Hallo,

erstaunlich ist, dass eine vorzeitige Kündigung überhaupt möglich war.

Möglicherweise werden für die damaligen Beiträge Steuern, Renten- und Sozialversicherungsbeiträge nachgefordert. Da wir nicht wissen, wie die bAV genau gestaltet und bezahlt wurde, kann man nicht mehr sagen.

Eine Beitragszahlung auf die Auszahlung sehe ich nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

das hängt einmal davon ab, ob eine Versicherung für Anwärter oder eine für Beamte auf Probe bzw. Lebenszeit gemeint ist. Dann hängt es davon ab, wie hoch der Beihilfeanspruch ist (nach Bundesländern unterschiedlich) und welcher zusätzliche Komfort gewünscht wird.

Und natürlich vom Gesundheitszustand.

Das heißt: die Frage kann so genausowenig beantwortet werden wie die Frage: Wieviel kostet ein Auto ?

Einen Eindruck erhältst Du bei check24, aber bitte nicht dort abschließen !

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

schwer vorstellbar, dass nach 30 Jahren keiner mehr weiß, in welcher Kasse man war. War eine/einer von Ihnen berufstätig ? Dann könnte der Arbeitgeber vielleicht helfen, aber nach 30 Jahren auch schwierig.

Ist sicher, dass es eine gesetzliche Krankenkasse war, oder könnte es auch eine private Krankenversicherung gewesen sein ?

Viel Glück

barmer

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Hallo,

wenn die Krankenkasse Verdacht schöpft, kann sie auch Steuerbescheide verlangen.

Bei 5000 EUR im Jahr wäre das unkritisch (im Gegensatz zu der vorigen Frage), das Gewerbe muss man dafür auch nicht abmelden.

Wenns doch mehr ist: Auf der einigermaßen sicheren Seite ist man erst ab 20 Stunden Arbeitnehmertätigkeit pro Woche.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

zum Arzt kannst Du auf jeden Fall gehen. Entweder wirst Du kostenlos nachversichert oder selbst freiwillig versichert oder familienversichert. Was davon zutrifft, wissen wir mangels Details nicht.

Als erstes wäre zu klären, ob Du Dich überhaupt privat versichern kannst. Bei einer echten Ausbildung geht das nicht. Wenns aber geht, fällt der kostenlose nachgehende Anspruch weg und Du musst Dich freiwillig versichern.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, wie auch wfwbinder würde ich die Frage so verstehen, dass es sich um ein und die gleiche Tätigkeit handelt, denn eine Werkstudententätigkeit ist auch eine Teilzeittätigkeit.

Die Antwort bleibt aber richtig: auch der zweite Arbeitgeber führt Steuern ab, die man sich teilweise wieder holen kann. Da der zweite Job mit Klasse 6 besteuert wird, lohnt sich das auf jeden Fall.

Ja, dürfen darfst Du das, jeder darf soviel arbeiten wie er will. Und zu den Auswirkungen auf Sozialversicherung und Studentenstatus hast Du nichts gefragt, ab insgesamt 20 Stunden dauerhaft ist aber der Studentenstatus weg und Werkstudent geht dann gar nicht mehr.

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Sozial- und Krankenversichert in Finnland, Gewerbe in Deutschland...geht das?

Hallo!

Ich hatte zu diesem Thema schon eine Frage gestellt und auch schon eine Antwort mit Rückfragen erhalten (vielen Dank hierfür :-) Leider kann ich auf diese Antwort nicht Rückantworten und mache dies nun hier:

Es ging um folgendes:

Ich bin seit diesem Jahr offiziell in Finland wohnhaft und auch hier Sozial/Krankenversichert.

Mein Gewerbe, dass ich schon seit einigen Jahren führe ist aber noch in Deutschland angemeldet.

Darf ich dieses Gewerbe weiter ausführen?

Wenn ja, mache ich dann meine Steuererklärung weiter, wie gewohnt bei meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Muss ich dort versichert sein, wo mein Gewerbe ist, oder dort, wo mein Lebensmittelpunkt ist?

Daraufhin habe ich folgende Fragen erhalten:

Was für ein Gewerbe ist es denn? Ein Onlinehandel, oder eine Tischlerwerkstatt?

Es ist ein sogenannter "handwerksähnlicher Betrieb". Ich bin Tischler und führe Renovierungsarbeiten durch. Ausserdem habe ich eine Ausbildung als Forstwirt und kümmere mich um Wälder (Pflanzungen, Durchforstungen u.ä.)

Wie soll denn die Arbeit von Finnland aus erledigt werden in der in Deutschland befindlichen Betriebsstätte?

Ich habe schon in den letzten Jahren die meisten meiner Aufträge in Finnland erhalten und auch dort ausgeführt. Ich habe in meiner Adresse in Deutschland keine Werkstatt oder ähnliches. Renovierungen werden vor Ort ausgeführt und die Arbeit im Wald ebenso.

Zur Erläuterung: Ich möchte mein Gewerbe hier in Finnland anmelden. Dies wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da ich mich erst in die hierige Bürokratie einlesen möchte. Da ich jetzt im Sommer viele Arbeitsanfragen habe, die ich gerne ausführen möchte, würde ich dies der Einfachheit halber gerne Übergangsweise mit meinem noch existierenden deutschen Gewerbe machen.

Wie schon gesagt, ich habe schon viel auf diese Weise gearbeitet und es war bisher kein Problem (wir sind ja in der EU). Doch seit diesem Jahr bin ich nicht mehr in Deutschland, sondern in Finnland Kranken- und Sozialversichert. Von meiner Krankenkasse hatte ich dazu sich wiedersprechende Auskünfte erhalten, ob ich weiterhin dieses Gewerbe ausführen darf oder nicht. Deswegen suche ich hier nach besser verständlicher Information.

Vielleicht eine direktere Frage: Kann ich dieses deutsche Gewerbe weiterhin ausführen, ohne in Deutschland Kranken- und Sozialversichert zu sein? Mein aktueller Wohnsitz ist in Finnland, ich habe aber meinen Wohnsitz in Deutschland (noch) nicht abgemeldet da die Adresse bei meinen Eltern ist und eine Abmeldung somit nicht eilt.

Schon im Vorraus, vielen Dank für die Hilfe!

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Hallo, speziell zu Finnland kann ich nichts sagen, aber für die EU gilt grundsätzlich:

Es gilt das Beschäftigungslandprinzip. Das heißt die Vorschriften des Landes, in dem man (offiziell und tatsächlich) berufstätig ist. Da das bei Dir auseinanderfällt, wird es solange keine saubere Lösung geben.

Aber: Als Selbstständiger bist Du in Deutschland nicht rentenversicherungspflichtig, von daher keine Gefahr. Die allgemeine Krankenversicherungspflicht ist erfüllt, wenn ein Schutz aus Finnland nachgewiesen wird. Der muss allerdings bei der hiesigen Kasse als sog. Sachleistungsaushilfe dokumentiert werden, d.h. Du bekommst eine deutsche Gesundheitskarte. Dabei könnte natürlich die Kasse auf die berechtigte Frage kommen, warum der KV-Schutz nicht in Deutschlad besteht (s.o.), wenn man hier tätig ist. Nach welchen Vorschriften besteht die KV-Pflicht in Finnland ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo, die Provision zahlst nicht Du, sondern die Gesellschaft an den Makler. Vermutlich wird die Gesellschaft dem Makler die Provision kürzen, leider kenne ich den Vertrag zwischen den beiden nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

da die Versicherung deinen Vertrag weiterhin verwaltet, werden auch weiter die kalkulierten Verwaltungskosten berechnet. In der genannten "beitragsfreien garantierten Rente" sind diese Kosten allerdings schon berücksichtigt. Weniger sollte es also nicht werden.

Die Beitragsfreistellung macht Sinn, wenn Du nochmals irgendwo eine Direktversicherung besparen willst. Bei dem jetzigen Vertrag sind die Abschlusskosten vermutlich schon bezahlt.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, vom Haus nichts. Denn das gehört Deinem Mann. Und du kannst es auch nicht per Testament ändern.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, bei den 450 EUR ändert sich nichts.

Stuern und SV zahlst Du nur auf die Teilzeit.

Viel Glück

Barmer

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Freiberufliche Tätigkeit Student?

Guten Abend,

ich hätte hier mal ziemlich viele Fragen beruflich einer freiberuflichen Tätigkeit. Ich habe dieses Semester mein Studium (Wirtschaftswissenschaften) begonnen. Seit einem Monat arbeite ich nebenbei auch im Büro bei einer Firma. So, kommen wir nun zu meinem Problem. Mein Chef wollte unbedingt, dass ich mich als Freiberufler eintrage. Ich hatte keine Ahnung wie das läuft, hab dann recherchiert und von mehreren Seiten gehört, dass das eigentlich nicht wirklich geht. Kurz zu meiner Tätigkeit: ich bin sozusagen einfach nur eine büroassistenz. Wenn die Firma Aufträge ausgeführt habe, schreibe ich die Rechnungen an die Kunden und dann halt noch gewisse typische Büroarbeiten. Ich habe beim Bürgerbüro angerufen, beim Finanzamt und komischerweise hatte keiner wirklich ne ahnung, wie ich das machen soll, aber es wäre wohl irgendwie möglich. Nur die dame beim Finanzamt meinte dann, ich solle den fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Mein chef hat mir kaum weitergeholfen. Jetzt steh ich immer noch vor dem Fragebogen, den ich eigentlich schon längst hätte abgeben sollen, da meine frist erstens abläuft und ich zweitens auch dringend mal mein geld bräuchte.

1) Man hat ja eine Frist von einem Monat. Ich habe am 13.05 meinen ersten Arbeitstag gehabt. Meint ihr ich bekomme jetzt Stress wegen den paar Tagen? Ich würde den Bogen morgen endlich abgeben, wenn sich meine restlichen Fragen geklärt haben.

2) Bei den Angaben zur Festsetzung der Vorauszahlungen habe ich die meisten Probleme: Gewerbebetrieb, Sonderausgaben und Steuerabzugsbeträge? Ich habe keine Ahnung, was ich da eintragen soll. Ich habe ja nicht wirklich ein Gewerbe, sondern arbeite doch für jemanden? Ich kapiere es wirklich überhaupt nicht.

3) Dasselbe Problem auch hier: 7. Angaben zur Anmeldung und Abführung der Umsatzsteuer

4) Dann werde ich ja auch die 7.3 Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nehmen müssen. Muss ich dann auch ein Kleinunternehmen anmelden? Wenn ja, wann muss ich das machen?

Ich hoffe, mir kann hier endlich mal jemand weiterhelfen, denn ich möchte das endlich erledigen. Ich mag meinen Job wirklich und mein Chef ist auch wirklich nett, aber was das betrifft, kaum eine hilfe.

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Hallo, Dein Chef hat wohl nicht viel Ahnung und vor allem begibt er sich auf dünnes Eis. Ich nehme an, Du arbeitest in der Firma und bist dort in den Arbeitsablauf integriert. Damit bist Du eigentlich Arbeitnehmer und scheinselbstständig, wenn Du als Selbstständiger auftrittst.

Wenn Du es trotzdem riskierst, um erstmal an Dein Geld zu kommen:

1.) Gewerbe anmelden, Bezeichnung: Büroassistenz oder so was

2.) steuerlichen Fragebogen parallel einreichen, Kleinunternehmerregelung macht weniger Bürokratie, es kann aber sein, dass Dein Auftraggeber (Dein Chef ist er nicht, denn Chefs haben nur Arbeitnehmer) lieber Rechnungen mit Umsatzsteuer (= Mehrwertsteuer) haben will.

3.) bald anderen Job suchen, wo Du normal als Werkstudent oder Minijobber angestellt bist. Als Freiberufler hast Du keine Lohnfortzahlung und keine Unfallversicherung.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, die Familienversicherung ist ab 451 EUR weg, egal, wie Du es gestaltest. Das ist aber nicht so tragisch, denn die studentische KV liegt um die 90 EUR/Monat.

Das Kindergeld bekommen Deine Eltern und Dein Einkommen spielt dabei gar keine Rolle mehr.

Eine Anstellung als Werkstudent ist möglich, macht natürlich etwas Aufwand für die Arbeitgeber-Eltern.

Oder Du machst das freiberuflich, dann musst Du Rechnungen schreiben und das Ganze auch steuerlich selbst verantworten.

Viel Glück

barmer

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Hallo, auf jeden Fall endet erstmal seine Betriebsrente. Vielleicht ist eine Witwenrente mit zugesagt gewesen, das muss aber nicht sein.

Da Dir ja wohl die Zahlstelle bekannt ist, solltest Du dort den Tod melden und nach einer Witwenrente fragen. Ob das Karstadt ist oder der PSVaG (es gibt nur einen Pensionssicherungsverein), weiß ich nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, besteht eine Pflicht, dem Versorgungswerk beizutreten und sich von der Pflicht in der DR befreien zu lassen ? Ich denke, für Angestellte nein.

Sollte man sich lange überlegen: die kapitalgedeckten Versorgungswerke haben zzt. auch Schwierigkeiten, ihre ausgelobten Leistungen zu erbringen; das Versorgungswerk zahlt keinen Zuschuss zur KV im Rentenalter und was sonst noch an Leistungen der DR fehlt, fragst Du am besten das Versorgungswerk und die DR.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

  • ja, wenn gesund, wird aber nicht billiger
  • nein, außer durch größere Aktionen, die hier den Rahmen sprengen und für die man mehr wissen muss
  • ja
  • Tipp von Angelsiep ist richtig

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

es ist korrekt, dass die Krankenkasse bei Krankengeldbeziehern (auch bei Selbstständigen) Rentenversicherungsbeiträge abführt.

Da diese Beiträge sich am Krankengeld bemessen, sind sie für Dein normales Niveau zu niedrig, führen aber natürlich zur Erfüllung von Warte- und Vorversicherungszeiten.

Zurückfordern kannst Du eventuell die eigenen Beiträge, nicht die von der Krankenkasse abgeführten. Es macht aber durchaus Sinn, höhere Beiträge zu zahlen, vor allem, wenn die Rente nicht mehr fern ist.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

so wie ich das verstehe, war die BAV im Prinzip in einer Summe fällig. Von daher kann die Krankenkasse so vorgehen.

Hätte der Zahler der BAV die Summe in fünf Raten gemeldet, hätte die Kasse jeweils separat für jeweils 10 Jahre abgerechnet.

Wenn Du vor den 10 Jahren verstirbst, endet die Beitragspflicht. Zurück gibt es nichts. Wenn Du vor 5 Jahren stirbst, wird doch sicher der Rest der BAV nachbezahlt. Von daher wird von der Kasse nicht zuviel berechnet.

Dass eine BAV, wenn sie selbst finanziert wurde, wegen der Beitragspflicht keine gute Anlage war ist richtig. Und die Politik hat 15 Jahre gebraucht, um das zu begreifen.

Viel Glück

Barmer

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