Hallo,

Steuern sind nicht mein Thema.

In der Sozialversicherung gilt in der EU das Beschäftigungslandprinzip. Der deutsche Arbeitgeber muss weiter alle deutschen SV-Beiträge abführen, Ihr bleibt hier versichert.

Für medizinische Leistungen in Österreich erfolgt Aushilfe durch die österreichische Gebietskrankenkasse. Ihr solltet Euch dort melden, vermutlich bekommt Ihr auch eine österreichische Karte. (In D wäre das so.)

Viel Glück

Barmer

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Hallo, Glückwunsch zu dem Steuerberater ! Er kann auch das SGB lesen !

"Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist; bei Renten wird der Zahlbetrag berücksichtigt." so in § 10, SGB V

und das ist hier nicht gegeben ! Kind ist familienversichert.

Mir rollen sich allerdings immer die Nägel hoch, wenn ich lese "Zwangsweise PKV, da Beamter!" Kein Beamter muss in der PKV sein, es macht allerdings meist Sinn.

Zur Berücksichtigungsfähigkeit in der Beihilfe muss ich nochmal recherchieren.

Viel Glück

Barmer

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Definition von "Einkommen"?

Liebe Leute,

ich habe aktuelle diverse Formulare auszufüllen (Kindergeldkasse, Krankenkasse etc.), in denen nach dem "Einkommen" gefragt wird. Dabei wird entweder nicht, oder widersprüchlich definiert, was damit gemeint sein soll.

Nach dieser Antwort: https://www.finanzfrage.net/frage/was-genau-ist-das-zu-versteuernde-einkommen

werden von den "Einkünften" (aus nichtselbst. Arbeit = Bruttolohn) die Werbungskosten abgezogen. Dazu kommen dann weitere Einkünfte (zB aus Gewerbe, Vermietung /Verpacktung etc.) und man erhält die "Summe der Einkünfte".

Davon werden dann Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen etc. abgezogen und man erhält das "zu versteuernde Einkommen".

So weit, so verständlich. Das deckt sich auch mit meinem Steuerbescheid und ist für mich nachvollziehbar. Danach ist also das Einkommen NICHT mein Bruttolohn.

Im Formular der Krankenkasse (TK) wird nach dem "Einkommen" gefragt. In den Erläuterungen heißt es dann aber: "zB. Bruttolohn oder Gewinn aus selbst. Tätigkeit ...".

Dabei sind ja schon diese beiden nicht vergleichbar, da beim Gewinn ja schon alle Kosten abgezogen sind, beim Brutto aber eben noch nicht. Oder verstehe ich da was falsch?

Im Beihilferecht lese ich: "... Die Aufwendungen des Ehegatten sind nicht beihilfefähig, wenn dessen Einkünfte ... einen Gesamtbetrag von 17.000 Euro übersteigen." Wohlgemerkt: "Einkünfte", nicht "Einkommen"!

Meine Frau ist selbstständig. Nach der Definition der Krankenkasse wäre hier also der Gewinn entscheidend. Nach der Definition, die ich aus dem Steuerbescheid ableite (und die auch der Antwort hinter dem Link oben zugrundeliegt), wären aber praktisch alle Einnahmen (ohne Berücksichtigung von Kosten) "Einkünfte", also quasi das "Bruttogehalt".
Das wäre ja nun ein entscheidender Unterschied!

Wer weiß darauf eine vernünftige Antwort?

Danke und Gruß

Thomsen

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Hallo, sofern keine Definition mitgeliefert wird, gelten schon die Begriffe aus dem Steuerrecht. In §2, Abs. 5a nimmt das EStG speziell auf die Verwendung der Begriffe in anderen Gesetzen Bezug.

Grob:

Einnahmen aus alle Einkunftsarten

./. Kosten (getrennt für die Einkunftsarten)

= Summe der Einkünfte

./. Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen...

= Einkommen

./. spezielle Freibeträge

zu versteuerndes Einkommen.

Die Definition der TK ist allerdings insofern unlogisch.

Klar ist aber: die Beihilfe meint etwas ganz Anderes.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, dazu muss man wissen, wie hoch die Rente ist bzw. wieviel Steuern heute gezahlt werden. Dann kann man ausrechnen, wieviel steuerfrei verdient werden kann.

Die 450 EUR sind nicht steuerfrei, sondern werden vom Arbeitgeber pauschal versteuert und kommen immer oben drauf.

Grundsätzlich ist Selbstständigkeit nicht günstiger, sondern macht nur mehr Papierkram.

Viel Glück

Barmer

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Nein, ein Pflichtversicherter bleibt beitragsfrei versichert und zahlt als pflichtversicherter auch weiter keine Beiträge für andere Einkünfte.

Ein vorher freiwillig Versicherter müßte zahlen, sofern diese Einkünfte nicht schon durch den Mindestbeitrag abgedeckt werden.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, soweit es für die Beerdigungskosten verwandt wird, kann sie es auf jeden Fall machen.

Sollte der Preis höher werden, könnte ein Erbe meckern. aber wer würde das sein ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo, bei Genehmigung der EU (oder auch bei Ablehnung) wirst Du pflichtversichert in der KVdR ab Rentenantrag bzw. ab Ende ALG 1. Wenn die BU rein privat abgeschlossen war, ist sie beitragsfrei. Sollte sie aus einer betrieblichen Altersversorgung stammen, ist sie beitragspflichtig.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, der Arbeitgeber kann das entscheiden, ob er auch die Pauschalsteuer übernehmen will. Der Arbeitnehmer hat keinen Einfluss, sollte aber vorher nachfragen.

Bei Pauschalabrechnung ist die 1 für den parallelen Job normal.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, war das Geld eigentlich 2014 fällig und jetzt wollte er es unverschämterweise schon 2017 haben. Selbst wenn das mit dem "passt schon" glaubhaft wäre, wären Zinsen spätestens ab Ende 2017 zu zahlen. Für welchen Zeitraum will er denn jetzt Zinsen haben ?

Und wenn er Dich vorher vergeblich zur Zahlung aufgefordert hat, musst Du auch den Anwalt zahlen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

ja natürlich, wenn die Nebenkostenrechnung korrekt ist. Der Vermieter kann die Abrechnung ja in aller Regel frühestens nach Jahresende machen und dann hat er noch 12 Monate Zeit, also das ganze Jahr 2018.

Viel Glück

Barmer

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alles richtig.

Ab 450 EUR erlischt nur die kostenfreie Familienversicherung und es muss die studentische KV her.

Viel Glück

Bam,er

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Jeden Tag die gleichen Fragen....

1.) Wieviel Steuern Du zahlst, hängt von Deinem Gesamteinkommen ab, also Beschäftigung plus Selbstständigkeit plus Einkommen eines ggf. vorhandenen Ehepartners. Daher kann das hier niemand beantworten.

2.) Solange Arbeitszeit und Einkommen unter dem aus der Beschäftigung liegen, will die Krankenversicherung nichts von Dir. Mit der Rentenversicherung sehe ich gar keine Probleme.

Solange Du also unter diesen Grenzen bleibst, lohnt sich Mehrverdienst immer.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, Du bist dort selbstständig, d.h.steuerlich passiert dort zunächst nichts und Du musst die Einnahmen erst in der Steuererklärung angeben.

Vorab wäre noch zu prüfen, ob für die Tätigkeit (wie soll man die beschreiben ?) eine Gewerbeanmeldung erforderlich ist. Und dann würdest Du auch vom Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten und eine Steuer-Nr. bekommen, die auf Deine Rechnungen kommt.

Je nach den Details, die Du mit der Post oder den Auftraggebern ausgehandelt hast (wer gibt Arbeitszeit und --ort vor ?), könnte hier Scheinselbstständigkeit drohen. Das ist aber dann zunächst erstmal ein Problem Deines Auftraggebers.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, ab 450 EUR endet die Familienversicherung, d.h. Du musst Dich schon jetzt selbst freiwillig versichern zum Mindestbeitrag. Wenn die Kasse den Übungsleiterfreibetrag (200 EUR)zusätzlich akzeptiert, hast Du unverschämtes Glück gehabt. Spätestens ab dem nächsten EURO musst Du Dich versichern und das kostet 180 EUR/Monat.

Steuern werden bei dem Einkommensniveau bis auf weiteres keine anfallen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, nicht Du kannst sie krankenversichern, sondern sie kann bzw. muss sich in der gesetzlichen Krankenkasse weiterversichern. Der Beitrag richtet sich nach der Hälfte Eures gemeinsamen Einkommens, mindestens aber gilt der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte. Das sind ca. 180 EUR/Monat.

Eine Versicherung in der PKV wird teurer, wenn sie überhaupt wegen des Gesundheitszustandes möglich ist.

Allein wegen der Krankenversicherung sollte sie sich arbeitslos bzw. arbeitssuchend melden.

(Wenn der Zuschuss die Hälfte Deines Beitrages ausmacht, geht es Dir schon gut. Der gesetzliche Rentner zahlt zzt. mehr als die Hälfte selbst.)

Viel Glück

Barmer

Barmer

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Hallo,

man kann sich nicht als Werkstudent melden. Das macht der Arbeitgeber. Wenn Du 120 EUR auf Rechnung arbeitest, bist Du selbstständig und hast keinen Arbeitgeber.

Wenn Du jetzt der Kasse sagst, das du in dem Monat 570 EUR verdient hast, wollen die - je nachdem wie der Sachbearbeiter drauf ist - einen freiwilligen Beitrag von 180 EUR oder als Student einen studentischen KV-Beitrag haben. Also bleib ruhig, bei einmaliger Überschreitung passiert da gar nichts.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, warum fragst Du hier, wenn Du einen Anwalt hast und das schon vor Gericht ist ? Wenn in den AGBs 60% steht, musst Du natürlich keine 100% zahlen.

Aber welche AGBs ? Hotels haben in der Regel keine AGBs.

Mahnen mus er nicht mehr, wenn er vorher eine Rechnung mit Frist geschickt hat.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, jedermann darf ca. 10.000 EUR zu versteuerndes Einkommen steuerfrei verdienen. Das tatsächliche Einkommen ist noch etliches höher.

Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung, die hat man unabhängig vom Einkommen. Bis 12x435 EUR kann man als Freiberufler beitragsfrei familienversichert sein, wenn es einen gesetzlich versicherten Ehepartner gibt. Sonst gilt ein Mindestbeitrag von ca. 180 EUR.

Die Rentenversicherungspflicht beginnt ab 12x450 EUR im Jahr.

Die 17.500 EUR kommen aus der Umsatzsteuer. Das ist ein ganz anderesThema.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

nach der Scheidung sind die Kinder beitragsfrei bei der Mutter versichert. "Zuruf" bei der Kasse genügt. Bei der negativen Auskunft der Kasse kann es sich nur um ein Mißverständnis handeln.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

Bruttolohn ist nicht gleich zu versteuerndes Einkommen. Aber im Prinzip ist richtig: Gewinn aus dem Gewerbe wird wie eine Gehaltserhöhung mit Eurem Spitzensteuersatz besteuert. 35% ist nicht unrealistisch. Naturgemäß ist dies erst nach dem Steuerbescheid nachzuzahlen.

Steuernachzahlungen können sich ergeben durch den Bezug von Elterngeld, das ist aber davon unabhängig.

Viel Glück

Barmer

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