Kleingewerbe bei 450€?

4 Antworten

Die Grenze für die Familienversicherung ist 435,- Mtl., oder 5220,- Euor pro Jahr.

Wenn es sich um einen Minijob handelt, erhöht sich die Grenze auf 450,- Euro, @Barmer hat also Recht.

Was mich interessiert ist die Sache mit Deine Hobbytätigkeit und den dortigen Erträgen.

Was für Fotos machst Du ? Wie verkaufst Du die?

Welchen Gewinn erzielst Du, also Einnahmen minus der Kosten. Dabei zählt auch die Abschreibung auf die Ausrüstung usw.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Hallo, wenn Du damit Geld verdienst und die Fotos nicht ausschließlich Kunst sind, musst Du ein Gewerbe anmelden. Kostet 20 EUR beim Ordnungsamt.

Egal, ob Gewerbe oder Kunst, die Einnahmen sind zu versteuern. Und ab 450 EUR Monat ist die Familienversicherung futsch. Anders gesagt, eine Familienfeier im Monat ist schon zuviel...

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Wie gesagt wären es max. 450€, daher müsste die Familienversicherung bestehen bleiben oder? Ich weiß bloß nicht ob durch die Anmeldung eines Kleingewerbes dann trotzdem Steuern anfallen oder nicht...

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@xanonyme
Wie gesagt wären es max. 450€, daher müsste die Familienversicherung bestehen bleiben oder?

Du hast doch schon 400,- € aus deinem Minijob. Wenn du deinem Gewerbe also mehr als 50,- € Gewinn im Monatsschnitt entnimmst, fliegst du aus der FamV.

Es gibt übrigens keine Kleingewerbe.

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@xanonyme

Die Anmeldung verursacht keine Steuern, die Einnahmen schon. Und auch ohne Gewerbeanmeldung.

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Lass Dir mal von Deinem Freund erklären, was ein Kleingewerbe ist.

Den Rest sollte er dann auch wissen.

Und dann überleg Dir Deine Frage neu.

Ein Hobbyfotograf arbeitet nicht.

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Sorry, falsche Wortwahl, aber es gibt einen Unterschied zwischen einem professionellem, ausgebildeten Fotografen und einem Hobbyfotografen... Naja er macht das Gleiche und hat ein Kleingewerbe angemeldet, hat allerdings zusätzlich einen Vollzeitjob. Ich verdiene mit der Fotografie aber mehr als er...

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@xanonyme

Sorry, falsche Wortwahl.

Es gibt kein Kleingewerbe - es ist ein Gewerbe.

K... ist ein Begriff aus dem Umsatzsteuer-Recht.

Auch das mit dem Hobby siehst Du falsch - ich fotografiere für mich, was mir gerade so vor die Linse kommt - das ist ein Hobby.

Wenn jemand fotografiert und damit Geld verdient, dann ist er Fotograf (ob ausgebildet oder nicht). Woran Du vielleicht denkst ist der Künstler und den Fotografen. Der übt einen freien Beruf aus, während Du ein Gewerbe betreibst.

Und das hättest Du nach Gewerberecht längst anmelden müssen. Das kostet keine 50 Mücken.

Danach kommt das Finanzamt auf Dich zu, verlangt einen Fragebogen auszufüllen und teilt Dir dann eine Steuernummer zu.

Dann kommt noch die Sache mit der Umsatzsteuer - aber das ist eine andere Baustelle.

Sind Deine Kunden selbst Unternehmer, wäre es klug, zur Umsatzsteuer zu optieren.

Sind es Privatkunden, würde ich die Kleinunternehmer-Regelung wählen.

Noch Fragen?

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