Befreiung von der Krankenversicherungspflicht im Pflichtpraktikum während des Studiums?

3 Antworten

Hallo, da hat wahrscheinlich der Arbeitgeber nicht genug Ahnung von den Dingen. Tatsache ist, dass ein Pflichtpraktikum versicherungsfrei ist und der Arbeitgeber verlangt eine GKV-Bescheinigung als Nachweis, dass Du Student bist und gesetzlich krankenversichert, weil das halt bei den meisten so ist.

Schicke ihm eine Bescheinigung der PKV und den Befreiungsbescheid und versuch ihm das zu erklären. Sonst soll er sich bei einer Kasse erkundigen

Du kannst nicht als Student in die GKV wechseln, weil Du befreit bist. Da wäre es schon günstiger, der Arbeitgeber meldet Dich ganz normal als Werkstudent bei der Kasse an und die PKV wird auf Anwartschaft gesetzt.


Viel Glück


Barmer


Hallo,

während des Studiums ist die Befreiung von der KV-Pflicht vorrangig vor der KV-Pflicht als Praktikant. Dem Arbeitgeber die Befreiungsbescheinigung vorlegen. Falls das nicht reicht, mit dem Befreiungsbescheid, dem Praktikumsvertrag und Auszug aus der Studien-/Prüfungsordnung (vorgeschriebenes Praktikum) bei der Krankenkasse eine Befreiungsbescheinigung für das Praktikum beantragen.

Grundlagen: § 5 Abs. 1 Nr. 9 und 10 SGB V und § 8 SGB V

Gruß

RHW

Hast du schon mal bei deiner Versicherung nachgefragt?

Meiner Vermutung (!) nach kannst du weiterhin familienversichert bleibem. wobei es glaub ich alterabhängig ist oder? Leider bin ich da nicht so auf dem Laufenden.

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Hallo, der Fragesteller ist nicht familienversichert, sondern privat in Kombination mit Beihilfe mit eigenem Beitrag. Allerdings gilt da auch die Altersgrenze 25.

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Semesterferien & Minijob & Gewerbeschein

Hallo!

Ich bin Student, unter 25 und familienversichert. Übe zudem eine Beschäftigung auf 400 € Basis aus. In den Semesterferien würde ich aber gerne etwas mehr verdienen (gleicher Job, gleicher Arbeitgeber). Über die Kindergeldgrenze, Einkommenssteuer, etc. bin ich informiert. Die Sache schaut so aus: Ich würde jetzt in den Semesterferien z.B. 700 € pro Monat verdienen wollen, dafür aber im Herbst (weil Staatsxamen) gar nicht arbeiten.. Meine Familienversicherung bleibt dennoch aber bestehen, richtig? Wie ich es verstanden habe, muss ich aber dennoch Rentenversicherungsbeiträge bezahlen für die jeweiligen überschrittenen Monate zahlen (trotz Semesterferienregelung, die für die z.B. für Pflegeversicherung gilt, die dann dementsprechend wegfällt). Ich falle dann in die sogenannte Gleitzonenregelung. Die Beiträge werden dann nach einer bestimmten Formel berechnet (z.B werden bei 600 € ca. 50 € abgezogen) Zudem müsste ich noch Steuern bezahlen, die ich aber am Ende des Jahres zurückerhalte wenn ich unter dem Freibetrag bleibe (ca. 7XXX €)

Nun endlich (!) meine (2) Fragen: Wenn ich bei einem anderen Betrieb in den Semesterferien beschäftigt bin, muss ich keine Rentenversicherungsbeträge zahlen wenn ich unter einer bestimmten Tageszahl bleibe. Verdienst ist aber unwichtig, könnte so auch 3000€ (!) verdienen. Nur die Einkommenssteuer würde anfallen, ansonsten würde ich völlige Freiheit genießen. Warum aber fallen die Rentenbeiträge bei meinem "normalen", regelmässigen Arbeitgeber an?

Und nun viel wichtiger: Um diese Regelung zu umgehen dachte ich mir zusätzlich auf Gewerbeschein zu arbeiten (habe ich vor meinem 400€ Job eh getan). Dh. ich würde eben in den Ferien 400 € + nochmal 200-300€ dazuverdienen. Fallen dann aber auch Rentenversicherungsbeträge an? Es handelt sich bei den Gewerbejobs um eine selbstständige Tätigkeit (meist Messejobs), folglich arbeite ich dann bei verschiedenen Agenturen/ Arbeitgeber.

Auf gut deutsch: ich will einfach nur in den 2 Monaten Semesterferien genug Geld verdienen, damit ich es mir dann im Herbst leisten kann gar nicht zu arbeiten. Ist das irgendwie auch OHNE zusätzliche Abgaben (V.A. RENTENVERSICHERUNG !!!) möglich?

Habe übrigens schon mit meiner Krankenkasse und mit der Rentenversicherung telefoniert aber die jeweiligen Mitarbeiter erschienen mir leider nicht ganz kompetent.

Lieben Dank, ledigliche Hilfe käme mir seeehr gelegen!

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! Danke :D

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Umsatzsteuer Befreiung bei Honorartätigkeit für Erlebnispädagogik möglich?

Hallo! Ich arbeite seit diesem Jahr als Erlebnispädagogin für diverse als gemeinnützig gemeldete Vereine. Da ich aber seit 10 Jahren selbständig und gewerbetreibend bin, habe ich mich schon vor längerer Zeit von der Kleinunternehmerregelung befreien lassen. Ich habe das Jahr über auf Übungsleiterschein-Basis gearbeitet, das gilt bis 2.100 Euro, danach muss ich Rechnungen auf Honorar-Basis an die Vereine stellen. Ich frage mich, ob es einen Paragraphen gibt, der mich von der Umsatzsteuer befreit wenn ich Rechnungen an umsatzsteuer-befreite Vereine stelle? (Hoffe, das ist nicht zu kompliziert ausgedrückt) Also: Wenn ich keine Umsatzsteuer berechnen kann, weil der Verein als gemeinnützig gemeldet ist, gibt es für mich eine Möglichkeit, dass ich nicht die Umsatzsteuer aus dem Lohn herausrechnen muss, sondern mich von der Berechnung der Umsatzsteuer für diesen Verein befreien lassen kann? Es geht um den Bereich Erlebnispädagogik, Wald- und Spiel-pädagogik, meistens mit Schulklassen im Rahmen ihrer Klassenfahrten, oft kooperieren die Vereine mit Jugendherbergen. Dank im Voraus! XXX

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PKV als Student und Wechsel zur GKV nach dem Studium?

Die Ausgangssituation:

Ich studiere im 16. Semester und werde im Juli fertig. Nun hat mir meine bisherige Krankenkasse TKK rückwirkend zum 30.09.11 gekündigt, weil ich keine Studienbescheinigungen vorgelegt hatte. Das Kündigungsschreiben hat mich doch etwas aufgeschreckt aber Dame an der TKK-Hotline erklärte, ich könne die Mitgliedschaft sofort wieder aufleben lassen, wenn ich die Gebühren nachzahle, allerdings gilt ab dem 15. Semester nicht mehr der Studententarif sondern der doppelt so hohe "Normaltarif".

Jetzt frage ich mich natürlich: Kann ich nicht auch in eine PKV eintreten und mit Ende des Studiums (das letzte Semester geht bis 30.09.2011) wieder in die GKV wechseln? Bin mir nicht ganz sicher, welche Rolle die Versicherungspflichtgrenze in diesem Zusammenhang spielt. Ich werde als Assistenzarzt evtl. knapp darüber liegen.

Vielleicht kennt sich jemand aus und kann mir weiterhelfen.

Danke, Axel

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Studiumskosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben?

Folgende Situation: Ich möchte die Kosten meines Studiums absetzen und möchte dafür meine Steuererklärungen der letzten Jahre ergänzen. Meines Wissens nach besteht für Bescheide nach Februar 2015 die Möglichkeit des Nachreichens für "Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben", da der Bescheid in dieser Hinsicht vorläufig ist. Es handelt sich bei mir also um die Erklährungen für 2013/14/15.

Hier die Situation: Ich habe ein angemeldetes Gewerbe (Kleinunternehmer) als Nebenjob, aber in den entsprechenden Jahren keinen Umsatz gemacht (Anlage G & EÜR = 0€)

2013/14 habe ich ein Pflichtpraktikum absolviert und zusätzlich Anlage N ausgefüllt (2013 ~2000€, 2014 ~700€)

Wo trage ich jetzt jeweils die Studienkosten ein? 2013/2014 habe ich ja Anlage N, also dort als Werbungskosten, 2015 und jetzt 2016 als Betriebsausgaben in der EÜR? Oder immer als Betriebsausgaben?

Wenn ich das richtig verstehe kann ich auch den Verlustvortrag aus dem Gewerbe zukünftig auf meine Einkommensteuer als Angestellter anrechnen, richtig?

Muss ich Belege nach schicken (zB Semesterbeitrag, doppelter Haushalt während des Praktikums) oder gilt auch beim Nachreichen das Prinzip "Belege nur auf Nachfrage"?

Das Studium ist ein Bachelor (Erststudium), ich möchte es aber trotzdem mit Verweis auf Az. BVerfG 2 BvL 22-27/14 als Werbungskosten eintragen lassen. Und Anschließend der Master.

Vielen Dank, ich hoffe Ihr könnt mir helfen :)

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