Natürlich kann die Frau Dir das Darlehen kündigen, das wäre der erste Schritt.

Dann kann Sie auch zum Gericht gehen und ggf. mit dem Titel dann das Auto pfänden und verwerten lassen.

Nur veranstaltet das Kosten und Ihr verliert beide. Du das Auto und sie bekommt über die Aktion weder das volle Darlehn herein, noch die Kosten.

Versuche mit ihr zu reden, wenn es auch noch so schwer ist.

@Franzl0503 hat vollkommen Recht.

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EU Bürger beantragen Sozialleistungen immer im Wohnsitzland.

So wie Rumänen, die nach Deutschland gekommen sind, hier u. U. ALG II bekommen, hast Du in Rumänien Anspruch auf die entsprechenden Leistungen des rumänischen Staats.

Wegen der Rente gibt es das internationale Sozialversicherungsabkommen. Du kannst also beim rumänischen Rententräger vorstellig werden und über den in Deutschland die Rente einreichen.

Ich denke, es wäre für Dich günstiger gewesen hier in ALG II zu bleiben und dann in Rente + Grundsicherung zu gehen, aber Du hattest Dich anders entschieden.

Die einzige Chance (wobei ich nicht weiß, ob es in Deinem Fall klappt), wäre die deutsche Botschaft. In Not geratenen Deutschen werden u. U. die Reisekosten nach Deutschland vorgestreckt.

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Das ist ein Fall für die Polizei, nichts Anderes.

Sachen nicht zurück geben ist Unterschlagung, damit sind wir schon im Strafrecht.

Die Beleidigungen dazu.

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Bei den Möglichkeiten, die eine Großstadt bietet, ganz klar "zentrale Lage."

Ich fahre mit der U-Bahn ins Büro. Geschäftsreisen mache ich mit Bahn, oder Flugzeug. Bruche ich mal ein Auto, ann nehme ich drive now, oder Taxi.

Im Gegensatz zu den Autofahrern bin ich praktisch immer pünktlich (in den letzten 12 Monaten ein Terminausfall wegen Zugverspätung), die Probleme der Autofahrer waren größer.

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diese Regelung ist nicht auf Damnum Disagio anzuwenden, soweit keine marktüblichkeit vorliegt

Falsch:

Satz 3 ist auf ein Damnum oder Disagio nicht anzuwenden, soweit dieses marktüblich ist.

Es gibt dazu ein Urteil aus 2016:

https://www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/abzug-eines-disagios_166_362980.html

Allerdings wäre bei den zur Zeit sehr geringen Zinsen zu prüfen, ob eventuell schon 5 % Disagio für ein 5 Jahresdarlehen zu hoch sein könnte, denn der laufende Zins würde damit gegen 0 % gehen.

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Ja, das ist tatsächlich so, dass die 2.400,- von den Einnahmen gekürzt werden udn nur der Rest angerechnet wird.

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Man muss in dieser speziellen Situation sehen, dass die Kinder Deines Gatten, die Erben des Hauses, aber nicht Deine Erben sind.

Aus meiner Sicht, müssen die Kinder Deines Mannes, Deinen Kindern den Zutritt gewähren, bzw. sie sind ja als Eigentümer des Hauses, dass mit einem Wohnrecht belastet ist, gar nicht berechtigt Deine Wohnung zu betreten, sondern müssten von Deinen Kindern verlangen, dass die Wohnung geräumt wird, weil das Wohnrecht mit Deinem Tod erloschen ist.

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Freiberufler im Nebenjob werden - viele Fragen - wo fange ich an?

Hallo zusammen,

ich fange im Oktober einen neuen Vollzeitjob im Online Marketing an. Von meinem Arbeitgeber habe ich das O.K. selbstständig außerhalb der Arbeitszeit weitere Unternehmen beratend zu betreuen.

Vom FA habe ich bereits die Auskunft erhalten diese Tätigkeit sei vor dem Hintergrund meiner Qualifikationen als Freiberuf und nicht als Gewerbe zu betrachten.

Nun aber stehe ich vor ganz vielen großen Fragen:

  1. Erster Schritt ist für mich die Anmeldung beim FA, korrekt?
  2. Wie geht es dann weiter? --> Beispiel: Ich berate nun den sagen wir Bäcker von nebenan. Soweit so gut - aber was jetzt ... ich stelle eine Rechnung über X Euro ... Muss ich da eine MwSt. ausweisen? Wie verbuche ich das Geld? Muss ich irgendwas irgendwohin abführen?
  3. Zur Beratung der Kunden benötige ich einen Laptop, dazu möchte ich ungerne auf die Kundentermine mein privates Notebook mitnehmen. Sprich ich werde mir wohl einen Laptop kaufen - kann ich die Kosten hierfür irgendwie absetzen?
  4. Jetzt war der Auftrag vom Bäcker für die nächsten 3 Monate der einzige Auftrag, weil ich im neuen Job doch stark eingespannt bin ... der Bäcker war also mein einziger Kunde in der Zeit ... Muss ich jetzt Angst vor einer Scheinselbstständigkeit haben?
  5. Grundsätzlich: Ich habe so viele Fragen - viele betreffen glaube ich ja einen Steuerberater ... der Lohnsteuerhilfeverein kann mir dann nicht mehr helfen, da nur Arbeitnehmer ohne Einkünfte aus selbstständiger Arbeit eingeschlossen sind. --> Gibt es etwas vergleichbares oder wie finde ich einen passenden Steuerberater --> habe bislang bei der Recherche immer nur von Honoraren von mehreren tausend Euro gelesen ... das ist aber bei meinen 1 oder 2 Aufträgen über ein paar hundert Euro wenn es hochkommt finanziell ja komplett unwirtschaftlich ... wie/wo suche ich am besten Hilfe?

Vielen vielen vielen Dank für eure Hilfe im Voraus - ihr merkt ich habe so viele Fragezeichen, finde aber auch nicht wirklich die richtigen Infos oder Stellen an denen ich fragen kann - deshalb setze ich meine Hoffnung jetzt in euch!

Tausend Dank!

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  1. Ja, amit ist erstmal die Pflicht erfüllt.
  2. Online Marketing brauchen ja nur Unternehmer, also arbeitest Du am besten mit Umsatzstwuwe, also + 19 % Umsatzsteuer. Verbuchen? die beste LösungDu nutzt eines der im Internet angebotenen Buchhaltungsprogramme, die auch die Übertragung der Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt ermöglichen.
  3. JA, wenn Du ein Notebook kaufst kannst Du erstmal von der eingenommenen Umsatzsteuer (die 19 %, die Du dem Bäcker berechnet hast) die Umsatzsteuer aus der Rechnung für das Notebook abziehen. Wenn das Notebook netto nur 800,- Euro kostet (inkl. Umsatzsteuer 952,- Euro) kannst Du es im Jahr der Anschaffung voll abziehen, oder Du kannst es auf 3 Jahre abschreiben.
  4. Innerhalb von 12 Monaten müssen andere Kunden dazu kommen.
  5. Mache doch einfach einen Informationstermin bei einem ollegen von mir. Da erfährst Du, was Du selbst machen kannst udn was der Steuerberater machen sollte.
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Diebstahl, knapp über der Grenze für geringwertige Sache.

Die Polizei hat das aufgenommen. Das Protokoll geht an die StA (Staatsanwaltschaft).

Der Staatsanwalt wird nachsehen, ob Du schon mal was gemacht hast. Da Du ein unbeschriebenenes Blatt bist, kann er:

  1. Das Verfahren nach § 153 StPO weil es geringfügig ist und kein öffentliches Interesse besteht einstellen, damit wäre das Thema erledigt
  2. Das Verfahren nach § 153 a StPO mit einer Auflage (z. B. Schadenswiedergutmachung und eine Spende an eine gemeinnützige Einrichtung) einstellen. Dann ist es erledigt, wenn gespendet wurde.
  3. Einen Strafbefehl bei Gericht beantragen. Dann bekommst DU einen strafbefehl z. B. mit einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen (Einkommen durch 30 = Tagessatz * 40 = Geldstrafe). Wenn Du keinen Widerspruch einlegst und die Strafe zahlst, ist die Sache erledigt.
  4. Theoretisch könnte er ein Hauptverfahren beantragen, dann wird ihn aber bei dem Delikt der Richter fragen, ob er noch ganz klar im Kopf ist.
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1.     Wir sind keine Erbengemeinschaft, da wir das Haus ja nicht geerbt haben.

Na gut, dann seid Ihr einen Schunkungsgemeinschaft, weil ihr das Haus geschenkt bekommen habt (vermutlich unter Auflagen, denn die Eltern hatten bestimmt ein Wohnrecht), aber auf jeden Fall seid Ihr eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts), als Eigentümergemeinschaft.

2.     Sind die Mietverträge ohne meine Unterschrift überhaupt gültig?

Theoretisch nein, praktisch ja. Eigentlich kann eine GbR die Verträge nur dann rechtswirksam abschließen, wenn alle Gesellschafter unterzeichnen, oder die Gesellschafter durch Vertrag bestimmt haben, wer die Geschäftsführung hat und die Verträge allein unterschrieben darf. Aber die Mieter haben ja den Eindruck gehabt, dass sie die Verträge wirksam abschließen und die Verträge wurden auch durchgeführt.

3.     Gelte ich als Vermieter, obwohl ich die Verträge nicht unterschrieben habe?

Ja, siehe 2. Es gilt Vertrauensschutz. Du hast ja auch bisher nie protestiert.

4.     Gelten die Mieteinnahmen für mich als steuerlich wirksame Einnahmen? 

Nein, die Mieteinnahmen sind die Einnahmen der Grundstücksgemeinschaft. Die Grundstücksgemeinschaft muss eine "Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der Einkünfte" mit "Anlage V" abgeben und damit den Gewinn und Verlust der Grundstücksgemeinschaft feststellen und auf die 3 Gesellschafterin verteilen.

Jeder versteuert dann seinen Anteil.

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Irgendwie verstehe ich die Frage nicht.

  1. Du hast eine UG. OK
  2. Die hat einen angestellten Geschäftsführer. OK
  3. Du bist noch nicht für die UG tätig. OK
  4. Nun willst Du in der UG etwas mitarbeiten, ausliefern, montieren usw. OK
  5. Für die UG ein Fahrzeug erwerben, um die Geschäftsfahrten zu machen. OK.

Bisher ist alles klar.

Was Du für 4. brauchst ist eine Vertrag mit der UG wie ihn auch ein fremder Dritter machen würde. Also Stundenlohn, oder passendes Gehalt. Ggf. 450,- Euro Job.

Was ich nicht begreife ist die Sache mit der 1 % Regelung. Du brauchst bisher lt. eigener Aussage kein Auto. Die 1 % Regelung ist für die private Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs. Nun stellt sich die frage, wenn Du den Wagen nicht privat nutzt, wozu dann die 1 % Regelung?

Zur Sicherheit sollte man bei Betriebsfahrzeugen immer Fahrtenbuch führen.

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Ein Tip vorab:

Schreibe bitte so, dass es jeder sofort verstehen kann. Es ist nicht so schön, wenn man erstmal herausfinden muss, dass BvB Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ist.

Und bitte beachten, nicht Du bekommst Kindergeld, sondern Deine Mutter bekommt Kindergeld, denn Du bist das Kind Deiner Mutter.

Was Du bekommst ist entweder Berufsausbilungsbeihilfe, oder Ausbildungsgeld.

Dieses wird eventuell zum Teil angerechnet. Das hat auch etwas damit zu tun, wie weit der Weg zur Ausbildungsstelle ist. 100,- Euro sind auf jeden Fall anrechnungsfrei.

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Die bestellten Artikel sind nicht mit Zoll belastet.

In der EU soll es angeblich ja keine Zölle geben, doch das bezweifle ich irgendwie. Da könnte jeder Kriminelle was nach Deutschland einführen (Waffen zum Beispiel oder Drogen) und das problemlos.

Das hat ja nichts mit Zoll zu tun, sondern mit einer Überprüfung auf verbotene Artikel.

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Einfach mal die Überschriften beachten:

einmal: Gemeinschaftliche Steuern

und dann beim Bundeshaushalt:

Bundesanteil an den gemeinschaftlichen Steuern.

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Schenkungssteuer und Grunderwerbsteuer nebeneinander können nur vorkommen, wenn es sich um eine gemischte Schenkung handelt.

Wenn also jemand ein Haus im Wert von z. B. 300.000,- gegenüber Übernahme der Restschulden von 100.000,- an einen Neffen verkauft.

Dann fällt für 100.000,- Grunderwerbsteuer an und für 200.000,- Schenkungssteuer.

Mit Freibeträgen hat das nichts zu tun. Wenn also ein Vater seinem Kind eine Immobilie im Wert von 500.000,- schenkt, dann fallen für die 100.000,- Euro, die den Freibetrag von 400.000,- Euro überschreiten nur Schenkungssteuer, aber keine Grunderwerbsteuer.

Wenn die geschenkte Immobilie bereits schon lange vom Beschenkten bewohnt wird und dieser alle anfallenden Kosten wie Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen und Grundsteuern selbst gezahlt hat, könnte dies den Schenkungswert schmälern ?

Wenn der die Kosten für die selbst bewohnte Immobilie gezahlt hat, ist das ja im Prinzip nichts anderes als die "Miete" oder "Nutzungsentschädigung." Aber natürlich müsste man den Einzelfall prüfen, welche Kosten und in welchem Umfang getragen wurden. Eine pauschale Auskunft kann man da nicht geben.

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Dein Verlustvortrag aus negativen Einkünften gem. § 15 EStG ist nicht eingeschränkt. Also ist er mit anderen Einkünfte (z. B. Rente gem. § 22 EStG) verrechenbar, wie auch mit zukünftigen Einkünften aus Gewerbebetrieb.

Ich würde aber genau prüfen, ob Du das Gewerbe abmeldest, oder lieber nur ruhend meldest.

Bei einer Gewerbeabmeldung hast Du eine Betriebsaufgabe, also eine Abwicklungsbilanz zu erstellen, mit der Konsequenz eines möglichen Aufgabegewinns.

Für nur ein Jahr lohnt sich die Betriebsaufgabe nicht.

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Du berechnest ganz normal mit Umsatzsteuer, denn Ort der sonstigen Leistung ist Dein Unternehmenssitz, § 3 a Abs. 1 UStG.

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Du hattest die Frage schon einmal gestellt und bist aber leider immer etwas kryptisch.

Was ist eigentlich Hauptbeschäftigung, was ist Nebenbeschäftigung, was ist Selbständigkeit?

Wenn die Hauptbeschäftigung die 20 Stunden Teilzeittätigkeit ist, dann ist damit erstmal alles geklärt.

Wenn Du daneben einen Minijob (450,- Euro Job) hast, so ist der nicht relevant, weil die Beträge pauschal durch den Arbeitgeber entrichtet werden.

Letzter Punkt Selbständigkeit. Solange Du hier weniger als as Gehalt in Deiner Haupttätigkeit als Gewinn hast, entstehen keine weiteren Beiträge. Die Krankenkasse wird sich jeweils jährlich nachträglich Deinen Einkommensteuerbescheid abfordern.

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