Man kann vor der Entnahmestelle für sog. Gartenwasser einen geeichten Kaltwasserzähler installieren bzw. installieren lassen.

Das meldet man dann dem örtlichen Versorger, der schickt einen Mitarbeiter der prüft ob der Zähler an der richtigen Stelle installiert und geeicht ist, notiert die Zählernummer und ab dann zahlt man für Wasser das über diesen Zähler läuft nur noch die Kosten für Frischwasser.

Als Eigentümer ist alles Problemlos.

Ist man aber Mieter ergäbe sich solch ein Anspruch nur wenn es mietvertraglich so vereinbart/zugesichert wurde.

Ist das nicht der Fall, Vermieter fragen und anbieten die Kosten dafür zu übernehmen.

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Wohnrecht heißt lediglich das Du dort wohnen darfst. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Um vermieten zu können müßtest Du das Nießbrauchrecht haben.

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Einen neuen Mietvertrag muß er nicht unterschreiben. Denn der alte gilt unverändert weiter.

und hat kein lebenslanges Recht mehr drauf, Mieter zu sein?

Das kommt auf die genaue Formulierung im Vertrag oder einer individuellen Vereinbarung an.

Ideal wäre natürlich ein Eintrag im Grundbuch auf lebenslanges Wohnrecht.

Ich wage aber zu bezweifeln das es einen solchen Eintrag gibt.

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Ich interpretiere weißeln mal als streichen, nicht als weiß streichen.

Ein Klausel wonach bei Auszug generell, unabhängig von Wohndauer und tatsächlichem Renovierungsbedarf, gestrichen/renoviert werden muß ist unwirksam.

Nun kommt es natürlich drauf wie farbig Du gestrichen hast. Grelle oder extrem dunkle Farben muß der VM nämlich nicht akzeptieren. Auch wenn eigentlich kein Renovierungsbedarf besteht.

Jede Menge Infos zum Thema hier

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/s1/schoenheitsrep.htm

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Vertragsreue im Mietrecht

Da sich a. nicht mit neuen Fragen zum Mietrecht blicken läßt, springe ich jetzt in die Lücke:

Ein Fall aus der Praxis, leider meiner eigenen: Die Mieterin eines Appartements hat Kündigungsfrist bis zum 31.12.13 und fragt, ob sie vorzeitig aus dem Vertrag entlassen wird, wenn sie einen Nachmieter stellt. Ich bin einverstanden. Die Mietinteressentin besichtigt heute die Wohnung und kommt dann zu mir um den Mietvertrag abzuschließen. Die Dame ist volljährig, nicht erkennbar geisteskrank und hat ihren Lebensgefährten zur Verstärkung dabei. Ich schließe den Vertrag per 1.11.13 und schicke der bisherigen Mieterin eine Mail mit der ich ihr mitteile, dass sie zu diesem Termin aus dem Mietverhältnis entlassen ist. Einige Stunden später meldet sich die neue Mieterin mit dem Ansinnen, aus dem Vertrag entlassen zu werden weil sie sich voreilig entschieden habe. Ich habe das abgelehnt und sie auf die Kündigung verwiesen, nicht ohne zum Trost auf die Möglichkeit einer Ersatzmietergestellung hinzuweisen.

Und jetzt die Frage: Bis 1.11. ist noch so viel Zeit, dass die Wohnung neu vermietet werden könnte. Ich habe ohnehin schon angekündigt, die Kosten für die Vertragsformulare erstattet bekommen zu wollen.Das sind aber nur 6 Euro. Mich wurmt, dass ich eine Stunde Lebenszeit für die Vertragserstellung kostenlos opfern soll. Ich wollte mal 50 Euro als Pauschale verlangen.

Was meint Ihr: Zu viel, zu wenig, gerade richtig? Wer hat so was auch schon mal erlebt und kann konkrete Zahlen nennen?

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Äh, Du bist doch Privatier und nicht althaus.

Sorry, aber so unkluge Fragen würde nur die/der stellen.

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Das Kündigungsschreiben sollte daher folgende Punkte enthalten:

Darstellung, wer die Wohnung in Zukunft nutzen soll (Vermieter/Angehöriger/Tochter)Darstellung des Verwandschaftsgrades, bzw. der besonderer Bindung Angabe des Namens, der Anschrift, des Alters und der Berufstätigkeitdie Angabe der aktuellen Wohnverhältnisse der Person, für die Eigenbedarf beantragt wird Darstellung der unzureichenden Unterbringung (z.B. der erwachsende Sohn der Vermieter lebt noch in der Wohnung der Eltern und hat nur ein Zimmer zur Verfügung)Darstellung des zusätzlichen Wohnbedarfs nach etwaigem FamilienzuwachsAngabe von möglicherweise vorhandenen gesundheitlichen Gründen, die die bisherige Nutzung nicht mehr möglich erscheinen lassen (Gehbehinderung bei Dachgeschosswohnungen ohne Fahrstuhl) Angabe von etwaigen beruflichen Gründen (Fahrzeit zum Arbeitsort)Angebot von Alternativwohnungen, falls diese zum Zeitpunkt der Kündigung frei sind Ausführungen über die Vorteile der zu nutzenden Wohnräume im Hinblick auf Größe, Lage, Anzahl der Räume und die Ausstattung Wichtig: Grundsätzlich alle Gründe, die eine Eigenbedarfskündigung rechtfertigen können, sollten angegeben werden. Der Vermieter hat die für das Mietverhältnis geltenden Kündigungsfristen einzuhalten.

Quelle und mehr dazu hier http://www.rae-hoss.de/51015495fd0dabd01/51015496900ea7209/index.htm

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In seiner selbst bewohnten Immo kann der Eigentümer so viele Legionellen halten wie er will.

Bei vermieteten Wohngebäuden ist die Prüfung bei Anlagen mit einem Warmwasserspeicher mit mehr als 400 Liter Fassungsvermögen oder mit einem Leitungsvolumen über 3 Liter in der Zirkulationsleitung Pflicht.

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So ehrlich wie möglich. Falschangaben, z. B. zum Einkommen, können zur fristlosen Kündigung oder Anfechtung des Vertrages führen.

Allerdings darf man bei all zu privaten Fragen, z. B. Kinderwunsch oder Religionszugehörigkeit, lügen das sich die Balken biegen bzw. sie gar nicht beantworten.

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Wenn Du das bar einzahlst wird es dem Empfängerkonto sofort gut geschrieben.

Überweisungen dauern seit langem nur noch maximal 1 Bankbuchungstag.

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Kleine Verschleißteile wie z. B. Dichtungen sind normalerweise in den Wartungskosten enthalten.

Alles andere ist Sache des Vermieters.

Vorsicht bei sog. Wartungsverträgen. Da sind oft nicht umlegbare Kosten enthalten.

Laß Dir vom Vermieter die Originalrechnung bzw. den Wartungsvertrag vorlegen.

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Kosten für Leerstand hat der Vermieter zu tragen. Also Augen auf ob bei der Abrechnung das Haus plötzlich kleiner geworden ist. Bei Posten die nach Personen abgerechnet werden sind leer stehende Wohnungen mit 1 Person abzurechnen.

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Der Umlageschlüssel gilt, wenn vertraglich nichts anderes vereinbart wurde, in jedem Fall. Und wird auch weitestgehend so praktiziert.

Garten-/Grundstücksgröße, Keller und Nebengebäude sind für die Grundsteuer völlig ohne Bedeutung. Es zählt allein die Wohnfläche.

In der letzten Nebenkostenabrechnung wurden die Kosten der Grundsteuer sowie für die Gebäudeversicherung allerdings nach der nackten Wohnfläche ... umgelegt

Wurden diese Kosten vorher anders umgelegt?

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Wartungen gehören zu den umlegbaren Nebenkosten.

Wenn vertraglich vereinbart.

Die Wartung von zentralen Heizungsanlagen kann aber auch in den Heizkosten gesamt, wenn so vertraglich vereinbart, enthalten sein.

Um Deine Frage genau zu beantworten müßte man schon den exakten Wortlaut der entsprechenden Klausel kennen.

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Deinen beschädigten Hausrat zahlt Deine Hausratversicherung. Falls Du nicht Wiederbeschaffungswert abgeschlossen hast bekommst Du, wenn überhaupt, übrigens bestenfalls 1/3 von dem was der Schrank mal gekostet hat ersetzt.

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