Niemand zwingt Dich, in der alten Wohnung zu bleiben. Wenn die neue Wohnung wirklich günstig ist, macht eine zusätzliche Monatsmiete nicht so viel aus.

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Fahrradunfall bei Haftpflichtversicherung melden?

Hallo liebe Community!

Ich hatte in der letzten Woche einen kleinen Fahrradunfall und war laut gegnerische Seite auf der falschen Straßenseite unterwegs und daher Schuld. Er ist, aus einer Seitenstraße kommend auf den Radweg gefahren, auf dem ich ihm entgegen kam und beim Ausweichen mit dem Vorderrad an eine Baustellenabsperrung geknallt (Vorderrad komplett verbogen) Er bittet mich nun, die Sache bei meiner Haftpflichtversicherung zu melden. Zeugen gab's weiter keine.

Ich bin kurz vor dem Unfall vom Gelände meines Arbeitsplatzes gefahren und links auf den Fahrradweg eingebogen, der wegen einem Baugerüst dort gerade von Fahrradfahrern und Fußgängern gleichzeitig genutzt wird, und vorsichtig entlanggefahren. An der nächsten Straßenecke hats dann "geknallt". Ich hab nix abbekommen weil Schrittgeschwindigkeit gefahren. Beim gegnerischen Fahrrad Vorderrad voll im Eimer.. muss sagen, er ist auch echt mega schnell um die Ecke geheizt...

Ich war entgegen der Verkehrsrichtung auf dem Fahrradweg unterwegs, das stimmt:

ABER: An der Ausfahrt vom Firmengelände steht ein Vorfahrtsschild für Fahrradfahrer (da der Radweg zwischen Ausfahrt und Straße liegt) und darunter ein Schild, dass zwei Pfeile in beide Richtungen aufweist (ich weiß nicht, ob ich hiern Foto anhängen kann?) #Schilderwald

Sagt mir jetzt eigentlich: "Achtung Fahrräder in beiden Richtungen" Oder?

Meine Frage ist nun: gilt die Regelung mit der "falschen" Fahrradseite immer? (durch das beschriebene Schild doch aufgehoben..??)

Und natürlich: sollte ich da jetzt überhaupt irgendwas machen/melden? Ist es assi nichts zu machen? :D Kann sowas vor Gericht landen? (okay alles kann vor Gericht landen, i know...)

Fragen über Fragen. DANKE schon mal für die (aufrichtigen) Antworten.

Schönen Abend.

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Eine private Haftpflichtversicherung ist auch dafür da, unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Es gibt auch keinen Schadenfreiheitsrabatt, den man verlieren könnte.

Deshalb besteht kein Grund, den Unfall dort nicht zu melden.

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Ich habe am Freitag unsere Steuererklärung ausgefüllt und kann Dir versichern, dass in den Formularen nur einmal nach einem Konto gefragt wird. Das ist aber zum Zwecke einer ggfs. anfallenden Erstattung.

Sogar die noch im letzten Jahr vorhandene Frage nach Beziehungen zu ausländischen Geldinstituten ist entfallen.

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Ihr könnt die Zahlung verweigern.

Wenn Ihr schon gezahlt habt bleibt nur der Rechtsanwalt oder selbst eine Klage einzureichen.

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Wenn es ein Kauf einer fertigen Immobilie ist --> Andri

Bei einem Neubau verbietet sich der Abschluss des Kredits in zeitlicher Nähe zum Kauf von selbst, weil Kredite i.d.R. nur für drei Monate bereit stehen, bis die in Anspruch genommen werden.

Kann man Anzahlung und erste Kaufpreisrate aus Eigenmitteln bestreiten, sollte man den Kreditvertrag entsprechend später abschließen.

Die verbindliche Zusage ist aber gleichermaßen unverzichtbar.

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Wenn er es kann, kann das Dir nur Recht sein, mit einer zweimaligen Anfahrt eines Handwerkers liegen die Kosten allemal über dem, was der Vermieter dir als Bagatellreparatur aufbürden kann.

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Wenn Ihr eine hohe Stromnachzahlung bekommen habt, ist doch alles bestens - reicht es, um davon anständig Essen gehen zu können?

Scherz beiseite - es ist ziemlich einfach einem Stromleck auf die Spur zu kommen:

  1. Alle Verbraucher abschalten und alle Stecker ziehen, dreht sich der Zähler immer noch, Hauptsicherung raus. Wird immer noch Strom verbraucht: Beschwerde beim Vermieter.
  2. Steht der Zähler nach Abschalten der Hauptsicherung, mit den Einzelsicherungen weitersuchen. Kühlschrank? Herd/Backofen nicht ganz aus?
  3. Steht der Zähler mit abgeschalteten Verbrauchern, nach und nach die Verbraucher wieder anschalten/einstecken.

Eine Versicherung gibt es gegen solche Dinge nicht, ggfs. aber Schadenersatz vom Verursacher.

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wer trägt die Kosten für die Anpassung der Teilungserklärung?

Hallo,

überlege mir aktuell eine Wohnung  (sage ich mal Nr 5) in einem MFH mit 7 Wohneinheiten zu kaufen. Der Verkäufer der Whg ist der ehemalige Bauherr, und ist mit 5 ihm gehörenden Wohneinheiten (die bis auf die Whg Nr 1 vermietet sind) im Haus aktuell noch der Mehrheitseigentümer. 2 Wohnungen sind bereits verkauft.

Laut TE und Grundbucheintragung sind dieser Whg Nr 1 Sondernutzungsrechte (SNR) an zwei Stellplätzen und dem kompletten Garten zugewiesen. Der Aufteilungsplan sieht ebenfalls vor, dass zwei Stellplätze und der komplette Garten zu dieser Whg gehören. Die Whg befindet sich im 2.OG.

Da der Verkäufer selbst diese Whg zeitlang bewohnte hatte er sich von vornerein die SNR an 2 Stellpätzen und dem kompletten Garten grundbuchlich eintragen/sichern lassen.

Ist ja legitim. Aber

In der Realität gibt es bei 7 Wohungen im Haus lediglich nur 6 Stellplätze. Laut Verkäufer sind die zwei Stellplätze im Rahmen der Parkplatzflächenerweiterung von 2 Meter pro Stellplatz auf 2.50 Meter weggefallen. Somit gibt es in der Realität Null zu der Whg gehörenden Stellplätze.

Der Verkäufer beruht darauf, dass ich irgendeinen von den 6 vorhandenen bekommen würde.

Wie soll das aber gehen? Die anderen 4 (2 können nicht in Betracht gezogen werden, diese gehören ja schon den anderen zwei Eigentümern) sind seinen anderen Whg mit entsprechenden Nummern in der TE zugewiesen.

Kann er einfach einer seiner Whg einen Stellplatz wegnehmen? TE muss dann doch angepasst werden und das Grundbuch von der Whg von der er den Stellplatz wegnimmt?

Das Gleiche ist mit dem Garten, laut Verkäufer würde ich nur 1/3 vom Gartenanteil bekommen. Ok. Alles gut, aber dies muss in det TE und im Grundbuch doch geändert werden?

Wer trägt die Kosten für die Anpassung von TE und Grundbuch?

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Die TE kann nicht vom Verkäufer geändert werden, sondern nur - nach einstimmigem Beschluss - durch die WEG. Sprich: Die Eigentümer der beiden genannten Wohnungen müssen mit der Änderung einverstanden sein. Warum sollten sie das sein?

Ich würde mit diesem hemdsärmeligen Verkäufer keinen Vertrag schließen, wenn die Änderung nicht unter Dach und Fach ist.

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Vgl. https://www.finanzfrage.net/frage/wie-lange-muss-ein-arbeitnehmer-eine-gehaltsabrechnung-aufbewahren

Die erste gelistete Antwort trifft es am besten. Danach hättest Du nach einen 40-jährigen Arbeitsleben nicht mehr als 51 Abrechnungen. Die passen locker in einen schmalen Ordner..

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So eine Versicherung lohnt sich, wenn der Versicherungsfall eintritt.

Der Abschluss einer Versicherung "lohnt" sich im Durchschnitt grundsätzlich nicht, denn die Kosten von Versicherungen werden eben so kalkuliert, dass im Durchschnitt diese Kosten (Prämien) die Versicherungsleistungen plus Verwaltungskosten plus kalkulierte Marge übersteigen.

Eine Versicherung abzuschließen ist nur dann sinnvoll, wenn sie ein Risiko absichert, das die persönliche Leistungsfähigkeit übersteigt bzw. das, was man bereit ist, selbst zu tragen.

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§632 Abs. 1 BGB

Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Herstellung des Werkes den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.

Wenn Du von einer Bank nach so langer Zeit einen Kontoauszug verlangst, sind dafür sogar durchweg 15€ zu berappen. Da regt sich auch keiner auf, obwohl der Aufwand vergleichsweise gering ist.

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Nein, "im Gegenteil"

Eine im Voraus getroffene Vereinbarung, die den Anspruch des Gläubigers einer Entgeltforderung auf Verzugszinsen ausschließt, ist unwirksam.

Absatz 6 vom §288. Eine vertragliche Regelung ist nur dann sinnvoll, wenn sie eine höhere Verzinsung vorsieht.

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Du hast da etwas in den falschen Hals bekommen:

Der Absatz 4c des §13 ErbStG beginnt mit den Wörtern:

der Erwerb von Todes wegen

Das schießt die Anwendbarkeit auf eine Schenkung aus. Außerdem ist die Formulierung:

soweit die Wohnfläche der Wohnung 200 Quadratmeter nicht übersteigt

nicht als Freibetrag, sondern als Ausschlusskriterium zu verstehen.

Insoweit spielt ein mögliches Wohnrecht ohnehin keine Rolle.

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Wenn es ein Testament gibt, in dem das so festgelegt ist (1), wie Du es beschrieben ist und der Bausparvertrag maximal die Hälfte des Nachlasses (2) ausmacht, gibt es keinen Grund, aus dem Du den Bausparvertrag nicht für Dich selbst behalten könntest.

(1) Die Bestimmung nennt sich dann Vermächtnis

(2) Macht er mehr als die Hälfte aus, wären die Pflichtteilsansprüche der Geschwister nicht durch den restlichen Nachlass gedeckt.

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Eher nicht Spezialist, aber vielleicht hilft Dir eine Idee weiter?

Die Bank wäre vielleicht auch bereit, den Kredit der GmbH selbst zu geben, wenn Du dafür bürgst. Für diese Leistung mag die GmbH Dir eine Vergütung zahlen.

So brauchst Du nur diese Vergütung zu versteuern, nicht die kompletten Zinsen.

Natürlich mag ich damit voll daneben liegen, weil diese Gestaltung in irgendeiner Weise ein Missbrauch sein könnte - da ist dann doch der Spezialist gefragt?

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Zum Einen besteht bei einer Schenkung an ein Elternteil ein Freibetrag von 100000€ (§16/1/4 ErbStG)

Zum Anderen mindert das eingetragene Nießbrauchrecht den Grundstückswert erheblich. Es ist anzunehmen, dass dabei keine nennenswerte Steuer anfällt.

Hier sollte aber, um das vorher festzustellen, ein Steuerberater herangezogen werden.

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Nein, für die eine Hälfte ist ohnehin die 10-Jahres-Frist überschritten, für den vom Bruder erworbenen Teil fällt deshalb keine Steuer an, weil Du das Haus "zwischen Anschaffung ... und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken" genutzt hast.

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Ohne Gewähr:

Der Besitz solcher Dinge ist nicht strafbar, nur der Handel.

Offenbar sind sie vor der Ratifizierung (20.6.1976) nach Deutschland gelangt, als das noch nicht illegal war.

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