Du hast dich an dem Unternehmen still beteiligt. Es erhöht sich also auf der Sollseite die Bank und auf der Habenseite ... tja, hängt davon ab. Atypisch oder typisch stille Beteiligung ist das Stichwort. Wenn du wirklich nur eine Gewinnbeteiligung bekommst wird es eine Position, die dem Eigenkapital zugerechnet wird. Wenn es (aus sicht der GmbH) mehr Fremdkapitalcharakter hat, erhöhen sich die (langfristigen) Verbindlichkeiten.

So oder so habt ihr sicher einen Vertrag darüber gemacht und die Zuordnung zum Eigen- oder zum Fremdkapital hängt davon ab.

https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/jahresabschluss-stille-gesellschaft_idesk_PI11525_HI5564015.html

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Wo ist der Fehler bei Indexfonds?

Hallo zusammen, ich(20 Jahre),

möchte gerne Geld investieren. Vorerst kleinere Beträge, in einigen Jahren jedoch bereits vierstellige Beträge pro Monat.

Dazu habe ich mich selber etwas schlau gemacht. Viel Recherche im Internet und "Das kleine Handbuch des Vernünftigen Investierens" von John C. Bogle habe ich auch gelesen.

Ergebnis: Ich kann mein ganzes Geld quasi in einen breitgestreuten Indexfond auf einen Index wie z.B. den S&P 500 einzahlen und auf lange Dauer von Durchschnittsrenditen um die 9,6%(Durchschnitt seit 1928) erwarten. Während ich lediglich das allgemeine Marktrisiko trage (Was man am Aktien Markt nunmal immer tragen muss). Investment Legenden wie B. Graham, W. Buffet und J. Boogle unterstützen diese Idee im allgemeinen. Was mich zu der Frage bringt, wo ist der Hacken an der Sache. Die Renditen sind meiner Meinung nach vollkommen ausreichend um mit etwas Anstrengung mit 50 ausgesorgt zu haben und mehr Sicherheit gibt es lediglich bei Anleihen.

Das Internet hat mir soweit keine Bedenken abgesehen von meinen eigenen Emotionen(Wieder ein Problem, was bei allen Aktiengeschäften vorhanden ist) zeigen können. Wo mit ich jetzt an einem Punkt ankomme wo ich mich frage ist die Allgemeinheit zu gierig um sich mit 9,6% abzufinden oder ich zu leicht Sinnig.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Antworten

Disclaimer: Ich stelle hier das Thema etwas vereinfacht und überspitzt dar. Das ist mir bewusst, aber tut der Fragestellung denke ich keinen Abbruch. Ebenfalls ist mir bewusst, das 100% des Kapitals in einer Quelle zu fokussieren auch ein Risiko ist und man mit steigendem Alter (und sinkender Risikotragfähigkeit) Anleihen als Sicherheiten in sein Depo mit einem 70/30 oder sogar 50/50 Verhältnis aufnehmen kann.

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Der Fehler darin ist, dass du an das Thema rangehst wie jeder, dessen Idee schief gegangen ist.

Der S&P 500 ist gut gelaufen. Das hat diverse Gründe. Es ist auch nicht unlogisch, dass ein breiter Index in US-Aktien gut gelaufen ist. Nur war es bei anderen hohen Bewertugnen (und fast alles, in das man Geld anlegen kann war mal teuer) falsch, ausgerechnet in das zu gehen. Denke an Gold, Bitcoin, Neuer Markt, Nasdaq, ... Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen.

Du hättest also (zu 100 % genauso) vor 18 Jahren fragen können "sind die Menschen alle so gierig, dass ihnen die langfristig 30 % im Jahr in der Nasdaq nicht reichen?" oder auch vor sieben Jahren "sind die leute alle so gierig, dass ihnen die langfristig 20 % im Gold nicht reichen?". Heute könnte man fragen, ob die Leute so gierig sind, dass ihnen die 15 % im Jahr in Immobilien in München nicht reichen, du hast den S&P 500 gewählt, weil du dazu ein Buch gelesen hast. Es macht einen Unterschied, ob man 20 Jahre alt ist und keinerlei Erfahrung mit dem Thema hat oder ob man seit über 20 Jahren viel Geld anderer Leute anlegt.

In einer nicht vorgegebenen Zukunft wird auch aus heutiger Sicht mit einem breiten Aktienindex Gewinn erzielt. Ob per heute und langfristig die Wahl des S&P 500 eine gute Idee ist? Sicher hast du nur eine relativ (zu anderen Regionen) hohe Bewertung am Anfang (das ist schlecht) und sicher hast du ein Währungsrisiko.

Angenommen, du hast mit der Idee nach 10 Jahren 10 % verloren. Keiner garantiert dir, dass es die folgenden 10 Jahre besser aussieht. Dann redet ja alles davon, dass die Musik nur noch in Europa, Asien, Afrika oder sonstwo spielt und die USA sich wirtschaftlich nie wieder erholen wird.

Das sieht in Büchern anders aus? Ein Amerikaner wie Boogle oder auch Warren Buffett kennt zur langfristigen Anlage nur Aktien und er kennt natürlich auch nur amerikanische Aktien. Dass es auch Europa oder Asien, warum nicht auch Afrika gibt, die wegen des Grades der Aktienkultur aber auch des wirtscahftlichen Niveaus dort wesentlich mehr Entwicklungspotential haben und in den nächsten 50 Jahren vermutlich nicht nur das bessere sondern auch das stabilere Invest wären, ist weit jenseits von deren Horizont.

Auch Anleihen als Sicherheit dazu nehmen zu wollen ist Grundfalsch. Zum einen können sie stärker schwanken als Aktien. Zum anderen wirst du vermutlich nicht ausgerechnet dann, wenn Aktien gut gelaufen sind, Anleihen beimischen. Dazu ist es über jeden Anlagezeitraum eine bessere Idee, sich an Unternehmen zu beteiligen als ihnen oder überschuldeten Staaten Geld zu leihen.

Was du dir angelesen hast ist Halbwissen (davon auch noch gefühlt ziemlich wenig) und das ist nicht nur in unserer Branche sondern fast überall wesentlich gefährlicher als kein Wissen.

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Es wird normal versteuert, nur halt ohne deine Rente im Blick zu haben.

Es wird also bei ihm so Lohnsteuer abgeführt, wie wenn es deine Rente nicht gäbe und bei dir keine Steuer abgeführt. Erst bei der Einkommensteuererklärung kommt beides zusammen und dann ergibt sich (weil der Ertragsanteil deiner Rente auf das Einkommen draufkommt) eine Nachzahlung.

Wenn ihr das mindern wollt, könnte er statt der 3er eine 4er Lohnsteuerklasse angeben. Dann wird jeden Monat mehr Lohnsteuer einbehalten. Je nach Zahlen (und da ist correct correct) könnte aber auch dann noch eine Nachzahlung entstehen. Es kann (je nach Zahlen) auch sein, dass schon eine 4er Lohnsteuerklasse angegeben wurde und Nachzahlungen nur durch die 5er Lohnsteuerklasse vermieden werden können.

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Bei uns (AG) wird logischerweise alle Liquidität in Fonds angelegt. Das mindert (wie bei einem Einzelunternehmen, also deinem Fall) erst mal - also beim Investment - nicht den zu versteuernden Gewinn. Der ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung und darauf hat der Aktivtausch (Cash zu Aktien) keine Auswirkung.

Zum Bilanzstichtag muss aber auf einen niedrigeren Kurswert abgeschrieben werden und das mindert den Gewinn. Es muss auch bei einzelnen Aktien (bei uns Fonds) auf einen zum Bilanzstichtag niedrigeren Kurs abgeschrieben werden. Steigt der Kurs dagegen an, gelten die (niedrigeren) Anschaffungskosten.

Für uns ist das sehr sinnvoll, weil wir logischerweise stille Reserven bilden, mit denen man z. B. das Unternehmensergebnis glätten könnte. Vor allem aber geben die Reserven Sicherheit. Allerdings ist das in einer Kapitalgesellschaft auch steuerlich günstig.

In deinem Fall eines Einzelunternehmens denke ich, dass im Unternehmen realisierte Kursgewinne nicht unter die Abgeltungssteuer fallen und damit könnte es sinnvoller sein, das Geld im Privatvermögen anzulegen. Du hättest bei Anlage im Betrieb auch das Thema, dass die Bilanz aufgebläht wird, was z. B. die Bilanz verteuert. Bevor du das umsetzt solltest du also auf jeden Fall einen Steuerberater fragen, ob das in deinem Fall nachteilig ist.

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Ob ihr das Darlehen übernehmen könnt, hängt - wie vor zwei Jahren - alleine von der finanzierenden Bank ab.

Wenn ihr die Finanzierung stemmen könnt, also ein Einkommen habt, das wenn ihr mietfrei wohnt merklich über den Ausgaben liegt, eher ja. Sonst nicht.

Der Verkäufer kann das Darlehen wahrscheinlich auch nicht weiter behalten, wenn er das Haus verschenkt, so dass aus der Aktion nichts wird.

Ihr solltet euch also erst mal mit der Bank und wenn die zustimmt mit einem Notar zusammensetzen, den ihr eh braucht.

Wenn die Bank bockt, müsst ihr überlegen, ob euch eine andere Bank den Kaufpreis finanziert. Der wird sich dann vermutlich aus dem Restdarlehen und der Vorfälligkeitsentschädigung zusammensetzen.

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Absurder Gedanke. Geht gar nicht.

Käufer ist der im Notarvertrag angegebene Käufer. Dessen Ausweis wird vom Notar geprüft und der muss unterschreiben. Es darf (bis auf notarielle Vollmachten) keinen Unterschied zwischen dem im Vertrag angegebenen und demjenigen geben, der den Vertrag unterschreibt.

Der Bekannte bekommt auch keinen Kredit auf eine Immobilie, die jemand anderen gehört. Wenn der Bekannte auf dei Immobilie etwas zahlt, handelt es sich um eine schenkungsteuerpflichtige Schenkung (an dich).

Geht also gar nicht und die absurde Idee riecht auch noch nach Geldwäsche.

Wenn sich der Käufer nur den Weg und die Zeit sparen will, gibt es Lösugnen. Aber natürlich keine, ohne dass auch er zu einem Notar geht.

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Bei Riester hast du einen maximalen Sonderausgabenabzug (2.100 €/Jahr incl. Zulagen). Die kannst du - wenn noch nicht geschehen - mit deinem Vertrag voll machen.

Wenn du Arbeitseinkommen in Rente verwandeln willst, gibt es mit Basis- oder Rüruprenten einen anderen Weg, der mit 12 Jahren nichts zu tun hat. In nach 12 Jahren Laufzeit günstiger besteuerte Verträge eingezahlte Beiträge mindern deine (aktuelle) Steuerlast nicht.

Du wirst schon wegen dem Alter und weil du selbst keine Ahnung hast, nicht daran vorbeikommen, jemanden hinzuzuziehen, der sich mit so was auskennt. In dem Fall entweder Makler oder Berater, weil ein gebundener Vermittler eventuell kein Angebot machen kann.

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Eigenheim kaufen und mit Eltern Finanzieren?

Hallo Ich (M 30) plane ein zwei Familien Haus mit einem großem Grundstück zu Kaufen. Aktuell wohne Ich mit meiner Partnerin und unserer gemeinsamen Tochter gemeinsam zu Miete (650€ Inc. Nebenkosten) Wir sind beide in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis in einem Großen Unternehmen.

Meine Eltern sind beide Anfang 50 und wohnen ebenfalls zu Miete (900€ Inc. Nebenkosten) zusammen mit meinem Bruder der Aktuell bei der Bundeswehr arbeitet.

Die Imobillie selber ist in guten Zustand, bietet viel Platz mit Zwei Seperaten Wohnungen je 110-130 Quadratmeter auf zwei Etagen zzg. Dachgeschoss + Keller und ist preislich äußerst Attraktiv da es ein Privatkauf wäre. Langfristige Modernisierungen und arbeiten bleiben jedoch nicht aus.

Da Ich als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen wäre und auch alleine den Kredidvertrag bekommen würde durch mein Einkommen, würden wir trotzdem alle die Finanzierung führen über ein Haushaltskonto wo jeder einen gewissen Betrag einzahlen würde (Rechnung: (ges.=Kreditrate + Nebenkosten) + (ges X=20%)) Das in Summe würde ca. 30% der gesammten Einkünfte betragen bei einer Finanzierung von 12Jahren. Im Gespräch wären auch 10 Jahre oder 15 je nachdem wie schnell oder Entspannt man es angehen will.

Natürlich würden alle mit Wohnrecht eingetragen sein, nicht das hier fragen aufkommen. Jedoch würde man nach meinen Recherchen im Sterbefall meiner Eltern (so spät wie möglich) um die Erbsteuer kommen da die Immobilie nicht Ihnen gehören würde. Jegliche Zahlungen die erbrycht werden, würden "Schenkungen" sein da Sie sogesehen Mietfrei wohnen würden.

Das Familienverhältniss ist bei uns Spitze und durch die Entscheidung meine Eltern in das Haus mitzunehmen berucht auf einer Absicherung für Sie im Rentenalter da es Finanziell nicht mehr möglich wäre die Aktuelle Wohnung nach 20 Jahren zu halten.

Die eigentlichen Fragen meinerseits hierzu sind:

Habt ihr Erfahrung mit derartigen Plan bei der Finanzierung und ggf. Risiken?

Was für eine Zeit für die Finanzierung würdet Ihr empfehlen?

Mit den Eltern unter einem Dach Leben Vor/Nachteile ?

Mietvertrag ausstellen Ja oder Nein (aus Steuerlicher Sicht)?

Ich bedanke mich schon mal für ein Feedback zu meinen Beitrag.

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Schwiegermutter und Schwiegertochter sollten nicht unter einem Dach wohnen. Das ist eines der wichtigsten Gebote einer guten Ehe. Ausnahmen, in denen es gut geht, sind so selten wie der Fall von gegenseitigen Morden. Unter dem Strich sollte man es einfach nicht versuchen.

Dein Plan ist dann sinnvoll umsetzbar, wenn alles klar gegegelt ist und das wird nicth klappen, wenn du die Finanzierung nicht allein gestemmt bekommst.

Denn

Sinnvollerweise solltest du das Haus kaufen und den Eltern eine Wohnung vermieten. Wenn Deine Eltern Geld dazugeben, dann ist das ein Darlehen deiner Eltern an dich. Natürlich haben sie kein Wohnrecht!!! Das mindert dne Wert des Hauses deutlich und würde dich daran hindern, sie zu kündigen, wenn sich der Grundsatz vom ersten Absatz bestätigt. Sie sind ganz normale Mieter und zahlen auch eine (fast) ganz normale Miete.

Kein Haushaltskonto und anderer Schwachfug. Klare Verhältnisse wie unter fremden Dritten.

Die Finanzierung auf mindestens 30 Jahre planen. Zu hohe Raten sorgen für Stress, weil weniger Geld für die schönen Dinge im Leben da ist. Spricht irgendwas dafür, mit 50 schuldenfrei zu sein? Laufend Rücklagen aufbauen für Urlaub und das, was sowieso kommt. Auch die Zinsbindung jetzt möglichst lange wählen.

Das Finanzamt will klare Verhältnisse und dafür braucht es den Mietvertrag. Auch den Darlehensvertrag, falls deine Eltern etwas beisteuern wollen. Denke da an deinen Bruder. Auch für den Familienfrieden sind klare und eindeutige Verhältnisse wichtig.

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Du bekommst keinen Ärger mit dem Finanzamt. Das Finanzamt bleibt außen vor, wenn du deiner Tochter die Hohnung kostenlos überlässt. Es ist ihm also egal.

Ohne Mieteinnahme keine Werbungskosten, also auch keine Abschreibung.

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Du schreibst von einem klassischen Mietaufhebungsvertrag.

Warum möchtest du eine Eigenbedarfskündigung vermeiden? Je nachdem, ob diese auch eindeutig möglich wäre (und du schreibst nichts gegenteiliges), solltest du bedenken, dass dir der Mieter vermutlich nichts schenken und (auch vermutlich) bei jedem noch so kleinen Fehler, den du machst, zum Anwalt gehen würde. Vermutlich ist hm auch deine Nettigkeit nicht geheuer und er lässt prüfen, ob noch ein Tröpfchen mehr rauszuquetschen ist.

Die Aussage hat nichts mit Menschenbild zu tun sondern nur mit Erfahrung. Der Vermieter ist das natürliche Feindbild eines jeden Mieters.

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Naja. Banken versuchten und sie versuchen es immer noch, Kreditkarten im amerikanischen Sinn, also Karten, bei denen man etwas kaufen und dann überlange Zeit verteilt zurückzahlen kann, in D. einzuführen.

Weil die Zinsen üblicherweise im zweistelligen Bereich liegen, ist das für die Bank clever. Für denjenigen Nutzer solcher Karten, die den Kredit eigentlich nicht brauchen, dagegen weniger.

Wenn dein Kredit nicht weniger wird, kann das entweder an einer im Vergleich zum Zins zu geringen Rate oder daran liegen, dass du die Karte weiter nutzt, also immer wieder neue Schulden aufnimmst. Wenn du das beenden willst, solltest du die Karte zuerst durch eine andere (im deutschen Sinn) ersetzen und dann versuchen, die Rate zu erhöhen oder den Kredit zurückzuzahlen/umzuschulden.

Geld verleihen kann ein schmutziges Geschäft sein und die Art von Kreditkarten sind (aus deutscher Sicht) ziemlich schmutzig. Aber es läuft nach Regeln ab, denen du zugestimmt hast. Betrug geht anders.

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Das geht wesentlich einfacher. Verkaufe ihnen die Wohnung und gib ihnen den Kaufpreis als Darlehen. Dann hast du auch eine Lösung für die restlichen 20 T€.

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Wo genau ist der "Schein"?

Man kann Kindern oder auch Ehegatten Geld schenken, man kann ihnen auch Darlehen gewähren.

Man kann ihnen auch Immobilien verkaufen.

So lange man das nicht zu Preisen macht, die den Fiskus benachteiligen (dann kommt ein §42 AO ins Spiel (missbräuchliche Gestaltung)), ist das ein ganz normaler Verkauf. Mit allen Konsequenzen, die so ein Kauf auch in der Zukunft haben kann. Zum Schein ist da nichts.

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Es kann passieren, dass ein Papier an einer Börse günstiger angeboten wird und Händler, die auf solche Arbitragegeschäfte spezialisiert sind, das verschlafen.

Ich vermute aber, dass du dich verschaut hast. Wenn nicht, solltest du das Geld mitnehmen.

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Bundesanlehen sind sehr liquide. Da sollte sich also immer ein Käufer finden. Bei börsennotierten Unternehmensanleihen hängt es davon ab. Wenn allzu exotisch kann es da eher mal eng werden. Sie können auch stärker schwanken als viele Aktien.

Nicht börsennotierte Unternehmensanleihen sind illiquide.

Mit der Restlaufzeit hat das wenig zu tun. Nur damit, ob und wie viel das Papier gehandelt wird.

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Es ist kein Fall von Versicherungen. Das arbeitsrechtliche haben schon andere erklärt. Dein Arbeitsvertrag sollte auch eine Regelung enthalten.

Thema ist für mich, dass du vielleicht das System nicht so ganz verstanden hast. Wenn Geld fehlt und - jetzt kommt's - öfter welches fehlt als dass zu viel drin ist, können das die Chefs nicht locker sehen. Das passiert nur wegen Überforderung, fahrlässig oder grob fahrlässig und würdest du - nachhaltig - überforderte oder fahrlässige Leute an der Kasse haben wollen? Es fehlt dann - aus der Sicht der Chefs - nicht an deinen Buchhaltungsqualitäten sondern - alternativ - an deiner Befähigung oder Einstellung zum Job oder an deiner Redlichkeit. Geld, das in der Kasse fehlt, hat ein anderer.

Nun kann man sagen, Fehler passieren immer und dagegen ist man als Arbeitnehmer gut abgesichert. Fakt ist aber doch, wenn du die Kasse verantwortest und am Ende des Tages - nicht zum ersten mal - ein vierstelliger Betrag fehlt, hat entweder einer der Einzahler zu viel gutgeschrieben oder ein Auszahler zu viel Geld ausgezahlt bekommen. Es kann auch jemand etwas geklaut haben, nur passiert das nur, wenn der Kassierer die Kasse aus dem Auge lässt. Je nach Organisation der Kasse kommt ein Kunde oder du oder ein Kollege in Frage.

Was würdest du machen, wenn immer mal wieder Geld fehlt? Was wenn vielleicht auch die Beträge immer höher werden oder an einem Tag die Differenz größer ist als die größte Auszahlung? Die Alternativen sind eine Abmahnung oder dem Kassierer anzudrohen, dass er die Differenz begleichen muss. Was genau, regelt normalerweise der Arbeitsvertrag.

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Ihr seid nicht das erste Haus, das sich nach einem Eigentümerwechsel organisiert.

Der neue Eigentümer scheint juristsich nicht so gut drauf zu sein. Dem solltet ihr (also ihr alle) mit dem Gang zum Mieterverein begegnen.

Die werden dann auch wissen, ob die Kappungsgrenze bei euch bei 15 % liegt. Das gilt so ziemlich überall, wo es einen Mietspiegel gibt: https://www.finanztip.de/kappungsgrenze/. Ist eure Stadt dabei?

30 % geht gar nicht.

Vor allem wissen sie beim Mieterverein um die Konsequenzen, wenn ihr auf die (nicht ordnungsgemäße) Mieterhöhung nicht oder falsch reagiert, denn der Vermieter wird aufrüsten, sprich: sich einen Anwalt nehmen.

Wie gesagt ist es für einen schwieriger, den Hass auf sich zu ziehen. Vielleicht hat der Käufer ja ein Kind, das einziehne könnte. In der Gruppe riskiert ihr nur Modernisierungen und wie ihr darauf zu reagieren habt, zeigt euch wieder der Mieterverein.

Wie du sicher auch feststellst, ist private Vermietung uninteressant. Es wird per Gesetz dafür gesorgt, dass die Rendite irgendwann fast überall unter den 2 % liegt, die eigentlich schon für Verwaltung, Reparaturen, laufende Instandhaltungen und Abnützung gebraucht werden (hier in München ist es schon länger so).

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Eintragung einer Grundschuld als Privatperson nach Übertragung von Miteigentum am gemeinsamen Haus?

Vor knapp 3 Jahren haben mein damaliger Lebensgefährte und ich ein Grundstück mit einem altem, sanierungsbedürftigem Haus gekauft. Wir beide stehen je zu 50 % als Eigentümer im Grundbuch. Dieser Kauf und die umfangreiche Sanierung wurde über eine Bank finanziert. Diese Finanzierung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen.

Kaufpreis 68.000 €; Finanzierungskredit: 95.000 €; jetztiger Stand des Finanzierungskredites: 84.000 €; heutiger "Zwangsvollstreckungswert" (lt. Aussage der finanzierenden Bank) 88.000 €. Der Verkaufswert des Hauses, ebenfalls laut Aussage dieser Bank, geschätzt ca 110.000 €.

Jetzt kam es zur Trennung. Mein Ex möchte das Haus komplett übernehmen mit allen Zahlungsverpflichtungen, d. h. es wird für ihn ein neuer Kreditvertrag erstellt und ich bin dann aus der Haftung dieser ursprünglichen Finanzierung raus.

Nun möchte ich ihm das Haus nicht für "lau" übertragen.
Meine erwachsende 3 Söhne und ich haben sehr viel Arbeitsleistungen in den Umbau dieses alten Hauses gesteckt. Mein Ex und ich sind uns darüber einig, dass er mir dafür 10.000,00 € bezahlt. Er ist nun wiederum finanziell zur Zeit nicht so gut gestellt. Er kann mich nicht direkt auszahlen und einen weiteren Kredit bekommt er nicht genehmigt.
Ich möchte nun diese 10.000 € ins Grundbuch eintragen lassen. Weiterhin möchte ich ihm eine Frist von 5 Jahren setzten und dass er mir mindestens 2.000 € pro Jahr zurück zahlt.
Er war schon bei einem Notar, Kopie eines Entwurfes für einen Grundstücksübertragungsvertrages liegt mir vor. Darin ist nichts von meinem Kaufpreis i H v 10.000 € vermerkt. Er möchte, dass wir das "privat" in einem entsprechenden Darlehensvertrag regeln und die finanzierende Bank von dem nichts erfährt, weil sie sonst der Übertragung nicht zu stimmen würde. Er hätte dann weitere Schulden und die Bank befürchtet, dass die finanzielle Belastung für ihn zu hoch wird.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Muss ich mir einen eigenen Notar suchen? Wahrscheinlich benötige ich doch einen Anwalt, der mich beraten kann? Doch leider kann ich mir z Zt keinen leisten, da ich arbeitssuchend bin und momentan ALG I erhalte. Würde ich, nur mit einem "Beratungsschein" ausreichende Unterstützung von einem Anwalt bekommen?
Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

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Ich sehe es so:

Das Haus ist ca. 99.000 € wert. Das nehme ich mal einfach als Mittelwert zwischen den beiden geschätzten Werten, denn dass das eine oder das andere zum tragen kommt ist etwa gleich wahrscheinlich. Die Restschuld von 84.000 € sorgt - unabhängig davon, was ihr eingesetzt habt - für einen Wert von 15.000 €.

Ich komme also bei deiner Hälfte auf 7.500 € und dein Ex willigt 10.000 zu. Geht auch in Ordnung. Nun ist das ganze aber so knapp kalkuliert, dass die Bank nicht oder nur nachrangig (wäre zu klären) akzeptiert, dass die Grundschuld eingetragen wird. Wenn dir das nicht reicht, wird zwangsvollstreckt und dein Wert mindert sich auf 2.000 €, die sicher nicht für die anteilige Vorfälligkeitsentschädigung und andere dann anfallende Kosten reichen. "Der Spatz in der Hand" ist also unter null. Natürlich könnt ihr euch arrangieren und es zusammen verkaufen. Nur will dein Ex das nicht, was deine Position nciht einfacher macht.

Zuerst wäre zu prüfen, was dir eine nachrangige Grundschuld bringt (gefühlt viel) und ob das die Bank akzeptiern kann (gefühlt kann sie).

Wenn nicht, sollte dir bewusst sein, dass die 10.000 € die "Taube auf dem Dach" sind. Natürlich kann man den Notar auch Geld verdienen lassen aber dein Ex muss dem nicht zustimmen. Ich wäre mit einem ordentlichen, schriftlichen Vertrag (natürlich mit Sicherheiten), den der Ex realistisch auch erfüllen kann, auch zufrieden. Letzteres vor allem, weil seine finanzielle Situation angespannt sein wird.

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An den Börsen sind erwartet Ereignisse schon in den Kursen enthalten. Wird Unsicherheit durch Fakten ersetzt, bewegen sich die Kurse oft in die entgegen gesetzte Richtung wie die, die Laien erwarten.

Unabhängig davon: ausgerechnet die billigsten Einstiegskurse bei einem Sparplan nicht mitzunehmen wirkt leicht schwachsinnig

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