Versuche, dich in die Lage eines potentiellen Käufers zu versetzen. Jede Immobilie ist exakt das wert, das ein Käufer, den man erst mal finden muss, bereit ist, dafür auszugeben.

Angenommen, ich wäre das. Ich habe das Geld oder bekomme es von der Bank und soll das Objekt kaufen. Ich würde mir deine Mutter anschauen, die vielleicht noch regelmäßig ihre Mutte besucht. Hundert kann sie werden, 95 sollte sie werden. Also überlege ich, wie viel mir die Immobilie in 30 Jahren Wert ist. Die 350 € sind besser als nichts, werden aber - je nachdem, was es für eine Immobilie ist - kaum für mehr als die laufenden Reparaturen/Erneuerungen reichen.

Ich würde wohl überlegen, wie hoch der Bodenwert ist und - davon ausgehend, dass ich die Immobilie einerseits nicht haben muss und es andererseits wenige Mitinteressenten geben sollte, in etwa den bieten.

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Wenn es ein Darlehen der Freundin und die Rückzahlung vertraglich geregelt ist, ist die Auszahlung (ob also auf dein Konto oder an die Bank) einerlei. Es muss halt auch alles im Vertrag drinstehen.

Der Erlass des Kredites, auch eines Teils, wäre eine (steuerpflichtige) Schenkung. So wie es anzunehmen, obwohl du weißt, dass du es nicht zurück zahlen wirst, Betrug wäre.

So schwer ist es gar nicht. Die Bedeutung der Worte "Darlehen", "Schenkung" und so weiter sieht das Gesetz und der Sprachgebrauch fast immer identisch.

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Hauskauf zum Vermieten von unverheiratetem Paar, wie sollte man das angehen?

Hallo zusammen.

Folgende Konstellation:

Ich wohne mit meiner Freundin (Hochzeit in vielleicht 2-3 Jahren) in einem Miethaus zusammen. Mein Bruttoverdienst liegt bei ca. 50 k€, das meiner Freundin bei ca. 70 k€ im Jahr, (beide Gehälter steigen mit ca. 2-2,5 % im Jahr) beide voll berufstätig in Festanstellung und noch keine Kinder (geplant aber in den nächsten 5 Jahren). Wir sind beide Anfang 30.

Nun könnten wir das Nachbarhaus ihrer Eltern günstig bekommen (von privat). Kaufpreis liegt bei ca. 145 k€ plus 20 k€ nach Kauf an den Verkäufer, falls wir nicht die neu gefertigte Straße vor dem Haus zahlen müssten (insgesamt also 165 k€). An Modernisierungsmaßnahmen müssten wir nochmal ca. 35 k€ ins Haus stecken. Wert des Hauses mit Grundstück nach Modernisierung auf jeden Fall bei 200 k€.

Wir möchten in den nächsten 3-4 Jahren erst einmal nicht in das Haus ziehen, sondern es erst einmal vermieten. An Mieteinnahmen Brutto können wir etwa 900€/Monat erwarten. Später können wir uns vorstellen, Eigenbedarf anzumelden und dann selbst dort einziehen.

Wir haben beide ca. 50 k€ Eigenkapital und könnten uns jeweils die gleiche Summe von unseren Eltern beleihen.

Jetzt zu meinen Fragen:

Wie gehen wir das am besten an? Kredit aufnehmen und das Haus erst einmal als Renditeobjekt betrachten? Wenn ja, zusammen Kredit aufnehmen oder nur einer?

Was wäre die beste Option, falls man sich doch einmal trennen sollte?

Was ist steuerlich die beste Alternative, wenn man das Haus erst einmal 3-4 Jahre vermietet und anschließend selbst einzieht?

Meine Freundin hat vorgeschlagen das Haus erst einmal auf Ihre Kappe zu kaufen und zu finanzieren, ich würde mich dann erst einmal an der Renovierung beteiligen. Nach einer potentiellen Hochzeit würde es ja sowieso uns beiden gehören.

Ihr Vater könnte auf 450€ basis als Hausmeister tätig sein, würde das steuerlich sinn machen?

Was müsste man je nach gewählter Alternative wie vertraglich festhalten.

Ich weiß, dass mehrere Möglichkeiten in Frage kommen und wollte einmal verschiedene Meinungen von euch hören.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

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Die Lösung für fast alle Fragen ist sehr einfach: Deine Frau kauft das Haus alleine (mit möglichst hohem Fremdkapitalanteil) und du beteiligst dich weder am Kauf noch an irgendwelchen Reparaturen.

Es spricht nichs dafür, dass du dich daran in irgendeiner Weise beteiligst. Aber viel dagegen!

Wenn Ihr heiratet, dort einzieht und Kinder bekommt, bleibt es ihr Haus. Ob und inwieweit du dich dann an (kleinen) Reparaturen beteiligst? Beteilige dich doch lieber an den Möbeln! Alternativ kannst du nach der Hochzeit deiner Frau das halbe Haus abkaufen und sie mit dem Erlös das Darlehen tilgen.

Ein eigentümer ist der fast immer sehr gut laufende Weg. "Unser" Haus gehört z. B. auch nur mir. An meine Frau vermiete ich ein Arbeitszimmer. Sonst darf sie aber mietfrei wohnen ;)

Das schöne an deiner Frage: Nach einer Hochzeit will die Bank oft beide Partner als Gläubiger. In eurer Konstellation wird das nie ein Thema. Es ist und bleibt das Haus deiner Frau.

Natürlich beteiligst auch weder du dich noch deine Eltern sich mit Eigenkapital. Du könntest einen Darlehensvertrag mit ihr machen aber ich würde das nicht. Schon weil es Anfangs vermietet wird (und wer weiß, was die Zukunft bringt?), ist möglichst viel Fremdkapital sinnvoll.

Wenn das von den Beteiligten nciht gewollt ist, solltet ihr überlegen, dass das was ihr wollt, zu im Vorfeld ganz einfach zu beseitigenden Problemen führt.

Bei 900 € Miete im Monat wird es ein Einfamilienhaus sein. Sie wird dann keinen Hausmeister brauchen, sondern einen Vater, der sich darum kümmert. Wenn er Kosten hat, soll er sich die von ihr erstatten lassen. Er kann mit ihr auch für die Betreuung eine Pauschale vereinbaren, die sie geltend machen kann (hatte ich auch mal mit meiner Frau). Bei mehr als 50 € an "Lohn"-Kosten im Monat an den Vater mit dem gleichen Namen, kann ich mir aber vorstellen, dass ich als Finanzbeamter Probleme machen würde. Beim 450-€-Job werden Abgaben fällig, die das ganze vermutlich uninteressanter machen. Probieren kann man aber alles. Wenn der Vater Architekt war und Umbauten geplant sind, kann das anders aussehen.

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Mach es dir einfach!

Mein Mann bekommt von der Bank alleine keinen Kredit.

Und

Seine Eltern bestehen darauf, dass nur er im Grundbuch steht.

... geht nicht zusammen.

Entweder du bist beteiligt oder sie sollen sich eine andere Lösung suchen.

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Er darf das! In Wirklichkeit gibt es zur Orientierung "marktübliche" Sätze (das wären je 3,57 %) aber er darf verlangen, was er will. Entscheidend ist, was im Vertrag steht.

Hier in M. aber auch anderswo kostet eine (vermutlich vergleichbare) Wohnung vielleicht 500.000 € und mancher Makler setzt auch mehr als die üblichen 3,57 % + USt durch. Auch von beiden. Bei vergleichbarem oder weniger Aufwand.

Ich würde mich also beruhigen. Die Provision wirkt in Relation zum Immobilienpreis hoch, ist aber wesentlich gerechter, als die 35.700 €, die ein Makler in München für die Vermittlung einer Wohnung bekommt.

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Wenn es eine Wohnung nach § 549 Abs 2 Nr. 2 BGB ist, also

"Wohnraum, der Teil der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung ist und den der Vermieter überwiegend mit Einrichtungsgegenständen auszustatten hat, sofern der Wohnraum dem Mieter nicht zum dauernden Gebrauch mit seiner Familie oder mit Personen überlassen ist, mit denen er einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führt,"

dann gilt auch § 573 c Abs. 3, also

"Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig."

Ob das zutrifft? Ich würde es vorsichtshalber mal probieren. Verlieren kannst du nichts.

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Hier in München wäre die Frage sehr einfach zu beantworten. Es wird sehr viel gebaut und noch mehr geplant und die Infrastruktur hält nicht mit. Da schon ein deutlicher Rückgang der Preise jedenfalls gebrauchter Immobilien absehbar. Weil die Preise absurd hoch gestiegen und die Mieten im Vergleich dazu niedrig sind, können die Preise auch weit unter die aktuellen fallen.

Du schreibst, dass bei euch kaum was gebaut wird. Warum? Gibt es genügend Immobilien?

Dass sich die Preise in den elf Jahren verdoppelt haben isr jedenfalls kein Hinweis, dass sich das erreichte Niveau halten sollte.

Der Anstieg hat Gründe, die sich auch ins Gegenteil umkehren können.

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Die Frage kann ich nicht beantworten, ohne Werbung für uns zu machen ;)

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Schwierige Frage! Wenn ich einen Dauerauftrag lösche, bleibt das Geld auf meinem Konto, weil es dann ja nicht mehr regelmäßig überwiesen wird.

Wenn es sich um einen Dauerauftrag von einem eigenen Konto auf ein anderes eigenes Konto handelt, bleibt es auf dem einen eigenen Konto.

Die Frage, wann etwas auf einem Konto ist, könnte darauf hindeuten, dass der Dauerauftrag bereits ausgeführt und danach erst gelöscht wurde. Dann ist das Geld für den Monat aber weg.

Du meinst also vermutlich etwas anderes aber was, lässt sich aus der Frage nicht erkennen.

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Der Erbteil des verstorben Sohnes geht an dessen Erben. Ohne Testament also zu gleichen Teilen an die Ehefrau und die Kinder des Sohnes.

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Wenn du das, vor allem das mit der Beratung, statt hier genau so der Schwäbisch Hall schreibst, sollten die ohne dass Kosten anfallen den Vertrag stornieren.

Ist ja nicht wirklich gut für das Image, wenn man dann noch Kosten begleichen müsste.

Dass der Freistellungsauftrag nichts damit zu tun hat, haben schon andere geschrieben.

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Du meinst, dir hat das Grundbuchamt die Auflassung mitgeteilt und ein Anruf beim Käufer ergab, dass der - obwohl der Notar damit beauftragt war - noch nichts bekommen hat?

Ich würde beim Notar anrufen. Er kann verstorben, krank oder in Urlaub sein und seine Vertretung schlecht organisiert haben. Auch Überlastung oder dass er den Vertrag irrtümlich ohne Abwicklung führt, kann vorkommen aber hier wird dir die Frage keiner beantworten können.

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Da war ein Verkäufer, der - vermutlich nicht nur den Staat - betrügen wollte, etwas dumm.

Erfahrene Betrüger... (ich helfe doch keinen Betrügern!)

Er ist jedenfalls um 20 T€ ärmer, weil er einen Fehler gemacht hat. Wenn du es darauf ankommen lassen willst, kannst du warten, ob er den Rechtsweg beschreitet.

Mancher Richter wird den Fehler, den er gemacht hat, auch dann bestrafen, wenn er einen Zeugen bringt.

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Hindernis wäre es, wenn die Wohnung der Mutter entweder selbst genutzt oder vermietet wäre.

Sie ist vermutlich weder das eine noch das andere.

Also kein Problem!

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Ich bilde mir ein, 400 € hatte der Rekordhalter. Der hatte eine Unterhaltsvereinbarung, die sich an seinem Einkommenseingang orientierte.

Wenn nicht echte Gründe dahinter stehen, ist deine Idee natürlich sinnfrei! Eventuell gesparte Depot Gebühr (oder warm willst du das machen) steht schlechtere Bonität gegenüber, falls du irgendwann ein Darlehen brauchst.

Ich denke, dass es seitens der Depotstellen Grenzen geben kann. Bei dem erstgenannten gab es auch Nachfragen bei uns aber keine Probleme.

Einfach überweisen geht bei VL aber auch. Die legen an was kommt. Dafür gibt es nur keine Zulage.

Es gibt bei den Depotstellen unabhängig von den AGB (interne) Richtlinien. Wenn da bei deiner Depotstellen steht, dass bis 50 € aus Kulanz in einen VL gehen und mehr nicht, ist es bei denen halt so. Arbeitgeber zahlen tariflich maximal 40 € zu und der Staat fördert in Fonds maximal 400 € im Jahr, weshalb das passt.

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Deine erste Variante wäre, dass du ihr das halbe Haus abkaufst. Dass in Höhe von 12.500 € eine Schenkung entstehen könnte, sehe ich weniger in diesem Fall dramatisch. Du hast halt gut gehandelt (z. B. wegen der wenig Miete zahlenden Tochter).

An der Grundsteuer auf die 125.000 € kommst du in dem Fall nicht vorbei.

Wenn du ihr (Variante 2) ein Darlehen gewährst, fällt dadurch keine Steuer an. Auf den Zins schon.

Die wesentlich bessere Lösung ist, dass du ihr Miete zahlst und sie dadurch das Darlehen selbst abzahlen kann. Warum? Egal ob du ihr das Haus zur Hälfte abkaufst oder ihr das Geld leihst, gibt es im Falle einer Trennung oder auch dann, wenn einer überraschend ablebt Stress. Es fühlt sich immer jemand wegen solchen Unsinn, der sich durch einfaches nicht machen vermeiden lässt, benachteiligt und manchmal gibt es gar keine ordentliche Lösung und man wohnt zusammen, obwohl man sich am liebsten nur noch umbringen würde. Oft genug wären Paare bis an ihr Lebensende glücklich, wenn sie solche Fehler vermieden hätten. Ihr habt jetzt gute Möglichkeiten, diesen (sicheren) kleinen oder großen Stress zu vermeiden.

Überlege: Warum genau willst du ein halbes Haus kaufen? Warum will deine LAP das halbe Haus verkaufen? Es entstehen zwei halbe Häuser, mit denen keiner etwas anfangen kann. Schon gar nicht die Erben, von denen deine LAP zumindest eine hat.

Wenn Sie von der Bank aus dem Haus geworfen werden und das vermieden werden soll, solltet ihr versuchen, das Haus aufzuteilen (aber das kostet) und sie verkauft dir eine Hälfte. Eine (ganze) Wohnung kann verkauft und eine ganze Wohnung kann auch vererbt werden. Ich halte das von den angedachten Varianten nur für die Zweitbeste.

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Ich erkläre es für einen Deppen:

Ein Toter könnte Kinder, er kann auch Enkel und Urenkel haben (soll vorkommen). Leider macht ihn das nur in deren Erinnerung und nicht in der Realität lebendig. Es wäre einerlei, wenn die Kinder und Enkel mit der Idee oder dem Rezept des Vaters reich werden. Das erweckt ihn nicht wieder zum Leben. Selbst wenn - und jetzt kommt die Brücke zu NeoMedia - sich die Verwandtschaft jedes Jahr zu Allerheiligen am Grabstein trifft.

Wegen der von dir vermuteten Verwandtschaft habe ich eben mit Garlinghouse gesprochen. Er hat noch nie von NeoMedia gehört. Wenn man wissen will, wer außer Streubesitz beteiligt ist, kann man auf den Webseiten nachschauen: https://ripple.com/company/

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Da kannst du wirklich jeden nehmen. N, V und Kap kann auch jeder Steuerfachgehilfe.

Also am besten einen Steuerberater, zu dem du - von der Arbeit oder zu Hause - hingehen kannst.

Was er rausholt, hängt allein von deinen Fehlern ab. Wenn da keine Großigkeiten dabei sind,... was soll er machen?

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Was genau machst du, wenn Aktien weiter steigen?

Selbst wenn schafft man es erfahrungsgemäß nicht, tiefer wieder einzusteigen. Nach Kosten ist es bei den Kosten fast unmöglich.

In die Deka Bonusrente sowieso nicht. Die wurde 2017 für Neukunden geschlossen.

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Ich habe deinen den Fall erklärenden Kommentar unter senior1 gelesen.

Es wurde ein Darlehen aufgenommen, um damit eine Immobilie zu kaufen. Die Immobilie wurde dir mit Belastung (Darlehen) 2008 geschenkt. Damals wurde im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auch den Geschwistern etwas geschenkt.

Davon, dass damals die Schenkung des Geschäftshauses - die Restschulden eingerechnet - und die Schenkung an die Geschwister etwa gleichwertig waren, würde ich ausgehen, denn wenn du damals übervorteilt worden wärst, hättest du dich sicher damals beschwert.

Die Restschulden sind im dem Fall deine Restschulden und du musst auch überlegen, dass du die Zinsen auf dieses Darlehen - vermutlich - auch bis das Darlehen abgezahlt ist, steuerlich geltend machen willst.

Dann wäre es aber aus Sicht der Miterben unlogisch, dass die "dein" Darlehen abzahlen, denn ein Darlehen, das du bekommen hast, das du bedienst und das für eine Immobilie gewährt wurde, die dir gehört, ist dein Darlehen.

Der Rest des Darlehens sollte also nicht aufgeteilt werden sondern mindert deinen Erbteil. Das Darlehen ist ja kein Restdarlehen der Immobilie sondern nur eine Sicherheit für dein Darlehen.

Wenn es dazu noch Zweifel gibt: In der "Ablöse" der Bank ist vermutlich auch eine Vorfälligkeitsentschädigung enthalten, die du in voller Höhe (als Zinsen) geltend machen kannst, Du kannst die Sicherheit auch austauschen und das darlehen so fortführen. Bei den anderen Erben hätte die Vorfälligkeitsentschädigung keine steuerliche Auswirkung und sie könnten es auch nicht (steuerlich unbedenklich) übernehmen.

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