Nur ein Einwand, der Deinen gerechneten Unterschied etwas relativiert:

Bei der Vermietung einer Immobilie kannst Du 2% der Erwerbskosten über 50 Jahre als AfA geltend machen. Der zu versteuernde Gewinn aus V+V wird sich damit etwa halbieren.

Außerdem sagt mir meine Glaskugel, dass es bei den 25% Abgeltungsteuer nicht immer und ewig bleiben wird. Das muss Dich aber nicht daran hindern, erst dann Immobilien in die Geldanlage einzubeziehen.

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Leider konnte ich den Text so nicht absenden, vielleicht sagt mir jemand, was darin vulgär sein soll.

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Zumindest noch ein Hinweis:

Versuche eine algerische Bank zu finden, die eine Repräsentation in einem EU-Land hat. Bei oberflächlicher Suche habe ich keine finden können, aber möglicherweise gibt es eine in Frankreich.

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Mal vorausgesetzt, eine/die Bank spiele bei beidem mit -

Variante 1 ist vermutlich das Normale und wird sich bzgl. Bedienung des Kredits auch darstellen lassen.

Variante 2 ist uns vor einigen Jahren quasi in den Schoß gefallen, weil tatsächlich kein Käufer aufzutreiben war. Wir haben daraufhin die erste Wohnung behalten und vermietet. Die Nettomieteinnahmen haben (anfangs) knapp die monatliche Kreditrate gedeckt. So etwas ist aber nur ratsam, wenn man den neuen Kredit wirklich locker bedienen kann und ein Leerstand wegen der Lage der Wohnung fast ausgeschlossen ist. Bei uns war allerdings wenigstens Eigenkapital zur Deckung der Erwerbskosten und einem Achtel des Kaufpreises vorhanden.

Insgesamt ist Variante 2 bei Dir ein gewisses Wagnis, das aber, wenn alles klappt, langfristig einen angenehmen Zusatzverdienst einbringt.

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Zinsen werden immer erst berechnet, wenn sie angefallen sind, deshalb kann es zwangsläufig keine Zinserstattungen bei Krediten geben.

Falls das nicht das ist, was Du wissen wolltest, solltest Du Dich etwas genauer ausdrücken: Wenn Du den Kredit erst ablösen willst, kann es doch noch gar keine Kreditabrechnung gegeben haben.

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Ich kann dir versichern, dass das Kind in diesem Fall ausschließlich beim leiblichen Elternteil mitversichert werden muss, in deinem Fall also der Mutter.

In unserem Fall hat es nacheinander sowohl eine Pflichtversicherung als auch eine freiwillige Versicherung (weil nicht arbeitend) gegeben.

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Es gibt keine Zweifel am Zweitwohnungsstatus, wenn Du verheiratet bist. Auch Zweitwohnungsteuer brauchst Du nicht zu zahlen (BVG-Urteil).

Miete, Rundfunkgebühr und Fahrtkosten sind im Rahmen "doppelte Haushaltsführung" absetzbar. Außerdem kannst Du für die ersten drei Monate (AFAIR) Verpflegungsmehraufwendungen geltend machen, außerdem die Kosten, die durch den Bezug der zweiten Wohnung entstehen.

Ein Fahrtenbuch ist nicht erforderlich - wozu auch, wenn Du mit der Bahn fährst (Fahrkarten?).

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§9 Abs. 1 Nr. 5 EStG sagt:

Aufwendungen für die Wege vom Ort der ersten Tätigkeitsstätte zum Ort des eigenen Hausstandes und zurück (Familienheimfahrt) können jeweils nur für eine Familienheimfahrt wöchentlich abgezogen werden.

Das halte ich für eindeutig.

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Annahmen: Euer Elternteil, dessen Vater Euer verstorbener Großvater war, ist ebenfalls bereits verstorben. Der gesamte Nachlass besteht aus den genannten 75000€.

Euer Pflichtteil ist irrelevant, da Ihr im Testament bedacht wurdet.

Der gesetzliche Erbanspruch der drei Onkel ist jeweils ein Viertel der 75000, der Pflichtteil davon die Hälfte, also 9375€.

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Anleitung: Du wählst irgendeinen Einkommensteuerrechner Deines Vertrauens aus.

Dann berechnest Du a)

Die Summe der Einzelsteuerlasten

b) Die Steuerlast beim Splitting

Davon bildest Du die Differenz.

Um die Euphorie etwas zu dämpfen - es wird nicht mehr als maximal 12000€ Differenz herauskommen.

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Für das Grundstück bzw. dessen Wertsteigerung brauchst Du keine Einkommensteuer zu zahlen, für den Gewinn aus der Herstellung des Neubaus aber schon.

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Wenn im Kaufvertrag ein so hoher Anteil für Inventar ausgewiesen wird, verlangt das zuständige Finanzamt, dass dieser hohe Wert auch belegt wird (habe ich selbst bereits bei einem Wert von ein paar tausend Euro erlebt).

Ist der eigentliche Wert der Immobilie so weit unter dem üblichen, wird bereits der Notar hellhörig werden und ggfs. bei der ohnehin erfolgenden Meldung an das Finanzamt einen Hinweis geben (auch er würde durch so eine Abwertung des Kaufpreises einen finanziellen Schaden erleiden). Das Finanzamt kann bei entsprechendem Verdacht die Kontobewegungen der beiden Beteiligten überprüfen.

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Man kann in der Regel einen laufenden Immobilienkredit nicht "einfach so" kündigen und wenn man könnte, wäre es eine teure Angelegenheit.

Wenn die Bank es macht (z.B. nach Verkauf der Immobilie), kostet die Vorfälligkeitsentschädigung heutzutage etwa dasselbe, was die Zinsen bis zum Ende der Zinsbindung ausmachen.

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M.E. ja, denn:

Im Jahr der Veräußerung (also 2018) hat weder die Mutter noch der Fragesteller im Haus gewohnt. Diese wäre aber Voraussetzung, um frei von der Steuerpflicht bzgl. des Veräußerungsgewinns zu sein.

Der Fragesteller könnte aber für einen Tag in das Haus einziehen (z.B. um es für den Verkauf herzurichten...)

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Wenn Ihr beide Grundstücke gemietet habt, müsst Ihr auch die Grundsteuer für beide zahlen. Um sicherzugehen, könnt Ihr Euch die aktuellen Grundsteuerbescheide vorlegen lassen. Der Betrag für den unbebauten Teil sollte schon ein Stück niedriger sein.

Ansonsten bleiben es auch nach dem Abriss zwei Grundstücke solange der Eigentümer die Teile nicht wieder zusammenlegen lässt.

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Ist es moralisch verwerflich mit Aktien von Nestlé, der Rüstungsindustrie, etc. zu handeln?

Viele Unternehmen handeln moralisch verwerflich. Menschen zu erschießen, Menschen das Wasser abzudrehen gehört für mich dazu. Ich frage mich jetzt, ob es moralisch verwerflich ist, Aktien solcher Unternehmen zu kaufen und verkaufen.

Der eigentliche Hintergrundgedanke von Aktien ist es ja, möglichst vielen möglichst einfach zu ermöglichen in ein Unternehmen zu investieren, damit dieses zukünftige Projekte, usw. zu finanzieren kann. Wenn ich jetzt aber eine Aktie von bspw. Nestlé kaufe, kaufe ich diese ja nicht von Nestlé sondern von einem anderen Privatanleger der eine Nestlé Aktie verkaufen möchte. Nestlé hat also direkt rein gar nichts von einem guten Aktienkurs. Außer, Nestlé möchte jetzt weitere Aktien herausgeben um das nächste Projekt zu finanzieren, was aber eher selten der Fall sein wird, das Nestlé vermögend genug ist, sich selber zu finanzieren (?).

Also ist es vollkommen vertretbar mit Aktien von moralisch bedenklichen Firmen zu handeln, da das Unternehmen ja sowieso nichts von einem guten Aktienkurs hätte. Liege ich da mit meiner Überlegung richtig?

Dislaimer: Ich habe Nestlé nur als Beispiel genommen, weil die allgemein einen eher schlechten Ruf und auch einen Skandal nach dem anderen haben. Vielleicht ist Nestlé auch die Wohlfahrt, ich weiß es nicht, ich hab' mich damit nicht beschäftigt. Mir ist des Weiteren klar, dass es weitaus schwerwiegendere Parteien gibt als den privaten Aktieninvestor, wie dem Konsumenten zum Beispiel. Meine Frage bezieht sich aber ausschließlich auf den Privatinvestor.

Danke :)

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Die Sichtweise sollte eine andere sein:

Wenn ich mit den Handlungen eines Unternehmens nicht klarkomme, sollte ich nicht nur dessen Produkte nicht erwerben, sondern auch nicht versuchen eben durch diese Handlungen Geld zu verdienen. Sonst wäre ich nicht besser als die Entscheidungsträger des Unternehmens.

Es gibt eine Reihe von Unternehmen, deren Aktien ich nicht kaufen würde, deren Produkte ich meide und bei denen ich auch nicht arbeiten würde.

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Sie wird ohnehin ihren ersten Wohnsitz dort anmelden müssen (Ausbildung => überwiegender Aufenthalt). Den Wohnsitz bei Euch braucht sie gar nicht aufrechterhalten, oder hat sie selbst eine Wohnung in Herford?

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An der Forderung Deiner Mutter stimmt einiges nicht:

Erstens kommt es nicht auf den jetzigen Wert an, sondern den Wert, den das Haus zum Zeitpunkt der Schenkung hatte. Der wird unter 200.000€ gelegen haben, sonst wärst Du zur Schenkungsteuer herangezogen worden, was Du wohl wissen würdest.

Zweitens wird eine Schenkung an den späteren Erben/Pflichtteilsberechtigten m.W. nicht von der Basis des Pflichtteilergänzungsanspruchs abgezogen.

Drittens ist der Ergänzungsanspruch in sieben Jahren auf 30% des ursprünglichen Werts abgeschmolzen.

Alles in allem hätte Deine Mutter maximal einen Anspruch auf 30 000€, von denen die tatsächlich geerbten 5000 abgezogen werden.

Sollte sie tatsächlich ihren Gedanken weiterverfolgen, solltest Du Dich von einem Anwalt für Erbrecht beraten lassen.

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Im Finanzamt weiß niemand etwas von gekündigten Verträgen. Dort werden die bekannten Zahlen aus den Vorjahren in die Folgejahre übertragen.

Abgesehen davon muss diesem Schreiben ein Bescheid vorangegangen sein (vermutlich ein Einkommensteuerbescheid von 2016), in dem die Vorauszahlungen festgesetzt wurden. Vermutlich war das nicht so leicht zu erkennen, weil die das immer nur mit einem 'r' schreiben.

Wenn Du einen Brief an das Finanzamt schreibst, in dem Du die Situation schilderst und beantragst, die Vorauszahlungen auf 0 herabzusetzen, wird dem vermutlich entsprochen werden.

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Nein. Du kannst die Versicherung nicht kündigen, weil Du nicht deren Vertragspartner bist.

Du kannst aber

a) Dich bei Deiner Krankenkasse über die Möglichkeiten Informieren (vielleicht kommt hier auch noch eine Aussage dazu).

b) Die Rechnungen künftig nicht selbst einreichen sondern an Deinen Ex-Mann schicken. Nach jeweils einem Monat lässt Du bei Nichtzahlung jeweils einen Mahnbescheid folgen. Du solltest dafür natürlich genau dokumentieren, was Du wann übermittelt hast.

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