Aus meiner Sicht keine Chance.

Die Höhe der Steuer ergibt sich aus den objektiven Verhältnissen im Moment des Ereignisses.

Eine spätere Adoption wirkt also auch später, aber nicht rückwirkend.

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Das Finanzamt lehnt keine Tätigkeit b, oder bestätigt sie.

Das ist denen relativ egal, Hauptsache Du erfasst die Einnahmen richtig.

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DU hast einen einfache Sachverhalt kompliziert geschildert.

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Deine Frau kein Geld.

Die Mutter zahlt ihr den Kaufpreis und alle Erwerbsnebenkosten für eine Wohnung in Höhe von 100.000,- Euro. Wohnungskäuferin ist Deine Frau.

Dafür bekommt DEine Schwiegermutter ein lebenslanges Wohnrecht. Sie zahlt selbst die laufenden Kosten.

Liege ich damit richtig?

Wenn es so ist, dann ist der Kaufpreis mit allen Nebenkosten eine Schenkung, vermindert um den Wert des Wohnrechts.

Keine Schenkungssteuer, weil Freibetrag 400.000,-.

Jetzt bekommt sie einen Brief des Finanzamtes zwecks Klärung und sie hat ein wenig Bammel das meine Schwiegermutter das Wohnrecht versteuern muss.

Nein, das Finanzamt will nur wisssen, was da passiert ist.

Einfach beantworten, aber mit einfachen Worten, wie:

Meine Frau hat die Wohnung gekauft, siehe Vertrag.

Ihre Mutter hat alles bezahlt.

Dafür bekommt die Mutter das Wohnrecht, siehe Vertrag.

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  1. Es geht nicht um Hin- und Rückfahrt, sondern um die einfache Entfernung zur Arbeit, daher auch der Name "Entfernungspauschale."
  2. Man gibt alle Werbungskosten an, die man hatte, von Entfernungspauschale, über Kosten für den Gewerkschaftsbeitrag, nicht erstattete Reisekosten und was sonst noch anfallen kann. Wenn alles zusammen über 1.000,- Euro ist, wir das abgezogen, sonst die 1.000,- Euro Pauschale.
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Das wird erst eine Schenkung, wenn der Bevollmächtigte sich Geld abhebt für den privaten Gebrauch und der Kontoinhaber es nicht zurück fordert.

Mit dem Ableben des Kontoinhabers erlischt die Vollmacht im Normalfall, außer es wäre eine Vollmacht über den Tod hinaus.

Ungeachtet diesen Umstands muss der Bevollmächtigte den Erben Abrechnung erteilen.

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Oder gibt es beim Leihen eine Obergrenze?

Ja, Dein Kontostand und das Vertrauen in Deinen Freund.

Einziges Problem könnte die Zinsfreiheit sein. Wenn Du on ihm keine Zinsen nimmst, wird das Finanzamt 4 % p. A. als Schenkung sehen.

Also, Du leihst ihm 50.000,- Euro zinsfrei, das sind 2.000,- Euro Mindestzins. Damit wäre in 10 Jahren der Schenkungsfreibetrag (20.000,- Euro) verbraucht.

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Devisenhandel ist erstmal nichts anderes als Geld tauschen.

Wenn ich in Urlaub in ein nicht Euro land fahre, z. B. Dänemark und wechsele 500,- Euro in Kronen um, dann handele ich mit Devisen.

Devisenhandel als Bankgeschäft ist aber nur zu einem kleinen Teil der Handel mit Sorten (so werden fachlich die Noten udn Münzen in anderer Währung genannt), sondern die Geldhandelsabteilungen machen das ganz einfach mit Kontengeld (Giralgeld).

Ich sitze in meiner Bank in Frankfurt und sehe, dass ich gerade den Dollar für 87,7 Euro Cent kaufen kann. Ein Kunde braucht Dollar um eine Rechnung bei einem US-Liefranten zu zahlen udn hat den Auftrag gegeben, ihm 100.000,- Dollar einzutauschen. Also kaufe ich für 87.700,- Euro die 100.000,- Dollar, schreibe dem Kunden diese 100.000,- Dollar auf seinem Dollarkonto gut und buche mir die 87.700,- die ich bezahlt habe plus sagen wir 0,25 % Gebühren 219,25 Euro Gebühren von seinem Eurokonto ab. 1 Minute Arbeit, für die Bank 219,25 Euro Umsatz.

Wenn ich das Geschäft nicht für einen Kunden mit einem klaren Auftrag mache, sondern weil ich Vermute, dass ich heute Nachmittag, oder morgen früh die 100.000,- Dollar für 88.400,- Euro wieder verkaufen kann, dann ist mein Devisenhandel zur Devisenspekulation geworden, denn der Dollar könnte ja auch fallen und ist morgen nur noch für 86.500,- Euro zu verkaufen.

Ich hoffe, es hat Dir etwas weiter geholfen.

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Die Umsatzsteuer gehört nicht zu den Ertragsteuern, sondern sie bezeiht sich auf den Umsatz (Einnahmen) udn wird auf den Kunden abgewälzt. Ausserdem wird die mit den Betriebsausgaben gezahlt Vorsteuer abgesetzt. Dies hat nichts mit dem Gewinn zu tun.

Auf den Gewinn vor Steuern wird die Körperschaft- udn die Gewerbesteuer erhoben.

Wenn der verbleibende Gewinn dann an die Gesellschafter der Kapitalgesellschaft ausgeschüttet wird, muss die ausschüttende Gesellschaft von der Ausschüttung die Kapitalertragsteuer mit 25 % (plus Nebensteuern) einbehalten und an das Finanzamt abführen.

Welche Konstruktion günstiger ist, Einzelfirma, oder Kapitalgesellschaft, muss in einem Gespräch mit dem Steuerberater festgestellt werden.

Ganz grob, Gewinn vor Steuern 200.000,- Einzelfirma:

Gewerbesteuer Berlin 25.184,- Euro

ca. 77.000,- Einkommensteuer darauf werden ca. 23340,- der gezahlten Gewerbesteuer angerechnet, also Gesamtbelastung 78844,-

Wäre das nun eine GmbH und der Gesellschafter-Geschäftsführer hätte sich 90.000,- Gehalt gezahlt, so wären dafür 25.680,- Einkommensteuer fällig.

Auf die 110.000,- verbleibenden Gewinn würde die GmbH 15.785,- Gewerbe-, und 16.500,- Körperschaftsteuer zahlen, insgesamt 32.285,- Euro.

Damit wäre die GmbH-Lösung erstmal solange besser, wie die Gewinne thesauriert werden (GmbH 32.285,- + 25680,- = 57.965,- Euro gegen 78844,- Euro).

will er später die ca. 77.000,- ausschütten ist er mit der Kapitalertragsteuer auf dem gleichen Niveau.

Aber, mit der GmbH kann er günstiger besteuertes Kapital in der Firma sammeln, um eventuell zu investieren. Oder er hat einen Berater, der sich auf dem "Klavier" auskennt udn mit einer Holdingstruktur, senkt er die Steuern ggf. weiter, auch unter dem Gesichtspunkt eines späteren Verkaufs.

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@barmer liegt richtig. Es gilt die Grenze von 445,- Euro.

Aber beachten, es geht um Gewinn, nicht um Einnahmen. Also sind alle Betriebsausgaben abzuziehen.

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Es ist zwar Schwachsinn, aber es ginge natürlich. 119,- Euro bezahlt, also 119,- Euro Betriebsausgabe.

Sozusagen, die Auswirkung als hätte man vergessen die Vorsteuer zu buchen.

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Du teilst die Beträge im Verhältnis der Miteigentumsanteile unter Dir und Deinen Eltern auf, trägst es in die Anlage KAP ein und kreuzt dort "Günstigerprüfung" an.

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Ich komme mit der Frage nicht klar.

Kapitalerträge sind keine Rückzahlung des eigenen Geldes, sondern Erträge aus der Überlassung von Kapital.

Kapitalerträge sind entweder durch die Abgeltungssteuer versteuert, oder, wenn man nur geringe, oder keine anderen EInkünfte hat, kann man sich ggf. gezahlte Kapitalertragsteuer erstatten lassen.

Verlustvorträge werden ggf. abgezogen.

ALG spielt in der Einkommensteuer entweder keine, oder nur eine Nebenrolle.

ALG II ist steuerfrei und unterliegt nicht dem Progressiosnvorbehalt. Es ist nur nachrichtlich einzutragen.

ALG I ist steuerfrei, unterliegt aber dem Prgressionsvorbehalt. Das bedeutet aber, es entfaltet nur Wirkung, wenn man Einkünfte hatte und dort auch nur zur Ermittlung des Steuersatzes.

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Die Moschee schon mal nicht, denn das ist ein Gebäude.

Nun müsste man wissen, wie die Moscheegemeinde, organisiert ist.

Wer ist Eigentümer des Kontos? Gibt es einen Moscheeverein?

Oder macht das alles der Imam?

Es ist in Deutschland so geregelt, dass Vereine die Gemeinnützigkeit beantragen können und das deren Einnahmen für den Vereinszweck (hier z. B. Unterhalt der Moscheegemeinde) steuerfrei sind. Gleichzeitig sind die Spenden bei den Mitgliedern und Förderern steuerlich abzugsfähig.

Eine Vereinsgründung ist nicht schwierig. Mustersatzungen findet man im Internet.Es müssen sich nur 7 Leute zusammen finden und es tun.

Die Eintragung ins Vereinsregister beantragt man über einen Notar.

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Nein, Geldtransfer kostet keine Steuern.

Als Du das Einkommen erzielt hast, hattest Du hier keinen Wohnsitz.

Deine Immobilienverkäufe sind nur in der Dominikanischen Republik steuerpflichtig (wenn überhaupt).

DEutschland hat kein DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) mit der Dominikanischen Republik.

Da Du seit November 2018 in Deutschland einen Wohnsitz hast, gilt für Dich das Welteinkommensprinzip.

2018 ist Zuzugbesteuerung.

Ab 2019 hier normale unbeschränkte Steuerpflicht.

Die Immobilieneinkünfte/Gewinne aus dem Immobilienverkauf sind nach den deutschen Gesetzen zu versteuern.

Hast Du eine der Immobilien bis zum Verkauf selbst bewohnt? Wenn ja ist das auf jeden Fall hier steuerfrei.

Die andere Immobilie ist steuerlich nicht relevant, wenn sie über 10 Jahr ein Deinem Eigentum war.

Wie schon geschrieben, der Geldtransfer ist nicht steuerverstrickt.

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Das Niveau der Fragen war schon immer unterschiedlich.

Hier und da wird natürlich auch gefragt, ob man Kosten, oder Steuern umgehen kann, aber meistens geht es doch ganz einfach darum Probleme ordnungsgemäß zu lösen.

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Wenn Ja, wo gebe ich die Einnahmen in der Steuererklärung an ?

Du füllst die Anlage EÜR aus und das Ergebnis geht über die Anlage "G", oder "S" (je nachdem, ob es freiberuflich, oder gewerblich ist) in die Einkommensteuererklärung.

Handelt es sich um eine freie Tätigkeit oder gewerbliche Einnahmen wenn ich für ein Planungsbüro 3 Wochen lang  Artenerfassung (Kartierung im Biologischen Bereich) im Außendienst durchführe?

Welche Ausbildung hast Du? Was sind für Anforderungen? FReiberuflich setzt im Allgemeinen akademische Bildung voraus.

Muß ich mir eine Steuernummer besorgen (Gewerbe anmelden), obwohl ich diese einmalige Aufgabe definitiv nicht weiter ausweiten oder wiederholen werde?

Die Steuernummer bekommst Du, wenn Du die Einkommensteuererklärung abgibst. Gewerbe anmelden kannst du Dir sparen, selbst wenn es gewerblich ist, weil keine Wiederholungsabsicht besteht.

Wie verhält es sich mit der MWSt? Als Kleinunternehmer wäre ich ja vom Vorsteuerabzug befreit!

Du kannst ja für die Regelbesteuerung optieren, wenn Dein Auftraggeber Dir 6.000,- + 19 % bezahlt.

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Was mich immer wieder wundert ist, dass wenn man sich schon Gedanken macht, diese nicht konsequent zu Ende zu führen.

Ein Beispiel, die Lösung von @EnnoWarMal, die ist professionell, aber zeigt auch die Schwäche, nämlich die Kosten.

Wegen dieser Kosten lohnt sich so eine Lösung aller frühestens ab 10.000,- Jahreserträgen.

Aber da kann ich anfangen auch völlig auf eine deutsche Lösung zu verzichten und in ein Land gehen, wo Kapitalerträge nicht besteuert werden.

Dann kann ich die Ausschüttungen dann später als Rentner an mich auszahlen lassen und den dann ggf. günstigeren Steuersatz nutzen, oder den des Landes in das ich den Alterssitz verlegt habe.

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Natürlich sollte das, aber man konnte doch sehen, als Friedrich Merz es vorschlug wurde sofort "Klientelpolitik" geschrien.

Was für mich so absolut unerklärlich ist, ist die Haltung der Linken.

Man Beklagt die ungleiche Vermögensverteilung, aber muss doch sehen, dass die Reichen deshalb reich sind, weil ihr Vermögen aus Unternehmensbeteiligungen bestehen. Ich kenne keinen in der Forbesliste, dessen Vermögen aus Spareinlagen, Riesterverträgen und Staatsanleihen besteht.

Aber wenn Aktienkäufe gefördert werden sollen, wird sofort Front dagegen gemacht.

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Die 450,- Euro Grenze ist nur für abhängige Beschäftigungen (Minijob) relevant.

Deine Honorare sind nach Abzug der Kosten steuerpflichtig.

Anlage "EÜR" ausfüllen und das Ergebnis geht über die Anlage "S", oder "G" in die Einkommensteuererklärung.

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