Ich verstehe nun nicht ganz die Worte "Kontostand" und "angezeigte Gewinne".

Wenn Du 100 Anteile an einem Investmentfonds für 10.000 EUR kaufst (100 EUR Preis je Anteil) und diese durch die Marktentwicklung im Wert nun auf 13.000 EUR steigen (neuer Anteilswert ist 130 EUR), so liegt ein Buchgewinn von EUR 3.000 (30 EUR je Anteil) vor.

Fällt der Anteilswert des Fonds, so kann das auch wieder weniger werden. Steigt der Anteilswert des Fonds, so wird es noch mehr.

Willst Du die Buchgewinne materialisieren, d.h. auf Dein Konto als verfügbaren EUR-Betrag bringen, dann verkaufst Du Anteile. Werden also von den 100 Anteilen im Beispiel nun 10 verkauft, so sind das 1.300 EUR, von denen 300 EUR als Gewinn betrachtet werden. Gab es Gebühren bei Kauf und Verkauf, so gehen diese vom Gewinn noch ab. Der verbleibende Gewinn unterliegt der Besteuerung.

Das ist in vereinfachter Form der Ablauf.

Der "Gewinn" einer Position in einem Investmentfonds kann nicht von "Basisanteilen" getrennt werden, sondern ist immer pro Anteil. Du kannst also nur über die 3.000 EUR verfügen, wenn ALLE Fondsanteile verkauft würden. Und dann greift die Besteuerung, d.h. von den 3.000 EUR bleibt dann ggf. ein kleinerer Betrag übrig.

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In Ergänzung vielleicht noch folgender Hinweis:

  • Die EÜR dient zur Bestimmung des Gewinns/Verlusts. Das ist die Grundlage für die Besteuerung Deiner Einkünfte mit Einkommensteuer.
  • Die USt-Erklärung dient zur Bestimmung einer ggf. zu entrichtenden Umsatzsteuer. Das hat mit der EÜR nichts zu tun. Als Kleinunternehmerin ist das ganz einfach, da Du ja in Deinen Rechnungen keine USt ausweist und damit nicht wirklich überraschend am Ende in der Berechnung eine Null steht. Aufgrund dieser Null gibst Du ja auch keine Umsatzsteuervoranmeldung monatlich bzw. quartalsweise ab.

Es ist etwas verwirrend, dass beide Punkte nicht in einem einzigen Formular erhoben und berechnet werden, aber das ist nicht die Sicht eines Unternehmens nach Einnahmen und Ausgaben, sondern die des Finanzamts nach Steuerarten.

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Fremdwährungskonten haben zwei Aspekte: Zinserträge (bei Tages- oder Festgeld in einer anderen Währung, ggf. jedoch auch Null) und Gewinne/Verluste aus Wechselkursschwankungen (Devisengeschäfte).

Zinserträge werden als Zinsen zum Zeitpunkt des Zuflusses betrachtet und können mit Verlusten im Verlusttopf Allgemein verrechnet werden. Sie unterliegen der Abgeltungssteuer und gehen damit in die Anlage KAP. Durch eine ggf. mögliche Günstigerprüfung kann der Steuersatz reduziert werden.

Bleiben die Zinsen auf dem Fremdwährungskonto, so hast Du zum Zahlungszeitpunkt einen abgeltungssteuerpflichtigen Zufluss und danach ggf. Gewinne/Verluste aus einem Devisengeschäft.

Devisengeschäfte fallen unter §23 EStG als privates Veräußerungsgeschäft und haben damit einen Freibetrag von 600 EUR im Jahr, bis zu dem keine Besteuerung stattfindet, sowie eine Frist von einem Jahr, nach der Steuerfreiheit gilt (auch Verluste werden dann steuerlich nicht mehr berücksichtigt). Die Frist erhöht sich auf zehn Jahre, wenn daraus in mind. einem Jahr Einkünfte erzielt wurden (z.B. also Zinsen). Positionen hierzu gehen in die Anlage SO (andere Einkunftsart).

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Was sind Aktienoptionen? Sind das Optionen auf den Erwerb von Aktien im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms (in diesem Fall ist die Ausgestaltung der gewährten Option relevant für die steuerliche Behandlung) oder meinst Du fortlaufend börsengehandelte Optionsscheine auf Aktien?

Verluste aus börsengehandelten Optionsscheinen werden über den Verlusttopf Allgemein behandelt, d.h. können mit Gewinnen aus Zinsen oder Verkäufen von anderen Wertpapieren (incl. Aktien) verrechnet werden. Verluste aus Aktien gehen jedoch in den Verlusttopf Aktien und können NICHT mit Gewinnen aus anderen Wertpapierarten verrechnet werden. Ja, das ist etwas verrückt.

In jedem Fall können solche Verluste jedoch, wenn sie nicht gegen Gewinne aufgerechnet werden können, auf die Folgejahre vorgetragen werden.

Die steuerliche Behandlung von Mitarbeiteroptionen auf Aktien des Unternehmens, für das man arbeitet, ist etwas komplexer, da hier i.d.R. noch Gehaltsumwandlungen, Veräußerungs- und Verkehrsbeschränkungen oder andere besondere Regelungen greifen. Das sind normalerweise keine gewöhnlichen "Optionen" im Sinne börsengehandelter Papiere - zumal die Unternehmen, die solche Aktienoptionen an ihre Mitarbeiter oder das Top-Management ausgeben, ggf. noch gar nicht börsennotiert sind. Hier muss man genauer auf die Ausgestaltung achten, die den Zeitpunkt und die Art der Besteuerung beeinflusst.

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Leider sagst Du uns weder, wann dieser ETF gekauft, noch wann er verkauft wurde - und die ISIN des ETF behältst Du auch für Dich. Es gibt sogar ETF, die keine sind, sondern ETC - d.h. Zertifikate. Du sagst nicht, ob dieser ETF eine Teilfreistellungsquote hat. Du sagst auch nicht, welche Bank das ist, denn manche Banken rechnen falsch bzw. missverständlich, so dass bei den Anlegern noch eine wesentliche Aufgabe übrig bleibt. Das macht eine Antwort recht schwierig.

Ein paar Eckpunkte zu dem, was besteuert wird:

  • Wenn der ETF vor 2009 gekauft und irgendwann verkauft wurde, dann wäre ein Gewinn steuerfrei. Der Verlust wäre dann jedoch auch steuerlich irrelevant. Also: der Verlust ist Deiner und kann nicht mit Gewinnen gegengerechnet werden.
  • Wenn der ETF nach 2009 gekauft und vor dem 31.12.2017 verkauft wurde, greift das alte Recht, das Ausschüttungen im Moment der Zahlung besteuert und Thesaurierungen zum Geschäftsjahresende in den Betrag akkumulierter ausschüttungsgleicher Erträge (AAE) aufnimmt. Die AAE sind jährlich zu versteuern, da das aber ggf. nicht erfolgt, wird zum Verkaufszeitpunkt alles besteuert. Die zuviel gezahlten Steuern bekommst Du bei Nachweis der Versteuerung in den Vorjahren wieder erstattet.
  • Wenn der ETF nach 2009 gekauft und in 2018 verkauft wurde, dann hast Du bis zum 31.12.2017 mit der Besteuerung nach dem oben genannten Verfahren zu tun und für die Entwicklung ab dem 01.01.2018 mit dem neuen Verfahren. Hier wird für Aktienfonds mit einer Teilfreistellung von 30%, für Mischfonds mit 15% und für sonstige Fonds mit 0% gerechnet. Es ist also nur ein Teil des Gewinns bzw. Verlusts steuerlich zu betrachten. Insbesondere aber werden alle ETFs steuerlich einfacher und identisch seit 2018 behandelt.

Was kann nun verrechnet werden:

  • Zinserträge aus festverzinslichen Papieren können gegen den Verlusttopf allgemein gegengerechnet werden.
  • Dividenden sind zwar Erträge aus Aktien, sind jedoch mit dem allgemeinen Verlusttopf verrechenbar.
  • Dein ETF ist als Fonds mit seinem Verlust geht in den allgemeinen Verlusttopf.

Diese Verrechnung macht die Bank automatisch, spätestens zum Jahresende für die Jahressteuerbescheinigung. So mindert der ETF-Verlust (wenn er nun steuerlich relevant ist, siehe oben) Deine Erträge aus Zinsen und Dividenden, die besteuert werden.

Normalerweise sollte dies jedoch die Abrechnung der Bank alles ausweisen.

Hast Du die Gewinne aus Zinsen und Dividenden nicht bei der gleichen Bank, die auch den ETF verkauft hat, so solltest Du zum Jahresende eine Bescheinigung des Verlusttopfes bei der ETF-Bank (Fristen beachten!) beantragen. Damit wird der Verlust nicht vorgetragen, sondern bescheinigt und auf Null gesetzt. Die Bescheinigung sorgt für die Verrechenbarbeit mit den Gewinnen bei der anderen Bank, wenn Du Deine Einkommensteuererklärung einreichst.

Mehr läßt sich eigentlich nicht sagen, denn es fehlen viele Informationen (siehe den ersten Abschnitt oben).

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Das sind eigentlich zwei Vorgänge, wenn es sich nicht um ADRs oder GDRs handelt.

  • Die AG gibt neue Aktien aus. Das passiert nicht in Bezug auf einen Handelsplatz, sondern beispielsweise durch eine Kapitalerhöhung generell. Dies wird durch das im jeweiligen Land anwendbare Gesetz für Aktiengesellschaften bzw. Kapitalgesellschaften geregelt.
  • Die AG führt ein zusätzliches Listing an einem anderen Börsenplatz aus. Dies wird dann nicht auf bestimmte Aktien begrenzt, sondern betrifft alle, die hier gelistet werden. Dies wird durch die Börsenregularien für das Listing von Wertpapieren durch die jeweilige Börse definiert.

Im Hintergrund muss man dann noch ggf. das Thema der Verwahrstellen bzw. Clearingstellen beachten. Im Prinzip sind jedoch Aktien mit der gleichen ISIN identisch handelbar. Man könnte also beispielsweise Aktien irgendwo kaufen (Verwahrstelle nicht notwendigerweise in Deutschland), auf eine Verwahrstelle in Deutschland (Clearstream) übertragen lassen, und dann diese Aktien wieder in Deutschland verkaufen.

Also wäre es hilfreich, zumindest zu wissen, wo die AG heute gelistet ist, und wo sie denn hin möchte. Außerdem stellt sich die Frage natürlich, was dieses Listing bewirken soll. Vielfach kann man heute über Broker ja bereits an verschiedensten Börsen handeln, die im Hintergrund sogar Übertragungen zwischen Clearstream und anderen Verwahrstellen ausführen.

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  1. Am Anfang steht die Frage, in was Du eigentlich investieren willst. Hier spielt Deine Markterwartung für unterschiedliche Anlagesegmente eine Rolle.
  2. Dann stellt sich die Frage, welches Instrument bzw. welche Instrumente dafür geeignet sind. Dafür sind Deine Performanceerwartung, Deine Risikobereitschaft, Deine Bewertung der Volatilität dieser Instrumente in Krisensituationen, Deine Einschätzung der Performance in steigenden Marktphasen und verschiedene andere Aspekte relevant.
  3. Schließlich kannst Du investieren, solltest jedoch regelmäßig (mind. jährlich) überprüfen, ob all die Annahmen auch so noch passen, oder ob die Marktlage bzw. das ausgewählte Produkt sich anders entwickelt. Ggf. ist umzuschichten. Zurück auf Los.

Zum Thema Erträge:

  • Thesaurierende Fonds werden nach der Investmentsteuerreform jährlich mit einem derzeit kleinen Mindestbetrag besteuert (Vorabpauschale).
  • Ausschüttende Fonds werden mit ihren Ausschüttungen bzw. dem, was zur Vorabpauschale noch fehlt, besteuert. Das ist tendenziell höher als bei thesaurierenden Fonds.
  • Je nach Ausschöpfung des Sparerfreibetrags von 801 EUR p.a. muss man nun sehen, wo man steht. I.a. sind für kleinere Portfolios ausschüttende Varianten günstiger, da sie mehr Steuern vorwegnehmen und diese im Freistellungsauftrag unterbringen. Hast Du zum Zeitpunkt des Verkaufs einen persönlichen Grenzsteuersatz von unter 25%, so kann der thesaurierende Fonds günstiger sein, da die Erträge in eine Zeit der geringen Steuerbelastung verlagert werden kann. Was sich allerdings bis dahin alles ändern kann, weiß niemand so recht.

Wenn aus diesen Überlegungen ein ETF herauskommt, ist das ok. Für die meisten Fälle wirst Du allerdings aktive Fonds finden, die besser laufen.

Es gibt genügend Fondsbanken, die Fondskäufe ohne Ausgabeaufschlag anbieten, während ETFs noch Tradingkosten ausweisen. ETFs sind dort also sogar teurer als herkömmliche Fonds. Hier ist also ggf. nicht ein ETF zu wählen, um die Kosten zu reduzieren, sondern eine passende Fondsbank, bei der man gute Konditionen bekommt.

Wenn Du 25 EUR monatlich investieren möchtest, dann sagt die Jahresperformance des ETFs/Fonds überhaupt nichts zu Deiner Performance. Du kaufst schließlich 12 Mal.

  • Ist der Fonds zu jedem Kaufzeitpunkt bei 25 EUR je Anteil und steigt dann am 28.12. auf EUR 32,50, so hättest Du 30% Rendite.
  • Wächst der Fondspreis linear von 25 EUR auf 32,50 EUR jeden Monat, dann hättest Du eine Rendite von knapp 15%.
  • Steht der Fondspreis im Januar bei 25 EUR, Februar bis November bei 50 EUR, Dezember bei 32,50 EUR, so hättest Du am Jahresende sogar einen Verlust.

Alles klar?

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Lesen wir doch mal §8 Abs. 2 Satz 11: "Sachbezüge, die nach Satz 1 zu bewerten sind, bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen." Das deckt steuerrechtlich genauso die Versorgung mit Mineralwasser, Schorle, Cola, Kaffee und Tee ab, wie auch Süßigkeiten, den Briefumschlag für einen privaten Zweck und ggf. Medikamente. Sofern also hier nicht der Betrag von 44 EUR pro Monat überschritten wird, gibt es steuerlich kein Problem.

Allerdings sehe ich hier ein ganz anderes Thema, nämlich das der Haftung. Was tun, wenn jemand eine Überdosis Paracetamol nimmt oder Spontanblutungen aufgrund einer Einnahme von Aspirin aufweist? Was, wenn die Einnahme solcher Medikamente (obwohl nicht verschreibungspflichtig) durchaus negative Konsequenzen nach sich ziehen kann? Ich wäre daher sehr vorsichtig der Vorhaltung irgendwelcher Medikamente.

Ich halte es für sinnvoll, einen Notfallkoffer und ein Defibrillationsgerät in Unternehmen mit auch nur 20-50 Angestellten zu haben, denn durch eine Fachkraft tatsächlich richtig angewandt, kann dies Leben retten.

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Es gibt die hübsche Weisheit "Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen". Mit dieser Begründung sollen harmlose Privatanleger dann Stop-Loss Aufträge setzten, um genau ersteres zu erreichen. Damit man nicht ständig bei Kurssteigerungen die Aufträge anpassen muss, gibt es auch Trailing Stop-Loss Orders. Soweit die Theorie.

In der Praxis haben wir verschiedene Chaos Monkeys in freier Wildbahn (Trump allen voran), die gerne mal für Kursturbulenzen sorgen. Twitter, Facebook und ein paar andere schaffen das auch alleine. Daher kann es durchaus zu Kursrückschlägen kommen. Das war ein Stück Praxis.

Ob eine Stop-Loss-Order ausgeführt wird, hängt von der jeweiligen Börse ab, an der Du den Auftrag aufgibst. Passiert das also bei Xetra, so ist ein nachbörslicher Rückgang unter Deinen Stop-Loss-Wert irrelevant, solange der Eröffnungskurs am nächsten Tag wieder darüber liegt. Stop-Loss und andere Orders werden nur zu den jeweiligen Börsenzeiten ausgeführt. "Direkthandel" bzw. L&S, Quotrix oder Tradegate handeln mit erweiterten Zeiten.

Noch ein Postulat: harmlose Privatanleger können IMHO eigentlich nur langfristig investieren, d.h. Kursrückgänge von Aktien, die weiterhin für langfristig interessant gehalten werden, nutzt man vielleicht eher, um ein Rebalancing durch Nachkaufen durchzuführen. Stop-Loss-Werte setzt man, um wirklich bedrängliche Situationen zu vermeiden, d.h. übermäßige Verluste durch unvorhergesehene Zwischenfälle. Man kann Stop-Loss-Marken jedoch auch mental setzen, um eine Überprüfung eines Werts nochmal durchzuführen.

Ich setze generelle Trailing-Stop-Loss-Orders bei Aktien (je nach Aktie bei einem Wert, den ich als unakzeptabel im Hinblick auf meine Zukunftseinschätzung betrachte) und Short-ETFs (diese sind ggf. etwas erratisch, daher muss man aufpassen), sowie Hebelprodukten (das ist eher kurzfristige Spekulation). Die Hoffnung ist hier, dass Trailing Stop Loss Orders irgendwann über den Einstandskurs getragen werden, so dass selbst bei einem Verkauf kein Verlust entsteht. Bei Long--ETFs und Fonds setze ich mentale Stop-Losses, da diese bei einer Fondsbank liegen, die keine solchen Orders unterstützt, jedoch auch, da eine gewisse Volatilität zum Geschäft gehört. Wenn ein Afrika oder Russia Fonds mal 20% verliert, kann er auch mal um 30% steigen. Daher: die langfristige Einschätzung ist wesentlich für die Entscheidung ob Nachkaufen für ein Rebalancing oder Verkauf und Ersetzen durch eine andere Position.

Im Rückblick würde ich sagen, dass falsch gesetzte Stop-Loss-Marken eher in die Kategorie "Hin und Her macht Taschen leer" fallen, als wirklich nützlich sind. Sie suggerieren Sicherheit, aber wenn man nur die Verlustbringer mit Verlusten verkauft, dann akkumuliert man Verluste und nimmt keine Gewinne mit? Auch Unsinn. Man sollte Werte in Bezug auf ihre Zukunftseinschätzung im Auge behalten.

Facebook? Wer Facebook bei 25 USD gekauft hat, ist immer noch heftig im Plus. Ich denke, dass Facebook irgendwann wieder steigt und die Delle wett macht. Geduld. Das ist eine Marktmacht, um nicht zu sagen, ein Monopol.

Sino Forest? Da gab es auch einen Absturz und die Zukunftsperspektive wurde ebenso wie die Vergangenheit fragwürdig. Dort nimmt man schnell die Finger raus.

Eine gute Investmentstrategie muss auch bei jedem Kauf die Frage beinhalten "Warum will ich kaufen und wann würde ich diese Position wieder verkaufen wollen?" - in Bezug auf Gewinne wie Verluste. Was ist Deine Zukunftserwartung und wie überprüfst Du regelmäßig, ob die Aktie/der ETF/der Fonds diesen Erwartungen noch genügt?

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Schenkungssteuer fällig?

Hallo! Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen Mein Bruder und ich sind alleinige Erben unserer kürzlich verstorbenen Mutter. Nachkommen haben wir beide keine. Vermögen war keines vorhanden, nur unser Elternhaus mit einem geschätzten momentanen Verkaufswert von ca 250 000 Euro (./. eines Privatdarlehens meiner Tante zur Ablösung von Bankforderungen über 53 000 Euro ). Nun ist es so, daß mein Bruder zu meinen Gunsten auf das Haus verzichtet (Ich würde dort einziehen und Sanierungen bis 50 000 € vornehmen, außerdem ist die untere Wohnung im Haus noch vemietet, was auch so bleiben soll) Mein Bruder möchte auch keine Auszahlung von mir, allerdings unter der Bedingung, daß ich das Haus die nächsten 10 Jahre nicht verkaufe. Sollte ich dies innerhalb dieser Zeit doch tun, möchte er dann einen Anteil davon haben, danach nicht mehr. Somit könnte das Haus erstmal in Familienbesitz bleiben und müsste nicht verkauft werden, weil es doch einen hohen emotionalen Wert besitzt . Dieses Prozedere sollte nun notariell festgelegt werden, was sich als schwierig gestaltet, weil womöglich durch seinen jetzigen Verzicht Schenkungssteuer von 20% auf seinen Anteil am Haus anfallen würde, was ja einer nicht unerheblichen Summe gleich kommt. Wir überlegen ob es nicht geschickter wäre, seinerseits das Erbe innerhalb der 6 Wochen Frist auszuschlagen, sind aber nicht sicher wie sich dann ein solcher Zusatzvertrag noch realisieren lässt und eine Absicherung seinerseits sollte ja schon sein. Meine Fragen nun.. fällt auf den Anteilsverzicht Schenkungssteuer an? und wenn ja.... sollte das Haus innerhalb der 10 Jahre verkauft werden, hat er ja seinen Anteil wieder, auf den ich Steuer bezahlt habe und somit wieder zurückgeschenkt habe ?? Danke schonmal vorab für die Hilfe .

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Hier sollte ein Notar beraten können.

Wenn die Erwartung darin besteht, dass das Haus in den nächsten 10 Jahren nicht verkauft wird, dann wäre aus meiner Sicht der einfachste Weg der Abschluß eines notariellen Vertrags, in dem 1. Dein Bruder das Erbe ausschlägt und 2. Du für den Fall der Veräußerung vor Ablauf der 10 Jahre einen bestimmten, vereinbarten Betrag oder Prozentanteil am Erlös zusicherst (z.B. 50% des Werts, max. 95.000 EUR). Diese Werte müsst Ihr einvernehmlich festlegen, denn das Haus erhält einerseits von Deiner Seite zusätzliche Wertsteigerung durch Investitionen, andererseits eine Wertminderung durch die Bewohnung.

Ein Erbe kann zwar nicht bedingt ausgeschlagen werden, jedoch kann durch die Verbindung der beiden Zusicherungen eine Gesamtlösung erreicht werden. Damit fällt im Idealfall keine Schenkungssteuer an. Wird das Haus in den nächsten 10 Jahren wider Erwarten verkauft, so ist die Zuwendung nach Abzug des Freibetrags von 20.000 EUR zu besteuern, was dann mit 15% passiert, da der relevante Ausgleichsbetrag bei max. 75.000 EUR liegen wird.

Alternativ könnte auch ein Teil der Ausgleichzahlung an die Kinder des Bruders gehen. Das wäre jeweils nochmals ein Freibetrag von 20.000 EUR je Empfänger, d.h. eine Reduktion des steuerpflichtigen Betrags, der an den Bruder geht.

Lasst Euch vom Notar beraten.

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Inflationsindexierte und stripbare Bundesanleihen gelten in der Tat als Finanzinnovationen. Damit fallen Sie unter die Abgeltungssteuer - es gibt keinen Schutz von Altbeständen.

Das Finanzamt hat hier leider recht.

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Die Geschäftsanteile sind eine Vermögensposition Deines Ex-Ehemanns. Das waren sie auch schon zum Zeitpunkt der Scheidung. Da sie damals nicht aufgeteilt wurden und auch im Scheidungsurteil anscheinend keine Erwähnung einer späteren Ausgleichspflicht bei Auszahlung festgehalten wurde, besteht natürlich jetzt kein Anspruch auf einen Anteil an der Auszahlung.

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Egal wo man auf diesem Planeten lebt - eine Rücklage für die Zeit nach der Berufstätigkeit oder für unvorhergesehene Ereignisse muss man generell bilden.

Also wäre meine Antwort: ganz einfach, Du lebst von Deinen sicher im Laufe Deines Arbeitslebens zurückgelegten Ersparnissen.

Konkreter wäre natürlich interessant zu wissen

(1) Ob Du bisher einfach von der Hand in den Mund gelebt hast, ohne Blick auf morgen, oder ob es tatsächlich Rücklagen gibt. Falls nicht, sind diese jetzt aufzubauen. Reicht das nicht, wären die einschlägigen Mittel der Sozialhilfe in Deutschland auszuschöpfen.

(2) Relevant ist natürlich auch, um welches Ausland es sich handelt. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen der Innenstadt von London und einem Fischerdorf im Norden von Thailand.

(3) In welchem Gesundheitszustand bzw. welcher Arbeitsfähigkeit Du stehst. Es gibt immer Möglichkeiten, auch mit 60+ noch irgendwelche Jobs anzunehmen, die eine Zufinanzierung zu bestehenden Ersparnissen/Renten ermöglichen. Vielleicht bist Du ja ein Künstler: dann malst und verkaufst Du einfach noch ein paar Bilder...

Sprich: Du solltest einfach mal feststellen, was Du hast, was bis geplantem Renteneintritt noch benötigt wird, was im Alter die Lebenshaltung grob kostet, und welche Lücke dann besteht. Die Kostenposition hängt vom Land ab, d.h. vielleicht gibt es ein Land, das günstiger ist, so daß die Ersparnisse tatsächlich reichen.

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Nach dem 01.01.2018 werden alle Fonds in gleicher Art und Weise besteuert. Es greift das Verfahren der Vorabpauschale zum Jahreswechsel, wobei Ausschüttungen im Verlauf des Jahres berücksichtigt werden. Der große Vorteil gegenüber dem bisherigen Verfahren liegt darin, dass dafür deutlich weniger an publizierten Kennzahlen erforderlich sind, d.h. eine einfachere Besteuerung stattfindet. Das Domizil hat für die Besteuerung auf Anlegerebene keine Wirkung.

Wie die Vorabpauschale funktioniert und diese dann bei Veräußerungen von Anteilen berücksichtigt wird, kannst Du auf einschlägigen Seiten bei Banken, Brokern und dem BVI nachlesen.

Das Domizilland eines Fonds ist dann wichtig, wenn eine grenzüberschreitende Redomizilierung (z.B. ISIN von GB nach LU) stattfindet. Solche Fälle werden als Kauf und Wiedererwerb behandelt, d.h. Steuern werden i.d.R. durch Veräußerung von Fondsanteilen im Vorgang der Übertragung zu begleichen sein.

Die Besteuerung von Ausschüttungen erfolgt unmittelbar mit diesen. Einzig zu beachten ist hier, dass in manchen Ländern bereits eine Quellensteuer angewandt wird (z.B. in NL), so dass nur 85% von Ausschüttungen beim deutschen Anleger ankommen.

Willst Du also eine jährliche Minimalbesteuerung erreichen und die tatsächliche Besteuerung erst bei Veräußerung durchführen, wären thesaurierende Fonds (egal aus welchem Domizilland) das Mittel der Wahl. Nutzt Du Ausschüttungen für ein Rebalancing oder als laufendes Einkommen, so wären ausschüttende Fonds das Mittel der Wahl.

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Ab 2018 wird das einfacher. Aber bis dahin: Steuererklärung abgeben.

Grundsätzlich gilt: es sind die auschüttungsgleichen Erträge in jedem Steuerjahr zu versteuern. Damit kann man natürlich Freibeträge ausschöpfen bzw. Freigrenzen in jedem der Jahre vor der Veräußerung nutzen und Steuerzahlungen vermeiden.

Wird dies nur im Jahr der Veräußerung durchgeführt, so ist hier natürlich nur der Freibetrag eines Jahres wirksam, d.h. die Steuerlast wäre potentiell höher.

Würde man also im Extremfall einen Fonds mit ausschüttungsgleichen Erträgen von 800 EUR p.a. 10 Jahre lang halten, so wären keine Steuern fällig - außer auf die Kursgewinne im Jahr der Veräußerung. Hätte man die Besteuerung erst im Veräußerungsjahr durchgeführt, so wären 8.000 EUR plus Kursgewinne zu versteuern. Das macht einen deutlichen Unterschied.

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Steuerliche Behandlung Aktienkaufplan?

Hallo,

mein AG bietet einen Aktienkaufplan an. Hierbei werden jeden Monat für einen Prozentsatz vom Gehalt Aktien gekauft und der AG legt den gleichen Wert noch mal oben drauf. Diese Zuwendung vom AG wird versteuert (kommt aufs Brutto drauf).

Die Aktien werden übrigens in USD gehandelt und das alles läuft über ein Depot bei Computershare. (Der monatliche Kaufbetrag wird in Euro angegeben, umgerechnet und dann werden die Aktien in USD gekauft).

Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich jetzt die Aktien verkaufe - wie wird der Gewinn versteuert, bzw. wie muss ich das dem Finanzamt ggü. angeben? Der Gegenwert wird auf das Konto bei meiner Hausbank (DeuBa) überwiesen, wo ich auch noch genügend von meinem Freistellungsauftrag übrig hätte, jedoch hat die DeuBa ja überhaupt keine Ahnung wie viel Gewinn ich gemacht habe usw. und kann das ja sowieso nicht für mich versteuern bzw. mit dem Freistellungsauftrag abrechnen.

Wie funktioniert das jetzt alles? Ich gehe davon aus, dass ich hierfür bei der Steuererklärung die Anlage KAP ausfüllen muss? Um auf den Gewinn keine Steuern zahlen zu müssen, muss ich ja wahrscheinlich die Zeilen 14 oder 15 (14a?) bzgl. des Sparerpauschbetrags ausfüllen. Jedoch verstehe ich die beiden Zeilen nicht so ganz. 14a/15 klingt nicht nach meinem Fall. 14 klingt nach dem Freistellungsauftrag, den ich ggf. schon bei der DeuBa in Anspruch genommen habe (was ja nicht der Fall ist). Überhaupt bin ich mir mittlerweile nicht so sicher, ob ich bei diesen Zeilen so richtig bin, da es sich hierbei ja um "Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" handelt und es bei mir bislang ja noch keinen Steuerabzug gab.

Wie man sieht blicke ich hierbei überhaupt nicht mehr durch. Es wäre super, wenn mich jemand hierzu aufklären könnte.

Eine kleine zusätzliche Frage: Muss ich die Berechnung des Gewinns auch nachweisen?

Besten Dank im Voraus und viele Grüße

M.

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Ganz einfach: Computershare ist auch in Deutschland vertreten und liefert Jahressteuerbescheinigungen. Sollten die Aktien in einem Depot in USA gehalten werden, kann Computershare dennoch die Steuerbescheinigung ausstellen.

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Mal abgesehen davon, daß wir derzeit sicher keine Deflation haben, sondern eine wieder leicht anziehende Inflation, wäre die Frage relativ einfach zu beantworten. In einer Deflation fallen Preise, d.h. die Kaufkraft von Geldwerten nimmt zu.

Geldmarktfonds erzielen ihre Rendite durch kurz- bis max. mittelfristige Geldmarktanlagen. Deren Rendite orientiert sich an den risikofreien Zinsen und ggf. Aufschlägen darauf. Es gab jedoch auch schon negative Geldmarktzinsen... Damit wird angesichts der recht geringen Zinsen aktuell (und der Abzüge durch Management-Fees und Steuern bei Fondserträgen) klar, daß EUR-Geldmarktfonds nicht sehr sinnhaft sind. Auch die Anlage in Tagesgeld oder Festgeld auf nicht allzu lange Zeiträume wird vergleichbare Renditen ergeben und mit der Deflation mitschwimmen. Das sind ja effektiv auch Geldmarktanlagen.

Anders sieht es aus, wenn Du in einer Fremdwährung anlegst und dort auf hohe Zinsen (Türkei war mal populär) oder eine Aufwertung der Fremdwährung (z.B. USD) spekulierst. Das hat dann aber nichts mit Deflation zu tun, sondern mit dem Gefüge der Währungen und Zinsen in den beteiligten Währungsräumen.

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ADRs und GDRs zahlen normalerweise auch Dividenden aus - allerdings nicht in der Währung der abgebildeten Aktie, sondern in der Währung der Verbriefung. Das kann für Dich als Anleger im EUR-Raum eine doppelte Belastung bedeuten, wenn z.B. eine Aktie in RUB durch ein GDR in USD abgebildet wird. Dann sind dort zwei Währungskonversionen involviert.

Normalerweise ist also das direkte Investment in Aktien einfacher. In USA gibt es jedoch Randbedingungen, die das in manchen Fällen nicht ermöglichen. Somit werden ADR/GDR geschaffen, die Währungskonversionen beinhalten oder Bündelungen von Einzelaktien vornehmen, bzw. überhaupt Aktien bestimmter Börsen in USA verfügbar machen. Zielgruppe sind vor allem große Pensionsfonds, die nur in bestimmte Instrumente z.B. in USD, nicht in gewisse ausländische Börsen, und nur ab einem gewissen Stückpreis (z.B. 5 USD) investieren dürfen.

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Ok. Es ist Sommer. 30°C und Sonnenschein. Es rechnet keiner damit, aber wir können uns ja mal auf Schneefall vorbereiten?

Es gibt gewisse fundamentale Zusammenhänge, die in Kapitalmärkten und in der Wirtschaft bestehen, die man nicht einfach umstoßen kann. Momentan sieht es in Europa oder USA nicht nach starker Inflation, sondern eher nach einer wieder gesunderen Inflation aus. Das ist ja auch der Grund, warum man über Zinserhöhungen überhaupt nachdenkt. In einer deflationären Phase die Zinsen erhöhen würde ja den Konsum und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen weiter dämpfen, d.h. die Wirtschaft abschwächen.

Irgendwann wird sicher wieder eine deflationäre Phase möglicherweise kommen... aber ob es nicht dann auch wieder Maßnahmen von Regierungen und Zentralbanken geben wird, die dies verzerren und verändern, weiß ja auch niemand.

Momentan solltest Du daher eher davon ausgehen, daß 1. die Zinsen sanft, aber sicher nicht (überhaupt nicht oder nicht auf absehbare Zeit) auf die Niveaus von vor 2008 steigen werden, und 2. Du Dein Portfolio eher auf Inflation als Deflation abstimmen solltest (Gold wäre daher eher Angstwährung bei Trump-Wahnsinnsmaßnahmen, nicht jedoch Fluchtwährung bei Deflation).

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So viele Fragen an einem sonnigen Sonntag... und ich stolpere aus Versehen hier rein... na gut...

  1. Verbindlichkeiten: ein Fonds könnte beispielsweise ein Darlehen aufnehmen. DAs wäre eine Verbindlichkeit des Fonds gegenüber Dritten, die den NAV reduzieren.
  2. Wenn DWS oder eine andere KVG insolvent würde, wären die Wertpapiere in ihren Fonds (sofern es sich um UCITS Vehikel handelt) Sondervermögen, d.h. geschützt vor der Insolvenz. Die Wertpapiere gehören anteilig den Fondsanteilseignern. Es gibt jedoch auch ggf. Liquidität, Swaps und andere Konstrukte, die einen gewissen Prozentsatz am Fonds ausmachen und nicht als Sondervermögen gelten. Weiterhin sind Mittel zum Kauf bzw. Erlöse aus Verkäufen von Fondsanteilen normalerweise nicht durch einen Treuhänder abgesichert, d.h. schwebende Transaktionen werden mit ihren Gegenwerten in der Insolvmenzmasse landen. Das gilt auch für Transaktionen im Fonds selbst.
  3. Ein ETF kann sich immer anders als sein Basiswert entwickeln, da Replikationen oder Swap-Konstrukte nie 1:1 funktionieren. Es fallen Gebühren und ggf. Steuern an. Allerdings kann ein ETF auch ein gutes Management haben, das durch Sondererträge über Dividenden, Wertpapierleihe oder vorteilhafte Swaps ein Outperformance erwirtschaftet. ETFs können auch natürlich delisted werden, wenn ihr Volumen nicht mehr ein wirtschaftliches Angebot ermöglicht. Das liegt bei ETFs viel niedriger als bei aktiven Fonds, aber es gibt diese Grenze natürlich. Wenn die Emittentin von ETFs diese in Umbrella-Vehikeln bündelt, können Transaktionskosten weiter optimiert werden, d.h. die laufenden Kosten der ETFs sinken. Viele Möglichkeiten. Weitere wesentliche Informationen zu ETFs für Anleger: die Spreads, zu denen sie gehandelt werden.
  4. Ich kaufe z.B. bei der FFB Fonds ohne Ausgabeaufschläge und Gebühren. Für ETFs fallen 0,05-0,4% Handelsgebühren je nach ETF an. Es gibt Banken, die Käufe von ETFs kostenfrei (unter gewissen Bedingungen) ermöglichen, jedoch sind Verkäufe i.d.R. kostenbehaftet. Du kannst über z.B. DEGIRO auch ETFs kostengünstig kaufen/verkaufen... prüfe einfach die Angebote.
  5. Was meinst Du mit Wertpapierprovision? Ist das die Transaktionsgebühr beim Handel (Additional Trading Cost) aufgrund eines Fehlens laufender Provisionen oder meinst Du damit die Marge von Händlern/Vermittlern?
  6. Das kommt auf die Konstruktion des ETF an. Rohstoff-ETFs werden durch die Forward Kurven der Underlyings beeinflusst, d.h. Backwardation und Contango wirken sich dort natürlich ggf. zu Gunsten oder Ungunsten des ETF aus. Bei Rentenfonds hast Du Einflüsse aus dem Zinsniveau und dem Risiko der enthaltenen Bonds. Währungseinflüsse kann es ebenso geben, wenn mehrere Währungen involviert sind. Die Frage ist etwas sehr allgemein.
  7. Ein Discount-Zertifikat hat einen eigenen Kurs, da dieser sich nicht nach einer einfachen Rechenformel aus dem Basiswert ergibt - es ist ja in der Konstruktion mind. ein Termingeschäft enthalten. Hier stecken weitere Parameter der Bank drin, da das sich laufend ändernde Risiko über die Zeit bis zum Laufzeitende reflektiert werden muss.

So, und jetzt kommen die Rückfragen... Ich weiß...

Cheers,

--gandalf.

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