Hallo, was denn nun: privat oder gesetzlich ?

Wahrscheinlich meinst Du: freiwillig gesetzlich ? Dann wäre er mit Rentenbeginn vermutlich automatisch pflichtversichert in der KVdR und das sollte eine günstige Lösung für ihn sein, weil die Beiträge an sein geringes Einkommen gekoppelt sind.

Wenn er privat versichert war, sehe ich keine Möglichkeit, in die GKV zu kommen.

Wenn er privat versichert war oder aus anderen Gründen nicht pflichtversichert wird, sollte schnellstens geprüft werden, ob er in Deiner Beihilfe berücksichtigungsfähig ist. Dann reicht eine PKV mit 30%. Seine bestehende PKV braucht dann nur reduziert zu werden.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, ich weiß auch nicht, was die jeweilige Krankenkasse bzw. der Sachbearbeiter verlangt.

Es muss ein Nachweis genügen, dass man offiziell in UK gelebt hat, weil der NHS ja unabhängig von einer Beschäftigung oder Beitragszahlung eintritt. Aber ob das in den Kopf des Sachbearbeiters reingeht, weiß ich nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

als freiwillig Versicherter ist man in der Elternzeit nicht beitragsfrei versichert. Das heißt: wenn man nicht familienversichert werden kann (von einem Ehepartner hast Du nichts geschrieben), muss man sich mit dem Mindestbeitrag von ca. 180 EUR selbst versichern. Das Kind wäre dann aber darüber familienversichert.

In der Teilzeitbeschäftigung wird man dann wieder ganz normal pflichtversichert, wenn die 70% hochgerechnet unter der JAEG liegen.

Das Rutschen unter die JAEG bleibt in jeder Hinsicht folgenlos, weil die Elternzeit ausgeblendet wird.

Viel Glück

Barmer

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Ja, Ihr müsst Euch freiwillig weiterversichern, das kostet pro Person um die 180 EUR Mindestbeitrag. Würdet Ihr heiraten, müßte nur einer zahlen, der andere wäre familienversichert.

Während des Bezuges von Übergangsgeld könnte aber hierüber Versicherungspflicht in der KV bestehen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, im Prinzip ja.

Wobei ich nicht weiß, ob für diese künstlerische Tätigkeit eine Gewerbeanmeldung nötig ist.

In jedem Fall musst Du die Einnahmen bei der Steuer angeben. Und darauf achten, dass diese Tätigkeit nicht die beiden anderen überwiegt. Dann wäre die preiswerte Krankenversicherung weg. Bis ca. 400 EUR/Monat wäre dafür auch keine Einkommensteuer zu zahlen.

Dann gibt es noch die Umsatzsteuer, das lasse ich erstmal.

Viel Glück

Barmer

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Nein. Was im Internet steht, interessiert nicht, wenn man im Geschäft ist.

Die Gebühr ist überraschend und auch überhöht (Stundenlohn 300 EUR ?).

Nicht zahlen, wenn die Geschichte so stimmt. Wenn es aber Zeugen gibt, die einen mündlichen Vertrag mitbekommen haben, sieht es schlechter aus. Wieso hat er sonst Adresse und Telefonnr. ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

ich verstehe das so, dass Du noch als Arbeitnehmer im Beruf bist.

Nach 6 Wochen endet die Lohnfortzahlung und die Zahlung der Rentenbeiträge durch den Arbeitgeber. Du erhältst dann Krankengeld und vom Krankengeld werden auch Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Die sind entsprechend niedriger (so um die 70%) und das wirkt sich auch auf die Rente aus. Dürfte aber nur wenig ausmachen.

Den Hinweis der Rentenstelle kann ich nicht deuten, die Zeiten des Krankengeldbezugs zählen voll für die Rente mit 63+.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

vielleicht hier:

https://www.deutschepost.de/de/r/rentenservice/zusatzversorgung.html

Viel Glück

Barmer

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Schenkungsteuer - Wohnung Anteil Übergabe?

Guten Tag,

in 2016 haben mein Ex-Verlobter und ich eine Wohnung gekauft. Der Preis der Wohnung war €307.000, und wir haben einen Kredit von €246.000 genommen. Ich und meine Familie haben die meisten Renovierungsarbeiten vorbereitet und gemacht, Baumaterialien gesucht und mithilfe meines Vaters gebracht, Baufirma von meinem Land organisiert usw.

Alle Baumaterialien, Renovierungsarbeiten, Möbeln usw. wurde finanziell vom Großvater von meinem Ex-Verlobten gesponsert als eine Unterstützung für die neue, junge Familie.

Leider Anfang dieses Jahres trennten wir uns ein paar Monaten bevor heiraten.

Ich habe einen Anteil von 18% an der Wohnung und 50% auf Kredit. Warum 18%, weiß ich bis heute nicht, wahrscheinlich wegen der finanzielle Hilfe von seiner Familie. Es war nicht möglich 18% des Kredits zu haben, aber ich wollte trotzdem meinen Ex unterstützen und beisteuern, da wir geplant hatten, bald zu heiraten. Deswegen, ich habe das nicht als falschen/unsicheren Schritt gesehen (unglücklicherweise für jetzt!)).

Ich möchte die ganze Situation bald wie möglich beenden und auf meinen Ex-Verlobten meinen Anteil von 18% übertragen. Er würde mir die 18% des geschätzten aktuellen Wertes der Wohnung abzüglich des verbleibenden Kredits auszahlen.

D.h. € 329.025,00 (geschätzte aktuelle Wert inkl. Anschaffungskosten) - € 239.992,11 (jetzige Kredit Saldo) ​​= € 89.032,89 x 18% = € 16.025,92 (Summe welche würde mein Ex mir auszahlen).

Bank sagte schon, es kein Problem ist, dass mein Ex-Verlobter den gesamten Kredit übernehmen wird.

Ich bin eine Ausländerin, kam nur wegen meinen Ex-Verlobten hierher nach unsere Verlobung, da es nicht geklappt hat, werde ich wahrscheinlich Deutschland in 1 Jahr verlassen. Ich möchte jedoch nicht mit dem Gefühl leben, dass in einigen Jahren etwas vom Finanzamt kommt und sie werden mich aus Deutschland verfolgen. Und dann wahrscheinlich noch einige Schulden kommen könnten. Mein Ziels ist das alles, jetzt klar, günstig und sicher abschließen mit wenig wie möglich Kosten, weil ich habe schon viel zu viel verloren.

Welche Steuern und wie viel kann in dieser Situation gelten?

Wer muss dafür bezahlen?

Gilt die Schenkungssteuer hier? Und wenn ja, wie viel wäre es und wer sollte diese bezahlen?

Ich habe ein bisschen analisiert diese Situation mit verschieden Szenarios. Wenn 20.000€ Freibetrag ist, dann meine 18% (€ 16.025,92) wäre kein Problem für Schenkungssteuer.

Aber wenn ich meinen 18% -Anteil auf meinen Ex übertragen wird und gleichzeitig aus dem Kredit genommen werden, wird Kredit=Schulden Übertragung als Einkommen für mich ausgelegt?

Zu bessere Verständnis:

Gründstücksübertragung = € 329.025,00 (geschätzte aktuelle Wert inkl. Anschaffungskosten) x 18% = €59.224,5

Mein aktuell Teil des Darlehensbetrag 50% = €239.992,11 x 50% = €119.996,06

Ist es überhaupt möglich, dass eine

Schenkungsteuer = €119.996,06 – 20.000 (Freibetrag)) - €59.224,5 = €40.771,56 x 30% = €12.231,47

?

Ich wäre sehr dankbar für Ihre Beratung!

Vielen Dank im Voraus!

S.

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Hallo, aus der bisherigen Schilderung kann ich keine Steuerpflicht für Dich erkennen. Der Partner wird etwas Grunderwerbssteuer zahlen, das wärs.

Schenkungssteuer sehe ich nicht, es wird ja nichts geschenkt.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

Honorare, die Du als Freiberufler erhältst, sind nicht sozialversicherungspflichtig. Die 5400 EUR sind eine Grenze für sog. Minijobs und damit hast Du garnichts zu tun.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, klar ist: die Versicherung zahlt an Dich aus (wenn Du nicht nur VN und VP sondern auch bezugsberechtigt bist).

Dein Mann kann nur anschließend zivilrechtlich gegen Dich vorgehen (Bereicherung). Das Ergebnis bleibt spannend, denn er hat die Situation selbst verschuldet und hat auch von der Sicherheit profitiert. Für eine Aufteilung der Versicherungssumme nach gezahlten Beiträgen oder Laufzeit sehe ich keine Grundlage.

Ich würde ihm 80% seiner gezahlten Beiträge anbieten. Damit solltet Ihr beide leben können.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, von der BG wird nichts in die RV eingezahlt.

Welchen Status hattest Du denn in der Zeit bei der Rentenversicherung ? Nicht arbeitslos, nicht erwerbsunfähig ? Auch wenn eine Erwerbsminderungsrente wegen der Verletztenrente nicht gezahlt wurde, hätte sie ggf. dazu geführt, dass Anrechnungszeiten gebildet werden.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

die Krankenkasse sieht die Zahlung wohl in voller Höhe als Versorgungsleistung analog einer betrieblichen Altersversorgung an. Ich fürchte, damit befindet sie sich in Übereinstimmung mit der Rechtslage. Das heißt, es wäre günstiger gewesen, das Geld selbst anzulegen, dann hätte man nur den halben SV-Beitrag gezahlt und jetzt wird der volle Beitrag fällig.

Und natürlich unterliegt die komplette Auszahlung der nachgelagerten Besteuerung, einschließlich Zinsen und Zuschuss des Arbeitgebers.

Ich verstehe allerdings nicht, wieso hier ein Lohnabzug erfolgt. Diese verschobene Zahlung kann doch höchstens vom Träger der Versorgung (P-Kasse, U-Kasse o.ä. unter Führung der Allianz) ausgezahlt und verbeitragt werden. Der Zuschuss wiederum kommt vom Arbeitgeber, davon muss r natürlich alle Abzüge machen.

Viel Glück

Barmer

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Nein, beim Beamten selbst gibt es keine derartigen Grenzen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, zusätzlich zu den Antworten von wfwbinder:

  • als Selbstständiger bekommt man kein Gehalt, das sollte auch ein angehender Akademiker auseinanderhalten können
  • für die Scheinselbständigkeit ist weniger die Zahl der Auftraggeber entscheidend als die Frage, ob Du bei Zeiteinteilung und Arbeitsorganisation selbstständig handeln kannst
  • mit der studentischen KV kannst Du dauerhaft 19 Stunden/Woche arbeiten und unbegrenzt verdienen (solange Du weiter studierst)

Viel Glück

Barmer

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Wow, das ist mal eine knackige Frage.

Ich denke, da Ihr Hauptjob sozialversicherungsfrei ist, kann der 2. Job auch als Minijob ausgeübt werden, da beide zusammen unter 450 EUR liegen. Das vereinfacht die Sache ungemein.

Da Sie vermutlich privat versichert sind, brauchen die Arbeitgeber auch keine Pauschalen an die GKV zu zahlen. Ob die das wissen ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo, so ganz habe ich die Frage nicht verstanden:

Bist Du krank und dadurch nicht in der Lage, Deinen/einen Job auszuführen ? Oder hast Du gar keinen Job und läßt Dich nur für die Rente krankschreiben ? Wovon lebst Du ?

So pauschal kann man die Frage daher nicht beantworten. Während der Zahlung von Krankengeld werden weiter Beiträge in die RV gezahlt. Auch wenn kein Krankengeld mehr gezahlt wird, kann die Zeit als Ausfallzeit rentensteigernd sein. Kommt immer auf die Details an.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, normal wäre Klasse 3 für Dich, denn der Mann hat als Rentner gar keine Steuerklasse. Dabei ist aber regelmäßig mit Nachzahlungen zu rechnen, denn die Rente wird unversteuert ausgezahlt und das Krankengeld wirkt in die gleiche Richtung.

Wenn Ihr also Schwierigkeiten habt, Geld zurückzulegen, solltest Du in der 4 bleiben, wenn möglich. Das Nachzahlungsrisiko wird dann geringer sein.

Am Ende, d.h. nach dem Einkommensteuerbescheid, läuft beides aufs Gleiche hinaus.

Viel Glück

Barmer

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Ja,

denn der Kaufpreis wird am Ende zwischen Dir und dem Käufer vereinbart und ist erst fix, wenn Ihr beim Notar wart.

Als Käufer wäre ich natürlich erstmal sauer, wenn der Preis höher sein soll, als der Makler in Aussicht gestellt hat.

Also sprich mit dem Makler, wieviel Du haben willst.

Viel Glück

Barmer

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