Kann ich die Unterstützung, die ich meiner Oma gewähre, steuerlich absetzen?

4 Antworten

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J a !

Google:

http://www.iww.de/index.cfm?pid=1314&pk=152482&fk=0&spid=1296&opv=13490&spk=1282&sfk=1

: " Die unterstützte Person muss nach deutschem Recht einen gesetzlichen Unterhaltsanspruch gegen Sie haben. Gesetzlich unterhaltsverpflichtet ist man gegenüber Verwandten gerader Linie ( BGB ) Dazu zählen Kinder, Eltern und Großeltern."

Du unterstützt deine Oma, weil die Rente nicht ausreicht, um deren Lebensunterhalt zu bestreiten, dann sind deine Zahlungen grundsätzlich ( als Außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuererklärung ) abzugsfähig, weil .......

lies bitte selbst obiger Link.

vielen Dank. den Link hab ich trotz Google Suche (ich vermute ich hatte die falschen Suchbegriffe) nicht gefunden.

Da sowohl ich, als auch Oma und Mutter in Deutschland leben, und gar kein Ausland berührt ist, vereinfacht es natürlich die Sache für mich. Da  meine Oma schon fast 50 Jahr alt war, als sie hier ankam, und nie geschafft hat, Deutsch richtig zu lernen, und sie ausserdem für meine Mutter und meine Onkels dann als Hausfrau gesorgt hat, kriegt sie natürlich keine Rente, sondern eben Grundsicherung plus das Geld wegen der Pflegestufe.

ich verstehe aber trotz des Durchlesens deines Links nicht: Reicht es denn aus für die Absetzbarkeit für mich, dass Oma eine Anspruch gegen mich hätte (also Konjunktiv) , aber da ich zu niedrig verdiene , dieser Anspruch eben nicht anwendbar ist?

weil meine Zahlungen beruhen ja auf Freiwilligkeit, es kann mich ja keiner gesetzlich "zwingen", dies für meine Oma zu übernehmen.

1
@ender

aber da ich zu niedrig verdiene , dieser Anspruch eben nicht anwendbar ist?

....genau so ist es !

Deine finanzielle Unterstützung an Oma, kann bei dir in der Steuererklärung als " Außergewöhnliche Belastung " deklariert werden.

1
@Gaenseliesel

nochmals tausend dank an dich. ich werde also die Nachweise der einkünfte von Oma kopieren (also Grundsicherung + Pflege I) um ihre Bedürftigkeit nachzuweisen, plus den ganzen Rechnungs- bzw meinen Kontoauszügen, die beweisen, dass ich diese Mittel für Oma bezahlt habe, dann nächstes Jahr in die Steuererklärung eintragen.

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Es liegt im Ermessen des Arztes Deiner Oma eine Trinknahrung zu verorden, die mit Vitaminen versehen - und appetitanregend ist. 

Siehe hier:

Die Verordnungsfähigkeit von Trinknahrung ist in der Arzneimittelrichtlinie gesetzlich geregelt (AMR, Abschnitt I, §§ 18-26):
Enterale Ernährung ist bei fehlender oder eingeschränkter Fähigkeit zur normalen Ernährung verordnungsfähig, wenn:
eine Modifizierung der normalen Ernährung oder sonstige ärztliche, pflegerische oder ernährungstherapeutische Maßnahmen
zur Verbesserung der Ernährungssituation nicht ausreichen.

Vielleicht solltest Du mal ein Gespräch mit dem Arzt der Oma führen. So könntest Du Geld einsparen.

vielen dank. der betreffende Arzt ist eigenlich seit über 20 Jahren der Hausarzt meiner Oma, ich nehme an  , wenn es ihm möglich gewesen wäre, dies per Rezept zu verordnen, hätte er es getan, zumal er von unseren finanziellen beschränkten Möglichkeiten weiss.

aber es ist auf jeden Fall eine gute idee, bisher ist eine andere cousine immer mit meiner Oma und Mutter zu den monatlichen Untersuchungen gegangen, da ich in einer anderen Stadt lebe, und die familie nur alle 2 oder 3 Monate besuchen kann.

2
@ender

Da das Budget der Ärzte sehr begrenzt ist, kommt selten von allein ein Vorschlag zur zusätzlichen Verordnung. Aber gerade bei langjährigen Patienten lässt sich so mancher Arzt überreden. 

Versuche es einfach, denn mehr als nein sagen kann er nicht.

Viel Glück!

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@Primus

genauso ist es :)

auch wenn er es nicht macht, ist es nicht "schlimm". Ich bräuchte ja trotzdem den Kontakt mit ihm, um einen Nachweis zu kriegen, dass er es empfohlen hat, diese Trinkmittel.

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Um das Gesagte noch zu ergänzen: Außergewöhnliche Belastungen haben einen von der Einkommenshöhe abhängigen zumutbaren Eigenanteil. Ich fürchte, daß letztendlich keine steuerwirksamen Abzüge mehr verbleiben wenn die Zuwendungen die oben genannten 1200 Euro nicht übersteigen. Google ganz einfach mal "außergewöhnliche Belastungen".

Richtig ! Diese Voraussetzung hatte ich in der Tat vergessen zu erwähnen.  

Danke ! 

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vielen Dank. das mit den dem zumutbaren Eigenanteil wusste ich , da ich auch schon früher Medikamente, und Behandlungen (ich hab leider sehr schlechte Zähne, und hatte schon auch mehrere Tausend Euro Zahnarztbehandlungskosten in einem Jahr mal gehabt) in der Steuererklärung abgesetzt hab als aussergewöhnliche Belastungen. (die mir aufgrund der Höhe damals auch anerkannt wurden) . Ausserdem hab ich auch schon Zahnarztbehandlungen für meinen Mutter bezahlt (ich weiss, dass Basisbehandlungen von der AOK übernommen werden, ich wollte nur etwas "Besseres" als das grundlegende für meine Mutter), und auch die schon in Steuererklärungen gehabt. 

hier ging es mir tatsächlich darum, dass ich nicht wusste, ob und wo die Kosten, die ich wiederum genau wie bei meiner Mutter, freiwillig für meine Oma trage, in die Steuererklärungen hinein mussten. Wenn es also auch unter "aussergewöhnliche Belastungen " ist, dann weiss ich von hier aus selber weiter :)

vielen dank!

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@ender

schön, dann ist ja alles geklärt !  :-))     Alles Gute !

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@Gaenseliesel

sorry dass ich dich noch mal stören muss, aber bevor ich eine  neue Frage stelle, vielleicht weiss du es auch: wie "beweise" ich denn ggü dem Finanzamt die Verwandschaft in grader Linie zwischen meiner Oma und mir? ich  meine, zwischen meiner Mutter und mir ist einfach, aber da wir nicht ursprünglich Deutsche sind, und kein Stammbuch oder ähnliches bei den Meldeämtern wie die Deutschen haben, wie mach ich das?!?!

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