Nicht in Deutschland, wenn es nicht zur Belästigung anderer Personen - insbesondere Minderjähriger - beabsichtigt ist.

In USA gibt es durchaus Bundesstaaten, in denen Du auch auf Deinem eigenen Grundstück nicht nackt sein darfst.

Daher: zu welchem Land stellst Du diese obskure Frage?

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Es handelt sich dabei zumindest in jedem Fall um Privatgelände. Es wird Schilder geben, die klar auf den Wunsch des Besitzers hinweisen, dass das Gelände nicht zu betreten ist.

Damit stellt dies Hausfriedensbruch nach §123 StGB dar.

Wer in [...] das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird [...] bestraft.

Dies ist eine Straftat, die auf Antrag verfolgt wird.

Allerdings gibt es auch noch spezifisch den §315 StGB: gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr. Wenn es sich um einen offensichtlich ungenutzten Tunnel handelt, dürfte die Argumentation eines solchen Eingriffs zwar schwerfallen, aber immerhin gibt es noch die Eisenbahnordnung mit §62:

Die Bahnanlagen und Fahrzeuge dürfen von Personen, die nicht amtlich dazu befugt sind, nur insoweit betreten oder benutzt werden, als sie dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen oder ein besonderes Nutzungsverhältnis dazu berechtigt.

Damit handelt es sich beim unbefugten Betreten des Tunnels zumindest um eine Ordnungswidrigkeit. Die Verfolgung der Straftat dürfte jedoch zu einer höheren Strafe führen.

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Ich empfehle einen Blick in das Lexikon der Börse Frankfurt, z.B. hier: https://www.boerse-frankfurt.de/wissen/lexikon/geld-brief-spanne

Es hilft auch immer die Wikipedia

  • Geldkurs: https://de.wikipedia.org/wiki/Geldkurs
  • Briefkurs: https://de.wikipedia.org/wiki/Briefkurs

Bezüglich Orders: Instrumente, die eine marktbestimmte Preisbildung haben (also z.B. nicht ein ETF, der einfach den Kurs des DAX oder Eurostoxx 50 nachbildet), solltest Du IMMER ein Limit angeben. Es kann zu Preissprüngen kommen, die Dir zum Nachteil geraten können.

Willst Du also kaufen, so hast Du Geld und willst die Aktie (Brief). Der Briefkurs ist relevant.

Willst Du verkaufen, so hast Du Brief und willst Geld dafür. Der Geldkurs ist dafür relevant.

Der Geldkurs ist bei marktgehandelten Instrumenten immer niedriger als der Briefkurs, denn mit der Spanne dazwischen machen die Händler ihre Geld.

Bei Aktien, die in Deutschland gehandelt werden, aber eigentlich aus anderen Ländern stammen, ist der Spread zur Handelszeit an der Heimatbörse der Aktie geringer als zu anderen Zeiten. Das ist zu beachten, wenn Du beispielsweise am deutschen Morgen ein NASDAQ-Aktie kaufen möchtest. Spreads beinhalten auch Risikopuffer für Market Maker, d.h. wenn das Handelsrisiko steigt, werden diese größer.

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Es gibt staatliche Förderungen in zwei Geschmacksrichtungen:

  • Darlehen zu vergünstigten Konditionen und ggf. ein Teilschulderlass, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (Beispiel: KfW-Darlehen)
  • Zuschüsse zu Maßnahmen, die dafür qualifizieren (Zuschüsse der Bundesländer für Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz)

Je nach der Art der Maßnahmen sind die Formen von Darlehen oder Zuschüssen vorgegeben. Sondertilgungen bei KfW-Darlehen sind i.d.R. nicht möglich, ohne dass Vorfälligkeitskosten anfallen - das liegt weniger an der KfW, sondern an der Konstruktion mit den eigenlich darlehensausgebenden Banken, über die die KfW-Darlehen laufen.

Für die Fördermaßnahmen bestehen teilweise gegenseitige Ausschlüsse, die Kombinationen untersagen.

Für viele der Maßnahmen benötigst Du ohnehin eine Energieberatung. Energieberater sollten die Förderlandschaft kennen und sinnvolle Vorschläge zur Nutzung der Möglichkeiten geben können. Nimm doch mal Kontakt zu Deiner lokalen Energieagentur auf.

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Leider hast Du nicht einen historischen Einblick in das Orderbuch genommen.

Market Maker können durchaus Geld/Brief-Kurse stellen, ohne dass Angebote vorliegen. Diese dienen als Indikation und werden beispielsweise von der aktuellen Entwicklung des Kurses an der Heimatbörse des Unternehmens abgeleitet.

Fastenal notiert an der NASDAQ in USD und in Frankfurt in EUR. Kursindikationen in Frankfurt berücksichtigen auch den Wechselkurs EURUSD.

Umsätze dagegen finden nur statt, wenn tatsächlich auch Kauf- und Verkaufsgebote vorliegen und diese zueinander finden.

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Es ist zwischen

  • Mahngebühren (Kostenersatz für zusätzliche Aufwendungen Deinerseits aufgrund des Mahnvorgangs per se)
  • Verzugszinsen (Ersatz für Finanzierungskosten Deinerseits aufgrund der fehlenden Zahlung)

zu unterscheiden.

Dabei handelt es sich um einen Ersatz für entstandene Schäden, d.h. es wird keine USt. darauf erhoben. Die Buchung erfolgt auf Konto 2650 (SKR03) als Erlöse.

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Und wo ist nun die Frage?

Das ist nicht finanzbeichte.net, das ist finanzfrage.net.

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gemietet habe ich mein Zimmer aber schon ab Januar

Das ist der entscheidende Punkt. Du hast einen Mietvertrag ab Januar und der schließt nun mal auch Nebenkosten ein. Daher hast Du den vertraglich festgelegten Anteil der entsprechenden Nebenkosten ab Januar zu übernehmen.

Wie die Nebenkosten nun berechnet werden, sollte Dein Mietvertrag bzw. Untermietvertrag definieren. Handelt es sich um eine pauschale Aufteilung pro Monat (drei Parteien, jeder zahlt 1/3), so gibt es keine verbrauchsabhängige Komponente. Deine Rückerstattung kann daher auch nur die Anteile ab Januar betreffen. Du hättest die Zähler jedoch zum 01.01. ablesen und zur Abgrenzung der Kosten festhalten müssen. Bedenke jedoch, dass in den Wintermonaten deutlich höhere Heizkosten anfallen und diese genauere Abgrenzung daher auch zu Deinen Ungunsten ausfallen kann (März bis Dezember wäre im Durchschnitt weniger an Kosten als Januar und Februar). Dann bekommen die anderen eine Rückzahlung und Du zahlst nach.

Pauschalregelungen für die Aufteilung sind gut, wenn die Verbrauchswerte aller Parteien ungefähr ähnlich sind. Weichen sie voneinander ab, wären separate Erfassungen sinnvoll - da es jedoch Gemeinschaftsräume gibt, wäre hier eine Aufschlüsselung wahrscheinlich viel zu aufwendig und komplex.

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Ob das nun als Rettungsdienst oder Müllabfuhr durchgeht, mag dem Betrachter überlassen sein.

Ohne die entsprechenden Kennzeichnungen wird dies nicht als Rettungsdienst erkennbar sein. Diese wären jedoch nicht erlaubt (z.B. Abzeichen des Roten Kreuzes oder die Kennzeichnung NOTARZT bzw. RETTUNGSDIENST als Aufschrift). Daher: was soll das?

Suche eine Alternative.

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Preisfindungen in der Eröffnungs- oder Schlussauktion des Tages können stattfinden, auch wenn keine Umsätze erfolgen. Es sollten an solchen Tagen nur keine Preise aus dem fortlaufenden Handel zu finden sein.

Es kann auch sein, dass hier im Orderbuch zwar Einträge vorhanden sind, aber keine Transaktion mangels Gegenangebot zustandekam. In den Übersichten stehen wahrscheinlich die Kennzeichnungen zu Geld- und Briefkursen nicht drin:

  • nur Brief: nur Verkaufsangebote, keine Kaufangebote
  • nur Geld: nur Kaufangebote, kein Verkaufsangebot

Du solltest diese beiden Fälle aber sehen, wenn Du (a) in das Orderbuch schaust bzw. (b) in den aktuellen Kursen an Börsenplätzen diese Kennzeichnungen zu finden sind.

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Ein globaler ETF mit Schwerpunkt USA und USD (30%) und drei Modethemen (70%) klingt absolut nicht gut.

Frage Dich mal, wo Du lebst und arbeitest - und dann schau nach, wie viel von diesen ETFs in Nordamerika passiert.

Im schlimmsten Fall nimmst Du auch noch USD-Tranchen, d.h. zahlst für die Währungskonversion jedes Mal separat.

Artificial schreibt man mit einem "l".

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Die Vorabpauschale greift ganz generell für alle ETFs und Fonds.

Es kann jedoch Fälle geben, in denen keine Steuer auf die Vorabpauschale abgebucht wird:

  • Wenn der Basiszins negativ ist.
  • Wenn der ETF/Fonds in diesem Jahr einen Verlust erfahren hat.
  • Wenn die Ausschüttungen höher waren als die Vorabpauschale
  • Wenn die Vorabpauschale durch Deinen Freistellungsauftrag oder einen Verlustvortrag abgedeckt ist.

Nur in den übrigen Fällen wird auf Basis der Vorabpauschale ein Steuerbetrag berechnet und abgebucht.

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Hashtags wären i.d.R. strafrechtlich weniger relevant.

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Warum müssen alle Börsen der Welt synchron arbeiten? Jede Börse hat ihre eigenen Performanceparameter. Zwischen Börsen handeln ist langsamer, da Clearingstellen involviert sind.

Zentral für Transaktionen ist das Orderbuch. Dort werden die Transaktionsgesuche eingetragen und dann mit entsprechenden Gegentransaktionen zusammengebracht.

Es gibt bei Börsen nicht einen Takt, in dem man jeweils neue Preise bestimmt, sondern das wird in den Systemen normalerweise durch die Operationen des Orderbuchs getrieben.

Xetra hat eine vertragliche Limitation für die Anzahl von Transaktionen, die man pro Sekunde ausführen kann. Zahlt man etwas mehr, bekommt man auch die High-Frequency-Parameter. Diese Konditionen kannst Du auf der Xetra-Webseite einsehen.

Du kannst davon ausgehen, dass Börsen in 2000 noch im kleinen Millisekundenbereich operierten, während heute bereits deutlich höhere Transaktionszahlen möglich sind. Es gibt heute Börsen, die bereits unterhalb des Microsekundenbereichs operieren.

Preisermittlungen durch Market Maker sind natürlich viel langsamer, d.h. diese Kennzahlen treffen nur für den automatisierten, fortlaufenden Handel zu.

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Der Kurs der ING Group Aktie lag heute bei 12,202 EUR.

Kaufst Du 8000 Aktien, wären das also 97.616 EUR an Kosten zzgl. Transaktionsgebühren abhängig von Börse und Broker, wo Du die Aktien kaufst. Nehmen wir mal an, das passiert für einen Festpreis von 2,00 EUR.

Nehmen wir mal an, dass die Aktie bis zum Dividendentermin keine Kursveränderung erfährt. Dann wäre am Ex-Tage die Dividende von derzeit ca. 1,02 EUR fällig. Der Kurs reduziert sich um diesen Betrag auf 11,182 EUR. Die Position im Depot wäre damit noch 89.456 EUR wert.

Die Dividende wird mit 8.160 EUR beziffert und unterliegt der Besteuerung. Ist Dein Freistellungsauftrag von 1.000 EUR noch verfügbar, wären das also 7.160 EUR zu 25% Abgeltungssteuer (1.790 EUR) plus 5,5% (98,45 EUR) an SolZ. Kirchensteuer kommt ggf. noch dazu. Rechnen wir also mal ohne Kirchensteuer, dann bleiben von der Dividende 6.271,55 EUR übrig.

Verkaufst Du die Aktien dann (mal wieder vorausgesetzt, es gab keine Kursveränderungen), dann würde das einen Erlös von 89.456 EUR ergeben. Für den Verkauf fallen ebenso Transaktionskosten an - nehmen wir wieder an, das sind fix 2,00 EUR. Damit wäre unter dem Strich folgende Bilanz festzustellen:

  • Kauf der Aktien: -97.616,00 EUR
  • Kaufkosten: -2,00 EUR
  • Dividendenausschüttung: 8.160,00 EUR
  • Abgeltungssteuer auf die Dividende: -1.790,00 EUR
  • SolZ auf die Dividende: -98,45 EUR
  • Verkauf der Aktien: +89.456,00 EUR
  • Verkaufskosten: -2,00 EUR

In Summe sind das -1.892,45 EUR Verlust.

Würdest Du die Aktien bis ins nächste Jahr halten und es gäbe wieder 1,02 EUR Dividende, dann würden (und ich nehme mal wieder an, der Kurs bleibt gleich) wieder 6.271,55 EUR übrigbleiben. Das würde die Bilanz natürlich verändern.

Weiterhin gibt es natürlich das Risiko der Kursfluktuation, d.h. ob die ING in einer Woche oder in einem Jahr noch 12 EUR, 15 EUR oder 9 EUR wert ist, weiß man nicht.

Mit anderen Worten:

  • Die Dividendenausschüttung verringert den Wert der Aktie. Das ist, als würde jemand ein Stück vom Apfel abbeissen. Du hast zwar das abgebissene Stück und den Restapfel, aber der Restapfel ist erst mal weniger wert.
  • Die Besteuerung reduziert den Profit wesentlich, wenn sie nicht durch Freistellungsaufträge abgedeckt ist.
  • Dividenden als passives Einkommen sind durchaus sinnvoll, aber man darf dabei nicht die Fluktuation der Aktienkurse selbst vernachlässigen. Diese können trotz hoher Dividende die Liquidierung der Position zu einem späteren Zeitpunkt unattraktiv machen.
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Die Besoldungsstelle des Landes wird wissen, dass Du bereits erfasst bist. Spätestens bei der Anmeldung Deiner Person wird daher dieser Umstand erkannt.

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Nimm Deine Ersparnisse und lege Dich in Thailand an den Strand - sozusagen als Frührentner. Offensichtlich bist Du auf ein Einkommen nicht angewiesen.

BWL studieren viele, wenn sie nicht genau wissen, was sie eigentlich wollen... die Qualifikation kommt im Gegensatz zu technischen Fächern durch Erfahrung und Anwendung, nicht durch harte Fakten aus dem Studium. Banken sind nun mal ein sehr hierarchisches Gefüge mit vielen Regeln. Freigeister passen da nicht hinein.

Ein Jurastudium wäre zu stressig und auch die meisten Jobs dürften nicht zu Deinen Anforderungen passen. Irgendwie habe ich den Eindruck, Du bist nicht für das Arbeitsleben gemacht.

Was Du Dir da vorstellst, kannst Du eigentlich nur im freiberuflichen Bereich erreichen, wenn Du auf Termine und Kunden nicht angewiesen bist. Schaffe Kunstwerke und verkaufe diese.

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Welche Arten von Zusatzleistungen suchst Du denn? Bonuspunkte, Versicherungen, Rabatte/Cashback bei irgendwelchen Shops?

Braucht man solche "Zusatzleistungen" wirklich oder ist das nur effektives Marketing?

Ich habe mir nach dem Ende der Amazon LBB VISA Karte eine ADAC LBB VISA Karte und eine Payback Visa Karte zugelegt. Da Du keine Kriterien nennst, kann man wohl nicht viel zu Deiner Frage sagen.

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Deine Terminologie deutet auf ein etwas falsches Verständnis der Sachlage hin.

Anschaffungen für Dein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung oder mit Regelbesteuerung sind Betriebsausgaben, d.h. sie mindern den Gewinn des Gewerbes. Mithin zahlst Du für den entsprechenden Betrag keine Steuern. Das entspricht dem "von der Steuer absetzen" bei z.B. Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung. Der Begriff "absetzen" wird für USt. nicht verwendet.

Der Unterschied zwischen Kleinunternehmerregelung und Regelbesteuerung besteht darin, dass die gezahlte USt. bei ersterer nicht zurückgefordert werden kann und bei Einkünften die erhaltene USt. nicht abgeführt wird.

Kaufst Du als Gewerbetreibender mit Kleinunternehmerregelung ein Smartphone für 800 EUR (brutto), so wären das 800 EUR Betriebsausgaben. Hast Du zugleich 2.000 EUR Einnahmen, so wäre der Gewinn bei 1.200 EUR.

Kaufst Du als Gewerbetreibender mit Regelbesteuerung das gleiche Smartphone für 800 EUR (brutto), so wäre der Preis 672,27 EUR (netto) zzgl. 127,73 EUR USt. Die USt. wird wieder erstattet, d.h. das Smartphone würde so nur 672,27 EUR an Kosten verursachen. Hast Du zugleich 2.000 EUR Einnahmen von einem vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmenskunden (zzgl. 19% USt. in Rechnung gestellt und bei Erhalt abgeführt), so hast Du einen Gewinn von 1.327,73 EUR. War der Kunde ein Privatkunde, so müsstest Du für eine Vergleichbarkeit auch EUR 2.000 in Rechnung stellen, das wären dann aber nur 1.680,67 EUR Einnahme plus 319,33 EUR USt. (abzuführen). In diesem Fall wäre der Gewinn also nur 1.008,40 EUR.

Abhängig davon, ob ein Vorsteuerabzug Dir etwas bringt und welche Art von Kunden Du hast, wäre also ggf. eine Regelbesteuerung günstiger.

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