Deutschland ist sehr klein und das Ausland riesengroß.

Woher sollen wir wissen, wo im Ausland sich der Erbe aufhält und welche Möglichkeiten zur Identitätsfeststellung es da gibt und welche davon von der kontoführenden Bank anerkannt werden?

Frag bei der Bank an!

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https://dejure.org/gesetze/BGB/928.html

Der Notar zitiert nur die vorgenannte Vorschrift.

Ich bin mir sicher, daß Du den Begriff "Verzicht" nicht in seiner rechtlichen Tragweite verstanden hast und darauf macht der Notar aufmerksam.

Bei der vom Notar vorgeschlagenen Lösung kann es ein Aneignungsrecht des Fiskus nicht geben.

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Wieviel Investoren gibt es denn für das Areal?

Wenn die in Scharen auftauchen, dann kannst Du verhandeln und die gegeneinander ausspielen.

Sofern das aber der einzige Interessent ist und Du das Angebot ablehnst sitzt Du möglicherweise bis zum Lebensende auf nahezu wertlosem Ackerland.

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Sagt Dir "Vorsteuerabzug" etwas?

Solltest Du googlen. Von wegen profitieren als "Kleinunternehmer". Der hat den Vorsteuerabzug nämlich nicht.

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Soweit ich sehe ist die sogenannte Cumulus (Master)Card kostenlos und noch günstiger geht es ja wohl nicht.

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Verstehe ich die Frage so, dass Du ein normales Konto hast und dann bei einer anderen Bank ein P-Konto eröffnen willst?

Das wäre zulässig. Allerdings wirst Du bei den sicher schon vorhandenen negativen Schufa-Einträgen lange nach einer suchen müssen die Dich als Kunden haben will.

Wieso wandelst Du nicht das vorhandene Konto in ein P-Konto um?

Hoffentlich kommt Dir nicht der Gedanke 2 P-Konten führen zu wollen. Das wäre unzulässig.

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Du wirfst erkennbar die Steuerarten durcheinander:

Zunächst einmal kann man kein "Kleingewerbe" anmelden. Das ist nämlich ein Begriff der dem Umsatzsteuerrecht entlehnt ist. Bis zu einem bestimmten Jahresumsatz, nämlich den besagten 17.500 Euro im Vorjahr, braucht man keine Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Ob das sinnvoll ist, muß man selber entscheiden. Man könnte dann nämlich auch keine Vorsteuer abziehen. Hat also auch einen Nachteil.

Für die Einkommensteuer aber ist die Frage der umsatzsteuerlichen Stellung ohne Bedeutung. Natürlich werden bei zusammenveranlagten Eheleuten die Verdienste zusammen gerechnet. Die 17.500 Euro kannst Du da völlig vergessen.

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Wenn der Bauzwang vertraglich vereinbart ist kann man nichts dagegen tun.

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Um was geht es Dir denn?

Um die Münzen oder um die Geldanlage?

Ein breites Angebot an Gold- und Silbermünzen findest Du zum Beispiel hier:

https://shop.degussa-goldhandel.de/gold/anlagemuenzen

Diese Münzen sind aber nichts anderes als die Anlage ins Edelmetall und unterliegen den Preisschwankungen dieser Metalle, nach oben und nach unten.

Sammlermünzen sind im Wert nicht vom Metallpreis abhängig. Das aber ist ein so weites Thema dass man sich erst langwierig darin einarbeiten müßte.

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Im Bewertungsgutachten steht oftmals etwas von Mietverhältnissen.

Allerdings sollte man unbedingt auch selber vor Ort ermitteln. Sofern möglich, denn der Eigentümer ist weder zu Auskünften noch zur Besichtigung verpflichtet.

Aus dem Grund kann es so mache Überraschung geben. Ich hatte einmal einen Fall anwaltlich bearbeitet wo der Gutachter Hausschwamm übersehen hatte. Der Ersteigerer ist mit dem Versuch Schadensersatzansprüche geltend zu machen gescheitert und saß auf einer Fehlinvestition in sechsstelliger Höhe.

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Oder wäre es einfach besser die Spekulationssteuer in Kauf zu nehmen?

Die gibt es schon einmal nicht, sondern nur Einkommensteuer für private Veräußerungsgeschäfte.

Da Ihr nicht Eigentümer seid, kann die nur bei den Eltern anfallen. Auch nur die können ja verkaufen.

Wie hoch diese Steuer sein wird hängt vom Gesamteinkommen der Eltern im Veräußerungsjahr ab. Das müssen die sich also ausrechnen.

Im übrigen geht der Kaufpreis auch an die und nicht an Euch. Wissen die überhaupt schon davon, dass Ihr den so großzügig für eigene Zwecke eingeplant habt? Nicht, daß die was ganz anderes mit dem Geld vorhaben als das Euch zu schenken....

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Gerichtles Gutachte sprengt Kosten, wie sind diese zusammengesetzt?

Hallo,

habe vor knapp einem Jahr einen unverschuldeten Unfall auf einem Parkplatz gehabt. Nach Schreiben der gegnerischen Versicherung habe ich einen Gutachter bestellt - Schadenshöhe 6000€. Nach 3 Wochen rief mich ein Gutachter der Gegenseite an und wollte das Auto nachbesichtigen - ich willigte ein, hatte ja nichts zu verbergen. Das Gutachten verlief sich auf 2000€, ich war nach Erhalt echt geschockt. Versicherung lehnt Schuld ab, erklärte das 1. Gutachten für nichtig und fordert eine Haftungsquote von 50/50, Sie haben folgend ca. 900€ überwiesen ohne Rücksprache, der Fall war damit für die gegnerische Versicherung erledigt.

Zum Jahresende wurde ich zusätzlich in meiner KFZ Versicherung hochgestuft da die Schuldfrage nicht geklärt ist.

Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, stehe aktuell vor Gericht (ohne Rechtsschutz). Das Gericht hat vor 3 Monaten einen dritten Gutachter bestellt, habe einen Auslagenvorschuss von 1500€ zahlen müssen. Nach 3 Monaten bekomme ich die Nachricht, dass das Gutachten fast fertig ist aber weitere 900€ überwiesen werden sollen auf Grund von erhöhtem Aufwand.

Wie soll ich jetzt vorgehen? Habe bereits Gerichtskosten und 1. Auslagenvorschuss bezahlt. Der bestellte Gutachter hat schlechte Bewertungen auf Google, dass dieser parteiisch gegenüber Versicherungen wäre.

Aktuell habe ich keine Einsicht in das neue Gutachten, hinsichtlich Bewertung der Höhe. Die Kosten des Gutachten belaufen sich inzwischen auf 2400€, das ist doch nicht rechtens bei einem Streitwert zwischen 2000-6000€ oder ?

Zur Info, diese Versicherung ist bekannt für Kürzungen (H-C)

Ich bitte um hilfreiche Kommentare.

Gruß Peter.

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Du erwähnst nicht, ob Du anwaltlich vertreten bist. Sich ohne anwaltliche Hilfe auf den Streit mit den gewieften Regulierungsprofis einer Versicherung einzulassen ist ein schwerer Fehler.

Das was Du da schreibst ist tägliche Erfahrung in Verkehrsunfallsachen:

Zunächst ist das außergerichtlich eingeholte Gutachten nichts anderes als eine Parteiäußerung. Das kann jederzeit von dem Gegner ignoriert werden. Ob mit Erfolg, hängt dann vom Ergebnis des Prozesses ab.

Die Kosten eines solchen Gutachtens kann man im übrigen als Unfallkosten mit geltend machen. Ist doch hoffentlich geschehen.

Ich glaube kaum, dass man einem solchen Gutachten den Verschuldensanteil am Unfall entnehmen kann. Gibt es keine Zeugen?

Die Bezahlung des Gerichtsgutachters erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften und wird vom Gericht überprüft. Dagegen anzugehen hast Du in der Regel sehr schlechte Karten.

Ein Anwalt hätte den bestellten Gutachter womöglich bereits vorab wegen Ungeeignetheit oder Parteilichkeit abgelehnt. Schon deshalb sollte man anwaltlich vertreten sein. Allerdings sind Bewertungen im Internet mit Vorsicht zu genießen. Da dürfte jede mit dem Begutachtungsergebnis unzufriedene Partei schlechte Bewertungen abgeben. Ein Anwalt hätte Zugang zu neutraleren Quellen.

Was Du nun tun kannst? Wenn Du keinen Anwalt hast wäre es nun an der Zeit einen zu beauftragen.

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Rein rechtlich geht das.

Aber, welcher Käufer würde denn schon eine belastete Wohnung erstehen wollen?

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Das Gerümpel wird doch wohl nicht aus dem Kanal geflossen sein. Was hat der Vermieter damit zu tun? Was dessen Versicherung?

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Du hast doch sicher den Verlauf des Bitcoin-Kurses verfolgt. Wer im Herbst 2017 inmitten der Hype in Bitcoins angelegt hat sitzt immer noch auf riesigen Verlusten. Werterhalt ist das ja nicht gerade.

Sofern es überhaupt einen Inflationsschutz geben kann eignen sich dafür allenfalls Sachwerte, wobei das natürlich ein Thema ist was man nicht in wenigen Worten abhandeln kann.

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Ich bin mir sicher, keine Bank interessiert sich dafür, ob das Darlehen nun für Stützmauern, massivgoldene Wasserhähne oder einen Hubschrauberlandeplatz drauf geht.

Entscheidend ist nur, ob das Darlehen ausreichend abgesichert ist und der Darlehensnehmer ausreichend zahlungsfähig.

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Immobilien können nicht laufen. Das ergibt sich schon aus dem Begriff.

Du meinst sicher, das hälftige Eigentum auf den Ehegatten eintragen lassen.

Das halte ich für reichlich sinnfrei. Zunächst halten Notar und Grundbuchamt die Hand auf und eventuell auch noch wegen der Schenkungsteuer das Finanzamt.

Sodann bist Du immer noch hälfige Eigentümerin und kannst diesen Eigentumsanteil verwerten.

Schließlich und endlich kann man Schenkungen bei Verarmung des Schenkers widerrufen. Dieser Anspruch geht auf den Sozialhilfeträger über.

Ergo: Zahlen mußt Du in jedem Fall.

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