Zu Lebzeiten kann man nicht erben, also ist es eine Schenkung Deiner Oma an Dich. Durch das junge Alter Deines kleinen Bruders und das eingetragene Wohnrecht wird sich der Wert der Schenkung deutlich verringern, zumal das Haus ja noch ein Sanierungsfall ist. Das Amt für Grundsicherung wird Dich erst dann auffordern, das Haus zu veräußern, wenn Du es saniert hast, denn vorher sollte es nach deiner Schilderung nahezu unverkäuflich sein. Die Mieteinnahmen werden zudem dazu führen, dass Diene Grundsicherung wegfällt oder gekürzt wird. Mit welchem Geld Du dann das Haus sanieren willst ist mir ein Rätsel.

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Solange Du kein anderslautendes Tesatment erstellst erben Deine leiblichen Kinder und Dein Ehemann.

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Es wird darauf hinauslaufen, dass Deine Sachbearbeiterin bei der Bank einmalig Deinen Disporahmen erhöhen wird und so der Ausgleich des Kartenkontos stattfinden kann. Damit entfällt dann die Kreditkartensperrung.

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Einen Pflichtteilsanspruch gibt es bereits beim Erstversterbenden, denn dieser kann in der Regel durch ein Testament nicht aufgehoben werden. Allderdings muß dieses Pflichtteil fristgerecht eingefordert werden. Ein Pflichtteilergänzungsanspruch kann dann zum Tragen kommen, wenn die die Frist zwischen der Schenkung und dem Tod des Letztversterbenden keine 10 Jahre betragen hat. Wenn die Hausübertragung mit einem Nießbrauch verbunden ist, dann wird es noch schwieriger.

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Von Abzocke kann man in Deinem Fall absolut nicht sprechen. Eher von unvollständiger Telefonauskunft vor dem Einsatz. Schaue einmal genau Deine Rechnung an, findest Du dort eine Position mit 99,- €?

Von Abzocke spreicht man, wenn für die Dienstleistung mehrere hundert Euro verlangt werden und der Schlüsseldienst innerhalb wenoiger Minuten die Türe ohne Beschädigung geöffnet hat.

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Du wurdest nicht beleidigt. Die Aussage ist klar, Alle Einnahmen aus Deinem Modelljob abzüglich der Betriebsausgaben hierzu sind steuerpflichtig. Da Du mit Deinem regulären Job schon alle Freibeträge weitgehendst ausschöpfst wurde Dir auch von der Mitgliedschaft in einem Lohnsteuerverein abgeraten, da die Dich in Sachen gewerblicher Einnahmen - und solche hast Du mit Deinem Nebenjob - nicht beraten dürfen.

Als Faustregel kannst Du heranziehen, dass der Gewinn aus Deiner Modellei in etwa mit Deinem persönlichen Steuersatz besteuert werden. Diesen kannst Du Dir mithilfe Deiner Lohnabrechnung Deiner Tätigkeit leicht ausrechnen.

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Mit "Friseurleistung unzufrieden, welche Rechte habe ich?

Hallo,

ich habe mir vor genau 2 Wochen eine Haarverlängerung machen lassen. Allerdings nicht beim Friseur sondern bei jemanden anderm ( Gewerbe ist aber angemeldet).

Ich war vorher zur Beratung bei Ihr und dann wurden die Haare bestellt. Vereinbart war 100% Echthaar in meinem Haarton. Dazu wurde die Häfte angezahlt ( darüber habe ich einen schriftlichen Nachweis, sowie die Überweisungsunterlagen).

Bei der Einarbeitung fühlen sich die Haare merkwürdig an und rochen auch komisch. Mir wurde versichert das sei normal und legt sich nach dem ersten waschen. Ebenfalls wurde mir versichert ich kann mit den Haaren alles machen , auch färben, da ja Echthaar. 

Folgendes Problem nun: Die Haare haben nicht meine Farbe, lassen sich aber nicht Färben. Von einem unabhängigen Friseur wurde mir bestätigt, dass es kein 100%iges Echthaar sei, deshalb nehmen Sie keine Farbe an und krisseln beim glätten.

Das habe ich antüröich sofort rekalmiert (schriftlich) und ssie hat es beim Hersteller reklamiert.

Desweitern wurde mir von dem unabhängigen Friseur gesagt, dass sie nich ordentlich eingearbeitet wurden. Auch das habe ich schriftlich bemängelt.

Nun kommt hinzu das mir immer mehr Strähnen ausfallen und dort auch noch meine eigenen Haare wie abgebrochen dranhängen.

Bisher weigert Sie sich mir das gezahlte Geld zurück zu geben. Ich habe leider auch keine Quittung über die zweite Hälfte der Zahlung. Diese erfolge bar, nach erbrachter Leistung. Ich habe jetzt noch einen Termin bei Ihr. Kann ich Sie kostenlos entfernen lassen bevor noch mehr Haare abbrechen und kann ich mein Geld zurück fordern?

Welche Möglichekiten habe ich jetzt und wie gehe ich am Besten vor?

Vielen Dank.

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Wie üblich mußt Du der Friseurin zuerst die Möglichkeit der Nachbesserung einräumen. erst wenn diese fehl schlägt kannst du den Kaufpreis zurückfordern. Da die Friseurin offenbar auch von ihrem Lieferanten nicht korrekt bedient wurde, macht das Ganze nur noch langwieriger.

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Ohne Zahlen kannst Du die Frage vergessen, weil einfach zuviele Unbekannte in Deiner Gleichung sind, um es mathematisch auszudrücken.

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Vermietetes Mehrfamilienhaus was draus machen?

Guten Tag liebe Leser

Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus ca. 785 m2 Grundstück mit 3 vermieteten Wohnungen wovon eine davon mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit ^^belastet^^ ist. Das Haus ist in einem normalen - guten Zustand von 1960 in Süddeutschland Nähe Schweiz.

Die Restschuld der Immobilie beträgt noch etwa 150.000Euro und die Mieteinnahmen der 2 Wohnungen liegen bei 19.200 Euro jährlich.

Da Wohnraum gesucht wird und wir noch soviel Grundstück unbenutzt (nur Garten) zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit eines Anbaus, Neubaus etc.

Ich habe darüber nachgedacht das bestehende Haus zu sanieren und daran einen Neubau mit seniorengerechten Wohnungen anzuschließen. Seniorengerecht darum, weil es staatliche Zuschüsse gibt und der Stressfaktor des vermietens am geringsten ist. (Keine ständigen Mieterwechsel).

Mir stellt sich die Frage nach dem klügsten Investment?

Ist es sinniger, das Mehrfamilienhaus abzureißen und einen neuen Wohnkomplex zu bauen? Abstände zu Nachbarn sind groß genug. Oder anzubauen?

Pendlerwohnungen wären wahrscheinlich noch lukrativer aber ich habe neben meinem Beruf nicht die Zeit für diesen Aufwand mit Risiko einmal Pech zu haben.

Ich sehe mich mehr als Investor und möchte mich auf die Dauer eher zurück ziehen. Deshalb wäre auch ein Verkauf der Wohnungen nach Fertigstellung interessant.

Ein Verkauf des jetzigen Hauses macht keinen Sinn, da das Wohnrecht den Wert erheblich mindert. Fragen über Fragen, wer kennt sich aus oder hat eine Idee zu wem ich damit am besten gehe?

vielen Dank im Vorfeld und LG

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Prüfe doch erst einmal, wieweit Du auf diesem Grundstück überhaupt noch anbauen kannst, denn die Örtlichen Bauämter entscheiden nach den für dieses Gebiet gültigen Bauvorschriften und nicht nach dem objektiven Eindruck, ob noch ausreichend Platz auf dem Grundstück vorhanden ist.

Ein Abriss käme doch nur dann infrage, wenn Du sowohl das Wohnrecht ablösen kannst und auch die anderen Mietparteien aus dem Haus bekommst. Zudem fehlen Dir dann die Mieteinnahmen für die gesamte Bauzeit. Macht die jetzt finanzierende Bank hier überhaupt mit?

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Ohne den Text des Berliner Testamentes bezüglich der Immobilie zu kennen, kann man wenig aussagen.

Dir steht natürlich das Erbteil zu, nicht nur das Pflichtteil. Was Du meinst ist ein Pflichtteilergänzungsanspruch.

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Die Frage ist doch, ob Eure Wunschbank das nicht selbst erstellte Gutachten anerkennt. In Gegenzug wird aber Euer Stiefvater auf einem unabhängigen Gutachter bestehen, da so sein Pflichtteil höher ausfallen wird.

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Jeder von Euch nützt seine Freibeträge bei der EkSt- Erklärung voll aus, folglich bringt das Ehegattensplitting keine Vorteile; die sind ja nur dadurch gegeben, dass ein Partner die Freibeträge nicht voll ausschöpft und sie daher beim Ehepartner woirksam werden können.

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Kleingewerbe, 450,-€ Job, freiberuflich tätig und Untervermietung - was versteuere ich wie richtig und wie melde ich das an?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

ich habe mehrere Fragen (die hoffentlich nicht zu speziell zum Beantworten in dieser Community sind):

Zum 01.10.2018 starte ich mit der Untervermietung eines Zimmers in meiner Wohnung. Muss ich bei der Untervermietung eine Mehrwertsteuer angeben?

Mit der Untervermietung biete ich "Zusatzleistungen" an, die das Reinigen des Zimmers, die Waschmaschinennutzung und das Bereitstellen von Bad- und Bettwaren beinhaltet. Diese "Zusatzleistungen" stelle ich der Firma in Rechnung, die das Zimmer angemietet hat. Die Einnahmen daraus liegen bei ungefähr 140,-€ mtl.Wie muss ich diese versteuern? Ist das schon ein Kleingewerbe?

Ab Oktober (spätestens ab Februar) arbeite ich zusätzlich als freiberufliche Dozentin für die Volkshochschule. Als Freiberuflerin muss ich eine Steuererklärung schreiben, richtig?

Zudem habe ich ein Jobangebot bekommen, eine 450,-€ Stelle bei einem Jugendverband anzunehmen. Diese Stelle geht vom 20.09. bis zum 30.11.
Ist es sinnvoll, diesen Job anzunehmen? Bekomme ich da Probleme mit den anderen Tätigkeiten? Sollte ich dem Verband eine Rechnung über meine Tätigkeit schreiben, statt die 450,-€ Stelle anzunehmen?

Für mich ist es aktuell ziemlich schwierig, die Fragen zu recherchieren, da sie einen so engen Zusammenhang haben. Ich hoffe, dass dies nicht zu speziell ist, und Ihr mir hier gut helfen könnt. Dafür wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße.

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Für Deine Fragen wurde der Beruf des Steuerberaters geschaffen.

Mit der Untervermietung mußt Du die Anlage V der EkSt- Erklärung ausfüllen.

Dadurch dass Du die Zusatzleistungen eigens in Rechnung stellst und nicht pauschal in die Miete mit eingerechnet hast, machst Du Dir das Leben unnötig schwer, denn für diese Dienstleistung bist Du Unternehmer mit allen Folgen, einzig die MwSt. mußt Du nicht ausweisen, weil Du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kannst.

Auch bei dem 450,- € Job gibt es die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber dies als Minijob deklariert und pauschal die Besteuerung übernimmt.

Probleme bekommst Du nicht durch die verschiedenen Jobs, das ist legal, Probleme kannst Du Dir bei Deiner Krankenversicherung einhandeln, wenn Du in der GKV als Familieinmitglied kostenlos mitversichert bist.

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Auch wenn Du keine Meldung an Deinem Arbeitsort für die dortige Wohnung hast, nennt man das doppelte Haushaltsführung und kann ensprechend geltend gemacht werden. Die Wochenendfahrten sind dann die Familienheimfahrten. Alle Angaben werden in der Anlage N Deiner Einkommensteuererklärung angegeben.

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