubauen?

Pendlerwohnungen wären wahrscheinlich noch lukrativer aber ich habe neben meinem Beruf nicht die Zeit für diesen Aufwand mit Risiko einmal Pech zu haben.

Ich sehe mich mehr als Investor und möchte mich auf die Dauer eher zurück ziehen. Deshalb wäre auch ein Verkauf der Wohnungen nach Fertigstellung interessant.

Ein Verkauf des jetzigen Hauses macht keinen Sinn, da das Wohnrecht den Wert erheblich mindert. Fragen über Fragen, wer kennt sich aus oder hat eine Idee zu wem ich damit am besten gehe?

vielen Dank im Vorfeld und LG

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Prüfe doch erst einmal, wieweit Du auf diesem Grundstück überhaupt noch anbauen kannst, denn die Örtlichen Bauämter entscheiden nach den für dieses Gebiet gültigen Bauvorschriften und nicht nach dem objektiven Eindruck, ob noch ausreichend Platz auf dem Grundstück vorhanden ist.

Ein Abriss käme doch nur dann infrage, wenn Du sowohl das Wohnrecht ablösen kannst und auch die anderen Mietparteien aus dem Haus bekommst. Zudem fehlen Dir dann die Mieteinnahmen für die gesamte Bauzeit. Macht die jetzt finanzierende Bank hier überhaupt mit?

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Ohne den Text des Berliner Testamentes bezüglich der Immobilie zu kennen, kann man wenig aussagen.

Dir steht natürlich das Erbteil zu, nicht nur das Pflichtteil. Was Du meinst ist ein Pflichtteilergänzungsanspruch.

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Die Frage ist doch, ob Eure Wunschbank das nicht selbst erstellte Gutachten anerkennt. In Gegenzug wird aber Euer Stiefvater auf einem unabhängigen Gutachter bestehen, da so sein Pflichtteil höher ausfallen wird.

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Jeder von Euch nützt seine Freibeträge bei der EkSt- Erklärung voll aus, folglich bringt das Ehegattensplitting keine Vorteile; die sind ja nur dadurch gegeben, dass ein Partner die Freibeträge nicht voll ausschöpft und sie daher beim Ehepartner woirksam werden können.

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Kleingewerbe, 450,-€ Job, freiberuflich tätig und Untervermietung - was versteuere ich wie richtig und wie melde ich das an?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

ich habe mehrere Fragen (die hoffentlich nicht zu speziell zum Beantworten in dieser Community sind):

Zum 01.10.2018 starte ich mit der Untervermietung eines Zimmers in meiner Wohnung. Muss ich bei der Untervermietung eine Mehrwertsteuer angeben?

Mit der Untervermietung biete ich "Zusatzleistungen" an, die das Reinigen des Zimmers, die Waschmaschinennutzung und das Bereitstellen von Bad- und Bettwaren beinhaltet. Diese "Zusatzleistungen" stelle ich der Firma in Rechnung, die das Zimmer angemietet hat. Die Einnahmen daraus liegen bei ungefähr 140,-€ mtl.Wie muss ich diese versteuern? Ist das schon ein Kleingewerbe?

Ab Oktober (spätestens ab Februar) arbeite ich zusätzlich als freiberufliche Dozentin für die Volkshochschule. Als Freiberuflerin muss ich eine Steuererklärung schreiben, richtig?

Zudem habe ich ein Jobangebot bekommen, eine 450,-€ Stelle bei einem Jugendverband anzunehmen. Diese Stelle geht vom 20.09. bis zum 30.11.
Ist es sinnvoll, diesen Job anzunehmen? Bekomme ich da Probleme mit den anderen Tätigkeiten? Sollte ich dem Verband eine Rechnung über meine Tätigkeit schreiben, statt die 450,-€ Stelle anzunehmen?

Für mich ist es aktuell ziemlich schwierig, die Fragen zu recherchieren, da sie einen so engen Zusammenhang haben. Ich hoffe, dass dies nicht zu speziell ist, und Ihr mir hier gut helfen könnt. Dafür wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße.

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Für Deine Fragen wurde der Beruf des Steuerberaters geschaffen.

Mit der Untervermietung mußt Du die Anlage V der EkSt- Erklärung ausfüllen.

Dadurch dass Du die Zusatzleistungen eigens in Rechnung stellst und nicht pauschal in die Miete mit eingerechnet hast, machst Du Dir das Leben unnötig schwer, denn für diese Dienstleistung bist Du Unternehmer mit allen Folgen, einzig die MwSt. mußt Du nicht ausweisen, weil Du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kannst.

Auch bei dem 450,- € Job gibt es die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber dies als Minijob deklariert und pauschal die Besteuerung übernimmt.

Probleme bekommst Du nicht durch die verschiedenen Jobs, das ist legal, Probleme kannst Du Dir bei Deiner Krankenversicherung einhandeln, wenn Du in der GKV als Familieinmitglied kostenlos mitversichert bist.

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Auch wenn Du keine Meldung an Deinem Arbeitsort für die dortige Wohnung hast, nennt man das doppelte Haushaltsführung und kann ensprechend geltend gemacht werden. Die Wochenendfahrten sind dann die Familienheimfahrten. Alle Angaben werden in der Anlage N Deiner Einkommensteuererklärung angegeben.

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Diese Sperre wird nur dann aufgehoben, wenn das Jobcenter für Dich einen 450,- € Job für ausreichend erachtet. Das ist aber in der Regel nur in den seltensten Fällen der Fall.

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Dadurch, dass die Mutter Dir vor Ihrem Tod etwas schenkt, wird doch nicht dein Bruder auf das Pflichtteil gesetzt! Wenn die Mutter das machen will, dann muß sie ein Testament erstellen und Dich beispielsweise als Alleinerbin einsetzen.

Und noch ein Haken ist an dieser Sache, dadurch dass es sich um eine Schenkung mit Niesbrauch handelt wird die Schenkung erst mit dem Tod der Mutter wirksam, es sei denn sie willigt einem Verzicht auf den Nießbrauch ein oder man wandelt den Nießbrauch in ein Wohnrecht um.

So wie es scheint hat hier der Notar nicht gut beraten, zumal Du ja das Haus renovieren willst

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Durch den Nießbrauch Deiner Mutter verlierst Du die Möglichkeit der steuerlichen Verwertung.

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Da es kein Testament gibt und der Erbfall hier in Deutschland eingetreten ist, sind die Kinder aus erster Ehe natürlich erbberechtigt. Der gemeinsame Hausrat fällt der Ehefrau zu, aber der Erlös aus dem Verkauf des Fahrzeug fällt in die Erbmasse. Die beiden Kinder sollten schnellstmöglich sich an das Nachlaßgericht wenden, um dort auch ihre Ansprüche melden. Da es sich so liest, wie wenn die zweite Ehefrau den Wohnort Deutschland aufgeben will, sollten die Kinder dem auch mittels Anwalt verhindern, dass die Erbmasse vor der Aufteilung aus Deutschland in die Türkei verbracht wird, denn dort werden sie Ihre Ansprüche nicht mehr durchsetzen können.

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Kannst Du denn nicht noch weniger Angaben machen? Es fehlen einfach die Fakten für eine gute Antwort.

Ich brauche ebenfalls Geld zum Leben, habe aber dafür Vorsorge getroffen, dass es mir heute reicht.

Niemand weiß, wie alt Du bist, in welchem Familienstand, berufstätig oder arbeitslos, mit oder ohne Ausbildung ......

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Es fehlen wieder einmal die wichtigsten Informationen. Gab es ein Testament und wenn ja, welcher Art. Was wurde dort festgelegt?

Werden/wurden die Einkünfte aus Verkauf und Vermietung aus einem gemeinsamen Besitz der Eheleute erzielt oder war die Ehefrau die alleinige Eigentümerin.

Wenn zong83 diese Informationen nachliefert, dann werden auch gute Antworten gegeben. Vorher ist alles Spekulation

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Wenn ich mich richtig erinnere, wird im Mantelbogen der EkSt nur gefragt verheiratet seit ... . Es würde mich wundern, wenn dann der zuständige Sachbearbeiter noch den Aufenthaltstitel sehen will.

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Entscheidend ist nicht, was in diesem Infoblatt steht, sondern welcher Verteilschlüssel bisher für diese Anlage zur Anwendung kam. Denn der Vermieter kann diesen Verteilschlüssel nur dann ändern, wenn entweder gewisse Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden oder wenn alle Mieter einer Änderung - soweit sie gesetzeskonform ist - zustimmen.

Du wirst kaum eine Antwort bekommen - also frage andere Mieter die dort schon mehrere Jahre wohnen, wie der Verteilschlüssel in der Vergangenheit war. Wurde dieser dann für die vergangene Heizperiode geändert, dann muß Dir der Vermieter diesbezüglich Auskunft geben.

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