Was soll ich machen?

Den Mietvertrag bitte genau lesen.

Steht dort evtl. etwas von Betriebskostenverordnung? Die aufgeführten Einzelkosten heißen vertraglich nicht "Nebenkosten", sondern Betriebskosten. Ein Verweis auf die Betriebskostenverordnung mit Angabe eines Kostenverteilungsschlüssels würde schon reichen.

Ansonsten gibt es sicherlich einen örtlichen Mieterverein, den Du fragen könntest; notfalls einen Rechtsanwalt fragen, denn aus Deinem Fragetext lässt sich keine Auskunft mit hinreichender Sicherheit ableiten.

...zur Antwort

Warum sollte das nicht rechtens sein? Wo ist Dein Störgefühl dabei?

Die Indexklausel hat sicherlich kein Verfalldatum, an dem sie unwirksam wird. Jede der Mietparteien hat das Recht, sich auf Indexveränderungen zu ihrem Vorteil zu berufen. Es wird nur die zukünftige Miete verändert und keinesfalls rückwirkend.

Bei der "plötzlichen" Steigerung um 13,5 % hat der Vermieter in der Vergangenheit sicherlich schon einige mögliche Mietpreissteigerungen verpasst, da wurde der Mieter also ordentlich geschont.

...zur Antwort

Der Grundfreibetrag Deiner Frau wurde teilweise für das Tätigkeitsentgelt Deiner Frau und teilweise - aufgrund der Zusammenveranlagung - bei Dir verrechnet. Somit bleibt es einkommensteuerlich egal, ob Mehreinkünfte von € 7.000 durch Deine Frau oder durch Dich entstanden wären.

Das bisherige zu versteuernde Einkommen (aus Eurer Zusammenveranlagung) erhöht sich um die € 7.000, für die unterjährig bislang keine Einkommensteuervoraus- zahlungen (in Form von Lohnsteuer) geleistet wurden und werden. Daher ist die Steuervorauszahlung eine einfache Konsequenz im Folgejahr. Dieses Mehreinkommen wird quasi mit dem Grenzsteuersatz (exakt wäre "Differenzsteuersatz") belastet, der über Eurem Durchschnittssteuersatz liegt.

...zur Antwort

Dies ist vermutlich eine Spielart des sog. Vorschussbetruges (siehe Wikipedia). Finger weg davon!

Du gehst mit der Steuer- bzw. Gebührenzahlung auf ein Dir nicht näher nachvollziehbares und nicht nachprüfbares Konto in Vorleistung und wartest ewig auf die sog. Spende. Warum solltest ausgerechnet Du Glückspilz eine Spende bekommen?

...zur Antwort
Der Mann fordert jetzt, dass ich meinen Ausweis ihnen per email sende.

Damit sollst Du genau das tun, was er Dir bereits vorher vorgeworfen hat.

Alternative 1: Der Anruf ist ein Lügenmärchen, um Dir Deinen Identitätsausweis für krumme Geschäfte zu missbrauchen.

Alternative 2: Bitte ihn einfach, Deine lokale Polizei anzurufen, damit sich diese bei Dir meldet zwecks Abklärung der anstehenden Fragen. Du kannst nach Aufforderung Deiner lokalen Polizei, diese aufsuchen und den Sachverhalt abklären.

...zur Antwort
Ich habe einen Mietvertrag unterschrieben und meinem Vermieter zugesendet.

... und dieser Mietvertrag wurde von Deinem Vermieter im Punkt Mindestdauer nachträglich abgeändert? Wenn ja, dann musst Du diese Änderung nicht bestätigen.

Wenn auf Basis des zugesendeten Mietvertrages auch die Schlüssel- und Wohnungsübergabe erfolgte, dann brauchst Du m. E. nichts weiter zu tun. Der anfängliche Vertrag ist durch die Änderung nicht ungültig, sondern einseitig vom Vermieter geändert geworden, aber die Änderung ist ohne Deine Zustimmung nicht wirksam.

Mein Rat: werden Mitglied im Mieterverein und suche dessen Rat in dieser Angelegenheit, da vermutlich der Vermieter nicht locker lassen wird.

...zur Antwort
Soweit so gut.

Nein, sondern eher "sehr schlecht".

Warum werden bzw. wurden hier vertragliche Verpflichtungen aus reiner Bequemlichkeit für den Hauptmieter verletzt? Nunmehr ist professionelle Rechtsberatung angesagt!

...zur Antwort

Es könnte sein, dass Dir ein Geschäft die alten Scheine nicht mehr abnehmen wird, obwohl sie noch gültig sind.

Du kannst die "alten" Scheine sicherlich bei jeder Bank umtauschen, es sei denn, Du tauchst dort mit zig-tausend Euro auf.

...zur Antwort

Keine Bank muss Devisen umtauschen.

Du musst schon eine Bank fragen, die den Ankauf Deiner Devisen anbietet. Der Devisenankauf beschränkt sich auf Banknoten und nicht auf Münzen. Oft lohnt es sich, bei verschiedenen Banken Konditionen für den Devisenankauf anzufragen. Aber beachte, daß die Ankaufkurse täglich wechseln können.

...zur Antwort

Zunächst fragst Du Deinen bisherigen Stromversorger, ob Dein bisheriger Vertrag noch läuft oder von wem er gekündigt wurde. Falls er gekündigt wurde, bittest Du Deinen alten Stromversorger, sich um das Weiterlaufen des Vertrages zu kümmern.

...zur Antwort

Der Vorschlag des Finanzberaters zu einem zweiten Grundschulddarlehn ist m. E. nicht aussichtsreich, da dieses Darlehn nachrangig gegenüber dem bestehenden Hausdarlehn ist. Bei Hauskauf oder -versteigerung wird das bestehende Hausdarlehn zuerst befriedigt. Der Finanzberater verdient natürlich am zweiten Darlehn, daher hat er diese "guten" Ideen. Fraglich ist auch, wie "teuer" ein solches Nachrangdarlehn würde, zumal Hauswertgutachten, Kredithöhe, Zeitbedarf und der Auszahlungsdauer recht unbestimmt sind.

Sinnvoller ist es, die (coronabedingte?) Kurzarbeitsproblematik mit dem Vorranggläubiger zu besprechen. Leider hast Du von diesem Gespräch nichts geschrieben.

...zur Antwort

In der Jahressteuerbescheinigung stehen die jeweiligen Summen, deren Zusammensetzung ergeben sich aus der Erträgnisaufstellung.

...zur Antwort

Einige Gegenfragen:

Hatte der Vater mit seiner Frau (also Deiner verstorbenen Mutter) ein sog. Berliner Testament abgeschlossen? War seine Frau Miteigentümerin dieser Immobilien und hat er lt. Testament deren Eigentumsanteile geerbt? Wenn ja, kann Dein Vater lt. Testament frei über das Eigentum verfügen? Welche Regelungen enthält dieses Testament für die Erben?
Mit "überschrieben" meinst Du "geschenkt"?

Es gibt eine Menge Fragen zu diesem Sachverhalt, deren Beantwortung durch einen Fachanwalt für Erbrecht erfolgen sollte. Es kommt hier u. a. eine Prüfung nach § 2287 BGB in Frage.

...zur Antwort

Die Frage ist falsch gestellt. Richtig wäre:

Darf ich bestimmen, wann O2 die (vertraglich vereinbarte) Geldabbuchung vornimmt?

Antwort: Nein. Du und O2 müssen sich an den Vertrag halten.

...zur Antwort

Wenn Du Papierkontoauszüge meinst, dann werden die Auszüge jedes Kontos separat in einzelnen Fächern abgeheftet.

Da jeder Kontoauszug oft aus mehreren Blättern besteht, ist die Reihenfolge im Kontoauszug so: anfangs die älteren Buchungen und danach die jüngeren Buchungen. Um also die Kontoentwicklung fortlaufend zeigen zu können, liegt der älteste Auszug oben auf dem Klemmordner und der jüngste Auszug ganz hinten im Klemmordner.

Diese Ablagereihenfolge erfordert allerdings bei jedem neuen Kontoauszug, dass man alle älteren zunächst nach links umschlägt, ehe man den Klemmordner öffnet, um den neuesten Auszug hinten abzulegen.

Packt man dagegen - wie so häufig praktiziert (siehe Antwort von Maerz2019) - den neuesten Auszug immer oben auf den geöffneten Klemmordner, dann gibt es immer zeitliche Sprünge zwischen den Auszügen.

Nimmt man keinen Klemmordner, sondern einen sog. Heft-oder Kösterstreifen, dann muss man für die chronologische Reihenfolge die Auszüge mit dem Druck nach unten einheften.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heftstreifen

Die Schlussklammer liegt dann immer auf der Rückseite des jüngsten Kontoauszuges.

...zur Antwort
Angenommen, ich hätte einen Freistellungsauftrag von 400€ auf meine Sparkonten erteilt

Du erteilst einen Freistellungsauftrag (FSA) nicht auf "Deine Konten", sondern der jeweiligen kontoführenden Bank. Gerade bei mehreren Banken für Bausparverträge, Tages- und Festgeld ist die jeweilige Bestimmung des jeweiligs nötigen FSA im Vorhinein etwas schwierig und es besteht die Gefahr, dass man den erteilten FSA doch nicht durch Zinserträge ausnutzt.

Wenn Du dagegen noch Kapitaleinkünfte aus einem einzigen Wertpapierdepot hast, die voraussichtlich bereits den Höchstbetrag von 801 € übersteigen (Du erwähntest sogar € 2.000/Jahr), dann ist die Zuweisung Deines kompletten FSA nur auf die Depotbank sinnvoller und einfacher.

...zur Antwort

Weiter bunkern und das monatlich nötige Geld für den Lebensunterhalt entnehmen. Du kannst Ihnen auch Deinen monatlichen Lebensunterhalt in bar abnehmen und per Gutschrift überweisen.

Weiter einmal monatlich die Bank aufsuchen und einen Teilbetrag von ca. 4.000 € einzahlen versuchen.

...zur Antwort

Lies bitte mal die BGH-Urteile v. 14.01.09, Az. VIII ZR 71/08 und v. 18.03.15, Az. VIII ZR 185/14. Vermieter und Mieter können eine solche Endrenovierung vereinbaren!

...zur Antwort

Der Bundesfinanzhof hat kürzlich zum § 23 EStG entschieden, dass für die Steuerfreiheit die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken mindestens vom 31.12.2019 bis zum 01.01.2021 gedauert haben muss. Es liegt also an Dir, den Verkauf entsprechend einzuleiten.

...zur Antwort