Welche Aktienfonds, Immobilienfonds etc. für Studenten?Uniglobal net Fond?

5 Antworten

Auf keinen Fall was bei der Sparkasse oder Volksbank/Raiffeisenbank abschließen. Die verkaufen nur ihre eigenen Produkte und die performen meist weniger gut. Ich würde Dir einen Fondssparplan empfehlen. Wenn Du schreibst mittlere bis hohe Rendite würde sich momentan denke ich einer empfehlen, der hauptsächlich in Asien investiert. Kannst auch mehrere Fonds per Sparplan besparen. Informier Dich einfach über ein paar Fonds...

Der UniGlobal performt also nicht gut? Das ist der Witz der Woche :D

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@volksbanker

@Volksbanker, schau dir mal meine zweite Antwort mit dem Bild an.

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@charlyy:

Die verkaufen nur ihre eigenen Produkte

eigentlich tragisch, dass sie das oft tun, aber nicht müssten...

@volksbanker: Der UniGlobal performt "gut", ja. Aber auf dem freien Markt schwächelt er gegen andere mächtig ab, wie Dir Niklaus gezeigt hat. Die Fonds bei Deka und Union haben meist gemeinsam, dass es recht durchschnittliche Fonds für durchschnittliche Kunden sind, wo Du zwar nix falsch machen kannst, aber mit einem guten Berater mehr rausholen könntest.

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Ich will keine Aussage zu den genannten Fonds machen, die natürlich Volksbank-typisch und vom Ergebnis nach meiner Meinung "befriedigend bis gut" sind, sondern nur generell.

Als Studentin willst Du doch nicht etwa direkt in die Rente gehen, sondern planst doch sicherlich einen Abschluss nach - sagen wir - 4-5 Jahren. Das ist also nichts für einen Anlagezeitraum von 10 Jahren. Nach dem Studium brauchst Du möglicherweise sofort Geld für eine neue Wohnung, Mietkaution (3-fache Kaltmiete), Auto, berufsorientierte Kleidung etc. Wenn Du dabei nur auf die Ersparnisse zurückgreifen kannst, dann muss das Geld rechtzeitig verfügbar sein und nicht den Aktienbörsenschwankungen ausgesetzt sein. Allerdings ein Aktienanteil von vielleicht 20 % (wenn dessen Anlagewert bei Börsendesaster grundsätzlich verzichtbar wäre) könnte beigemischt werden.

Bei einem so langen Anlagezeitraum, solltest Du für die Einmalanlage auf einen net-Fonds verzichten und den normalen Fonds nehmen (Anmerkung: beide Fonds mit gleichem Inhalt haben jedoch eine andere Wertpapierkennnummer oder ISIN) . Bei der net-Variante wird anstelle eines Ausgabeaufschlages eine erhöhte jährliche Verwaltungsgebühr genommen. Wenn Du jetzt noch Dein Depot bei einer Direktbank eröffnest, dann bekommst Du den Fonds idR auch mit reduziertem oder gar keinen Ausgabeaufschlag. Dies gilt übrigens ähnlich bei Sparplänen. Bei der Direktbank werden die erhöhten jährlichen Aufschläge des net-Fonds nicht rabattiert! Also besser auf diesen Fonds-Typ verzichten! Die Direktbanken werden Dir allerdings höchstwahrscheinlich bei den günstigen Sparplänen keine Beratung und vorallem keine "Uni"-Fonds anbieten.

Zuerst solltest du dir überlegen, ob du gleich richtig an die Sache ran gehen willst oder nicht. Banken, vor allem Genossen, verkaufen nur oder fast ausschließlich die Produkte des eigenen Hauses. Unabhänigge Berater die Fonds aller Anbieter und in aller Regel sind die deutlich besser als die der Genossen.

Immobilienfonds sind für langfristige Anlagen uninteressant. Ich kann mir vorstellen, dass du einen Fonds nimmst, der in Aktien bleibt und den besparst und die Basis in einen Fonds steckst, der deutlich mehr Möglichkeiten hat, also durch die Möglichkeit, Anlageklassen zu gewichten, das Risiko mindert.

Wenn dann z. B. folgendes rauskommt, hast du sicher eine gute Wahl getroffen:

Die 9.000 € gehen in einen der vielen Vermögensverwalterfonds, also z. B. Flossbach von Storch Multiple Opportunities, Acatis Gané, vielleicht auch einen (auf dem Papier) defensiveren wie den M&G Optimal Income oder den Kapital Plus. nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in Zukunft kommt es auf flexibilität an und die leistet ein Immobilienfonds nicht.

Die monatlichen 100 € in irgendwas nettes von M&G (Global Basics oder Global Dividend).

Der Unterschied: Voraussichtlich deutlich mehr Rendite und auch in Zukunft gute Fonds. Dazu kannst du diese Fonds bei Beratern im Internet mit hohem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag besparen.

langfristige Anlagen

Ich vermute, dass die von der Fragestellerin genannten 10 Jahre eine krasse Fehleinschätzung waren. Das heutige Studiensystem geht von wesentlich kürzeren Verweildauern aus. Daher müßte man m. E. einen Planungshorizont von nur 4-5 Jahre zugrundelegen, an dessen Ende eine hohe Kapitalsicherheit stehen muss (s. meine Antwort).

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@LittleArrow

Bin aus Erfahrung anderer Ansicht. Sie ist Studentin und kann als solche laufend Geld zurücklegen. Vermutlich liegt das daran, dass sie entweder einen Sponsor hat oder (chronisch) weniger ausgibt als sie einnimmt und warum sollte der Zustand nicht ein Leben lang anhalten???

Bei der Direktbank hat sie eine Hotline und keinen Berater. Die Rendite ist für viele der Kunden negativ, weil der fehlende Berater und die Reflektion nur mit Laien, von denen jeder etwas anderes meint, auch wenn alle das selbe sagen, zu zyklischer Anlage führt. Das sind Anleger, die kaufen, wenn es in der Zeitung steht und nachdem sie (negative) Erfahrungen gemacht haben, entweder nichts mehr oder jeden Mist glauben! Direktbankkunden wie Klauxx und andere, die hier reinschneien, sollten dir zu denken geben.

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@Rat2010

Was Du kommentierst (Einwand gegen Direktbank und Zeitunglesen), paßt zu meiner Anwort, aber nicht zu meinem vorstehenden Kommentar mit dem Einwand des Anlagehorizonts von 4-5 Jahre. Dazu und dafür würde mich Deine Empfehlung interessieren.

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@LittleArrow

Ich sehe keinerlei Hinweis auf 4 - 5 Jahre. Das wäre ja heute schon die ganze Studienzeit und warum sollte sie nicht kurz vor den Prüfüngen stehen.

Ich lege jetzt Einmalanlagen in Fonds wie die genannten weil alles andere relativ problematisch ist. Renten, Geldmarkt und Immobilien sind vergleichsweise unintererssent und wenn alles normal läuft jetzt für die nächsten 4 - 5 Jahre wesentlich gefährlicher als wenn man das Geld einem Vermögensverwalter anvertraut, bei dem Kapitalerhalt - schon wegen der Preisgestaltung, vor allem aber mit Blick auf die Entwicklung in vorhergegangenen Krisen - im Vordergund steht.

Aus den Erfahrungen in der Krise sollte man Geldmarktfonds, Immobilienfonds und anderen auf dem Papier sicheren Investment kritisch gegenüberstehen. Sicher auch Renten. Manche flexible Vermögensverwalter (Carmignac, Ethna, auch Flossbach, Gané und viele andere) kamen aus für mich sehr nachvollziehbaren Gründen bisher mit der Krise sehr gut zurecht und wenn man sie verfolgt und natürlich auch den Bedürfnissen entsprechend mischt (natürlich je nachdem auch mit noch defensiveren wie M&G Optimal Income, Kapital Plus oder was in der Richtung, gehe ich davon aus, dass die Anlage zwar schwanken kann, schon auf Jahressicht, sicher aber in 4 - 5 Jahren wesentlich mehr Rendite gebracht haben wird als irgendein Long-Only-Investment. Außer vielleicht eines in Aktien aber das ist - auch angesichts der Alterntiven - nur bei einem Teil der Anleger oder eben nur als (Sparplan-)Beimischung gewollt.

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Eines solltest Du wissen: Hohe Rendite und Sicherheit passen nicht zusammen. Das gibt es nicht. Oder könntest Du Dir für 20.000 Euro einen Ferrari kaufen? Wohl kaum. Ein Ferrari ist teuer, eine sichere Geldanlege kostet Rendite. D.h. D bekommst im Moment kaum Zinsen dafür, dafür ist es sicher. Immobilienfonds würde ich nicht kaufen. Zum einem zahlst Du einen Aufschlag von mind. 5% bei der Reiffeisenbank, die muss erst mal verdient werden. Zudem sind offene Immobilienfonds immernoch in der Krise,d,h, sie kämpfen ums überleben, viele wurden schon Liquidiert. Also Finger weg davon. Ein Aktienfondssparplan wäre meiner Ansicht nach sinnvoll. Welcher Fonds? Nach möglichkeit einer der sich ach in der Vergangenheit bewährt hat. Hierzu bekommst Du mit Sicherheit noch von anderen Ratschläge. Versuche Ausgabeaufschläge zu vermeiden, indem Du über einen Vermittler einkaufst mit einem Depot bei der Frankfurter Fondsbank. Lass Dir noch ein wenig Zeit mit Deinen Investments, es läuft dir nichts davon, bis Du dich einigermaßen schlau gemacht hast.

Hallo Kissi, der Uniglobal, naja, der Tipp kommt bestimmt von deinem Berater bei der örtlichen Volksbank. Gönne dir lieber was besseres, z.B. carmignac investissement, m&G Global dividend, pictet megatrend usw. Dafür am besten ein kostenloses Depot bei der Ebase eröffnen. Über Vermittler wie AAV-Fondsvermittlung, AVL-Fondsvermittlung u.a.

Der erste Teil ist super, der zweite Teil schwächelt wie meist am Tipp der unbedingt kostenlosen Depots irgendwelcher Online-Vermittler. Ich geb lieber AA aus und hap Beratung und persönliche Ansprechpartner.

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