Hallo,

ab dem Monat der rechtskräftigen Scheidung (was ist der Unterschied zum Eheende ?)

Viel Glück

Barmer

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Hallo, innerhalb der gesetzlichen KV wären die Beiträge erstattet worden und da hätte auch die Benachrichtigung funktioniert. Auf die PKV sind die Formschreiben der GKV nicht ausgerichtet.

Bei der PKV ist das Vorgehen bei Versicherungspflicht und Familienversicherung detailliert geregelt. Ein weiteres Entgegenkommen ist nicht zu erwarten, weil die PKV Versicherungsschutz getragen hat.

Ich würde der PKV gegenüber argumentieren, dass hier die Information im Juni dem Eintritt der Versicherungspflicht entspricht und gegenüber diesem Termin die 3 Monate eingehalten sind. Un um eine Erstattung ab Juni bitten. Mehr ist m.E. nicht drin.

Verschuldet wurde das ganze durch die GKV (meist ist es das Finanzamt).

Viel Glück

Barmer

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Nein, der Versorgungsausgleich verändert die eigenen Rentenansprüche. Die bleiben unabhängig von Wiederheirat etc erhalten. Ggf. wird die Witwenrente reduziert, wenn eigene Rente zu hoch ist (eher unwahrscheinlich).

Viel Glück

Barmer

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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Hallo, nicht verstanden, z.B. woher kommt plötzlich mitten in der Geschichte die Oma mit den Wohnungen ?

Wenn die Geschichte so stimmt, hat der Notar seinen Job nicht gut gemacht. Andererseits: wenn ein Thema diskutiert wurde und mit einer Zusage der Mutter erledigt wurde, warum wurde das dann nicht aufgeschrieben ?

Ausnahmsweise der Rat: zum Anwalt, der gleichzeitig Notar ist und sich daher auskennt.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, da ich ja jahrelang Lückentext trainiert habe, glaube ich, verstanden zu haben. Was ufba ist, weiß ich nicht, scheint aber nicht wichtig zu sein.

Vielleicht ist die Auszahlung steuerfrei, weil vor 2005 abgeschlossen.

Nach derzeitigem Recht ist die komplette Auszahlung beitragspflichtig zur Krankenversicherung, d.h. 10 Jahre lang sind auf ca. 180 EUR monatlich Beiträge zu zahlen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, vielleicht sind die Mitarbeiter haftpflichtversichert, aber hier sehe ich keine Schuld der Mitarbeiterin oder es DRK. Wenn der Staubsauger altersschwach war oder defekt, kann die Mitarbeiterin nichts dafür.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, möglich ist diese Konstellation ohne weiteres.

Man muss damit rechnen, das man ein bißchen Steuern auf die Einnahmen aus dem Gewerbe zahlen muss.

Krankenversicherung und andere Sozialversicherungen fallen nur im Teilzeitjob an, nicht aus der Selbstständigkeit.

Ziemlich gute Konstellation.

Barmer

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Hallo,

Kindergeld steht den Eltern zu. Vielleicht haben die was gekriegt ? Wenn nicht, müssen die was unterehmen.

Viel Glück

barmer

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Hallo,

auf Deine eigene Rente wird nichts angerechnet. Vor allem nicht, wenn die Betriebsrente erst zwei Jahre später gezahlt wird.

Oder ist es Dir nicht gelungen, Dein Vorhaben verständlich zu beschreiben ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo, was für ein Freibetrag soll da sein ?

Richtig ist, dass Du zwei Minijbs haben darfst als Elternzeitlerin.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/04_mehrere_beschaeftigungen/node.html

Aber natürlich nur bis 450 EUR zusammen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

wenn es ein echter Minijob ist, wird der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal abführen. Nur wenn er das nicht tut, ist Steuerklasse 6 relevant.

Im Endeffekt wirst Du alles nach einer Einkommensteuererklärung zurückbekommen, aber lästig ist es schon.

Es kann aber auch ein, dass in den Formularen alle denkbaren Fälle abgehandelt werden, auch wenn sie Dich nicht betreffen

Auswirkungen auf den Midijob hat das jedenfalls nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, als Bezieher einer gesetzlichen Witwenrente bist Du darüber versichert, solange Du nicht arbeitest. Da werden ja auch jetzt schon Teile für die KV abgezweigt.

Wie Du das mit dem Arbeitgeber regelst, können wir hier nicht sagen. Wenn im Tarifvertrag sowas nicht vorgesehen ist, bist Du auf Entgegenkommen angewiesen. Kündigen fände ich gewagt.

Viel Glück

Barmer

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Selbstständige Nebentätigkeit / Einkommenssteuer / Scheinselbstständigkeit?

Bitte steinigt mich nicht, aber hier spricht ein Laie. Ich betrete komplett fremdes Terrain.

Folgendes: Mein Partner ist Angestellter in Vollzeit bei Firma XY und hat nun die Möglichkeit in einer anderen Firma die Reinigung als Selbstständiger zu übernehmen. Die Reinigung würde nicht ansatzweise in Konkurrenz mit seiner Firma XY stehen.

Es wurde bereits über Summen und Zeiten gesprochen, alles würde super sein. Jedoch soll natürlich auch alles ordentlich und ganz offiziell sein. Was ist also für uns zu tun? Anmeldung eines Gewerbes (Einzelunternehmer?), dann bekomme ich meines Wissens Unterlagen vom Finanzamt, dort kann ich das ganze als Kleinunternehmen deklarieren und die Umsatzsteuerbefreiung, korrekt? Wie sieht es mit einer Gewerbesteuer aus (Kosten?)

Jetzt bleibt die Einkommensteuer. Wie kann ich mir das vorstellen, wie errechnet sich das? Gehen wir davon aus, dass er 2500 Euro brutto im Monat durch seine Festanstellung verdient und 700 Euro durch die selbstständige Nebentätigkeit (Ust befreit). Die Lohnsteuer zahl man ja bereits monatlich oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun? Kurzum: Mit welchen Zahlungen muss gerechnet werden?

Und das große Thema Scheinselbstständigkeit... tritt das hier schon ein? Er würde dieses Gewerbe ja nun für diesen einen Auftraggeber anmelden und auch nur dort Einnahmen haben. Könnte sich jedoch flexibel bewegen und wäre selbst bestimmend.

Ganzen lieben Dank vorab für Antworten, Hilfe und Beratung.

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Hallo, Deine Vermutungen sind weitgehend richtig.

Einkommensteuer auf die Einnahmen sind nachträglich zu entrichten, der Steuersatz bewegt sich in der gleichen Höhe wie Gehaltserhöhungen bei seinem Angestellteneinkommen. Im Folgejahr könnte das FA Vorauszahlungen verlangen.

Wegen der Scheinselbstständgkeit habe ich weniger Bedenken. Es ist normal, dass man am Anfang nur einen Auftraggeber hat und bei Nebenberuflern bleibt das oft lange so. Wichtiger ist, wie selbstständig er agieren kann. Wenn der Auftraggeber ihm die Stunden detailliert vorschreibt, wann er da saubermacht, ist das schlecht.

Allerdings: Den Ärger wegen der Scheinselbstständigkeit kriegt vor allem der Auftraggeber. Der muss Sozialversicherungsbeiträge nachentrichten.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, im Prinzip musst Du natürlich zahlen. Außer, es gibt Grund zu der Annahme, dass der Anwalt die Sache grob versiebt hat.

Zum Beispiel durch verspätetes Reagieren und dass nur deshalb das Gericht keine Erfolgsaussichten sieht.

Kann man von hier leider alles nicht sehen.

Viel Glück

barmer

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Hallo, 3 verschiedene Adressen ausprobieren. Die mit der Werbung im Anzeigenblatt haben am wenigsten geboten...

Protestieren, wenn schon für das Angebot alles zerstört werden soll...

Dran verdienen müssen alle noch.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

ist schwer nachzuvollziehen, warum Vater weniger Steuern zahlen soll als im Vorjahr.

Aber wenn, BAFöG wird abgelehnt, weil Einkommen zu hoch, nicht weil Steuern zu niedrig.

Und was war jetzt die Frage ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo, mit deiner Steuer hat der Arbeitgeber nichts zu tun.

Das musst Du selbst tun. Allerdings nur die km, die der Arbeitgeber nicht gezahlt hat.Und da bekommst Du nur 30 Cent mal persönlicher Steuersatz.

Viel Glück

barmer

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Hallo,

ich sehe den Unterschied nicht. Denn heute arbeitest Du ja auch Teilzeit.

Will er dein Studentenstatus ignorieren und Dich in allen Sparten pflichtig machen ? Das wäre für Dich bezüglich Krankenversicherung billiger. Aber nicht ganz korrekt, wenn es auch wohl kaum jemand beanstanden wird.

Mit den Bruttobeträgen hat es jedenfalls nichts zu tun. Beide Lösungen wären sowohl mit 680 EUR als auch mit 850 EUR möglich.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

Du hast schon gelernt, dass Einkommen- und Umsatzsteuer zwei verschiedene Dinge sind. Für die Vergangenheit 2017 und 2018 ist Umsatzsteuer für Dich durch, denn Du hast keine erhoben und abgeführt und dann kannst Du auch keine abziehen.

(Die Arbeitsmittel PC und Papier hast Du aber als Kosten in der Gewinn- und Verlustrechnung zur Anlage G schon aufgeführt ?)

Du hast die sog.Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen, vermutlich stillschweigend, denn den Fragebogen vom Finanzamt hast Du nach der Gewerbeanmeldung nicht bekommen ? Bisher alles nicht so schlimm.

Wenn der Umsatz (nicht der Gewinn !) über 17500 EUR steigt, muss aber in der Zukunft Umsatzsteuer erhoben werden.

(Umsatzsteuer heißt übrigens auch Mehrwertsteuer, nicht dass Du denkst, das wäre noch eine andere Steuer.)

Viel Glück

Barmer

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Hallo, Du bist familienversichert über Deine Mutter.

Das heißt, die muss sich kümmern und nachweisen, dass Du Schülerin bist. Dann sollte sich das klären.

Du füllst den Minijobzettel aus und gibst dort auch die Familienversicherung über Deine Mutter an.

Möglich ist auch eine Personenverwechslung, ist auch schon passiert. Oder gab es im Dezember 2017 irgendetwas Besonderes ?

Viel Glück

Barmer

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