Du hast da etwas in den falschen Hals bekommen:

Der Absatz 4c des §13 ErbStG beginnt mit den Wörtern:

der Erwerb von Todes wegen

Das schießt die Anwendbarkeit auf eine Schenkung aus. Außerdem ist die Formulierung:

soweit die Wohnfläche der Wohnung 200 Quadratmeter nicht übersteigt

nicht als Freibetrag, sondern als Ausschlusskriterium zu verstehen.

Insoweit spielt ein mögliches Wohnrecht ohnehin keine Rolle.

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Wenn es ein Testament gibt, in dem das so festgelegt ist (1), wie Du es beschrieben ist und der Bausparvertrag maximal die Hälfte des Nachlasses (2) ausmacht, gibt es keinen Grund, aus dem Du den Bausparvertrag nicht für Dich selbst behalten könntest.

(1) Die Bestimmung nennt sich dann Vermächtnis

(2) Macht er mehr als die Hälfte aus, wären die Pflichtteilsansprüche der Geschwister nicht durch den restlichen Nachlass gedeckt.

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Eher nicht Spezialist, aber vielleicht hilft Dir eine Idee weiter?

Die Bank wäre vielleicht auch bereit, den Kredit der GmbH selbst zu geben, wenn Du dafür bürgst. Für diese Leistung mag die GmbH Dir eine Vergütung zahlen.

So brauchst Du nur diese Vergütung zu versteuern, nicht die kompletten Zinsen.

Natürlich mag ich damit voll daneben liegen, weil diese Gestaltung in irgendeiner Weise ein Missbrauch sein könnte - da ist dann doch der Spezialist gefragt?

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Zum Einen besteht bei einer Schenkung an ein Elternteil ein Freibetrag von 100000€ (§16/1/4 ErbStG)

Zum Anderen mindert das eingetragene Nießbrauchrecht den Grundstückswert erheblich. Es ist anzunehmen, dass dabei keine nennenswerte Steuer anfällt.

Hier sollte aber, um das vorher festzustellen, ein Steuerberater herangezogen werden.

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Nein, für die eine Hälfte ist ohnehin die 10-Jahres-Frist überschritten, für den vom Bruder erworbenen Teil fällt deshalb keine Steuer an, weil Du das Haus "zwischen Anschaffung ... und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken" genutzt hast.

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Ohne Gewähr:

Der Besitz solcher Dinge ist nicht strafbar, nur der Handel.

Offenbar sind sie vor der Ratifizierung (20.6.1976) nach Deutschland gelangt, als das noch nicht illegal war.

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Nun bekämen wir am 15.5. das Geld für 15.4. bis 15.5.

Wenn Ihr Anfang Mai den vollen April bezahlt bekommen habt, wäre das für Euch ein gutes Geschäft (zweimal Gehalt für 16.4. bis 30.4.).

Bei der Umstellung sollte es einmalig eine Abrechnung über einen halben Monat geben.

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Du bekommst durch die Zusammenveranlagung bereits diese 9000€ als Freibetrag.

Die sonstigen Kosten des Studiums lassen sich aber ebenfalls geltend machen. Ich konnte das damals(R) jedenfalls tun (mit eigenem Einkommen).

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Ich sehe dabei auch kein Problem.

Die Rechnung ist nachvollziehbar und richtig.

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Deine Frau hat noch fast 8 Monate Zeit, Fuß auf deutschen Boden zu setzen. Wenn sie in diesem Jahr einreist, könnt Ihr unabhängig von der Steuerklasse den Splitting-Vorteil nutzen. Darauf sollte es doch eigentlich ankommen, die Steuerklasse wirkt nur auf den zunächst einbehaltenen Steueranteil des Lohns.

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Kombifinanzierung?

Hallo,

vorweg: Klar, keiner wird das Folgende ohne meine Situationen genau zu kennen, beantworten können. Eure Meinungen interessieren mich dennoch.

in 5 Jahren möchten wir eine Eigentumswohnung in einer Großstadt kaufen. Darlehensbetrag (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital) ca. 400.000€. Wir stellen uns eine Laufzeit von 30 Jahren vor (bin 24 Jahre alt).

Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt. Evtl. ist der Zins dann so hoch, dass die 30 Jahre unrealistisch werden. So etwas würde man dann erst in ca. 20 Jahren sehen.

Nun wurde uns von der Hausbank eine Alternative vorgeschlagen: Kombifinanzierung. Phase 1: Rate setzt sich zusammen aus Betrag für die Bank und Sparteil für einen Bausparvertrag (über sagen wir 200.000€ was ca. der Restschuld nach 20 Jahren Laufzeit entspricht).

Phase 2: Gesamte Rate geht für weitere 10 Jahre in den Bausparvertrag.

Das hat den Vorteil, dass man sich den Zins sichern kann und diese Unwissenheit in 20 Jahren nicht hat. (Sind beide nicht sonderlich risikofreudig)

Wir überlegen nun ob wir diese Variante wählen und uns den Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen, um das EK aufzustocken. Der Bausparvertrag hat in der Sparphase einen Zins von 0,1% (also nichts, aber das stört nicht), in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Was haltet ihr davon und was sind die Vor- und Nachteile? Vorweg: Die mtl. Raten sind im Bereich von 1500€, das können wir uns problemlos leisten, darum soll es also hier an der Stelle nicht gehen.

Danke für eure Meinungen!

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Ich habe eine persönliche Abneigung gegen derartige Herumschiebereien, bei denen viele Stellen eine Provision bekommen.

Mache Dir klar, wieviel von einem stinknormalen Kredit über 400 000 bei monatlichen Raten von 1500 nach 20 Jahren übrig bleibt. Es sind - ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben - gerade mal 120 000€. Die könnt Ihr mit dem dann wahrscheinlich wesentlich höherem Einkommen selbst bei 8% Zinsen locker bedienen.

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Es gibt Leute, für die eine Versicherung nur dann sinnvoll ist, wenn diese existenzbedrohende Risiken absichert, das ist bei Rechtschutzversicherungen in der Regel nicht der Fall.

Es genügt aber manchmal schon, auf dem Gehsteig zu stolpern, in Richtung Fahrbahn zu fallen und dabei den gerade heranfahrenden LKW zum Ausweichen zu zwingen, um einen 6-stelligen Schaden anzurichten.

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Ich würde mich an Deiner Stelle an einen/den Versicherungsombudsmann wenden, damit der hier vermitteln kann.

Natürlich mag eine solche Vorgeschichte Einfluss auf den Beitrag haben, nur hätte die Berechnung genauso und nachvollziehbar auch bei der Nennung vor zwei Jahren den selben Beitrag ergeben müssen. Das würde ich selbst bezweifeln - ich bin aber weder Versicherungsmathematiker noch Arzt.

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Das was Du "Sollzinssatz" nennst, ist der Nominalzins oder der Effektivzins?

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Nach Deiner Beschreibung fallen keine Steuern auf den Verkaufsgewinn an, da durch Deinen Vater die Wohnung

im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden;

AFAIR ist es unschädlich, wenn er in diesem Jahr wegen des Umzugs ins Hospiz die Wohnung nicht nutzen konnte. Ich werde aber nicht nach dem Urteil recherchieren.

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Wenn Ihr die Eigentumswohnung verkauft, kann sie nicht mehr als Sicherheit dienen. Ich habt lediglich den Verkaufserlös abzüglich Restkredit und Vorfälligkeitsentschädigung. Das wird knapp das Eigenkapital der Eigentumswohnung sein.

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Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist die Zahlungsbedingung so gültig, denn Du trittst als Unternehmen auf, da geht die Vertragsfreiheit sehr weit.

Allerdings würde ich hier (ich war selbst mal Freelancer) diese Bestellung nicht so akzeptieren, wenigstens auf einem Zusatz "spätestens nach xx Tagen" bestehen.

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Abgesehen von dem Ärger, den man mit solchem Fehlverhalten hat (Energieversorger sind nicht dafür bekannt, perfekt zu arbeiten)...

Du hättest ja die Kosten für Strom und Gas ohnehin zahlen müssen. Setze Dich am Besten mit dem Versorger in Verbindung und handle mit denen eine Ratenzahlung aus - z.B. den Betrag in den kommenden 6 Monaten durch Vorauszahlungsverdoppelung zu zahlen. Das dürften die Dir kaum verweigern, zumal Du selbst das Unternehmen auf ihren Fehler aufmerksam gemacht hat.

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