Auszahlung im Erbfall

7 Antworten

Ihr seid eine Erbengemeinschaft. Wenn Also Jemand Deinen Anteil übernimmt, Deine Mutter, Dein Bruder/DEine Schwester, oder theoretisch ein fremder Dritter, muss Du über die Zahlung verhandeln.

Es gibt da keine Vorschrift.

hängt vermutlich davon ab, es da großes Interesse gibt.

Wenn die ausbezahlende Person den Wert der Immobilie als 200.000 EUR akzeptiert und entsprechend liquide ist, kann das eine Regelung für eine Erbauseinandersetzung sein. Ein Anspruch auf Auszahlung des Anteils besteht jedoch nicht, da zunächst nur die Immobilie in der Erbmasse ist und aufgeteilt werden kann. Auszahlen bedeutet ja auch, daß 1/4 der Immobilie als Eigentumsanteil an eine andere Person übergehen muß. Wären das die Mutter und das Geschwisterkind oder nur einer der beiden? Was sagt denn die Person, die Dich auszahlen soll? Wirklich interesant ist die Sache für die ausbezahlende Person ja nur, wenn am Ende 100% der Immobilie ihr gehören. Ein Spezialfall wäre vielleicht noch der Übergang der 25% an das Geschwisterkind, das später auch die restliche Hälfte von der Mutter erben soll, um darin selbst zu wohnen. Dann wäre aber für das Erbe der Mutter wiederum eine Abgeltung für den Immobilienanteil zu treffen oder die Mutter überträgt ihren Anteil gegen Nießbrauch jetzt bereits an das andere Geschwisterkind gegen wiederum Auszahlung Deiner Person. Viele Optionen...

Habt ihr 2 Kinder eigentlich schon mal darüber nachgedacht, was ihr der Mutter antut? Das Haus gehörte ihr und eurem Vater. Nun ist der Vater tot und da er kein Testament hinterlegt hat, gehe ich mal davon aus, dass auch kein großartiges Kapital vorhanden ist, mit dem euch die Mutter auszahlen kann.

Was haltet ihr den davon, wenn ihr auf das Erbe verzichtet und der Mutter das lasst, was sie sie mit ihrem Mann erschaffen hat?

Nach ihrem Ableben könnt ihr mit dem guten Gewissen, der Mutter nichts genommen zu haben, durch 2 teilen.

Was haben deinen moralisierenden Bemerkungen mit der Fragestellung zu tun? Kannst du dich nicht einmal an die Forenregel halten, "Dich bitte in Zurückhaltung" zu üben, wenn du "eine Antwort nicht weißt oder keinen Rat geben kannst?"

Wenn der Vater ohne anderslautendes Testament eine gesetzliche Erbfolge eintreten ließ, wonach die Kinder als gleichberechtigte Erben mit gleichhohem qoutalen Erbanspruch zur Ehefrau bestimmt sind, steht es dir als Außenstehende(r) IMHO weder zu, diese Verfügung zu kritisieren noch seinen Kindern ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, dass Ihnen ihr Vater Erbe anfallen ließ :-O

G imager761

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@imager761

Das Parargraphenreiter wie Du keine Moral haben, war mir schon vor Deinem Kommentar klar!

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Verjährungsfrist bei nicht eingefordertem Erbpflichtteil

Meine Eltern haben ein Testament auf Gegenseitigkeit erstellt. Mein Vater hat einen Sohn aus erster Ehe mit in die Ehe gebracht. Meine Mutter verstarb bereits vor 22 J. Mein Vater war somit der Alleinerbe.

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Wie läuft die Gebührenberechnung beim Notar bei einer Erbauseinandersetzung (Festlegung des Geschäftswertes)?

Mach dem Tod meines Vaters bilden meine Mutter und ich eine Erbengemeinschaft, welche bezüglich des Grundbesitzes auseinandergesetzt wurde. Der Gesamtwert der Immobilien meiner Eltern beträgt 200000 Euro. Da mein Eltern in einer Zugewinngemeinschaft lebten, beträgt der zu vererbende Immobilienanteil meines Vaters 100000Euro, von dem meiner Mutter und mir jeweils 50000 Euro zustehen. Im Notarvertrag wird geregelt, dass meine Mutter die Immobilien übernimmt und mich mit 50000 Euro auszahlt. In der Notarrechnung bezieht sich die Kostenberechung jetzt auf einen Geschäftswert von 200000 Euro. Ist dies korrekt, obwohl nur eine Erbe von 100000 Euro auseinandergesetzt wurde? Die anderen 100000 gehörten ja bereits zuvor meiner Mutter. Viele Dank für Hilfe

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Kann ich als Eigentümerin den Nießbrauch für eine unbewohnte Wohnung abkaufen?

Hallo, ich bin seit nunmehr 19 Jahren Eigentümerin einer Wohnung die mir meine Mutter damals mit einem Nießbrauchrecht für sie überschrieben hat. Sie hat aber nie in der Wohnung gewohnt. Lediglich ihr Möbel aus einer geschiedenen Ehe darin aufbewahrt. Sie lebt nun schon seit Jahren mit einer guten Witwenrente aus ihrer zweiten Ehe in einer Seniorenresidenz. Um als Eigentümerin die Wohnung selbst nutzen zu können, würde ich ihr gerne das Nießbrauchrecht abkaufen. Meine Mutter hat nach ihrer Scheidung meinen Vater ausbezahlen müssen. Damit sie das Zweifamilienhaus nicht verkaufen mußte, haben wir es in zwei Eigentumswohnung en umgewandelt und ich ihr zusammen mit meinem Mann eine davon abgekauft. Ihre verbleibende Wohnung wurde mir damals dann mit dem Nießbrauchrecht überschrieben. Nebenkosten hatte sie dafür bezahlt. Wir haben dann sehr viel an dem Haus modernisiert und es dadurch erheblich aufgewertet. Da wir jetzt erst davon erfuhren, dass sich das Erbtecht geändert hat und uns die Immobilie nach 10 abgelaufenen Jahren doch noch nicht ganz gehört,hätte ich gerne gewusst; 1. Geht das überhaupt den Nießbrauch abzukaufen und im Grundbuch wieder zu löschen? 2. Wie kann man den Wert eines Nießbrauchrechts dafür ermitteln? 3.Kann meine Mutter, weil sie auf das Geld nicht angewiesen ist, auch einen viel geringeren Betrag als den Wert der Wohnung verlangen? 4. Wenn es gehen würde und ich sodann Eigentümerin ohne Nießbrauchrecht wäre, inwieweit könnte mein Bruder -der nicht als Eigentümer eingetragen ist und auch keinen Kontakt zu uns hat- dafür im Erbfall - Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen? Bzw. welcher Immobilienwert würde hier zugrunde gelegt?

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Berliner Testament - Verhältnis Großeltern/Enkel nach Tod des Vaters

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es liegt folgende Konstellation vor:

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Wie ist die Erbregelung, wenn...

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Vielen Dank und viele Grüße

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Nach notariellem Erb- und Übergabevertrag ein Kind Erbe - bleibt anderes Kind gesetzlicher Erbe?

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