"Dia" sieht im Spanischen aus wie femininum, ist aber maskulinum. Daher "buenos dias". Die Nacht ist allerdings feminin und daher muss es "buenas noches" heissen.

Das N-Wort ist in Deutschland nicht besonders reglementiert, jedoch sollte man sich gründlich überlegen, ob es wirklich nötig ist, sich in solche Tiefen der Verbalität zu begeben. Das liegt daran, dass in den heutigen USA die Sklaverei von aus Afrika verschleppten Menschen mit ihren Spätfolgen bis heute anhält und daher das N-Wort als sehr stark diskriminierend und verachtend interpretiert wird.

Die Verwendung von Hintergrundmusik löst eine GEMA-Pflicht aus, d.h. es sind Nutzungsgebühren zu entrichten, wenn die Musik nicht lizenzfrei ist.

Das Verbannen eines Kanals oder Broadcasters auf einer Plattform hängt aufgrund fehlender gesetzlicher Vorgaben (wie es z.B. welche für die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gibt) von deren Content-Richtlinien ab: https://safety.twitch.tv/s/article/Community-Guidelines

Dort findet sich unter anderem das Verbot von "hateful conduct":

Hateful conduct and harassment are not allowed on Twitch. Hateful conduct is any content or activity that promotes or encourages discrimination, denigration, harassment, or violence based on the following protected characteristics: race, ethnicity, color, caste, national origin, immigration status, religion, sex, gender, gender identity, sexual orientation, disability, serious medical condition, and veteran status.

Ich würde die Verwendung des N-Worts in diese Kategorie einsortieren.

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Abgesehen von einer Tagesgage sind doch die Buyouts Deine wesentliche Einnahmequelle, wenn die Verwendung des Materials stattfindet und Du dem Auftraggeber Nutzungsrechte (ggf. nach Medienkanälen, Zeitraum, Art der Kontexte) einräumst.

Natürlich gehört das auf die Honorarabrechnung.

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Es gibt da eine "Behörde", die sehr an Leuten mit Einkünften interessiert ist: das zuständige Finanzamt.

Wenn Du ansonsten keine Einkünfte hast, dann kannst Du ohne Probleme knapp über 10.000 EUR im Jahr steuerfrei verdienen - ganz legal.

Wenn Du in einem Hauptberuf Einkünfte hast, dann sind das ja nicht nur 2.000 EUR Einkommen im Jahr, sondern 2.000 EUR mehr als in Deinem Hauptberuf versteuert werden. Das ist signifikant und daher musst Du dies deklarieren.

Ich weiß ja nicht, was genau Dein Hobby ist, aber wenn irgendjemand Deine Dienstleistung bzw. Deine Produkte steuerrelevant verbucht, erscheinst Du als Lieferant in steuerlichen Aufzeichnungen. Bist Du nicht als Unternehmen bekannt, wird das recherchiert - inzwischen natürlich nicht mehr ausschließlich manuell, sondern dafür gibt es spezielle Crawler, die Websites, Portale, Marktplätze und diverse Plattformen laufend durchsuchen. Dauerhaft unerkannt zu bleiben ist ziemlich ein Glücksspiel.

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Jede Bank, die Geschäftskonten anbietet, sollte Dir eines anbieten, da das kleine Problem der fehlenden Geschäftsfähigkeit unter 18 nämlich durch die Erlaubnis des Familiengerichts behoben wird.

Allerdings bedenke, dass Du keine Kredite aufnehmen kannst (dazu gehört auch ein Dispositionsrahmen), ohne dass Deine Eltern zustimmen und ggf. Sicherheiten beibringen. Die Entscheidung des Familiengerichts deckt nur Transaktionen gegen Guthaben ab.

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Das ist doch sehr einfach. Du hast die notwendigen Voraussetzungen für die Zahlung von Kindergeld nicht nachgewiesen, sondern das Schreiben der Familienkasse ignoriert. Das führt dann nach Ablauf relevanter Fristen logischerweise dazu, dass kein Kindergeld mehr gezahlt wird, denn Du hast Dienen Anspruch nicht nachgewiesen.

Also gibt es zur Erlangung des Kindergeldes für Dich nur einen Weg: Du schickst die benötigten Unterlagen (wahrscheinlich eine Meldebescheinigung) an die Familienkasse und hoffst auf schnelle Bearbeitung. Dann fließt auch das Kindergeld wieder.

Für die Zukunft: Briefe nicht ignorieren, sondern ernst nehmen.

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Schuldbefreiend ist nur die Zahlung des ausstehenden Betrags an Dich (direkt oder im Rahmen der Pfändung). Erfolgt die Zahlung an Dritte (z.B. Deinen Sohn), ist das nicht schuldbefreiend. Von welchem Konto aus die Überweisung stattfindet, spielt da keine Rolle.

Dein Sohn kann sich daher nun über ein Geldgeschenk des Vaters freuen und ihm danken. Die Pfändung bleibt aufrecht.

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Teilzeitvertrag mit einer monatlichen Arbeitszeit von 60 Stunden

Das bedeutet, die Sollstunden je Monat sind 60.

Arbeitstage (Mo-Die-Do, je 5 Stunden)

Bei drei Arbeitstagen pro Woche ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 12 Tagen im Jahr.

In den meisten Monaten komme ich [...] auf mehr als 60 Stunden.

Wenn Du genau 15 Stunden je Woche arbeitest und der Monat vier Arbeitswochen hätte, dann kämst Du auf exakt 60 Stunden. Korrekt.

Es haben sich von April bis Juli 32 Plusstunden angesammelt.

Die erste Frage dazu ist, ob Du überhaupt ein Arbeitszeitmodell mit Mehrarbeitskonto hast. Prüfe dazu Deinen Arbeitsvertrag bzw. relevante Betriebs- oder Tarifvertragsvereinbarungen. Es gibt auch Verträge, die zusätzlich geleistete Stunden nicht gesondert vergüten, sondern als mit dem Gehalt abgegolten sehen. Das ist zulässig.

Nehmen wir jedoch mal an, dass Du tatsächlich ein Mehrarbeitskonto hast. Dann wären Ende Juli dort +32 Stunden zu finden.

Die Sollarbeitszeit im August beträgt dann dennoch 60 Stunden - wie in jedem Monat.

Im August habe ich davon 26 Stunden abgefeiert.

Das bedeutet, es wurden lt. Arbeitszeitnachweis nicht 60 Stunden geleistet, sondern nur 34 Stunden. Korrekt?

Dann sollte der Überhang von -26 Stunden gegen das Mehrarbeitskonto verrechnet werden und dieses auf 6 Stunden setzen. Für den August wird das volle Gehalt gezahlt.

Deine Schilderung deutet darauf hin, dass die 26 Stunden doppelt abgezogen wurden. Das wäre natürlich falsch und sollte in der zuständigen Personalbuchhaltung reklamiert werden. Ich verstehe aber nicht ganz, wie das zustande kommen kann. Die Sollstunden für August sind 60. Geleistet wurden 34. Somit reichen die Grundrechenarten aus, um den Vortrag der Mehrarbeitszeiten für September zu berechnen. Die Sollstunden im August wurden mit der verrechneten Mehrarbeitszeit erreicht.

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Fällt die Ausführung eines Dauerauftrags auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, so erfolgt die Ausführung am nächsten Bankarbeitstag.

Die Wertstellung eines Auftrags kann jedoch auf einen beliebigen Tag datiert werden, d.h. diese könnte auch auf den 01.10. oder 03.10. ausgewiesen werden.

Nach § 675t Abs. 3 BGB ist die Buchung von SEPA-Überweisungen beim Empfänger spätestens am Bankarbeitstag nach Eintreffen durchzuführen.

Was Du mit Daueraufträgen auf ein Depot meinst, ist mir unklar. Normalerweise würde man ein Girokonto als Referenzkonto für ein Depot hinterlegen und die Abbuchungen von Transaktionen oder wiederkehrenden Sparplänen erfolgen dann gegen dieses. Ein Depot ist ja kein Geldkonto, auf das man Überweisungen tätigt. Falls Du ein Referenzkonto beim Broker des Depot hast und dorthin Überweisungen tätigst, so werden diese auch bei Ausführung am 01. eines Monats nicht garantiert rechtzeitig für einen Sparplan mit Ausführung am 01. des Monats vorliegen, wenn der Sparplan erst die Buying Power des Referenzkontos überprüft und die Überweisung dafür erforderlich ist. Diesen Punkt solltest Du daher vielleicht nochmals etwas präzisieren. Eine Überweisung (scheinbar) auf ein Depot gibt es eigentlich nur für VL-Pläne (und selbst dann ist das nicht wirklich eine Überweisung auf das Depot).

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In einem Gemeinschaftsdepot ist das Eigentum an den enthaltenen Wertpapieren auf beide Depoteigentümer gleichmäßig verteilt (§430 BGB). Abweichende Bestimmungen würden die Führung von Einzeldepots erfordern. Den Freistellungsauftrag mit dem doppelten Wert kann man auf die Einzeldepots dann entsprechend verteilen, wenn eine gemeinsame steuerliche Veranlagung erfolgt.

Würdest Du nun aus dem Gemeinschaftsdepot eine Schenkung ausführen, die nur Deinen Vermögensanteil betrifft, so wäre danach das Eigentum nicht mehr gleichmäßig verteilt, sondern Dein Anteil an den Positionen um die entnommenen Papiere für die Schenkung reduziert. Das ist nicht mit einem Gemeinschaftsdepot darstellbar.

Also würde ich Dir empfehlen, das Gemeinschaftsdepot in zwei Einzeldepots mit gegenseitiger Verfügungsvollmacht zu wandeln. Damit ist die Zuordnung von Transaktionen für eine Schenkung klar.

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Du hast nur einen Rechtschreib- und einen Kommafehler in Deiner Frage. Das bedeutet, dass Du Dich wahrscheinlich verbal einigermaßen ausdrücken kannst.

Call Center haben keine wesentlichen fachlichen Voraussetzungen, da in Anweisungen die wesentlichen Call Flows meist vorgegeben sind. Häufig geht es um die Abarbeitung fester Abläufe von Fragen (outbound) oder die Erfassung von Tickets zu Kundenkontakten (inbound). Daher findet man pro Stelle durchaus 20 und mehr Bewerber - wenn es sich um namhafte Firmen handelt, können es auch deutlich mehr sein.

Die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung wäre bei einer Gleichverteilung und beispielsweise 20 Bewerbern auf die Stelle bei 95%.

Zu Vorstellungsgesprächen lädt man jedoch i.a. nur die zwei bis fünf besten Bewerber ein, um diese genauer zu bewerten. Zwei, wenn die Differenzierung bereits fachlich und vom Hintergrund her sehr detailliert ist - was hier nicht der Fall sein dürfte. Daher tendiere ich zu den mind. fünf Einladungen. Durch die Einladung am Dienstag an Dich dürfte die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung damit auf 80% gesunken sein.

Also, mach' das Beste daraus. Zeige, warum Du der richtige Kandidat bist.

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Der NAV wird von der KVG publiziert und beschreibt die im Fonds enthaltenen Positionen, abgebildet auf einen Anteil.

Der Marktwert ist an einer Börse gebildet und beschreibt den sich potentiell laufend ändernden Wert aus stattfindenden Trades - in diesem Fall an Xetra.

Beachte auch, dass Vanguard den NAV in USD notiert, während der Marktwert auf Xetra in EUR notiert.

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Die Aufsichtspflicht liegt bei dem Vater. Daher wäre auch der Vater bzw. dessen Versicherungen für irgendwelche Schäden zuständig - insofern, als diese Schäden überhaupt durch eine Versicherung reguliert werden können, da es sich um seinen Sohn handelt.

Wenn der Sohn nicht mit Steinen werfen soll, dann soll der Vater das dem Sohn sagen und dafür sorgen, dass das aufhört. Du bist dafür nicht verantwortlich - daher ist auch Deine Privathaftpflichtversicherung überhaupt nicht zuständig.

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Die wesentliche Frage ist doch, ob auch Dein Einkommen sich in der Zeit der verdoppelten Benzinpreise verdoppelt hat. Falls nicht, läuft die Inflation wohl schneller als Dein Einkommen sich steigert.

Daher ist es in jedem Fall sinnvoll, Schulden frühzeitig zu tilgen, da dann nämlich auch keine Zinsen mehr anfallen. Nur für den Fall, dass die Rendite auf das potentielle Tilgungskapital, das dann irgendwo investiert wird, höher als die Darlehenszinsen ausfallen wird, würde es sich lohnen, das Darlehen nicht zu tilgen.

Rechne dies doch einfach mal aus und stelle die Fälle gegenüber.

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Kind möchte keine Bilder an den Kindsvater schicken, geht das?

Hallo zusammen,

ich bin etwas verzweifelt, eventuell könnt ihr mir helfen...Ich hole etwas aus, damit ihr etwas mehr Hintergrundwissen habt :

Mein Sohn 8 Jahre hat seinen Vater schon seit 4 Jahren nicht mehr gesehen. Der Erzeuger macht sich auch keine Mühe ihn zu besuchen. Wir haben leider Gottes das gemeinsame Sorgerecht. Ich habe ihn schon mehrere Vorschläge gemacht um sein Sohn zu treffen/abzuholen usw. , sieht er aber nicht ein (wir wohnen seit 4 J. 200 km weit weg ) Ich war auch schon in der alten Heimat und mein Sohn hat panische Sorge gehabt, den leiblichen Vater persönlich zu sehen. Mein Sohn mag sein Vater einfach nicht, weil er mittlerweile merkt, dass er sich nicht um ihn kümmern will. Er hat keinen Bezug zu seinem Vater. Das Verhältnis war schon gestört, als wir noch in der Heimat gewohnt haben. Mein Sohn hat sich sehr extrem geweigert mit ihm zugehen wenn er seinen Tag mit ihm hatte. Wie mein Sohn über ihn denkt, weiß er. Er nimmt es auch einfach so hin, und ändert nichts um das Verhältnis zu verbessern. Alle 2-3 Wochen kommt dann eine SMS und fragt, wie immer, wie es dem Kind geht und wenn er mal einen guten Tag hat, will er ein Bild von ihm. Mein Sohn möchte aber nicht, das ich ihm Bilder schicke, was kann ich nun machen? Ich möchte mein Sohn nicht verletzen. Er war schon mal sehr sauer auf mich, als ich das trotzdem gemacht hatte, er hatte mit mir einen Tag lang nicht mehr geredet.

Vielen Dank im Voraus

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Du bist nicht verpflichtet, über Bilder und irgendein Medium den Vater auf dem Laufenden zu halten.

Wenn der Vater das wissen möchte, kann er ja einen Besuchstermin vereinbaren. Wenn Ihr das gemeinsame Sorgerecht habt, dann hat er auch eine Pflicht zum Umgang. Übt er dieses nicht aus und vernachlässigt das Kind, so ist es sicher nicht im Interesse des Sohnes, irgendwelche erzwungenen Maßnahmen durchzuführen.

Also hättest Du wahrscheinlich auch eine Grundlage, das alleinige Sorgerecht zu erhalten.

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In Deutschland werden abgeschlossene Geschäfte besteuert, d.h. ein Kauf und ein folgender Verkauf. Du musst daher anhand der ausgeführten Transaktionen Buch über die entsprechenden Geschäfte führen, sofern das nicht Dein Broker bereits erledigt und bereitstellt.

Der Gewinn bzw. Verlust aus einem Geschäft berechnet sich als Verkaufserlös minus Verkaufsgebühren (Transaktionskosten) minus Kaufkosten minus Kaufgebühren. Ein Tausch zweier Kryptowährungen wäre dem Verkauf der einen und einem Kauf der anderen gleichzusetzen.

Die Gewinne und Verluste eines Kalenderjahres = Steuerjahres werden aufaddiert. Das ist Dein gesamter Gewinn bzw. Verlust.

Dann gibt es zwischen Schüler und nicht-Schüler keinen Unterschied. Dieses Einkommen ist bis zur Höhe des Grundfreibetrags von derzeit 10.347 EUR ist steuerfrei. Darüber hinaus erfolgt eine Besteuerung. Die Erklärung dieser Einkünfte erfolgt durch die Einkommensteuererklärung jeweils im Folgejahr.

Da ich davon ausgehe, dass Du den Grundfreibetrag mit einem Gewinn erst mal nicht überschreiten (sondern sehr wahrscheinlich erst mal Verluste einfahren) wirst, ist das alles also recht harmlos.

Es gibt dann noch ein paar Spezialfälle, wenn die Transaktionen mit Kryptowährungen durch eine andere Währung (z.B. USD, CHF oder GBP) erfolgen oder wenn die gehandelten Instrumente nicht die Kryptowährungen selbst, sondern Hebelprodukte sind. Darauf gehe ich jetzt mal nicht ein.

in Krypto zu investieren

Diese Aussage ist Unsinn, denn Kryptowährungen (wie auch Rohstoffe und andere Währungen) werfen keinen Ertrag ab. Du spekulierst daher auf eine Wertsteigerung. Ein Investment kann im engeren Sinne nur in Instrumente erfolgen, die plausiblerweise einen Ertrag über die Haltedauer liefern. Bedenke daher, dass diese Spekulation riskant ist, d.h. wenn Du z.B. den Kursverlauf EURBTC betrachtest, dann wird Dir klar, dass hier Kurseinbrüche durchaus möglich sind. Eine Abwertung von Kryptowährungen kann auch drohen, wenn verschiedene Wirtschaftsräume eine Regulierung oder Verbote für Kryptowährungen einführen sollten.

Daher, wie bei allen Geldanlagen, ist das Risikomanagement oberste Priorität, damit das Ziel jedes Anlegers erreicht werden kann: der Kaufkrafterhalt. Du willst ja nach Inflation und Steuern nicht Verluste erleiden.

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Mit dem Kauf des Smartphones hast Du nur einen Antrag auf Finanzierung abgegeben. Anscheinend wurde dieser Antrag nicht sofort genehmigt - was ein Risiko für den Verkäufer darstellt und eher unüblich ist.

In jedem Fall schuldest Du dem Verkäufer die volle Summe im Fall, dass die Finanzierung nicht zustandekommt.

Wenn Du also das Smartphone nutzt, bevor der Antrag auf die Finanzierung genehmigt ist, hast Du der Zahlung konkludent zugestimmt.

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Die Betreuung der Kinder erfolgt i.d.R. kollektiv durch alle Erzieher/innen, d.h. da das gesamte Kollegium der gleichen Vertraulichkeit zu den Kindern unterliegt und alle im Prinzip auch mit den Kindern in gleichem Maße Umgang haben, kann durchaus im Rahmen solcher Konsultationen ein Austausch stattfinden.

Die Nennung von Nachnamen ist meist nicht erforderlich, da die Kinder durch ihre Vornamen und den Kontext bereits identifizierbar sind. Selbst in großen Einrichtungen, die mehrere Kinder mit dem gleichen Vornamen haben, dürfte durch den Kontext klar sein, um wen es geht.

Whatsapp wird als persönlicher Kanal für Mitteilungen verwendet. Man würde hier zwar nicht unbedingt vertrauliche Daten übermitteln, aber das ist ein Graubereich. Wenn die Details nicht in einer Whatsapp-Gruppe gepostet wurden, dann handelt es sich um bilaterale, persönliche Mitteilungen, die durch eine Verschlüsselung im Transit geschützt sind. Andere mit Zugang zum Handy könnten zwar auch die Nachrichten wahrscheinlich lesen, aber das unterliegt den allgemeinen Regeln für den Schutz von Daten auf Smartphones. Ich nehme mal an, dass beide Parteien eine PIN zum Schutz eingerichtet haben.

Ich sehe da keine Verletzung der Persönlichkeitsrechte oder des Datenschutzes durch den Vorgang an sich.

Nicht zulässig wäre die Mitteilung solcher Details an andere Eltern oder Dritte, denn das würde dafür sorgen, dass die Informationen den Kreis der privilegierten Personen verlassen.

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Das sind eigentlich verschiedene Punkte, die Du hier ansprichst:

  1. Wenn die Rechnung inhaltlich falsch ist, muss dies moniert werden. Ein Storno für diese Rechnung und eine neue, korrigierte Version ist zu liefern.
  2. Wenn keine Bankverbindung angegeben ist, stellt sich die Frage, wie die Rechnung zu bezahlen sein soll. Ist das eine bekannte Bankverbindung oder schickst Du dem Vermieter einen Koffer mit Geldscheinen?
  3. Die Tatsache, dass jemand nicht online zu finden ist, bedeutet nicht, dass es die Firma nicht gibt. Wenn der Vermieter eine harmlose Privatperson ist, dann ist dort wirklich ein Privathaushalt unter der Adresse zu finden. Kein Problem. Vielleicht das Home Office?
  4. Die Ausweisung der USt. kann durchaus richtig sein - insbesondere, wenn dort kein Hinweis auf §19 UStG enthalten ist.

Für Dich sind zwei Punkte relevaant:

  • Der Rechnungsbetrag, der Weg der Zahlung und das zeitliche Zahlungsziel müssen zu entnehmen sein, denn nur so kannst Du schuldbefreiend leisten.
  • Wenn Du vorsteuerabzugsberechtigt bist, kannst Du die ausgewiesene, dann gezahlte USt. geltend machen. Bist Du Privatperson, ist das irrelevant.

Sollte der Vermieter die USt. fälschlicherweise ausgewiesen haben, muss er diese dennoch abführen. Das ist jedoch nicht Dein Problem.

Um die fehlende Bankverbindung würde ich mir mehr Sorgen machen.

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Für den Modeljob gibt es einen Vertrag, in dem die Details zur Vergütung und der Umfang der gewährten Nutzungsrechte an den Bildern/Videos festgelegt sind.

Unter Bezug auf die vereinbarte Vergütung und das vereinbarte Honorarmodell stellst Du nun die Positionen in Rechnung.

Wirst Du pro Shooting-Tag mit einer Pauschale bezahlt, so wäre das als Position z.B. "Drei Shooting-Tage zu je 1.200 EUR lt. Vertrag vom 22.07.2022" mit dem Nettobetrag von 1.200 EUR.

Wirst Du für nach Stunden für Shoots bezahlt, so wären diese als Positionen für die einzelnen Tage auszuweisen, z.B. "Shooting lt. Vertrag vom 22.07.2022 mit 5,0 Std. am 10.09.2022 zu EUR 150,00/Std." und "Shooting lt. Vertrag vom 22.07.2022 mit 6,0 Std. am 11.09.2022 zu EUR 150,00/Std,". Als Nettobetrag ergeben sich dann z.B. 750,00 EUR und 900,00 EUR.

Reisekosten werden - wenn sie vergütet werden - ebenso als Positionen aufgeführt. Sind es durchlaufende Posten, wird keine USt. ausgewiesen. Die Positionen bleiben brutto = netto. Sind es Aufwandspositionen auf Deine Rechnung, so wird ggf. USt. ausgewiesen.

Bist Du Kleinunternehmerin nach §19 UStG, so wäre keine USt. auszuweisen. Brutto ist gleich netto.

Bist Du regelbesteuerte Unternehmerin, so wäre die USt. auszuweisen, d.h. 19% des Nettobetrags werden unter "19%" eingetragen und die Summe von "Netto" und "19%" kommt in die "Brutto"-Spalte. Erhaltene USt. musst Du dann an das Finanzamt abführen. Der Auftraggeber kann ggf. die USt. als Vorsteuer abziehen.

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Wenn die Belege für eine Reisetätigkeit auf den Namen des Auftraggebers ausgestellt sind (z.B. Buchungen für Hotel, Zug, Flug, Mietwagen), kann man diese Positionen als durchlaufende Posten in Rechnung stellen. Der Auftraggeber erhält die Belege, erstattet die Kostenpositionen und verbucht selbst diese bei sich als Ausgaben. Daher bezeichnet man dies manchmal als Belegabrechnung. Nach §10 Abs. 1 Satz 5 UStG sind durchlaufende Posten nicht umsatzsteuerpflichtig.

Die Dienstleistung wird in diesem Fall typischerweise separat mit einer vereinbarten Honorarabrechnung in Rechnung gestellt. Hier ist ggf. die USt. mit in Rechnung zu stellen (*).

Der Regelfall besteht allerdings darin, dass Belege auf Dich ausgestellt werden. Dann erfolgt in der Reisekostenabrechnung eine Aufstellung der Kostenpositionen und ggf. Pauschalen (z.B. Verpflegungsmehrkosten, km-Pauschale für gefahrene Entfernungen mit dem eigenen Pkw). Kopien der Belege können beigelegt werden, wenn dies vereinbart wurde. Die Kosten werden ggf. zzgl. USt. (*) in Rechnung gestellt und vom Auftraggeber erstattet. Auf der gleichen Rechnung befinden sich auch die erbrachten Leistungen und die daraus resultierende Vergütung.

(*) Als Kleinunternehmer nach §19 UStG stellst Du die Kosten und Vergütung netto in Rechnung. Als regelbesteuerter Unternehmer werden 19% USt. zusätzlich ausgewiesen, die der Auftraggeber bei sich als Vorsteuer ggf. geltend machen kann.

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