Wieso wurde meine Klage abgewiesen vom Arbeitsrecht?

Hallo, ich, Studentin begann 1.3.2019 einen Minijob. Durchschnittlich ein, manchmal zwei Arbeitstage die Woche.

Mir wurde ein ausgemachter Arbeitstag nicht bezahlt, an dem ich erkrankte. Wegen einem Tag wollte ich nicht jammern

Als ich im November meinen Arbeitgeber auf meinen Urlaubsanspruch per Email aufmerksam machte (min 4 Tage) bekam ich keine Antwort. 4 Emails insgesamt verschickt, einmal angerufen, es hieß, sie seien beschäftigt und gestresst.

Bei meiner letzten Mail habe ich sie gemahnt mit einer Klage, daraufhin habe ich ohne Abmahnung die Kündigung erhalten.

Beim Arbeitsgericht habe ich eine Kündigungsschutzklage eingereicht, den Krankheitstag auch noch fristgerecht gemeldet, um meine Chancen zu erhöhen.

Der TERMIN vor dem Gericht STAND SCHON FEST, heute erhielt ich aber folgende Nachricht:

,, Die Klage wird abgewiesen. Die Begründung des Klageabweisungsantrages bleibt einem gesonderten Schriftsatz vorbehalten" unterschrieben von einem Anwalt.

Was heißt das Nun? Nach der Kündigung wurde ich nicht mehr bei der Schichteinteilung berücksichtigt.

Im Dezember habe ich 360Euro gearbeitet, aber trotzdem mein volles Gehalt von 420Euro erhalten. Nun warte ich auf die Endabrechnung.

Hat vielleicht der Arbeitgeber sich zurückgezogen wird mir die benannten Beträge, also den Streitwert, überweisen? Nirgends steht es, dass ich den Prozess verloren habe. Die Klage habe ich selber eingereicht, bin sozial bedürftige Studentin, die Rechtspflegerin meinte auch, dass meine Chancen gut stehen.

Ich möchte nicht, dass irgendwelche Kosten anfallen!

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Was Du da bekommen hast ist die Klageerwiderung der Gegenseite. Du zitierst deren Antrag. Das Gericht hat ja offensichtlich noch nichts entschieden.

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Du solltest in dieser Sache besser rechtliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in Anspruch nehmen.

Eine wesentliche Veränderung der Sache kann bei Bruchteilsgemeinschaften nicht durch Mehrheitsbeschluss bestimmt werden:

https://dejure.org/gesetze/BGB/745.html

Ob der Bau einer Garage eine wesentliche Veränderung im Sinne dieser Vorschrift ist, gilt es durch eine rechtskundige Person zu prüfen. Wenn Du Dir das Geld dafür sparen willst riskierst Du, von dem übergangenen Miteigentümer auf Beseitigung der Garage in Anspruch genommen zu werden und das würde Dich teurer kommen als jede Rechtsberatung.

Der Befreiungsantrag hilft Dir nicht. Die Baubehörde kann nicht in zivilrechtliche Angelegenheiten eingreifen.

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Erster Ansprechpartner sollte doch Dein Arzt sein. Niemand hier kann Dir sagen, ob Du diesen Beruf ausüben kannst.

Die Anerkennung als Schwerbehinderter ist ein zweischneidiges Schwert. Die gesetzlichen Schutzvorschriften dienen einerseits dem Schutz der Schwerbehinderten, schrecken andererseits aber Arbeitgeber von der Einstellung ab.

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Mit 10% seid Ihr noch gut weg gekommen. Nach dem Gesetz gilt folgendes:

https://dejure.org/gesetze/BGB/648.html

Zahlung des gesamten Werklohns abzüglich ersparter Aufwendungen wird geschuldet. Das dürfte auf ca. 30% des vereinbarten Preises hinaus laufen.

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Das hat das Computerprogramm der Bank Geldwäscheverdacht angezeigt.

Es gibt bei der Geldwäsche das sogenannte Smurfing. Um die Deklaration eine großen Bareinzahlungsbetrags zu vermeiden wird der in kleine Beträge gesplittet.

Schreib einfach die Wahrheit und das reicht der Bank. Hoffentlich hast Du aber in dem Zeitraum auch Ausgaben gehabt. Ohne die wäre das mit dem Borgen des Geldes nicht ohne weiteres glaubhaft.

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Rücktrittsrechte bei Internetverkäufen hat man bei gewerblichen Verkäufern und ein solcher bist Du nicht.

Der Käufer weiß das anscheinend auch und versucht mit betrügerischen Methoden durch Vortäuschung falscher Tatsachen eine Rückabwicklung des Vertrags zu erreichen. Lehne sein Ansinnen einfach ab.

Wenn der Käufer so dumm sein sollte seine vermeintlichen Ansprüche klageweise geltend zu machen, dann kann im Prozeß verlangt werden, dass der Rasierapparat durch einen Sachverständigen untersucht wird. Beim Rasieren hinterläßt man DNA-Spuren und wenn solche des Käufers auffindbar sind, wäre nicht nur der Prozeß für ihn verloren, sondern auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs sicher.

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Das steht in § 428 BGB:

https://dejure.org/gesetze/BGB/428.html

Hat also nichts mit Altenteil zu tun.

Was wir nicht wissen ist, was im Übertragungsvertrag steht.

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Es gibt in den Großstädten ebenso viele Ratten wie menschliche Einwohner. Wenn jeder wegen Ratten vom Kaufvertrag zurück treten dürfte, würde kein Hauskaufvertrag Bestand haben.

Vielleicht hättest Du besser einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen sollen. Der hätte seine Köder sicher nicht in die Zwischendecke geschoben sondern dahin, woher die Ratten kommen.

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4 C 428/05

Das ist keine Quelle, sondern das Aktenzeichen eines allgemeinen Zivilverfahrens vor einem Amtsgericht.

Es gibt in Deutschland 638 Amtsgerichte und ein jedes wird schon einmal in einer solchen oder ähnlichen Sache geurteilt haben und ich befürchte, dass sich genau so viel anderslautende wie bestätigende amtsgerichtliche Entscheidungen finden lassen.

Hast Du nichts vom BGH oder zumindest von einem OLG gefunden?

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Das zieht einem ja die Schuhe aus!

Der Frischling kennt nicht den Unterschied zwischen Bruttomiete und Ertrag und er hat bei seinen Erwartungen zur Miethöhe eine Null zu viel gemacht.

Der Bankberater würde den Immobilienhai in spe mit dem Rat nach Hause schicken, sich einstweilen bei Immobilieninvestitionen auf Legohäuschen und Strandburgen zu beschränken.

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Das liegt wahrscheinlich am Sachbearbeiter. Der ist derzeit entweder krank oder völlig überarbeitet.

Hier in meiner Stadt regen sich viele darüber auf, dass Eingaben aller Art oftmals erst nach mehr als einem halben Jahr eine Eingangsbestätigung bekommen und das ist von der Stadtverwaltung mit Personalmangel begründet worden.

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Du zahlst einen Anteil der Heizkosten nach Wohnflächenanteil, völlig unabhängig davon, ob der Heizkörper angedreht wurde oder nicht.

Das kann man im übrigen auch der Heizkostenabrechnung entnehmen.

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