Kleingewerbe aufgeben, steuerliche Behandlung?

Mein Kleingewerbe (Umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmerr) möchte ich aufgeben, da Umfang der ganzen Steuersachen nicht im geringsten zum Verhältnis des sonstigen Aufwands stehen. Für 2 Stunden Arbeit im Monat, brauche ich am Ende 20 für die Steuererklärung und soviel Nervennahrung, dass ich Verlust mache.

Angenommen ich melde zu Ende Juni 2020 ab, muss ich dann zusätzlich zur Aufgabebilanz & Eür (brauch ich die) eine

- Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020

&

- Übergangsergebnis

erstellen?

Oder ist in dem Fall der Betriebsvermögensvergleich relevant?

Muss ich das automatisch machen oder fordert mich das Finanzamt auf?

Gibt es zur Erstellung/ Übermittlung einer Eröffnungsbilanz eigentlich Fristen und wie zählen die, wenn man sich im Wirtschaftsjahr zur Aufgabe entscheidet eigentlich?

Was mich an der ganzen Steuersache so ärgert, dass nirgends nachzulesen ist, welche Schritte konkret gegangen werden sollen. Alles ist so konstruiert, daß man zwangsläufig eine Steuerberatung in Anspruch nehmen müsste. Die haben aber leider keine Kapazitäten, ich kassiere ei e Absage nach der anderen (naja, bei unter 300Eur Umsatz/Monat... verständlich).

Steuererklärung sollte ja mal auf einen Bierdeckel passen und die Energiewende nicht mehr als ne Kugel Eis kosten. Wer weiß, wie groß die Bierdeckel und Eiskugeln in manchen Regionen sind...

Also wäre ich dankbar zu wissen, was ich alles erstellen muss und wer das letzten Endes alles bekommt.

Steuern, Kleinunternehmerregelung
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