In welcher Höhe den Bruder ausbezahlen bei einer Schenkung des Hauses mit Wohnrecht auf Lebenszeit ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für diesen Vertrag ist sowieso ein Notar notwendig, weil es sich ja um die Übertragung eines Grundstücks handelt.

Der hat auch die notwendigen Tabellen (Sterbetafel, Vervielfältiger für lebenslange Recht), um den Wert des Wohnrechts zu berechnen.

Auch wenn s keinen Mietspiegel gibt, so gibt es doch eine übliche Miete. Da müßt ihr nur mal den Markt über ein paar Wochen beobachten, dann wisst Ihr, wie hoch die angemssene Miete ist. Die wird dann mit dem vervielfältiger multiliziert Beispiel: Kaltmiete 300,- mtl. x 12= Jahresmiete 3.600,- x Vervielfältiger Frauen 65/3 % Jahreszins 16,65 = 59.940,-

http://www.saainfo.de/Spezielle_Vervielfaltigertabelle_Frauen_08.08.pdf

Dann wäre der Wert des Hauses noch 110.000,- - ca. 60.000,- = 50.000,-.

Also würdest Du 25.000,- Cash bekommen.

Grundsätzlich ist die Antwort von wfwbinder der richtige Ansatz. Zu berücksichtigen wäre allenfalls ob das Wohnrecht die gesamte Liegenschaft oder nur einen Teil betrifft. Der Jahresmietwert des Liegenschaftsteiles der vom Wohnrecht erfasst ist ist die Ausgangsbasis für die Berechnung. Ein Sachverständiger hätte dann noch eine Risikobeurteilung vorzunehmen. Nach dieser Risikobeurteilung richtet sich der Zinssatz. (Höheres Vermieterrisiko höherer Zinssatz, geringes Vermieterrisiko geringerer Zinssatz.) In einer Ländlichen gegend bei einem Einfamilienhaus nehme ich für die Bewertung eines Wohnrechtes Zinssätze zwischen 3% und 4%. Die Tabelle im Link ist korrekt.

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