Hallo, Du bekommst auf jeden Fall ALG I und damit auch die Krankenversicherung. Nebentätigkeit angeben, ggf. anpassen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, wenn man ein Gewerbe anmelden will, sollte man sich mit den Basics beschäftigt haben:

Einkommen ist Einnahmen ./. Ausgaben, d.h. die Kosten fürs Unternehmen sind schon abgezogen

Einkommensteuer zahlt man ab ca. 1000 EUR Einkommen/Monat (auf die Feinheiten gehe ich nicht ein, weil Du keine Angaben über das angepeilte Einkommen gemacht hast und wohl drunterliegen möchtest.)

Die 455 EUR sind also reiner Gewinn, denn Lebenshaltungskosten und Freizeitkosten hast Du ja ohne Gewerbe auch.

Richtig ist, dass es ab 455 EUR Gewinn erstmal ziemlich unattraktiv ist.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, nein, darf er nicht und keine PKV würde das akzeptieren. Aber er darf und muss Dich bei einer GKV anmelden, wenn Du die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht erfüllst. Allerdings sollte er dich fragen, in welche Du möchtest bzw. Dir die Möglichkeit geben, Dir eine zu suchen. Die PKV läuft parallel weiter, solange Du nichts unternimmst.

Bei Rückwechsel in den Minijob endet die GKV sofort wieder und es geht weiter wie bisher. Ich denke allerdings, der Midijob wäre für Dich auch in Bezug auf die KV günstiger. (Außer da gibt es noch Beihilfe, die Du uns bisher verschwiegen hast.)

Es gibt übrigens keine private Familienversicherung, in der PKV kostet jeder seinen eigenen Beitrag.

Das Zitat in Deinem letzten Beitrag bezieht sich auf ein Werkstudentenverhältnis. Das praktiziert Dein Arbeitgeber aber wohl nicht. Weiß er überhaupt, dass Du StudentIn bist ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

ja, kann man machen.

Nein, hat keinen Einfluß auf die KV, egal ob gesetzlich oder privat.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

worum geht es eigentlich ? Verstehe ich das richtig, dass Euer einziges Problem ist, ob er als freiwilliges Mitglied von Juli bis Dezember in die GKV aufgenommen wird ? Wird er aufgenommen, zahlt er den freiwilligen Mindestbeitrag von ca. 180 EUR/Monat nach. Wenn nicht, zahlt er auch nichts.

Andere Nachzahlungen sehe ich nicht, ein Verweis auf die PKV ist erst recht nicht möglich.

Entspannen !

Barmer

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Hallo.

wovon lebst Du ? Nur dann kann man die Frage beantworten.

Warum kein ALG 2 = Hartz 4 ? Wenn nicht, bleibt das Sozialamt, das entweder die Beiträge übernimmt oder direkt den Versicherungsschutz bietet.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, egal, ob haupt- oder nebenberuflich, ab 456 EUR im Monat ist die Familienversicherung futsch. Der Mindestbeitrag liegt bei 180 EUR, die hauptberufliche Selbstständigkeit ist nicht mehr teurer, nur etwas bürokratischer.

Als Student kannst Du Dich preiswert versichern, und ein nebenberufliches Einkommen daneben spielt keine Rolle.

Viel Glück

Barmer

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Werkstudent + Ehepartner (ALGII) - wird der Beitrag für die KV bei der Berechnung vom Jobcenter berücksichtigt?

Hallo liebe Community.

Ich bin Student Ü25 verheiratet und aktuell Familienversichert.

Ehepartner +Kind erhalten Leistung nach SGBII.

Da demnächst der Anspruch auf Bafög endet, habe ich vor mich in Zukunft als Werksstudent zu bewerben.

Was ich bis jetzt herausgefunden habe, ist das ich mich bei einem Verdienst über 450 als Student (Ü25) selbst versichern muss und nicht mehr über den Ehepartner in der Familienversicherung bin.

Habe etwas recherchiert und wie sich die Berechnung gestaltet habe ich , glaube ich auch Verstanden.

BITTE UM KORREKTUR falls ich hier einen Fehler gemacht habe 🤭.

Zum Beispiel (Annahme):

Mtl Lohn Brutto 1000€

Grundfreibetrag. -100€

900€

-Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll 20% von 900

-180€

Das würde bis hier einen Freibetrag von 280€ bedeuten (Wenn das soweit richtig ist)

Diese sollten wahrscheinlich dann von vom Netto Lohn abgezogen werden richtig?

Und hier stell ich mir die Frage wie das mit dem Beitrag für die Krankenversicherung ist.

Wird diese auch vom Jobcenter berücksichtigt und ggf wie ein Freibetrag gehandhabt?

Habe gelesen das der KV Beitrag auf ca 110€ beläuft.

Im weiteren müsste ich ja dann auch meinen Gesamtbedarf abziehen und das Ergebnis wäre das Einkommen was angerechnet wird ?

Ich hoffe Ihr könnt mir da weiterhelfen und ich konnte das alles einigermaßen klar darstellen.

Liebe Grüße

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Hallo,

ich bin wegen der Berechnungen unsicher. Wenn es Freibeträge gibt, werden die sicher vom Brutto abgezogen. Denn Einkommensgrenzen auch bei der Familienversicherung meinen in aller Regel das Brutto, wenn es nicht ausdrücklich anders formuliert ist.

Du hast auch nicht geschrieben, was Dein Ziel ist.

Wenn es darum geht, die Kosten für die KV zu sparen, wäre ein Minijob der sicherste und einfache Weg. Alternativ ein voll SV-pflichtiger Job, wo der Arbeitgeber alle Abgaben mit übernimmt. Die Rückwirkung auf SGB II kann ich nicht prüfen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, das finde ich auch merkwürdig und sehe auch nicht, was das mit Kapitalertragsteuer zu tun haben soll. Bei der Konstruktion ist ja gut möglich , dass Du die Auszahlung gar nicht erlebst. Was ist denn für Tod vorgesehen ?

Viel Glück

Barmer

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Ja, es ist seine Wohnung. Und ganze Wände in verschiedenen Farben ist ok.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, ein Gewerbe kann man während des Studiums, zwischendurch und auch während des Referendariats anmelden und angemeldet halten Interessant ist jeweils höchstens der Umfang der Tätigkeit und das Einkommen.

Einen Zusammenhang zwischen Gewerbe und Art der KV gibt es nicht.

Den PKV-Tarif für Referendare kann man erst mit Verbeamtung auf Widerruf abschließen. Vorher also freiwillig in der GKV bleiben (180 EUR) oder privat versichern, wenn Dich eine PKV mit der Perspektive nimmt.

Kindergeld erhalten Deine Eltern (nicht Du), solange Du in der Ausbildung bist. Wenn die Wartezeit aufs Referendariat da mitzählt, stört auch ein Gewerbe nicht, ebensowenig wie eine abhängige Beschäftigung. Auch die Höhe des Einkommens ist egal.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

aufgrund des geringeren Entgelts bist Du dann pflichtversichert, was allerdings in der Praxis keine Auswirkungen hat. Wenn der Zeitraum des geringeren Entgelts sehr kurz ist bzw. das Ende schon feststeht, so dass die Entgeltgrenze pro Jahr trotzdem überschritten wird, bleibst Du freiwillig versichert.

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

und wovon lebst Du ?

Wenn Du das Vollzeit machst, d.h. auch keine Kinder oder Eltern pflegst oder einen Haushalt führst, bist Du hauptberuflich selbstständig. Dann gilt der Mindestbeitrag für Selbstständige.

Seit 2019 unterscheidet sich der aber nicht mehr vom Mindestbeitrag für andere freiwillig Versicherte wie nebenberuflich Selbstständige. Du zahlst also immer ca. 160 EUR KV und ca. 30 EUR Pflegeversicherung.

Weniger geht nicht.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, du hast zwei Fragen zu deiner Situation gestellt, aber die Fakten sind mir trotzdem noch nicht klar geworden.

Du zahlst doch nicht nur auf die polnische Rente einen Beitrag, sonder auch aufgrund der deutschen Halbwaisenrente. Das merkst Du möglicherweise nicht, weil der Beitrag gleich einbehalten wird. Sind das die einzigen Beiträge (da wäre ja konkurrenzlos billig) oder zusätzlich zum Studentenbeitrag ? Das wäre laut SGB V m.E. falsch.

Ein Wechsel in die PKV ist nicht mehr möglich und das wäre angesichts der Minibeiträge der GKV auch nicht lohnend. Auf die Risiken eines solchen Wechsels wurde schon hingewiesen.

Viel Glück

Barmer

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Hallo, die erste Idee wäre doch hier die PSKV, der Studententarif der PKV. Allerdings hat den nicht jede PKV im Angebot.

Ein Sonderkündigungsrecht gibt es hier in der Tat nicht.

Woher stammen die 650 EUR/Monat ? Welches Bundesland/Beihilferecht ? Und wenn: Meines Wissens entfällt doch die Berücksichtigungsfähigkeit erst verzögert !

Und. War das wirklich ein Versicherungsberater, d.h. Du hast ein Honorar bezahlt ? Oder ein Makler ? Oder ein Vertreter ?

Viel Glück

Barmer

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Hallo,

private Familienversicherung gibt es nicht. Aber das nur am Rande.

Die PKV ist die letzte Stelle, die für Auskünfte zur Versicherungspflicht etc. maßgebend ist. Wende Dich als erstes an die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers, warum er jetzt was anders macht als bisher. Und das ohne Kommunikation ?

Bei 20 Stunden über mehr als 5 Monate, also auch außerhalb der Semesterferien, endet das Werkstudentenprivileg und es tritt Versicheurngspflicht in KV und PV ein.

Wieso weiß die PKV, dass Du jetzt gesetzlich versichert bist, wenn Du es nicht weißt ?

Besteht/bestand vielleicht noch eine Beihilfeberechtigung über die Eltern ? Die endet mit 25 und dann sei froh, dass Du jetzt in der GKV bist.

Viel Glück

Barmer

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