"Lokaler" Projekteinsatz Pendlerpauschale oder Dienstreise?

Nach langem Suchen gebe ich auf und stelle meine Frage nun doch hier :)

Und zwar folgender Sachverhalt:

  • Bartholomäus Skarabäus Peingebreck ist Berater für die Firma Käfer AG.
  • Er arbeitet seit 11 Monate für einen Kunden in der Samsa-Straße :p
  • Das Projekt ist 25 km vom Dienstort (erste Tätigkeitsstätte) und 20km von zu seinem Hause.
  • Er besucht seinen Dienstsitz (25km entfernt) einmal im Monat.
  • Das Projekt (20km entfernt) besucht er an 5 Tagen die Woche.
  • Die Fahrt zur Arbeit liegt nur auf einem Teilstück von 13km auf dem Weg zum Dienstort.
  • Nach 9 Monaten wurde er in ein anderes Bürogebäude ca. 1km entfernt versetzt.

Nun weiß ich nicht wie man das angeben soll, ist die Fahrt von zu Hause zum Projekt eine Dienstreise? Er ist dort zwar länger, aber ja auch regelmäßig am Dienstort.
Da die Wohnung näher am Projekt als am Dienstort ist, wäre ja dann die erste Tätigkeitsstätte ja dann das Projekt, zumal er dort auch mehr als 1/3 im Monat verweilt. Ist aber dann die Fahrt zum Dienstort eine Dienstreise?

Oder gilt die Pendlerpauschale dann anteilig für die "gemeinsamen" 13km und der Rest ist die Dienstreise?

Wenn es eine Dienstreise ist, dann gibt es doch auch eine Verpflegungspauschale für die ersten 3 Monate. Erneuert sich diese, wenn man an einen "anderen" Ort versetzt wird, auch wenn er nur ca. 1km entfernt ist, aber gleicher Projektchef?

Danke für schonmal die Erleuchtung.

Reisekosten Steuerrecht Dienstreise Pendlerpauschale
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Steuerfreibetrag oder doch lieber Einkommenssteuererklärung?

Hallo,

Zunächst einmal handelt es sich bei meiner Frage schon um eine sehr spezielle, zu der ich bisher keinen Beitrag finden konnte. Ich wende mich zunächst an diese Plattform, da ich ein kostenpflichtigen Ratgeber vermeiden möchte.

Ich muss, wie wahrscheinlich sehr viele, jeden Tag zur Arbeit pendeln. Mein einfacher Arbeitsweg liegt bei ca. 76km. Nun habe ich überlegt einen Steuerfreibetrag auf meiner Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Im Grunde tut sich da nichts. Ob es nun Ende des Jahres in einem Batzen kommt, oder jeden Monat.

Allerdings steht auf dem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung eine Zeile die sich Fahrtkostenersatz des Arbeitgebers nennt. Nun ist die Frage was ich dort angeben muss. Ich erhalte von meinem Arbeitgeber jeden Monat 250€ Brutto für meinen Arbeitsweg. Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag der sogenannte Fahrtkostenersatz ist.** In wie weit beeinträchtigt dieser Betrag meinen Steuerfreibtrag?** Werden diese 250€ monatlich davon abgezogen? Wenn ja, macht es dann mehr Sinn den Lohnsteuerjahresausgleich zu nutzen? Denn dort gibt es keine Angabe zu Fahrtkostenersatz. Mein Wunsch ist es eigentlich monatlich mehr Netto zu haben. Aber natürlich nicht, wenn ich dadurch aufs Jahr gesehen weniger von habe. Was meint Ihr ?

Freibetrag Lohnsteuer lohnsteuererklärung Lohnsteuerkarte Steuererklärung Fahrtkosten Lohnsteuerjahresausgleich Pendlerpauschale Steuerfreibetrag Fahrtkostenersatz
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Wie setze ich das Studienzimmer und den Weg zur Uni im Masterstudium (Vollzeit) bei gleichzeitiger Teilzeitbeschäftigung ab?

Ich habe zwei Fragen zum Absetzen meines Masterstudiums im Rahmen der Fortbildungskosten. Ich studiere Vollzeit einen Master und arbeite gleichzeitig halbtags und beziehe daraus Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Das Masterstudium setze ich voll als Werbungskosten ab.

Im einzelnen ist nun die Frage, was meine "erste Tätigkeitsstätte" ist. Ich bin jeden Tag im Büro als Arbeitnehmerin und jeden Tag an der Uni. Intuitiv habe ich bisher das Büro als erste Tätigkeitsstätte angegeben, habe allerdings nun online gelesen, dass bei einem Vollzeitstudium der Studienort die erste Tätigkeitsstätte ist. Ich würde intuitive das Büro wählen, da ich über den Job ja auch meine Einnahmen generieren. Was ist an dieser Stelle "Trumpf" um die erste Tätigkeitsstätte zu bestimmen? Und wir gebe ich die andere "Arbeitsstätte" dann an? Die Uni als Reisekosten zur Fortbildung? Und falls soch die Uni die erste Arbeitsstätte sein sollte, ist mein Büro dann eine Auswärtstätigkeit?

Die zweite Frage bezieht sich auf mein häusliches Arbeitszimmer, das seit dem Beginn des Masterstudiums als Studierzimmer für das Studium genutzt wird. Wo gebe ich nun das Arbeitszimmer an? Ich habe mehrfach gelesen, dass es unter die Fortbildungskosten fällt. Ich kann in meinem Steuerprogramm detailliert die Kosten für das Arbeitszimmer berechnen und dann auf unterschiedliche Einkunftsarten verteilen (Je nachdem für welche Tätigkeiten das Arbeitszimmer genutzt wird - Gewerbe, nichtselbständige Arbeit, etc.). Sollte ich das Arbeitszimmer hier bei den "Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit" angeben? Oder entsteht dann der Eindruck, dass das Arbeitszimmer für die berufliche Tätigkeit genutzt wird? Oder sollte ich die berechneten Kosten für das Arbeitszimmer an dieser Stelle nicht berücksichtigen sondern einfach bei den Fortbildungskosten veranschlagen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

Steuererklärung Arbeitszimmer Fortbildungskosten Pendlerpauschale
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Fragen zur Steuererklärung: Pendlerpauschale und Fortbildungskosten?

Hallo,

Wie der Titel es erahnen lässt, habe ich nicht eine Frage, sondern zwei Fragen, fasse sie aber lieber zusammen, da es sich um eine Steuererklärung handelt.

Frage 1:

Das Thema Pendlerpauschale an sich ist klar und ich mache das seit Jahren so, dass ich die einfachen KM x 220 Tage angebe. Nur, wenn ich mir das so genau überlege, stimmt das nicht, denn ich habe auch Dienstreisen. Die Dienstreisen werden komplett über den AG abgehandelt und tangieren das FA nicht. Nur bei genauer Betrachtung habe ich ja keine Fahrt zur Arbeit, wenn ich auf Dienstreise bin, oder? Ist es daher falsch die 220 Tage anzugeben, d.h. sollte ich genau "zählen" und meine Angabe anpassen? Gäbe es da Problem, wenn das FA von den Dienstreisen indirekt erfahren würde?

Frage 2:

Ich habe letztes Jahr mit einem Fernstudium begonnen und da sind natürlich ein Haufen Kosten angefallen (Gebühren, Fahrtkosten, Übernachtungen). Gebühren und Hotel sind ja dank Rechnung gut nachweisbar. Problematisch sind da eher die Fahrtkosten zu Präsenzveranstaltungen. Ich habe das nun so gelöst, dass ich je Semester den Präsenzplan der Steuererklärung beilege und dann auf diesem vermerke an welchen Tagen ich teilgenommen habe. Entsprechend addiere ich dann die Anzahl der Fahrten. Würde das dem Finanzamt so reichen oder sollte ich doch lieber detaillierter ein Schreiben beilegen, dass die Fahrten genau beschreibt? Und darf ich bei den Fahrtkosten jeden Km abrechnen, oder nur einfache Strecke?

Ich frage deswegen, weil es doch eine erhebliche Summe ist (>3000km gefahren) und diese sich bei mir deutlich in der Steuerlast auswirkt. Daher fürchte ich, dass das FA genauer hinschaut und einfach so mal Fahrten ablehnt und ich dann wieder Stress mit Einspruch usw. habe. Im Zweifel also lieber mehr Details?

Und wie könnte man Fahrten zu Lehrgruppen nachweisen? Brauche ich da die Unterschrift der anderen Teilnehmer? Und die dann entsprechend meine für ihre Steuererklärung?

Vielen Dank

Erstattung Fortbildung Steuererklärung Absetzbarkeit Dienstreise Fortbildungskosten Pendlerpauschale
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Bahncard 100 und Entfernungspauschale: Wann kaufen? Gestückelt oder Alles auf einmal zahlen?

Liebes Forum!

  • Ich fange ab dem 1.11. an zu arbeiten. Das ist mein erster Job, habe also vorher noch nicht gearbeitet.
  • Netto verdiene ich ca. 2150€.
  • Ich wohne in Berlin und muss 3 Tage die Woche nach Hamburg pendeln, d.h. 289km pro Strecke.
  • Ich möchte mir eine Bahncard 100 kaufen, die wenn man alles auf einmal zahlt 3990,00€ kostet und wenn man sie monatlich abstottert 369,00€ (also insg. 4428,00€ für ein Jahr).
  • Im Rahmen der Entfernungspauschale würde ich unter o.g. Bedingungen das Maximum der Pauschale, nämlich 4500,00€ im Jahr 2013 für meine Pendelei geltend machen können und für 2012 insg. 1127,10€ (angenommen ich arbeite noch 13 Tage in 2012).

Meine Fragen sind nun:

  • Soll ich die Bahncard 100 jetzt kaufen? Oder warten bis 2013 (weil man dann evtl. mehr an Ausgaben für Reisekosten geltend machen kann und ich 2013 ja über das Jahr viel mehr verdiene - 2012 arbeite ich ja nur 2 Monate). Dann müsste ich November und Dezember mit Einzeltickets bestreiten, die sind aber weitaus teurer. ich weiß eben nicht, ob ich überhaupt nachweisen muss bzw. ob es relevant ist, dass ich überhaupt eine Bahncard 100 angeschafft habe, geschweige denn, WANN ich sie gekauft habe.

  • Und wenn ich die BC100 jetzt (also noch 2012) kaufen soll, dann im Abo oder alles auf einmal? Im Abo könnte man ja einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten auf 2013 überwälzen.

Tausend Dank und viele Grüße!

PS: Ich blicke teilweise noch nicht so ganz durch die ganzen Begrifflichkeiten durch, hoffe aber, dass ich mich jetzt klar ausgedrückt habe mit meinem Anliegen.

Bahncard Entfernungspauschale Pendlerpauschale Bahncard 100
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Fahrtkostenerstattung ohne eigenes KFZ

Ab 01.01.2012 war ich Geschäftsführer einer GmbH und habe zeitgleich für meinen alten AG gearbeitet (vorerst ohne konkrete Regelung und Gewerbeanmeldung).

Um das Unternehmen in dem ich Geschäftsführer war (ich war auch Gesellschafter) nicht zusätzlich zu belasten, hat meine Mutter mir ihr wenig genutztes KFZ zur Verfügung gestellt. Hiermit bin ich sowohl in mein Büro der Geschäftsführertätigkeit gefahren, als auch zu Kunden der neuen bzw. alten Firma. Hinzu kamen zwei mal in der Woche Fahrten zum "alten" Büro, um mit Kollegen laufende Aufträge zu besprechen etc.

Zwischenzeitlich habe ich ein Gewerbe hinsichtlich meiner freien Tätigkeit beim alten AG, sowie meine Geschäftsführertätigkeit niedergelegt.

Allerdings stellt sich mir nunmehr die Frage, wie eine evtl. Fahrtkostenerstattung in meiner Steuererklärung 2012 aussehen kann.

  1. Ist überhaupt eine Fahrtkostenerstattung i.H.v. 0,30 EUR/km möglich, obschon mir das KFZ nicht gehört und ich "nur" den Kraftstoff zahle?

  2. Würde ich für die Fahrten zum Geschäftsführerbüro mit einer Fahrstrecke ansetzen, so wie ich es zuvor im Angestelltenverhältnis mit dem Dienstwagen gemacht habe?

  3. Kann ich die Fahrten zu Kunden und in die alte Firma mit der kompletten Strecke ansetzen? Auch vor dem Hintergrund, dass die Fahrten vor der Anmeldung des Gewerbes erfolgten.

Für entsprechende Tipps danke ich schon jetzt herzlich!

Steuererklärung Steuererstattung Steuern Fahrtkosten Pendlerpauschale Fahrtkostenerstattung
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