KSP Rechtsanwälte wegen unbekannter Gastzahlung über meine E-Mailadresse?

3 Antworten

Hallo,

" bis morgen soll das Geld bezahlt sein " ...... DH ! .....du weißt aber schon, dass es mittlerweile " kurz vor 12 " ist, oder ? 

Hier ein paar brauchbare Tipps und Verhaltensregeln, wie man rechtzeitig auf fragwürdige Forderungen reagiert:

https://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/schutz-vor-inkasso/

Viel Glück !

Danke für deine Antwort. Aber weshalb "kurz vor 12"? Ich habe den Brief Freitag erhalten, bin neben meinem Studium berufstätig und finde daher erst zwei Tage später Zeit, mich darum zu kümmern. Eine Mahnung habe ich nie erhalten, eine Rücklastschrift nie registriert. Im Gegenteil, die Mailadresse verwende ich seit einem halben Jahr nicht mehr, es liegt also zumindest nahe, dass es sich um Betrug handelt. Zudem bin ich psychisch instabil, meine Klausur am Donnerstag kann ich wegen des dadurch entstandenen Stresses knicken. Inwiefern liegt Fehlverhalten meinerseits vor?

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Smarty321 kann sich wahrscheinlich beim besten Willen an noch mehr nicht erinnern. Mahnungen per E-Mail - wer an so etwas glaubt, der macht es Betrügern einfach leicht.

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@Snooopy155

Wären Mahnungen per Mail denn rechtens? Per Post erreichte mich definitiv gar nichts Dahingehendes.

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@Smarty321

Mahnungen unterliegen keinem Formerfordernis, sie müssen nur zugehen und diesen Zugang muss der Absender beweisen können.

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@Kevin1905

Inwiefern "zugehen"? Ich habe nie von der Zusendung einer Mail erfahren, weil ich eben keinen Zugriff mehr auf die Mailadresse habe und mir der Mailanbieter nicht antwortet, also zwecks Kontowiederherstellung. Aber dass sie abgeschickt wurden und bei der Mailadresse eingegangen sind, werden sie wohl nachweisen können. 

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@Smarty321

Smarty321,

 Ich habe den Brief Freitag erhalten,

sorry,aber davon stand eben nichts in deiner Ausgangsfrage ! Deshalb meine unverständliche Reaktion. Du wärst nicht der/die Erste, die sich solche Vorgänge bis zum letzten Tag aufheben.  

Mach dich doch jetzt nicht zusätzlich verrückt. Ob die Mailadresse existiert/e oder nicht, bringt dich in dieser Sache jetzt nicht weiter.

 Bist du der festen Meinung, keine Käufe auf diese Art getätigt zu haben, dann lies im o.g. Link unter:

"  Ich habe eine unberechtigte Mahnung von einem Inkassobüro erhalten. Was muss ich nun tun? "

Gruß !

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@Gaenseliesel

Okay, danke.
Das Problem ist, dass ich mir zwar sehr sicher bin, aber nicht absolut - die Frage, die ich mir als krankhaft ängstlicher Mensch nun stelle, ist die, ob mir negativere Konsequenzen entstehen, wenn ich die Rechtmäßigkeit der Forderung in Frage stelle, obwohl ich den Betrag doch noch zu zahlen hatte.

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@Smarty321

Die Rechtmäßigkeit der Zahlungsaufforderung sollte schon nachvollziehbar bewiesen werden. z.B. um welche Bestellung /Artikel es sich u. wann bestellt handelt. evtl. erinnerst du dich dann sogar daran. 

Wegen der evtl. späteren Nachweise, alles schriftlich erfragen ! 

Vorgehensweise siehe Link ! 

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Da du ja online bist geht das wenigstens. Jetzt rufst du deinem Emailprovider ab und reaktivierst dein Emailkonto. Oder Paypal und änderst dein Emailkonto. Dann kannst du bei Paypal sehen wohin dein Geld ging.

Wurdest du betrogen erstattest du Anzeige und schreibst die Tagebuchnummer an den Anwalt. Die Polizei wird dann ermitteln wer das Geld bekommen hat und den mal Fragen wie er zu dir steht.

Kann man alles prüfen und feststellen.

Das du weniger als ein Hartz IV-Empfänger und seit einem halben Jahr keinen Zugriff mehr auf diese Mailadresse interessiert keinen . Das ist dein Problem.

Entschuldigung? Erstens ist das für die Beantwortung der Frage überhaupt nicht relevant, zweitens handelt es sich um hypothetische Situationen!
Aktuell habe ich gut 600€ netto im Monat, weil ich für den Mindestlohn arbeite und selbst krank bin. Aber ja, ich will schriftstellerisch tätig werden und habe einen Werkstudentenjob in Aussicht, bei dem ich besser verdiene.

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Wieso ist das Honorar des Steuerberaters so hoch?

Ich bin AN mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und immer wieder arbeitslos, da ich mich seit Jahren von einem befristeten Job zum nächsten hangeln muss.Deshalb habe ich mir ein zusätzliches Standbein als Freiberuflerin aufgebaut. Umsatz p. a. im unteren 4-stelligen Bereich.

Bisher habe ich meine StErkl (Mantel, Anlage N, KAP; Vorsorge, S sowie EÜR) immer selber gemacht und stets eine Erstattung bekommen. Ab 2017 ist man gezwungen, die Steuererklärung über Elster zu machen. Da ich das nicht kann, habe ich mich entschlossen, meine Steuererklärung für 2017 einem Steuerberater zu übergeben. Wegen der EÜR konnte ich das Ganze leider nicht über die Lohnsteuerhilfe machen lassen. Als Kostenvoranschlag wurden von der Kanzlei ca. 600 Euro genannt, wobei mir nicht gesagt wurde, dass da noch 19% MwSt. hinzukommen. Das kam mir zwar etwas teuer vor für eine 08/15-Arbeitnehmersteuererklärung und eine einfache EÜR, aber da ich es ordentlich gemacht haben wollte, habe ich das akzeptiert.

In Rechnung gestellt hat der Steuerberater letztendlich 1800 Euro - erst 892 Euro Abschlagszahlung und dann nochmal fast 900 Euro als Schlussrechnung. Also das Dreifache des Kostenvoranschlages. Mich hat regelrecht der Schlag getroffen. Damit kassiert er nicht nur die gesamte Erstattung des Finanzamtes, sondern ich muss noch mehrere hundert Euro drauflegen. Da ich gerade wieder arbeitslos bin, ist das für mich existenzbedrohlich.

Wie sich dieses exorbitante Honorar errechnet, ist mir schleierhaft. Wie gesagt, ich habe das jahrelang selber gemacht und da ich ein steuerrechtlicher Laie bin, kann es ja nichts Großartiges oder Kompliziertes sein. Hinzu kommt, dass ich dem Steuerberater meine selbst erstellte EkStErkl von 2016 als Muster zur Verfügung gestellt hatte. Verschiedene Posten, wie Mitgliedsbeiträge, Versicherungen usw., die immer gleich bleiben, brauchte der nur aus 2016 abzuschreiben! Belege habe ich vorsortiert eingereicht.

Meine Nachfrage bei der Kanzlei ergab, dass meine Steuererklärung angeblich so aufwändig gewesen wäre und über 20 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hätte. Das kann ich mir nicht recht vorstellen, da ich das Ganze selber immer in acht bis zehn Stunden erledigt hatte. Außerdem entfällt ab 2017 ja auch das Einreichen der Belege, so dass das zeitintensive Aufkleben und Deklarierenn entfällt. Die Kanzlei hat mich auch im Vorfeld nicht darüber informiert, dass das Honorar nach erster Durchsicht der Unterlagen möglicherweise deutlich höher ausfallen könnte, als zunächst veranschlagt. Ich hatte somit auch keine Möglichkeit, vom Mandat zurück zu treten.

Nachdem ich den teuren Abschlag bereits bezahlt habe, bin ich nicht bereit, jetzt nochmal 900 Euro zu berappen. Ich weiß wirklich nicht, wofür. Wie kann ich mich wehren? Wer kann mir helfen? Bin echt verzweifelt.

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