>Ist es möglich dass er später das Geld irgendwie zurückzieht und mein Tablet einfach weg ist?

Spätestens wenn das Geld auf deinem Konto eingegangen ist, ist bei keiner Bank die Überweisung stornierbar.

Wir oft passiert es, dass irrtümlich statt 112.00 11200 € überwiesen wurden. Man hat dann keine Chance.

Versuche doch einfach spaßeshalber etwas zu überweisen und dann die Überweisung zu stornieren.

Also ein ganz klarer Fall von paranoid.

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Die Frage passt zu deiner anderen. Von den 15.000 geht zuerst der Sparerfreibetrag und dann die Kranken- und Pflegeversicherung runter. Was übrig bleibt ist so hart am Existenzminimum, dass du die Steuer vernachlässigen kannst.

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Du hast eine Scheibe kaputt gemacht. Der Vermieter kann nichts dafür. Warum sollte er dafür zahlen? Und was genau soll er machen, wenn du jeden Monat etwas kaputt machst?

Etwas in der Wohnung kaputt zu machen ist kein Kündigungsgrund aber dass der Vermieter dafür aufkommen soll, finde ich irgendwie unlogisch.

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Staatliche Einflußnahme, z. B. um Hunger in der Bevölkerung zu vermeiden, ist nicht wirklich ungewöhnlich. Man denke an die in vielen Ländern gestaffelten Umsatzsteuersätze oder auch daran, dass Brot in vielen (nicht nur kommunistischen) Ländern sehr billig war oder ist.

Beispiele gibt es fast beliebig viele. Alles was knapp ist (in München z. B. eine Mietwohnung oder ein Tisch auf der Wies'n), ist deshalb knapp, weil offensichtlich was nicht stimmt oder stimmte. Weil es in M. uninteresant ist, Vermieter zu werden, gibt es zu wenige Wohnungen und weil das Essen und trinken dort zu billig ist zu wenig Platz auf der Wies'n. Nicht anders ist es bei Themen wie Überproduktion in der Landwirtschaft oder dem leidigen Dieselthema.

Städtischer oder staatlicher Mietwohnungsbau sind erst mal die richtigen Maßnahmen. Angebotserhöhung wirkt aber vermutlich dauert es bis zum Zusammenbruch des münchner Wohnungsmarktes, bis die Wohnugen auch auf den Mietmarkt kommen. Dass andere, mehr marktwirtschaftliche Maßnahmen mittelfristig einen vergleichbaren Effekt gehabt hätten, scheitert daran, dass diese Maßnahmen der Bund hätte beschließen müssen. Die Wechselwirkung, dass stärkerer Mieterschutz am langen Ende zu einer schlechten Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen führt, scheitert an der Presse und daran, dass kein Mieter diese Wechselwirkung versteht.

Wenn in einen Markt staatlicherseits eingegriffen wird, hat das ziemlich oft Auswirkungen, die genau das Gegenteil dessen bewirken wie das, was vom Staat gewollt ist. Wenn in der Türkei - ich spinne mal - einseitig der Reis- oder der Tomatenpreis gesenkt würde, würden weniger Landwirte Reis oder Tomaten produzieren. Werden aber - auch gesponnen - z. B. Zölle auf Getreideimport abgebaut oder die Umsatzsteuer auf Lebensmittel gesenkt, kann der gewünschte Erfolg unter Umständen ohne Nebenwirkungen erreicht werden.

Die Folgen für die Wirtschaft in der Türkei hängen also davon ab. Tendenziell ist die Wirkung positiv, weil Geld, das nicht für z. B. Lebensmittel oder Medikamente ausgegeben wird, für anderes bleibt. Falsch gemacht erhöhen solche Maßnahmen den Preis mit gegenteiliger Auswirkung (siehe münchner Mietmarkt).

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Das Thema ist ausgesprochen vielschichtig. In Wirklichkeit ist die Antwort eine Art Prognose-blog, den ich außer am Jahresende ungern mache, weil es auch für Experten oft anders kommt als gedacht.

Zentralbanken sind unabhängig. So was kann sich - in den USA wie in Euroland - ändern, was für Unsicherheit sorgt. Sie reagieren auf Inflation, weil Geldwertstabilität ihr oberstes Ziel ist. Gerade eben hat man in der Türkei gesehen, was passiert, wenn die Politik Einfluss nimmt. Eine schnelle Geldentwertung wäre auch in den USA oder Europa die Folge.

Steigende Zinsen sind zunächst schlecht für die Verbraucher, weil sie für Schulden - egal ob für Immobilien, Autos oder Konsum - höhere Zinsen zahlen. Die Zentralbanken dämpfen mit steigenden Zinsen die Nachfrage und damit die Inflation, auch wenn das negative Auswirkungen auf die Beschäftigung hat.

Aus der Sicht der Unternehmen sorgen steigende Zinsen einerseits für einen Rückgang der Nachfrage. Weil auch die Zentralbanken kein Interesse haben, das die Wirtschaft zusammenbricht, wird dosiert angehoben, was den Effekt vernachlässigbar macht. Dazu können sich Unternehmen dann nur teurer verschulden. Weil nach der Hochkonjunkturphase eher wenige hohe Schulden haben und die sich in der Niedrigzinsphase oft langfristig umgeschuldet haben, ist auch der Effekt kein wichtiger.

Nun zu den Märkten:

Phänomenal ist in den letzten Monaten, dass die Märkte so wirken, wie wenn ihnen Geld entzogen wurde. Anleihen sind wegen der steigenden Zinsen (USA) oder wegen eines zu erwartenden Zinsanstiegs gefallen. Aktien sind davon normalerweise (siehe oben) kaum betroffen. Trotzdem fallen (ausgerechnet) die relativ moderat bewerteten europäischen und da vor allem Deutsche Aktien seit dem im Januar erreichten Allzeithoch. In der letzten Woche sogar dramatisch.

Aktien in Europa fallen derzeit, als ob es eine Alternative wäre, statt in mäßig teuer bewertetes Produktivvermögen (KGV um die 14 - 15), das auf Inflation normalerweise positiv reagiert, in die Schulden von Ländern zu investieren (KGV derzeit im 10-jährigen Bereich um die 125). Immobilien in München sind derzeit reine Spekulationsobjekte. Die zu erwartende Rendite deckt die zu erwartenden Kosten nicht.

Wie es weiter geht, ist aber vollkommen offen. Was teuer ist kann noch teurer, was billiger ist kann noch billiger werden. Wer kurzfristig anlegen muss, hat immer ein Problem. Langfristig sind eher günstige und auch eher sichere Unternehmen den sehr teuren Alternativen vorzuziehen. Ob der, der jetzt aus Aktien aussteigt (und das Geld z. B. in Tagesgeld parkt) zu einem niedrigeren Preis wieder einsteigen wird? In der Vergangenheit war ein solches taktisches Manöver sehr selten erfolgreich!!! Wenn man bei sehr schlechter Stimmung aussteigt, lagen die Kurse beim Einstieg in der Regel deutlich höher.

Ich bin auf viele interessante Themen wie der Auswirkung steigender US-Zinsen auf die Staatsverschuldung in Emerging Markets nicht eingegangen. Auch hier muss man genau hinsehen. Die Aktiengesellschaften eines Landes sind oft von den Regierungen unabhängig. Ein Staatsbankrott beeinflusst zwar den Finanzsektor nur wird der auch gestützt. Andere Sektoren können - z. B. von einem gefallenen Kurs der eigenen Währung - sogar profitieren.

Das zu den Folgen.

Nun zu deinen Fragen:

>Heißt das zwingend, dass sich bald Anleihen/Tagesgeld wieder lohnt und der Aktienmarkt fällt?

Zwingend schon deshalb nicht, weil Tagesgeld immer nur jahreweise eine höhere Rendite brachte als Aktien. Anleihen fallen (logischerweise) bei steigenden Zinsen. Ob in absehbarer Zeit eine Rendite übrig bleibt ist offen. Langfristig sind Aktien überlegen. Natürlich die richtigen.

>Und auch dass die Bauzinsen evtl. wieder steigen?

Steigen sie nicht schon? Wenn man an steigende Zinsen glaubt, steigen auch die Zinsen auf Immobiliendarlehen.

>Klar weiß man nie, wie die Zukunft ausfällt, aber was wären eure Schritte? Geld auf Seite parken, Bausparer etc. ?

Kein Anleger kommt an einer klaren Differenzierung seiner Ziele vorbei. Kurzfristig, also 1 - 3 Jahre mehr Richtung Tagesgeld, Mittelfristig, also 3 - 7 Jahre irgendwas dazwischen und für Anleger, deren Ziele mehr als 7 Jahren in der Zukunft liegen, sind Aktien seit Januar fast 15 % billiger geworden.

Für Bausparer als Mischung aus längerfristiger Festlegung und - für den Festlegungszeitraum - geringem Zins ist da kein Platz. Wenn wer in Raten einzahlen kann, hat er sowieso keine Alternative zu guten, auf seine Bedürfnisse hin ausgewählten Fonds. Auf der Seite parken? Und dann? Bei guter Stimmung einsteigen?

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Also wir (AG) zahlen Solidaritätszuschlag und wenn der abgeschafft wird, entlastet das uns.

Wie hoch das Aufkommen ist, können andere nachschauen aber nachdem derzeit alle Steuerschätzungen weit übertroffen wurden und aktuell kaum ein Unternehmen keine Rekordgewinne ausgewiesen haben solle, wird das Aufkommen an Solidaritätszuschlag aus der Körperschaftsteuer nicht gering sein.

Wenn es weniger ist, können auch noch weitere Entlastungen für Unternehmen geplant sein. Das gibt jedenfalls der Link her.

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Wie einflussreich die und andere sind, wenn es hart auf hart kommt, merkt man, seit Trump Präsident der USA ist.

Blackrock wäre ein Verfechter des freien Welthandels und der Globalisierung. Gegen Zölle und Protektionismus, der mehr oder weniger von enier einzigen Person ausgeht, sind Blackrock aber scheinbar machtlos und wenn sie deshalb bald 5 statt 6 Billionen verwalten, haben sie kaum eine Chance gegenzusteuern.

Blackrock ist bei uns eine der am höchsten gewichteten Fondsgesellschaften und das Unternehmen an so ziemlich jedem börsennotierten Unternehmen in der Welt wesentlich beteiligt. Das sorgt für Macht aber ob die irgendwann so weit geht, auf Legislative, Exekutive und vor allem Judikative auch nur in den USA so viel Einfluss zu nehmen, dass man von Gefahr sprechen kann, ... vielleicht!

Gefährlich würde es erst, wenn die Ziele von Blackrock den Zielen vernünftiger Unternehmensführung oder der Politik zuwiederlaufen. Aber dann ... siehe die ersten beiden Absätze. Für die Unternehmen dürfte Blackrock einer der konstruktiveren und vermutlich auch einer der einfachsten Aktionäre sein.

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Nein. Dafür aus meiner Sicht absolut unseriös.

Es würde mich wundern, wenn die in England oder anderswo auch nur die Erlaubnis hätten, Geld einzusammeln. Vermutlich gibt es nicht einmal eine überprüfbare Adresse.

Auf den FAQ sind Spekulationen in Bitcoins als eine der wesentlichen Ertragsquellen genannt.

Sieht zu 100 % so aus wie ein Klon von KEFS, vor denen gewarnt wird, weshalb man mit neuen Webseiten weitermacht.

Wenn du KESF in google eingibst, welche bei PIC als Absicherung auftauchen und welche mit "Claus Martin Paul Clemens" die gleichen Verantwortlichen haben. Zu denen findest du im Netz einige Warnungen.

Aus meiner Sicht droht der Totalverlust und in Wirklcihkeit ist das geld schon weg, wenn man es überwiesen hat.

https://lawmuc.de/kesf-private-asset-management-klon-firma-ein-weiterer-fall-von-anlagebetrug-oder-ein-lukratives-investment-auslandische-finanzbehorden-warnen-vor-geschaften-mit-kesf-private-asset-management-klon-firma/

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Die sehen das, weil sie dabeistehen, es mit Geschwindigkeit filmen und fotografieren. Bei Abstand läuft auch viel aus der Luft, also aus Hubschraubern oder aus Autos. Die haben Kameras, durch die das recht gut dokumentiert ist.

Wenn du also nicht tatsächlich geschnitten worden bist, sondern mehr zur Dränglerfraktion gehörst, wird es schwer sein, Beweise gegen sie zu erbringen.

Andere finden diese Strafen nebenbei noch zu gering. Oder findest du es gut, wenn dir bei 200 einer mit weniger als zwanzig Metern Abstand folgt? Ich finde, wenn man sich dabei erwischen lässt, 400 €, drei Monate Führerscheinentzug und zwei Punkte angemessen.

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  • auf was muss ich steuerlich achten?

Wenn du damit etwas verdienst, werden die Überschüsse auf dein anderes Einkommen draufgerechnet und mit diesem versteuert.

Wenn du nichts damit verdienst, werden die Verluste damit erst abgezogen und nach ein paar Jahren als Liebhaberei wieder draufgerechnet.

  • Muss ich dafür nur ein klein Gewerbeschein haben?

Nein, einen normalen.

  • Wie muss ich fort gehen, muss ich dies meinem Arbeitgeber weiterleiten? Ich habe ein einseitiges Arbeitsvertrag wo dies nicht mit drinn steht & verlangt ist

Das wird der Arbeitgeber von der Flexibilität deiner Tätigkeit abhängig machen. Ich hätte z. B. Probleme damit, dass der Arbeitnehmer ja irgendwie bei Anfragen (telefonisch) und bei Besichtigungen (physisch) da sein muss und ob er dann die richtigen Prioritäten setzt. Nicht gemeldet ist so was in der Regel ein Kündigungsgrund. Wenn jemand aber nur Halbtags bezahlt wird aber ganztags da ist, ist das anders.

  • was ist alles für den maklerschein verlangt, wie hoch sind die Kosten dafür!?

Nach § 34 c GewO eine Berufshaftpflichtversicherung. Sonst so Sachen wie das polizeiliche Führungszeugnis aber das erfährst du beim Gewerbeamt. Dazu gibt es eine Fortbildungsverpflichtung (20 Std. in drei Jahren). Sachkunde oder sonst was, das z. B. ein Schüler oder Student nicht hat, wird nicht gefordert.

Echtes Thema bleibt bei Immobilienmaklern allein, wie sie an Objekte kommen und da ist viel Erfahrung, etwas Wissen (nicht nur über Immobilien sondern auch über die vielen Gesetze, gegen die man verstoßen kann), das eine oder andere Programm (mit dem man z. B. gute Inserate macht) und einiges mehr sicher hilfreich.

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Risiken bei Anschlussfinanzierung der Eigentumswohnung?

Ich habe vor einigen Jahren mit meinem Bruder einen Teil der Eigentumswohnung meiner Eltern übertragen bekommen und im Grundbuch eingetragen (ich und mein Bruder haben jeweils 45 Prozent, meine Eltern zusammen 10 Prozent). Der Hintergrund war, dass wir somit später keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.

Meine Eltern leben in der Wohnung, wir nicht. Es war damals auch klar vereinbart, dass ich an keinerlei Krediten oder Folgefinanzierungen beteiligt sein möchte.

Nun haben meine Eltern mir eröffnet, dass ich als Miteigentümerin mit unterschreiben muss, wenn es um eine Anschlussfinanzierung geht. Den eine Kreditausfallversicherung erhalten meine Eltern in ihrem Alter nicht mehr. Alle Eigentümer müssten mitunterzeichnen.

Laut der Bank, würden wir mit meinem Bruder nicht haften aber wären Ansprechpartner, wenn meine Eltern ihre Raten nicht mehr bezahlen könnten. Uns würde man die Frage dann stellen, ob wir a) den Kredit übernehmen oder b) die Wohnung verkaufen und somit die Schulden bei der Bank tilgen.

Ich sehe hier an sich das Risiko, dass die Wohnung plötzlich im Wert sinkt (Immobilienblase platzt?), und dann die offene Summe ggü. der Bank nicht mehr beglichen werden könnte.

Der aktuelle geschätzte Wert der Wohnung liegt bei 420.000 €, offen sind etwa 140.000 €.

Wie hoch schätzt ihr hier ein Risiko ein und was gibt es für mich zu beachten, wenn ich mich an einer Folgefinanzierung beteilige?

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Alles die normalste Sache der Welt. Jedenfalls kein Grund, irgendwas nicht zu unterschreiben. Im Gegenteil geht es gar nicht, dass du nicht unterschreibst.

Freilich kann sich der Wert einer Wohnng Dritteln und wenn deine Eltern zur Unzeit sterben auch noch eine Restschuld übrig bleiben, die über dem Restwert der Wohnung liegt. Es ist halt unwahrscheinlich aber das kann passieren.

Nur hätte das ein Thema sein sollen, als du die 45 % der Wohnung geschenkt bekommen hast. Darauf hättest du zu Gunsten deines Bruders verzichen können und dann hätte halt er 90 % der Wohnung. Erst die Schenkung annehmen und dann überlegen geht gar nicht!!!

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Aus den FAQ:

Jeder Sparer hat Anspruch auf Entschädigung bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt € 100.000. Dieses Maximum gilt für alle Konten jedes individuellen Sparers bei einer Bank insgesamt, nicht jedoch für jedes einzelne Konto.

Das bedeutet: Wer mehr als ein Konto bei einer Bank oder einer ihrer Filialen hat, hat nur Anspruch auf eine Entschädigung von insgesamt maximal € 100.000 bei dieser Bank.

Sicher? Wenn in den Niederlanden eine Bank pleite geht, wird man sehen, ob das Geld für alle oder doch nur für einen Teil oder nur für die Inländer reicht.

Eine Bank aus Euro-Land, die jetzt Sparern Geld zahlt statt es sich für lau bei der EZB zu holen, ist verdächtig.

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Es heisst "Doppelte Haushaltsführung" weil sich das noch jemand, der in Berlin als Abgeordneter tätig ist, vorstellen kann. Die Familie bleibt in Bonn und man selbst ist Montag bis Donnerstag in Berlin.

Mehr als doppelt ist - nicht nur für Abgeordnete sondern auch für Finanazbeamte - nicht glaubbar und deshalb schwierig. Stelle dir Piloten im Linienflug, Kapitäne, Monteure, Fernfahrer oder auch Leute, die wie du mehrere Filialen betreuen aber auch eine Freundin, einen Freund und studierende Kinder haben vor. Wie leicht wäre der Missbrauch, wenn dreifache - warum nicht auch vier- oder fünffache Haushaltsführung möglich wäre und das Finanazamt zuschaut?

Wenn du beweisen kannst, dass wirklich nur du (allein) für zwei Nächte einen Haushalt führst, kannst du vielleicht den Gegenbeweis antreten aber ohne diese (aus deiner Sicht) Penetranz, mit der diese Nachweise gefordert werden, glaubt dir kein Mensch, dass irgendwer für zwei Nächte (die Woche hat ja nur sieben) an 40 Wochen im Jahr (den Rest ist man in Urlaub oder krank) einen Haushalt führt.

Versetze dich in die Lage des Finanzbeamten. Der denkt an so Sachen wie heizen, putzen, einkaufen, waschen, bügeln, Miete, Nebenkosten und so weiter. Wenn man das wie er zu Ende denkt, tut sich keiner eine Wohnung nur für (im Schnitt) weniger als zwei Tage in der Woche an.

Wenn du keine studierenden Kinder hast und in der Wohnung außer dir niemand gemeldet ist oder dort schläft (die können auch jemanden vorbeischicken, der die Nachbarn fragt, ob öfter jemand mit dem Rollkoffer oder auch ein anderer dort schläft), kannst du versuchen, die beiden Haushalte anzugeben aber daran, dass Nachweise gefordert werden, kommst du - weil natürlich jeder außer dir in dem Fall in einem Hotel oder (häufiger) in zwei Pensionen oder einer von der Firma gestellten Wohnung übernachtet - nicht vorbei.

Deine Ruhe hast du vom Amt höchstens, wenn dir irgendwas einfällt, das dein Verhalten schlüssig macht. Ich spinne mal: wenn du wegen einer Allergie auf fast alles aus gesundheitlichen Gründen in keiner Pension und in keinem Hotel übernachten kannst und entsprechende Austattung in den Wohnungen nachweisen kannst, würde ich dir glauben.

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Ein Gruß aus Menzing. Wir sind nur ein paar Meter von Moosach entfernt, aslo praktisch Nachbarn.

Die Kita- und Schulausgaben zu den Extras und dafür Reisen, Alkohol, Bücher und Kultur zu den Haushaltskosten.

Bei Tel./Internet könnt ihr 50 € sparen.

Die Krankenzusatzversicherung müsste man sich anschauen. Da macht ein viel keinen Sinn oder ist Luxus, den man ausgerechnet in München (ärztliche Überversorgung) nicht braucht.

Ist die Rentenversicherung mit Riesterförderung? Da zahlt nämlich der Staat mit.

Thema ist aber, dass ihr über 500 € zu viel im Monat für die Kita/Schule ausgebt. Ich hoffe, dass da noch Wechsel kommen, denn wenn ihr einsparen wollt, ist die Sprengelschule und deren Hort auch nicht schlechter aber wesentlich billiger. Wenn ihr das auf Reisen/Urlaub und Kultur umlegt, spart das das Geld für Trennung/Scheidung.

Wir hatten beide Kids im zweitteuersten Gymnasium der Stadt. Sinn machte das aber nicht wirklich und wenn es nicht egal gewesen wäre, hätte ich mich auch darüber geärgert oder es abgestellt. Die Vorteile, die man in teuren Schulen hat, werden durch die Vorteile der Nähe der Schule (oft mehr als) ausgeglichen. Kinder gewöhnen sich leicht. Denen ist es in Wirklichkeit egal, wo sie neue Freunde kennenlernen.

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Was genau ist in drei Jahren?

Ich würde mir in genau dem Fall vom Berater (natürlich mit entsprechender Bonität) eine Garantie geben lassen, die er dir allerdings über den Anlagebetrag hinaus nicht geben wird.

Es gibt Immobilienfonds und es gibt andere Fonds, die dann, wenn der Berater den Ausgabeaufschlag nicht braucht, auch in drei Jahren dazu führen, dass die Rendite brauchbar ist, also bei 2 - 5 % liegen sollte.

Weil aber - was seinen Ertrag anbelangt - die Bäume nicht in den Himmel wachsen, wirst du unter z. B. 50.000 € keinen finden, der das macht.

Alternativen zum sich einen Berater suchen fallen mir bei dem Aniegen derzeit nicht ein. Die sich zu anderen Zeiten bei dem Anliegen anbietenden Garantiefonds sind wie einiges andere bei dem Zinsniveau uninteressant. Bei wenig Geld könnte etwas Richtung Weltsparen, also das Risiko ausländischer Banken, als Alternative in Frage kommen.

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"Die Sparkassen" gibt es nicht. Es ist jede für sich zu sehen und manche haben Stärken. Ich kenne keine aber manche decken sicher nicht nur ihre Region gut ab sondern sind auch in Unternehmens- oder Immobilienfinanzierung gut. Andere - auch die wird es geben - haben sehr kundenorientierte Berater und die nächste verkauft gar nicht Deka sondern ist auch da kundenorientiert.

Es waren ja auch nicht alle Sparkassen gleich von der Pleite bei den (geschlossenen) Schiffsfonds oder von der Lehman-Pleite betroffen. Billig können sie wegen des Personals und vor allem der Filialen nicht sein. Wenn man einen Menschen und eine Filiale braucht, dürfen einem die Kosten nichts ausmachen.

Die Verkäufer bei der Sparkasse werden deshalb nicht anders sein als die bei einer anderen Bank, einer Versicherung oder auch im Kaufhaus. Denke an Saturn oder hagebaumarkt. Ich denke, die Verkäufer wissen, dass jeder Fachhändler bessere Produkte für das Geld hat. Trotzdem ist der Kunde, der reinschneit, halt ein Saturn- oder hagebaumarktkunde und manche bekommen genau das, was sie brauchen für gar nicht so viel Geld. Die Verkäufer kriegen Geld dafür, dass sie ihren Job machen. Wenn man weiss, dass ein anderer Anbieter besser ist, ändert das erst mal wenig daran, dass der Job zu machen ist.

Ich bin Vorstand eines Fondsexperten und wir haben nicht nur Kundenberater (auch einen Filialleiter) von Sparkassen, sondern von ziemlich vielen Banken als Kunden. Unmoralisch finde ich das aus der Sicht unserer Kunden nicht wirklich. Sie wissen ja auch, dass der Kunde, der in ihre Filiale schneit, diese Alternative nicht kennt.

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