Getankt, kontaktlos bezahlt, PIN vergessen einzugeben und Strafe erhalten?

Hallo,

Am 24.05. habe ich an einer Aral Tankstelle getankt und bin anschließend zum bezahlen an die Kasse. Nachdem ich mit der Karte kontaktlos bezahlt habe, bin ich in mein Fahrzeug eingestiegen und bin weitergefahren.

Am 11.06. habe ich einen Brief von einem Rechtsanwalt erhalten, worin steht:

"Forderung der Aral AG

Sehr geehrter ..., die Aral AG hag uns mit der Vertretung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt. Eine von uns lautende Vollmacht liegt vor.

Am 24.05. wurde Ihr Fahrzeug an der Tankstelle .. mit 14,89 l SUPER E5 betankt. Ein entsprechender Beweis liegt vor. Sie wollten die Tankung kontaktlos bezahlen, leider haben Sie jedoch versäumt, die PIN einzugeben. Die Bezahlung der Tankrechnung in Höhe von € 23,51 fand daher nicht statt. Dies können Sie jederzeit anhand Ihrer Kartenabrechnung bzw. Ihres Kontoauszuges überprüfen. Als der Vorgang abbrach, hatten Sie die Tankstelle bereits verlassen.

Unsere Mandantin gibt Ihnen die Gelegenheit den offenen Betrag nebst Zinsen, Kosten unserer Inanspruchnahme in Höhe von € 76,44 gemäß anliegender Honoraraufstellung und Kosten für die Ermittlung Ihrer Anschrift in Höhe von € 5,10 bis zum 24.06 auf das oben genannte Konto zu zahlen.

Der von Ihnen zu zahlende Gesamtbetrag beträgt per heutigem Datum € 105,09."

Meine Frage ist, ob ich die Strafe von 105,09€ zahlen muss, nur weil die Kassiererin mich nicht daran erinnert hat, dass ich eine PIN eingeben muss? Beim kontaklosen bezahlen muss ich meistens keine PIN eingeben, da ich auch nicht aufgefordert worden bin diese einzugeben, habe ich es auch vergessen. Ich sehe nicht ein dass ich jetzt statt 23,51€ das 4-fache bezahlen muss.

Wie kann ich jetzt vorgehen?

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Es ist deine Aufgabe zu kontrollieren ob noch weitere Handlungen am Terminal erforderlich sind.

Es ist ebenso dringend emphohlen EC-Belege aufzubewahren um eben nachweisen zu können, dass der Bezahlvorgang abeschlossen wurde.

Nun bist du in einer nicht so tollen Situation.

Dem Grunde nach sind die zusätzlichen Kosten statthaft, ob sie der Höhe nach angemessen sind kann man natürlich bezweifeln.

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Habe vor ca. 10.000€ in Ethereum zu investieren, mit den Ziel es 2 - 4 Jahre zu behalten.

Finde ich eine wahnsinnige Summe. Wenn du über 100.000,- € freies Vermögen verfügst okay aber wenn nicht würde ich nicht so viele Resourcen in einen Topf und vor allem nicht in einen Geldwert (contra Sachwert) stecken.

Angenommen es wäre so, kann man dann ganz einfach die Kryptowährung gegen Euros wieder eintauschen lassen und sich das auf die Bank auszahlen lassen kann oder ist das dann komplizierter?

Das geht natürlich. Bedenke jedoch:

  1. Bei Haltedauer < 1 Jahr fällt Einkommensteuer auf die Erträge an
  2. Es kann auch ganz anders kommen und die Geldanlage kann verlustig werden.
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Naja der Abschluss folgt ja erst nach einer Begutachtung deiner Situation, daher ist der Druck komplett unangebracht.

Hat ein (unabhängiges) Gutachten ergeben, dass anhand deiner pers. Ziele und Wünsche und deiner aktuellen Lebenssituation ein Riestervertrag für dich die beste Anlageform ist?

Ansonsten würde ich davon abstand nehmen.

Hat der Makler denn mit dir dir vorrangige Themen besprochen?

  • Haftungsrisiken --> Privathaftpflicht
  • Arbeitskraftabsicherung --> Berufsunfähigkeitsversicherung ggf. Krankentagegeld

Die Vermögenssicherung macht man bevor man mit der Vermögensbildung beginnt, es sei denn der Kunde wünscht es ausdrücklich anders herum. Daran erkennt man eine kundenorientierte und professionelle Beratung. Alles andere ist Drückerkolonne.

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CSS Inkasso & BID Inkasso Betrug?

Hallo zusammen,

nachdem ich mich mittlerweile lange genug mit den oben genannten Inkassobuden auseinandersetze und keine Rechtsschutzversicherung habe möchte ich mal eure Meinung hören und hoffe mir kann geholfen werden..

Ich hatte mein Girokonto gewechselt und war im Februar bei JET tanken. Gezahlt hatte ich mit dem alten Konto und leider hat sich die Abbuchung mit der Schließung des Kontos um einen Tag überschnitten, denn gedeckt war das Konto.

Ich bekam also irgendwann ein Schreiben der CSS Inkasso / PayOne in der folgendes gefordert wurde:

Hauptforderung 24,90€ (unstrittig und wurde von mir umgehend gezahlt)

Bankrücklastschriftkosten 4,10€ (habe ich mit gezahlt)

Adressermittlungskosten 10€ (habe ich mit gezahlt)

"Geschäftsgebühr" 36,75€ (habe ich widersprochen)

Post- und Telekommunikationspauschalte 7,35€ (habe ich widersprochen)

Gesamt 83,10€

Ich habe also an die CSS Bude entsprechend die 39,00€ gezahlt und den anderen Kosten, nach Recherche im Netz und einem meiner Meinung nach aussagekräftigem Schreibe, widersprochen da ich diese als zu hoch empfand.

Ich bekam danach noch ein paar weitere Schreiben, dass neben den 39€ noch 44,10€ offen seinen. Auf diese reagierte ich nicht mehr.

Es kam dann ein Schreiben des BID Inkasso mit neuen Forderungen die mich sehr stutzig machten und weshalb ich mittlerweile davon ausgehe, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Die Kostenaufstellung des BID Inkasso sieht wie folgt aus:

Übergebene Forderung 39,00€ (Die Forderung kann in meinen Augen nicht mehr existieren, denn das ist genau der Betrag, den ich ja bereits gezahlt habe?!)

Zinsen 0,05€

Mahnspesen des Gläubigers 5,10€

Inkassokosten 26,95€

Post- und Telekommunikationspauschalte 5,39€

Gesamt 76,49€

Diesem Schreiben habe ich ebenfalls vollumfänglich per Einschreiben widersprochen, denn die übergebenen Forderungen von 39€ sind aus der Luft gegriffen. Diese sind ja schon lange bezahlt. Dies habe ich auch in meinem Schreiben klar gestellt.

Nun kam das nächste Schreiben des BID in dem behauptet wird, dass keine doppelte Geltendmachung stattfindet.

Es steht außerdem im Schreiben "Die Zahlung von 39€ an die CSS & Collections GmbH hat bereits vor unserer Beauftragung gemäß der gesetzlichen Verrechnungsreihenfolge der §§366, 367 BGB ordnungsgemäße Berücksichtigung gefunden.

Da unsere Beauftragung nur noch hinsichtlich der verbliebenen Restforderung erfolgte, ist die Zahlung aus unserer Forderungsberechnung nicht mehr ersichtlich."

Es wird mir ein Vergleich von 40€ angeboten der schuldbefreiende Wirkung hat.

Das ganze macht in meinem Augen keinen Sinn, da die übergebene Forderung von 39€ gar nicht mehr existiert und die auf einmal diesen Vergleich anbieten.

Ich würde gerne mal andere Meinungen hören und ob ich das ganze falsch sehe, oder ob die ganze Geschichte als gewerbsmäßiger Betrugsversuch und Nötigung durchgehen kann?

Ich danke euch schon mal im Voraus.

MfG Siggi

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Wenn die Hauptforderung sowie die Nebenforderungen des Gläubigers, welche berechtigt waren, vor Einschaltung des Inkassobüros bereits erledigt waren, so entfällt die Zweckmäßigkeit der Inkassotätigkeit und damit die Erstattungsfähigkeit der Kosten durch den Schuldner.

Auch ist der Veweis auf § 367 BGB insoweit nicht zutreffend.

Ich würde BID mitteilen, dass du schuldbefreiend an den Gläubiger gezahlt hast, bevor das Inkassobüro tätig wird und dass du deren Forderung nicht bezahlen wirst.

So lange kein ger. Mahnbescheid eingeht (unwahrscheinlich), so lange besteht für dich kein Handlungsbedarf. Die Forderung des Inkassobüros ist nicht durchsetzbar.

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Überall im internet steht das man aktien 10-15 Jahre lang halten soll. Oft werden dabei Zitate von Warren Buffet genommen, aber was bringt es??

Dein Vermögen wächst. Und Vermögen bedeutet auch Bonität, z.B. wenn man mal ein Haus kaufen möchte, etc.

Nach 15 Jahren kostet sie genau 11 euro.

Das ist allerdings ehr unwahrscheinlich. Ein breit angelegtes Aktienportfolio bringt etwa 6% Wertzuwachs im Jahresdurchschnitt (volatilitätsbedingt, mal mehr mal weniger). Aus den 10,- € wären danach in 15 Jahren 23,97 € geworden.

Davon ab fällt keine Steuer an, bis zum Verkauf (Realisierung). Ich schaffe mir also mit überschaubarem Risiko (breite Streuung) vorausgesetzt eine stille Reserve.

Je länger die Laufzeit desto geringer wird aber auch die Volatiliät, wie ein Blick auf das Dax-Rendite Dreieck verrät. Es gibt keinen Dax-Anleger der bei einer Anlagedauer > 13 Jahre jemals einen Verlust zum Ende der Laufzeit erfahren hätte. Bei kürzeren Anlagehorizonten durchaus schon.

Auch ist mein Arbeitsaufwand wesentlich geringer, als wenn ich dauernd am traden bin. Dieses Mehr an Zeit kann ich für die Arbeit oder meine Hobbys verwenden.

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Mal etwas grundsätzliches

  1. Vor Inkasskobüros braucht man keine Angst zu haben. Das sind Firmen, die im Auftrag anderer Briefe schreiben, maximal ein gerichtliches Mahnverfahren auf den Weg bringen können. Mehr nicht.
  2. Sollte man mit diesen keine Ratenzahlungsvereinbarung treffen. Nicht nur dass man damit i.d.R. die Schuld anerkennt, man akzeptiert auch deren oft nicht durchsetzbare oder völlig überhöhte Gebühren. Ferner käme hier noch eine zusätzliche Einigungsgebühr oben drauf.
  3. Kommunikation sollte immer schriftlich bzw. in Textform (Fax, Email) erfolgen.
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Wartezeiten gibt es nur für die Rechtsschutzbereiche Arbeiten und Wohnen. Der Privat-RS (inkl. Steuer-, Sozial- und Verwaltungsrecht), sowie der Verkehrs-RS haben keine Wartezeiten.

Jedoch muss die Versicherung VOR Eintritt des Schadenereignisses stattgefunden haben. Ein bereits rechtshängiges Verfahren kann nicht versichert werden.

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Ich habe diesen Wechsel vor einigen Jahren vollzogen aufgrund der Vorabpauschale bei Fonds/ETFs.

Ohne ein fundiertes Wissen über Chancen und Risiken, Beherrschen der Fundamentalanalyse etc. würde ich aber von so einem Schritt Abstand nehmen, besonders als klassischer Kleinanleger.

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Unwahrscheinlich. Damit du 30% Zinsen einsammeln kannst, muss ja jemand anders für ein Darlehen einen noch höheren Zinssatz zahlen.

So hohe Zinssätze lassen aber auch auf ein Hochrisikogeschäft schließen, bei dem auch ein Ausfall mit Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

Ich vergebe u.A. über Auxmoney Privatkredite und meine Durchschnittsrendite beträgt dabei etwa 8-9%. Damit einher geht aber auch ein Kreditausfallrisiko, welches ich bereit bin zu tragen (ist bisher nicht eingetreten der Fall). Sei dir dessen bewusst und investiere dein Geld niemals in etwas, das du nicht verstehst.

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Geristert, was nun?

Hallo zusammen,

das ist hier meine 1.Frage und ich hoffe, das ich meine Frage für alle verständlich formulieren kann.

Ich bin 47 Jahre alt und bin Angestellt.

Zahle seit 2009 in die Förder Renteinvest DWS Premium bei der Zurich ein. Mein Vertrag hat sich bis jetzt, meiner Meinung nach auch ganz gut entwickelt. Habe im Moment ein Vertragsguthaben von 14.900€ bei reinen Einzahlungen von 11.500€.

Allerdings bin ich jetzt durch die aktuellen Diskussionen über die Riester Rente ein bisschen verunsichert. Hoffe kann mir durch eure rege Teilnahme an der Diskussion mein Horizont erweitern.

Die Fragen die ich mir jetzt stelle sind:

1. Weiter besparen?

2. Ruhen lassen?

3. ETF-Riestern?

4. Umwandeln in WohnRiester Rente?

5. Verkaufen?

Zu Frage 1:

Bin da echt unsicher, vor allem ich nie weiß ob ich das eingezahlte überhaupt wieder rausbekomme. Wie lange muss ich ab 67 noch leben? Habe auf dem Vertrag einen Rentenfaktor von 37,68€/10.000€ angegeben, ist der überhaupt garantiert? Fragen über Fragen.

Zu Frage 2:

Wenn ich den Vertrag ruhen lasse, fressen dann die Gebühren in den nächsten 20 Jahren nicht das Guthaben auf?

Zu Frage 3:

Überhaupt keine Erfahrung. Auch keine Anbieter im Netz gefunden.

Zu Frage 4:

Klingt interessant. Weil ich schon vorhabe Eigenheim zu besitzen. Muss ich da aber schon Eigenheim besitzen? Oder kann ich für die Anzahlung komplett die Riester benutzen.

Zu Frage 5: Ist das überhaupt sinnvoll.

P.s.: Kündigung kommt für mich überhaupt nicht in Frage.

Ich danke euch schonmal für eure Gedanken

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1. Weiter besparen?

Ist bei so alten Bestandsverträgen meistens am sinnvollsten. Abschlusskosten bezahlt, Vertrag in der Gewinnzone.

2. Ruhen lassen?

Wenn du aus dem förderfähigen Personenkreis fällst, z.B. durch Existenzgründung und Wegfall der Rentenversicherungspflicht vielleicht, sonst nein.

3. ETF-Riestern?

Ein Fondswechsel hin zu einem ETF wäre evtl. möglich, ggf. sinnvoll. Dies muss man aber individuell checken (Kosten, Rendite, etc.)

4. Umwandeln in WohnRiester Rente?

Niemals.

5. Verkaufen?

Ein Riestervertrag ist nicht veräußerbar. Stellt sich also nicht.

Habe auf dem Vertrag einen Rentenfaktor von 37,68€/10.000€ angegeben, ist der überhaupt garantiert?

Bei jedem Riestervertrag muss es einen garantierten Rentenfaktor geben. Da dein Vertrag fondsgebunden ist, kann es aber auch einen möglichen Faktor geben.

Wenn ich den Vertrag ruhen lasse, fressen dann die Gebühren in den nächsten 20 Jahren nicht das Guthaben auf?

Naja das Guthaben ist ja weiterhin an der Wertentwicklung beteiligt. Es käme also darauf an ob die Rendite höher wäre als die Kosten.

Überhaupt keine Erfahrung. Auch keine Anbieter im Netz gefunden.

Willst du die Anlageform wechseln (Fondsgebunde Versicherung --> Fondsparplan) oder nur das hinterlegte Fondszertifikat? Die DWS ist breit aufgestellt. Letzteres wäre sinnvoller.

Klingt interessant. Weil ich schon vorhabe Eigenheim zu besitzen. Muss ich da aber schon Eigenheim besitzen? Oder kann ich für die Anzahlung komplett die Riester benutzen.

Eine komplett Auszahlung ist möglich und förderunschädlich, sofern für Anschaffung oder Erschaffung einer ausschließlich (mind. 10 Jahre lang) selbstbewohnten Immobilie innerhalb der EU verwendet wird.

Aber es wird dennoch anhand des Wohnförderkontos eine fiktive Rentenzahlung angenommen und auch versteuert.

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Muss ich Inkassogebühren bezahlen?

Ich habe im März 2020 eine Küche bei Ikea bestellt. Bei der Bestellung wurde eine Zahlung per Karte bei Lieferung vereinbart. Die Lieferung erfolgte knapp 3 Wochen darauf, wobei die Spedition hier unmöglich agierte, mir weder Lieferschein noch Rechnung aushändigte und vor allem keine Zahlung annahm. Ich dachte dann: Gut zahle ich eben per Überweisung.

Einen Tag später erhielt ich per E-Mail eine Rechnung. Dort war jedoch keine Bankverbindung angegeben, sodass ich nicht überweisen konnte. Nachdem ich zwei Wochen gewartet habe, kontaktierte ich IKEA per E-Mail unter Angabe der Rechnungs- und Bestellnummer und fragte nach wie ich denn die Zahlung begeleichen könne. Die Telefonhotline wollte ich parallel auch kontaktieren: Ging nicht, weil zu dem Zeitpunkt die Hotline abgeschaltet war. Ins Einrichtungshaus konnte ich aufgrund des Lockdowns ebenso nicht.

Ich erhielt nie eine Antwort auf meine E-Mail und dachte mir, es wird dann schon eine Zahlungsaufforderung/Mahnung kommen.

Jetzt erhielt ich 14 Monate später ein Schreiben eines Inkassobüros, das mich zur Ausgleichung der Zahlung auffordert, inklusive Mahnkosten, Zinsen und dem Honorar für das Inkassobüro. Hinten angeheftet ist eine Zahlungsaufforderung inkl. Angabe einer Kontoverbindung vom 19.03.2020, diese habe ich aber nie erhalten. Ich hätte die Rechnung ja längst beglichen, habe ja extra nachgefragt, weil keine Kontoverbindung angegeben ist.

Wie stehen meine Chancen? Muss ich Zinsen, Mahnkosten und Honorar begleichen?

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Wie stehen meine Chancen? Muss ich Zinsen, Mahnkosten und Honorar begleichen?

Rechnungsbegleichungen sind keine Bringschulden. Es obliegt dem rechnungsstellenden Unternehmen eine ordnungsgemäße Rechnung beizubringen nicht dem Schuldner dem Unternehmer hinterherzulaufen doch bitte bitte sein Geld anzunehmen.

Dazu gehört lt. § 14 UStG zwar keine Angabe einer Bankverbindung, jedoch empfiehlt sich dies, wenn man als Unternehmen sein Geld unbar erhalten will.

Grundsätzlich verneine ich die Erstattungspflicht von Inkassokosten (es gibt Ausnahmen) aus folgenden Gründen.

  1. Schadensminderungspflicht des Gläubigers --> Der Gläubiger ist stets verpflichtet den für den Schuldner günstigsten und zielführensten Weg der Forderungsbetreibung zu wählen. Das ist ein Inkassobüro grundsätzlich nicht.
  2. Masseninkasso und RVG-Gebührensätze --> Große Unternehmen lagern ihr Mahnwesen oft aus u.A. an Inkassobüros. Dies erfolgt regelmäßig zu einem Festpreis bzw. auf Erfolgsbasis. In dem Fall entsteht dem Unternehmen jedoch kein konkret bezifferbarer Verzugsschaden, den es von dir erstattet verlangen könnte
  3. Vergleich IB vs RA --> Zwar gelten für Inkassobüros die gleichen Gebührenordnungen wie für Rechtsanwälte. Regelmäßig, besonders bei großen Firmen, erbringen die Inkassobüros jedoch nicht die gleiche individuelle Rechtsdienstleistung, womit auch nicht erklärbar wäre, warum ein IB genau so viele Gebühren verlangt.

Mein Tipp:

Zahl die Hauptforderung an die bekannte Bankverbindung und deklariere auch dass diese nur damit verrechnet werden darf. Solltest du alternativ eine Bankverbindung von IKEA haben überweise direkt dahin.

Widerspreche gegenüber dem Inkassobüro den Gebühren.

Ob die Zinsen und evtl. Mahngebühren von IKEA erstattungspflichtig sind, hängt davon ab, ob

  1. Verzug eingetreten ist. Um in Verzug zu geraten bedarf es im B2C Geschäft einer Mahnung, deren Zugang der Versender beweisen muss. Alternativ kann Verzug auch eintreten, wenn die Leistung dem Kalender nach exakt bestimmt war (z.B.: zahlbar bis 21.05.2021) und dieser Tag überschritten wurde, oder 30 Tage nach Erhalt der Rechnung, wenn der Hinweis auf den dann folgenden automatischen Verzug auf der Rechnung deutlich angebracht ist (Vgl. § 286 BGB).
  2. es eine postalische Mahnung gab. Ersattungsfähig sind Kosten für Briefpapier, Tinte/Toner, Umschlag und Porto. Dies summiert sich i.d.R. auf etwa 1,- €. 2,50 € pro Brief (0,- € pro Email) sind als Mahngebühren maximal statthaft.
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Darf eine Inkassovergütung 65€ betragen bei Schulden von 4,50€?

Es gibt einen Bereich von 0,01 bis 500,- € in diesem Inkassogebühren immer in gleicher Höhe verlangt werden, bzw. zu Sätzen die immer zu entsprechenden Geldbeträgen führen (0,3; 0,5; 0,9; 1,0; 1,3) gem. VV RVG.

Und bin ich gezwungen diese komplett zu zahlen?

Inkassobüros verlangen die gleiche Vergütung wie ein Rechtsanwalt und rechnen nach gleichem Gebührenverzeichnis ab.

Jedoch erbringen sie in der Regel nicht die gleiche Leistung und daher sind Inkassogebühren zumeist nicht oder nur anteilig erstattungspflichtig.

Mehr als die Kosten für ein Schreiben einfacher Art nach 2301 VV RVG sind nicht durchsetzbar, schon gar nicht im Masseninkasso.

Dies enstpräche bei einer Forderung >= 500,- € exakt 15,- € zzgl. 3,- € Auslagenpauschale.

Zahl die Hauptforderung zzgl. evtl. Mahngebühren, Rücklastschriftkosten und Zinsen direkt an den Gläubiger und gib dies auch entsprechend an in der Überweisung. Dem Inkassobüro solltest du mitteilen, dass du deren Gebühren widersprichst.

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Hast du z.Zt. noch eine Befreiung von der RV-Pflicht für deine Selbständigkeit oder zahlst du dafür Beiträge bzw. hast diese im fraglichen Zeitraum gezahlt?

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Schützt die nicht auch vor Schäden an Fenstern, sodass der Glasbaustein überflüssig ist?

Hast du Glasmöbel, deren Ersatz zum Wiederbeschaffungswert du nicht auslegen kannst oder willst?

Elementar schützt wohl vor Überschwemmung, Erdbeben, Schneedruck etc

Korrekt. Die Standarddeckung einer HRV umfasst folgende Bereiche:

  • Sturm/Hagel
  • bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser
  • Feuer
  • Wohnungseinbruchdiebstahl

Schon ein Rückstau fällt nicht hierunter weil es kein Leitungswasser ist. Wenn der Keller aber kniehoch mit Abwasser vollläuft, sei es aus der Toilette, anliegenden Kanälen etc., ist das ohne Elementarschadenschutz ein echtes Problem.

Schützt die nicht auch vor Schäden an Fenstern, sodass der Glasbaustein überflüssig ist?

Die Gebäudeverglasung ist nur gegen die in einer VGV versicherten Gefahren geschützt und dies sind

  • Sturm/Hagel
  • bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser
  • Feuer

Bricht die Scheibe aus einem anderen Grund, besteht ohne Glasbaustein kein Versicherungsschutz und der Glaseinschluss der VGV umfasst nur die Gebäudeverglasung, nicht deine Möbel, Geräte, Kunst, etc.

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Da für den Minijob keine RV-Beiträge durch dich als AN abgeführt wurden, ist dieser auch kein rv-pflichtiges Einkommen.

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Versicherungsnehmer und Leasingnehmer müssen nicht identisch sein.

Nur sehen die meisten Leasingverträge zwingend den Abschluss einer Vollkaskoversicherung vor, also muss deine Mutter hinterher sein, dass du dich darum bemühst.

Auch ist bei der Versicherungen von Leasingfahrzeugen ein Einschluss der sog. GAP-Deckung im Grunde unerlässlich. Lass dich lieber von einem Maklerkollegen beraten.

Nicht jeder Versicherer macht diese Konstellation mit allerdings doch die überwiegende Mehrheit.

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Anspruch auf Schadenersatz besteht in der Höhe dessen was die Wiederherstellung des Zauns in den unmittelbar vor dem Unfall vorliegenden Zustand gekostet hat.

Einen neuen Zaun kriegst du nicht. Eine Besserstellung auch nicht.

Wenn du der Meinung bist der Zeitwert wäre falsch berechnet worden, so kannst du klagen, solltest aber eine Rechtsschutzversicherung inkl. Immobilien-Baustein haben.

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