Vermieter will Wohnung betreten um "festzustellen, dass sich die Mieträume in einem vertragsgemäßen Zustand befinden". Ist das rechtens?

Wir haben eine ganz tolle Wohnung gefunden. Das einzige Manko ist, dass der Mietvertrag voller ungültiger Klauseln zu sein scheint. Hier einige Beispiele:

§ 12 Schönheitsreparaturen

  • 1. Der Mieter verpflichtet sich, während der Mietzeit die Schönheitsreparaturen innerhalb der Mieträume auszuführen. Dazu gehören folgende Arbeiten: Das Tapezieren, Anstreichen der Wände und Decken, das Streichen der Innentüren, Holzfenster und Holzaußentüren von innen, das Streichen der Heizkörper, Heizrohre und Fliesenfugen sowie das Pflegen und Reinigen des Fußbodens sowie nach Bedarf dessen Neuversiegelung bei Parkett, PVC oder ähnl. pflegebedürftigen Böden.
  • 2. Der Mieter ist verpflichtet, alle Schönheitsreparaturen regelmäßig bei Bedarf durchzuführen. Er hat die Wohnung in einem dem durchschnittlichen Geschmacksempfinden farblichen, neutralen und gepflegten, sauberen Zustand zu halten und bei Mietende zurückzugeben.
  • 3. Die Schönheitsreparaturen sind in der Miete nicht enthalten, werden von den Parteien jedoch mit mindestens 1,00 €/m2/Monat Mietdauer zuzügl. USt. bewertet.

...

§ 15 Betreten der Mieträume durch den Vermieter:

  • Dem Vermieter oder einem von ihm Beauftragten ist es gestattet, in angemessenen zeitlichen Abständen an Werktagen / Samstagen zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr nach vorheriger Vereinbarung die Mieträume zu betreten, um festzustellen, ob sich die Mieträume in einem vertragsgemäßen Zustand befinden; auf eine persönliche Verhinderung des Mieters ist Rücksicht zu nehmen.

Bei den Klauseln zu den Schönheitsreparaturen habe ich bereits herausgefunden, dass das Meiste davon unwirksam wäre. Wie sieht es mit der Klausel unter §15 aus?

Was soll ich jetzt tun? Vor dem Unterschreiben darauf aufmerksam machen, dass diese Forderungen nicht rechtens sind oder erst zu einem späteren Zeitpunkt?

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Lies bitte mal hier:

https://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/besichtigung.htm

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40000€ an Stück an den Bauträger „geben“ für etwas, was erst in einem Jahr ich bekomme. ... Ja, riskant ist es.

Welche Sicherheit bekommst Du für Deine Zahlung vom Bauträger?

Was passiert, wenn er nach Erhalt u.a. Deiner Zahlung Insolvenz anmelden muss?

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Der guten Ordnung halber solltest Du sofort Deinem Vertragspartner den korrekten Banknamen mitteilen und die genannte IBAN und BIC als richtig bestätigen. Nur so kannst Du etwaige Zweifel an Deiner Glaubwürdigkeit vermeiden.

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Wahrscheinlich handelt es sich um Schlüssel für eine Mietshaus-Schließanlage, wobei Du allerdings die falschen Schlüssel erhalten hast. Sprich mit Deinem Vermieter und melde ihm das Problem und bitte um die Übergabe von korrekten Schlüsseln.

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Es gibt eine Anleitung zur Anlage KAP 2020. Die solltest Du mal bitte lesen, insb. den Abschnitt Wie werden Kapitalerträge erklärt?.

Demnach ist Deine Vorgehensweise nicht ordnungsgemäß, da es sich nicht um Gemeinschaftskonten handelt. Somit hast Du nur einen persönlichen Freistellungsauftrag von max. € 801 nur für das eine Konto, aber nicht mehr für das zweite Konto.

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Vermieter zahlt Mietkaution nicht zurück, trotz das keine Gründe vorliegen sie einzubehalten?

Hallo zusammen!

Ich habe folgende Lage:

Mein Mietverhältnis wurde einvernehmlich aufgelöst.

In meinem Mietvertrag wurde explizit aufgeführt, das für die Neben und Betriebskosten eine Pauschale angesetzt wird und somit keine seperate Abrechnung erfolgt.

  • So weit so gut, rechtlich ja auch vollkommen konform.

Nun es gab zum Einzug kein Protokoll, aber zum Auszug, welches aber von mir und dem Vermieter als Ohne Beanstandung unterschrieben wurde.

Somit besteht ja für meinen ehemaligen Vermieter keine Rechtliche Grundlage, die von mir geleistete Kaution weiterhin zu behalten.

Zudem ist Taggleich mit meiner Übergabe der Wohnung auch mein Nachmieter in die Wohnung eingezogen. - Sofern dies irgendwie relevant ist.

Nun weigert sich mein ehemaliger Vermieter die Kaution zurück zu zahlen, da er ja vermeintlich noch Abrechnungen tätigen müsste!? - Was doch schlicht durch o.g. Passus im Vertrag ja ausgeschlossen ist?

Und Mängel an der Wohnung hat er ja auch keine festgestellt bzw. beanstandet. Somit ja auch hier das Recht verwirkt meine Kaution noch zu behalten.

Ich habe ihm geschrieben und eine Frist gesetzt, das einzige was ich hierzu bekommen habe waren eine Hand voll Mittelfinger Emoji...

Mein Plan nun: Frist abwarten und anschließend Anwalt und ggf. Polizei? Denn in diesem Falle wäre ja entgegen der allgemeinen Meinung sind ja sowohl der Straftatbestand der Unterschlagung, als auch des Betrugs gegeben!

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Es liegt in Deinem Fall kein Grund für einen teilweise oder vollständigen Rückbehalt der Kaution vor. Die Weigerung zur vollständigen Kautionsrückzahlung dürfte für Deinen Vermieter zu Deinem Kostenersatzanspruch bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes führen.

Siehe hierzu speziell und allgemein diesen Link:

https://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/k1/kaution_rueckzahlg.htm

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Wasserabrechnung für alle zahlen?

Hallo,

vorgestern kam meine Vermieterin auf mich zu und meinte, das wir uns warm anziehen können bei der NK Abrechnung dieses Jahr. Wir hätten einen enorm hohen Wasserverbrauch von 10 Kubikmetern pro Woche (!!!). Mir ist das alles schleierhaft, weil ich keine Ahnung habe, wie wir auf diese Summe kommen sollen 🤷🏻‍♀️. Wir gehen arbeiten und gehen nicht viel mehr duschen als andere oder waschen Wäsche enorm viel.

als ich diesbezüglich auf meinem Vermieter zuging (wir haben 2 Vermieter die befreundet sind und zusammen vermieten), meinte er das es schon recht viel wäre. Zudem sei gesagt, das in dem Gebäude eine Werkstatt ist und noch eine leere Wohnung, die täglich von den Arbeitern kostenlos genutzt wird (also auch duschen, Baden, schlafen, Toilette, Geschirrspüler usw usw ). Er meinte dann zu mir, das das gesamte Gebäude über eine einzige Wasseruhr läuft. Also bezahlen wir im Prinzip die Werkstatt und die „leere“ Wohnung die aber immer benutzt wird mit.

kann uns daraus ein Strick gedreht werden? Da ja nirgends ein Mietverhältnis für die andere Wohnung festgeschrieben steht, kann man ja gesetzlich nicht Nachweisen, das dort auch Wasser verbraucht wird.

Außerdem weis ich auch garnicht wie meine Vermieterin auf 10 Kubikmeter in der Woche kommt, da erst im Februar eine neue Wasseruhr eingebaut wurde und diese zeigt nach 3 Monaten 37 Kubikmeter an (was schon nachvollziehbarer ist wenn man die andere und unsere Wohnung + die Werkstatt einbezieht).

wie wäre das weitere Vorgehen, damit wir nicht für alle zahlen?

ps.: die Werkstatt gehört unseren beiden Vermietern, darum dürfen die Arbeiter kostenlos in die andere Wohnung.

viele liebe Grüße

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Guck erstmal in den Mietvertrag, nach welchem Verteilungsschlüssel die Frischwasserkosten verteilt werden und stelle die Antwort bitte hier ein!

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Der Vermieter verlangt das wir beim Auszug die Wohnung Renovieren sollen was Wände und Boden angeht

Der Vermieter kann viel verlangen, aber es muss mindestens auch so im Mietvertrag festgelegt sein. Fehlt eine solche Festlegung, dann kann er nichts verlangen (außer bei einer Sachbeschädigung). Die Festlegung im Mietvertrag ist aber auch noch zu hinterfragen, da es hier Grenzen gibt. Siehe hierzu z. B. https://www.mieterverein-hamburg.de/export/sites/default/.content/dokumente/infoblaetter/info42-Schoenheitsreparaturen.pdf

Allerdings könnt Ihr m. E. Eure rechtmäßige Verpflichtung zur Schönheitsreparatur nicht mit dem Hinweis auf die an anderer Stelle vorliegenden Mängel verweigern. Für diese Mängel hättet Ihr einen Mieteinbehalt vornehmen können (und müssen).

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Eröffne bei einer anderen Bank um Euro-Raum in einem erstklassigen Land ein Tagesgeldkonto und überweise dorthin - sagen wir - € 30.000, so dass Du von den Strafzinsen wegkommst. Vielleicht bekommst Du dort auch noch etwas Zinsen von 0,1 - 0,2 % p.a.

Guck mal in das Magazin von Stiftung Warentest - Finanztest Heft Mai 2021, Seite 43.

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WLAN in Nebenkosten?!?

Guten Tag,

Ich habe ein Problem mit meiner Nebenkosten Abrechnung, das alles hat aber eine kleine Vorgeschichte.

Ich habe am 30.3. meine Wohnung auf den 31.6. gekündigt da ich eine neue gefunden habe.

Gründe waren.

Ständig ist der Keller vermüllt und zugestellt was meine Nutzung verhindert. Stellt Dinge wo sie nicht mehr möchte wochenlang vors Haus, entfernt es aber nicht wenn etwas zu bruch geht wie Glas. Weigert sich meine Terassen Tür zu reparieren.

Dann standen Besichtigungen im Raum.

Die Corona Maßnahmen erlauben hier aber nur 2 Haushalte was eine Besichtigung nach Ihren Wünschen unmöglich gemacht hat. (Sie, Ich und Besichtiger) in meiner 30m² Wohnung wo der Abstand nicht gehalten werden kann.

Ihre vorderungen:

Meine Haustiere entfernen

Sie macht die besichtigung alleine in meiner noch möbelierten Wohnung.

oder das vollständige frühzeitige räumen der Wohnung Anfang Mai.

Meine Angebote wurden alle abgelehnt, also habe ich mich geweigert die Besichtigung zu erlauben (habe Polizei gefragt)

Wir haben uns schrecklich verstritten und ich wurde von meinem Eigentlichen Vermieter angerufen. (Sie hat mich nur zur Untermiete reingenommen ohne das mit zu teilen)

Mit meinem Vermieter habe ich dann Besichtigungen vereinbart.

Nun zu meinem Eigentlichen Problem.

Mir wurde von ihr eine Nebenkosten Abrechnung geschrieben. In der sie Geld verlangt, (es waren rechen Fehler in der Abrechnung das wurde vom Vermieter korrigiert)

Und dort war eine Auflistung für das Internet über 90€

Als ich aber eingezogen bin war sie noch super freundlich und hatte mir vor meiner Mutter mehrfach versichert das ich mir kein WLAN holen brauch und ihres kostenlos nutzen könne da sie es sowieso hat und sich die Signale nicht stören.

Leider alles nur Verbal und nicht Schriftlich (Erste Wohnung definitiv ein Fehler)

Mein Problem jetzt ist das sie mir diese internet kosten in die Abrechnung geschrieben hat, und ihr Lebensgefährte lügt und auch behauptet das ein Betrag vereinbart war.

Das haben wir nicht schriftlich, es steht auch nicht im Mietvertrag.

Das einzige was ich habe ist das sie mir damals das WLAN passwort geschickt hat, ohne das ich darum gebeten habe ohne Kosten oder der gleichen zu erwähnen.

Darf sie es dann wirklich mit abziehen oder besteht die Möglichkeit das ich gewinnen würde wenn ich dagegen vor

Was ratet ihr mir?

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30.3. meine Wohnung auf den 31.6.

In welchem Jahr hat der Juni 31 Tage?

Ansonsten:

es steht auch nicht im Mietvertrag.

Es wird nur gezahlt, was auch in Deinem Mietvertrag steht und was man darüberhinaus gemeinsam vereinbart hat.

Welches Druckmittel hat Deine Vermieterin, wenn Du ihre Forderung der WLAN-Kosten nicht bezahlst? Du hast schließlich auch die Meinung Deiner Mutter auf Deiner Seite!

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wie soll ich vorgehen

Die Lesbarkeit Deines Textes mit Zeichensetzung (z. B. Punkt, Komma etc.) verständlich(er) machen!

das der das recht hat durch meine wohnung zu betreten und die Räume benutzen kann. Darf er das rechtlich machen

Hier ist zu prüfen, wo dieses Recht festgelegt wurde? Tatsächlich wäre ein solches Recht ein echter Wohnungsmangel, der den Kaufpreis erheblich senken sollte.

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Ich habe nichts gegen Deine Fragestellung hier. Persönlich finde ich diese Art der Risikostreuung sehr gut.j Aber:

Ich hoffe aber, dass Du neben dieser (starken?) Aktienorientierung auch noch eine aktienbörsenunabhängige Geldanlage betreibst, z. B. eine stets kurzfristig verfügbare Tagesgeldanlage in Höhe von mindestens 3 Monatsnettogehältern. Damit kannst Du kurzfristig entstehenden Geldbedarf decken.

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Hier mehr zum Aufwendungsersatz bei Mängelbeseitigung durch den Mieter:

https://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/a1/aufwendungsersatz.htm

Deine Chancen stehen also nicht schlecht, das Geld vom Vermieter erstattet zu bekommen.

PS: Notfalls kannst Du diese Kosten auch noch als Haushaltsnahe Handwerkerleistungen in Deiner Einkommensteuererklärung berücksichtigen lassen.

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Ich weiss nicht einmal wo ich nach Hilfe suchen soll .

Hier kommt z. B. der örtliche Mieterverein in Frage.

Im übrigen schilderst Du in Deiner Frage nur die Verbrauchsmengen, nicht aber die Kosten. Für die Nebenkostenabrechnung muss es Kostenabrechnungen des Gasversorgers geben, die Du Dir ansehen musst. Und wie diese Abrechnungen in die Nebenkostenabrechnung überführt und dort verteilt werden.

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Ist das ein berechtigter Nachtrag zum Mietvertrag?

Hallo zusammen :)

Momentan befinde Ich mich in einer schwierigen Situation und brächte mal eure Unterstützung. Ich wäre für eure Hilfe sehr dankbar. Also, es geht um folgende Situation...

  • Ich wohne zur Miete seit ca. 1.5 Jahren und es ist an sich ein privates Haus. Ich habe zu meiner Verfügung ein 1Zimmer Apartment und habe die ganze Zeit eine Betriebskostenpauschale gezahlt. Also alle mögliche Kosten waren da dabei( Heizung, Wasser, Strom..) Außerdem ist es wichtig zu erwähnen, dass das Heißwasser durch einen 2kW Boiler kommt. Und jetzt zur Problematik..
  • Seit Anfang Februar wohne ich nicht mehr alleine und das hat die Vermieterin nicht gestört. Ein neuer Mietvertrag wurde erstellt und statt 300inkl. alle Kosten zahle Ich 400. Davon 250 Kaltmiete und 150 der Rest. So.. Insgesamt kommt man auf 400€ im Monat für 1 Zimmer Apartment.. Und das ist nicht mal im Stadtzentrum. Unsere Stadt ist nicht so groß, knapp über 50k Einwohner.
  • Der Kern der Frage sieht jetzt so aus... Eines Tages hat mich die Vermieterin zu einem Gespräch eingeladen und wir haben unter 4 Augen in ihrer Wohnung geredet. Sie war die ganze Zeit unhöflich und aufgeregt. Angeblich haben wir 200kW innerhalb von 10 Tagen verbraucht. Das glaube ich aber gar nicht. Solche Angaben sind für mich nicht realistisch, denn man hat einfach nur ganz normal gekocht und die Zeit zu Hause verbracht.. Also, weiter zur Sache... Die Frau meinte, dass sie regelmäßig den Stromzähler abließt und seinen aktuellen Wert aufschreibt.. Ich wusste davon erstmal gar nichts.
  • Der Stromzähler befindet sich einfach draußen, außerhalb meines Apartments, einfach im Flur direkt gegenüber. Und sie hat mir 2 Werte gegeben und Ich soll praktisch den gesamten Unterschied bezahlen! Ich bin der Meinung, die Frau will einfach Geld kassieren oder mich einfach ausleben, denn was Anderes kann es nicht sein. Ich war beim Ablesen nicht mal dabei und habe diesen komischen Nachtrag zum Mietvertrag nicht unterschrieben. Ich füge dieses Papier noch hinzu.
  • Also, ich hoffe, dass ich die Situation einigermaßen verständlich erzählt habe. Die Frage ist jetzt.. Wie soll ich mit diesem Schreiben umgehen? Denn bei uns war schon echt lange eine Pauschale vereinbart und plötzlich übertreibt sie, macht Stress und Druck, betritt sogar ohne mein Einverständnis die Bude, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Sie hat mich auch angeschnauzt, dass ich Möbel bewegt habe! Also, das hat sie so argumentiert, dass es eine Ferienwohnung wäre! Aber im Mietvertrag steht nichts Ähnliches und Ich zahle doch eine ordentliche Miete von 400€ für ein Apartment mit Möblierung.. Also.. Die Frau eskaliert momentan jedes Mal, wenn sie mich mal sieht. Sie will zuerst diese Nachzahlung haben und so weiter.. Eine Hilfe vom Anwalt kommt erst in 1,5 Wochen.. Aber was bleibt jetzt übrig?

Für Details und Fragen stehe Ich gerne zur Verfügung! Schriebt einfach mal bitte und ich mache bei der Lösung der Problematik mit! :)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Liebe Grüße

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Erst seit ca. 1,5 Jahren wohnst Du dort und sprichst von "Denn bei uns war schon echt lange eine Pauschale vereinbart ..."? Vermutlich ist der Konflikt durch irgendwas ausgelöst, dass wenig mit dieser Pauschale zu tun hat. Vielleicht war es der Einzug Deiner Freundin (oder die letzte Stromverbrauchsrechnung des Versorgers)?

Die normalen Verbrauchsgewohnheiten einer zweiten Person führen natürlich zu Mehrverbräuchen und Mehrkosten. Aber eine Stromzähleraufzeichnung über nur 10 Tage ist hierfür sicherlich nicht beweiskräftig! Da sollten die Zählerwerte der nächsten 3 Monate zugrundegelegt werden, sowie die Hochrechnung auf Basis der letzten vorgelegten Stromabrechnung.

Mehr zu Erhöhung von Betriebskostenpauschalen findest Du hier:

https://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/betriebskosten2.htm

Teste mal die Bewegungen des Stromzählers, wenn Du sämtliche Stromverbraucher in Deiner Wohnung abgekoppelt oder stillgelegt hast. Vielleicht dreht sich die Scheibe ja noch weiter, weil es andere Verbraucher in dem Gebäude gibt!?

Dem unerlaubten Betreten Deiner Wohnung durch die Vermieterin solltest Du freundlich zurückweisen und beim nächsten Mal eine polizeiliche Anzeige in Aussicht stellen.

Bei allen Konflikten solltest Du aber prüfen, ob die Vermieterin notfalls eine Kündigung nach § 573 Abs. 1 BGB aussprechen kann.

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Mangels Grundbucheintrag zu Gunsten Deiner Eltern hat deren finanzierende Bank noch keine wirksame Absicherung für ihren Kredit. Wenn die Bank nun Rechnungen aus dem Kredit finanzieren soll, erhält sie zur Absicherung jeweils eine Bankbürgschaft (auftrags des Bauträgers) für den (hoffentlich nicht eintretenden) Fall der Rückabwicklung.

Der Bankkredit hat - auch in Eurem Fall - anfänglich zwei zeitlich überlappende Kreditphasen. Während der Bauzeit wird der Kredit typischerweise sukzessive ausgezahlt. Ab jeweiliger Auszahlung werden die (normalen) Kreditzinsen auf den bereits ausgezahlten Kreditbetrag monatlich (oder so) fällig und sind von Deinen Eltern zu bezahlen.

Bis zur Vollauszahlung des Kredites (dies ist idR die Bauphase) werden Bereitstellungszinsen auf den zur Verfügung stehenden, aber noch nicht ausgezahlten Kreditbetrag fällig. Hintergrund: In der momentanen Situation am Geldmarkt mit negativen Zinsen hat die Bank erhebliche Kosten für den noch nicht ausgezahlten Kredit, denn sie muss ihrerseits die Kosten aus der Refinanzierung des Kredites und die Negativzinsen aus der vorübergehenden Wiederanlage tragen. Diese Kostensumme entspricht in etwa den Bereitstellungszinsen.

In der Bauphase fallen also Bereitstellungszinsen für noch nicht ausgezahlte Kreditbeträge einerseits und Kreditzinsen bereits ausgezahlten Kreditbeträge andererseits an. Es kommt hierbei aber nicht zu einer Doppelzählung der Kreditbeträge und auch nicht zu einer doppelten Kostenbelastung! Erst ab Vollauszahlung des Kredites fällt "nur noch" die Kostenart Kreditzinsen an.

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Ergänzung: Der Nachweis von "Nebenkosten" umfasst nicht nur die mieterseitige Einsichtnahme in die Rechnung, sondern auch den Nachweis der Rechnungsbezahlung!

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Vermieter möchte mich rausekeln?

Mein Vermieter möchte mich unbedingt aus der Wohnung haben, ich Wohne hier nun seit dem 02.01.2021 und zahle 560 Warm für eine Luxusferienwohnung mit knapp 35 Quadratmetern icnl Balkon. Da der Vermieter im selben Haus wohnt und ich kein Mensch bin der Konflikte mag überlege ich echt auszuziehen. Er hat mir zunächst ganz dreist einen Mietaufhebungsvertrag in die Hände gedrückt und mir gedroht dass ich diese sofort zu unterschreiben habe sonst würde er rechtlich gegen mich vorgehen und eine fristlose Kündigung + Räumung in die wege leiten würde. Gleichzeitig drückte er mir eine Abmahnung in die Hand weil meine Jalousinen immer zu sind und dies die Lüftung behindere (es sind elektrische Jalousinen mit großen Lufteinlässen wenn man sie leicht anhebt) die Lüftung ist somit trotz geschlossener Jalousine möglich. oder kann er mir echt vorschreiben wann ich meine Jalousinen zu öffnen habe?

Ich habe mir überlegt Ihm einen Aufhebungsvertrag anzubieten mit einer Entschädigung zugunsten meinerseits. Wie hoch sollte diese sein? ich hab all mein erspartes aufgebraucht für neue Möbel, den Umzug und sonstiges was bei einem Einzug anfällt. Eine Kaution werde ich nicht wiederkriegen da wir eine Vertragliche Vereinbarung getroffen haben, dass ich für Schäden aufkommen muss nach Auszug.

Wie viel Abfindung sollte ich verlangen, wie stehen meine Erfolgs-chancen dass ich überhaupt eine Abfindung kriege. welche Asse kann man als Vermieter im Ärmel haben um seinen Mieter rauszuekeln oder fälschlicherweise rauszuekeln? das mit den jalousinen ist ja wohl mehr als lächerlich

Ich danke für alle Antworten!

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Möglicherweise gilt bei Dir diese Kündigungsfrist gemäß BGB:

§ 573a Erleichterte Kündigung des Vermieters

(1) Ein Mietverhältnis über eine Wohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen kann der Vermieter auch kündigen, ohne dass es eines berechtigten Interesses im Sinne des § 573 bedarf. Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.

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Solange Du auch mal einen Kurssturz wie z. B. im Feb./März 2020 von ca. 35 % emotional überstehst, was ja nicht am ETF, sondern an den Aktien im Index lag. Allerdings solltest Du wegen derartiger Kursschwankungen auch noch andere, höhere Ersparnisse haben, z. B. Tagesgeld, um wirklich nicht auf diese ETF-Anlage kurzfristig angewiesen zu sein.

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