Bearbeitungszeiten bei der Postbank sind leider nicht kalkulierbar. Deswegen traue ich mir keinerlei Prognose über die Bearbeitungsdauer zu.

Solange alles läuft, hat man keine Beschwerden über den Verein, wenn mal etwas außer der Reihe ist aber schon.

Auch wenn ich gerne nörgele, ich muß eingestehen, daß es kaum eine Bank gibt über die man nicht nörgeln kann:

Bei "meiner" Sparkasse wurde ich seinerzeit zu einem Geschäftskonto gedrängt weil ja Mieteinnahmen waren. Das ist sauteuer. Dafür hätte ich im Falle des Falles einen Ansprechpartner aus Fleisch und Blut. Dem mußte ich aber erst beibringen, dass er mich nicht dauernd mit "tollen" Anlageangeboten nerven soll. Nachdem er das kapiert hat, bekomme ich dann allerdings auch keine Geburtstagsgrüße mehr und keine Kalenderchen zum Jahresende.

Wenn Du eine Alternative zur Postbank suchst, dann kann ich in Deiner beruflichen Situation vor der Comdirekt nur warnen. Die durchsucht systematisch die Girokonten ihrer Kunden und kündigt wenn sie geschäftliche Nutzung der Konten wittert. Im Grunde also nicht anders als "meine" Sparkasse oder jedes andere Bankinstitut mit Filialnetz. Nur mit dem Unterschied, dass die Comdirekt ausschließlich Privatkonten anbietet und man dann nicht einfach wechseln könnte, sondern ganz rausfliegt.

Wäre vielleicht die DKB etwas für Dich? Da habe ich seinerzeit aus Wut darüber, dass die Sparkasse 15 Euro für die Eröffnung eines Kautionssparbuchs nimmt ein Konto eröffnet. Bei der DKB ist das kostenfrei und überhaupt ist es kein Problem, Mieteinnahmen über das Konto laufen zu lassen. Das müßte doch auch für freiberufliche Einkünfte gelten.

Allerdings: Der Support soll genau so mies sein wie bei der Postbank.

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Ist die Generalvollmacht notariell beglaubigt? Sieht sie ausdrücklich die Verschenkung von Vermögensgegenständen vor, auch an Angehörige?

Das sind 2 Punkte die bei Nichtvorliegen einer Schenkung entgegen stehen könnten.

Was die Geschäftsfähigkeit der Oma betrifft, so kommt es auf den Zeitpunkt der Erteilung der Vollmacht an.

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Es dürfte inzwischen keine Bank mehr geben, die nicht über ein elektronisches Postfach verfügt. Da kann man die Auszüge einsehen und als PDF speichern. Ausdrucken könnte die man später immer noch. Allerdings, wozu?

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So allgemein gestellt ist die Frage wohl niemals zu beantworten.

Wer beispielsweise Brühwurst aus dem Bauchladen im Fußballstadion verkauft hat es mit einer etwas anderen Kundschaft zu tun als derjenige, der sündhaft teure Designerküchen vertreiben will.

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Zu beachten ist, dass die dazu auf den Vater lautende Vollmacht notariell beglaubigt werden muss. Rein privatschriftliche Vollmachten wären formnichtig und daher unbeachtlich.

Im übrigen ist Erwerb in der Zwangsversteigerung ja ein Kapitel für sich. Hoffentlich kennt sich Dein Vater da aus.

Dass der Bieter Sicherheit in Höhe von 10% des Gebots leisten muss ist Dir sicher auch bekannt und desweiteren, in welcher Art und Weise die Sicherheitsleistung zu erbringen ist.

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Ein Eigentümer der zugleich als Wohnrechtsinhaber eingetragen ist, ist schon sehr ungewöhnlich. Sinn macht das nicht und mich würde schon interessieren, wie es zu dieser äußerst ungewöhnlichen Konstruktion gekommen ist.

Gerade weil das so ungewöhnlich ist, muß man der kreditgebenden Bank die Situation erklären.

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Ich habe mich damit noch nicht auseinandergesetzt

Dieses Schlagwort "Altersvorsorge" muß wohl eine Erfindung von Versicherungsvertretern sein. Das öffnet die Herzen und die Geldbeutel der so Angesprochenen.

Dabei ist das doch nichts anderes als Vermögensbildung. Ob man das dann nun verjuxt und verjubelt oder damit seinen Lebensabend finanziert ist freie Entscheidung, wenn, ja wenn, man nicht auf die organisierte Altersvorsorge hereinfällt. Die knebelt einen dann auf die alten Tage.

Insofern habe ich mich nicht mit dem Thema beschäftigt: Ich bilde Vermögen und sorge nicht speziell für das Alter vor.

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Akut von Insolvenz bedroht ist keine der genannten Banken. Falls doch was passiert, sollte man seine Kenntnisse in Französisch oder Schwedisch aufpolieren um die Anträge an den Sicherungsfonds ausfüllen zu können.

Ganz allgemein: Die aktuelle Niedrigzinsphase ist für Kleinsparer die Hölle. Da gibt es nicht mehr Zins ohne Arbeit, Denkarbeit! Da hechelt so mancher einem Zehntelprozent Zinsvorteil hinterher und läßt sich auf Angebote ein die er früher nicht mit der Kneifzange angefaßt hätte.

Dabei gibt es in anderen Anlagesektoren Chancen ohne Ende. Der Aktien- oder Aktienfondsanleger lacht sich doch schief über Jahrerenditen von 0,55%, 0,81% oder 1%.

Selber schuld wer Wasser trinkt obwohl er Wein trinken könnte!

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Es darf jeder beliebige Geldbetrag eingeführt werden. Ab 10.000 Euro ist aber eine Deklaration von Bargeld erforderlich.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die 10.000 Euro auch von der jeweiligen Person mitgeführt werden. Wenn also von 2 Personen der eine 20.000 Euro und der andere 0 Euro mit sich führt ist das ein anmeldepflichtiger Vorgang.

Steuern fallen keine an, auch keine Lohnsteuer.

Wenn aber nicht angemeldet wird, wird ein Bußgeld von bis zu 25% des Bargeldbetrags festgesetzt.

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Sind die Leute ja selber schuld. Wieso wählen die denn Parteien die es als Hauptaufgabe sehen das Volk zu knechten und zu kontrollieren?

Angeblich soll man doch aus der Geschichte lernen. Das ist doch alles warme Luft. Wenn das stimmen würde, hätte niemand die grüne Oberkontrollpartei gewählt.

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Das ist die absolute Schnapsidee:

Die kostenlose Gebrauchsüberlassung an den Sohn ist keine Miete, sondern Leihe. Der Sohn ist daher nicht Untervermieter, sondern Vermieter.

Dummerweise hat der Sohn überhaupt keine Ausgaben für die Wohnung. Schon vom ersten Cent an sind dessen Mieteinnahmen voll steuerpflichtig. Wegen des Grundfreibetrags wird das allein wohl nicht zur Steuerzahlung führen. Was aber ist, wenn der Sohn zusätzlich jobt?

Du als Eigentümer verschenkst die Möglichkeit, die Ausgaben der Wohnung geltend zu machen. Alles bezahlst Du aus Deinem Nettoeinkommen. Und AfA für die Wohnung gibt es auch nicht.

Was also soll das?

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An sich kann man mit einer PayPal-Adresse ebensowenig in betrügerischer Hinsicht anfangen wie mit einer IBAN.

Allerdings ist Bezahlung mit PayPal natürlich ein Risiko insofern als dass der Leistungserbringer leicht um die Bezahlung gebracht werden kann. Es reicht oft einen Fall zu eröffnen um das Geld rückbuchen zu lassen.

So ganz klar sind die Absichten der Dame also nicht.

Möglicherweise ist das ohnehin nur der Beginn einer sich weiter entspinnenden Geschichte. Betrüger in fernen Ländern suchen oft zur Verdeckung der Zahlungswege sogenannte Finanzagenten. Die erhalten dann aus diversen Quellen Zahlungen und werden gebeten diese an ihren Auftraggeber weiter zu leiten. Das Ende vom Lied ist, dass der Finanzagent sich hierzulande einem Strafverfahren und Schadensersatzforderungen in erheblicher Höhe ausgesetzt sieht und der Hintermann sich an den illegal erzielten Gewinnen erfreut.

Kann alles sein, kann aber auch sein,dass nur Bankgebühren gespart werden sollen.

Teste es aus. Behaupte, keinen PayPal-Account zu haben und aus Sicherheitsgründen keinen zu wollen und warte ab, was dann passiert.

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Da hast Du aber etwas falsch verstanden:

Wer steuerpflichtig ist macht eine Steuererklärung. Buchungsunterlagen werden der Steuererklärung nicht beigefügt.

Allerdings ist es möglich, dass das Finanzamt sich die Unterlagen anschauen will. Steuerliche Außenprüfung nennt man das.

Auf Richtigkeit geprüft wird da nichts, wieso auch? Es wird nur geprüft, ob die Beträge richtig in die Buchführung übernommen wurden.

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Im Wilden Westen hätte man den Colt gezogen.

Heute geht man vor Gericht. Das soll der WEG-Verwalter veranlassen. Wieso macht er das denn nicht?

Nach meiner Einschätzung wäre da sogar eine Einstweilige Verfügung möglich.

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