Offene Rechnungen vom verstorbenen Ex-Ehemann - Mahnung

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4 Antworten

Ihr müsst auch nicht zahlen, aber wenn der Versorger Geld zum Fenster rauswerfen will, soll er klagen, denn ihr könnt da sozusagen im Vorwege nichts anderes sagen als dass Ihr das Erbe ausgeschlagen habt, bzw. die Mutter seit vielen Jahren geschieden ist.

Erst wenn ein Mahnbescheid kommt, dann wird es ernst. Dann Widerspruch einlegen und dann müssen die eine Klage einreichen und werden verlieren.

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Kommentar von Gaenseliesel
14.04.2015, 16:35

DH ! Mahnbescheid abwarten und Widerspruch einlegen !!!

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Kommentar von klausklaus
14.04.2015, 21:03

Ist ein Mahnbescheid die 3. Mahnung oder noch etwas danach?

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mein Bruder und Ich das Erbe abgelehnt haben

"Abgelehnt"? Meint das eine ebenso fristgerechte wie formale Erbausschlagung?

Habt ihr also innerhalb von 6 Wochen nach Kennntnis sowohl vom Tode des Erblassers als auch davon, dass ihr als Erbe berufen wurdet, notariell beurkundet oder persönlich bei der Geschäftsstelle beim zuständigen Nachlagericht eure Ausschlagungserklärung zu Protokoll gegeben?

Dann scheitert der Anspruch des Stromversorgers und deren Ankündigungen darf man ignorieren, allenfalls bei Zugang einer Zahlungsklage oder Mahnbescheid unter Vorlage der Ebausschlagung in Kopie zurückwesien.

Andernfalls darf man die Ankündigung ernst nehmen, denn einfach ein Schreiben aufsetzen, in dem eine Verzichtserklärung enthalten ist, und dieses dann beim Nachlassgericht abgeben oder in den Briefkasten werfen, wäre unwirksam :-(

Zutreffenderweise war eure Mutter spätestens mit Rechtskraft ihrer Scheidung mit dem Erblasser als rechtsnachfolgende Erbin dessen Nachlasses ausgeschlossen und hat mit der Forderung garnichts zu tun.

G imager761

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Die Eheleute sind seit 1997 geschieden und damit ist die Ehefrau raus aus der Forderung.

Es sei denn, sie hat den Anschluss des Mannes seither weiter genutzt und nichts bezahlt. Nur dann wäre sie haftbar.

Vielleicht weiss der Stromversorger nichts von der Scheidung?

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