Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz für den Gründer bzw. für den Insolvenzverwalter?

Es gelten folgende Annahmen:

Der Gründer der GmbH investiert neben den 25.000 Euro Stammkapital zusätzlich 75.000 Euro in Form eines Darlehens in die Firma.

Nach 3 Jahren ist das investierte Geld aufgebraucht und es fliessen keine Einnahmen. Das Geschäftsmodell hat nicht funktioniert die Firma ist insolvent.

Szenario 1: Der Gründer hat die 75.000 Euro mit dem bedingten Sanierungserlass im Darlehensvertrag gewährt:

"Der Gesellschafter verzichtet auf seine Darlehens-Forderung in Höhe von XXX Euro gegen die GmbH, wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GmbH eröffnet oder die Eröffnung abgelehnt wird. Außerdem verzichtet er schon jetzt unwiderruflich auf sein Kündigungsrecht nach § 490 BGB."

Szenario 2: Der Gründer hat die 75.000 Euro ohne diese Klausel im Gesellschafter-Darlehens-Vertrag gewährt.

Fragen:

Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz jeweils aus der Sicht des Gründers und aus der Sicht des Insolvenzverwalters bei Szenario 1 bzw. bei Szenario 2?

Kann es sein dass es hier einen Interessenskonflikt zwischen dem Gesellschafter und dem Insolvenzverwalter geben könnte:

In welchen Fällen kann der Pleitier wenigstens seine Einkommensteuer mindern?

Und in welchen Fällen verdient der Insolvenzverwalter an der Insolvenz?

Um welche Beträge geht es jeweils?

Darlehen, Finanzamt, Finanzen, GmbH, Insolvenzrecht, Recht, Steuerrecht
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Ich möchte Vermögen mit Immobillien aufbauen - wie gehe ich vor?

Hallo, Ich wohne in Österreich und möchte Vermögen mit Immobilien aufbauen, das heißt, ich möchte dieses Jahr 1-2 Wohnungen um ca 250.000€ kaufen , davon 50.000 eigenmittel und den Rest finanzieren. Ich möchte diese Wohnungen dann Vermieten, sodass die Mieteinnahmen den Kredit abdecken. Ich möchte mein Portfolio rasch und Jährlich erhöhen, werde auch mit der Zeit Freunde in diesen Kreis einbringen die selber auch über einen guten Eigenkapital besitzen und Mitinvestieren.

Meine Frage wäre welche Art von Firma soll ich Gründen und wie siehts mit Steuern und Kosten aus? Natürlich zahlt sich das ganze nicht aus wenn alles in die Kosten und Steuern versenkt werden.. Sollte man so eine Firma in einem anderen europäischen Staat gründen? Für steuerersparnisse.. (In österreich zahlt man ja bei gewinnausschüttung noch mal steuern als privater)

Habe an Deutschland auch gedacht, da es nur 15 min von mir aus Österreich entfernt ist. Da könnte ich zumbeispiel auch mein Autoleasen wo ich alles in die Firma reingeben kann und auch günstiger ist zum anschaffen und erhalten (Nova frei und weniger Versicherungskosten)

Wie liegen die Jährlichen kosten? Wie wird es Versteuert? Bei so etwas ist der Anfang das wichtigste.. Habe mal gelesen mit der Holding gmbh (also Haupt gmbh und für jede immobilie eine Tochterfirma) Zahlt sich sowas aus?

Wie siehts rechtlich aus wenns schief geht und man geht wegen der anderen Firma in Privat-Konkurs? Was passiert dann mit den Immobilien und der Vermietungsgmbh? Werden die gepfändet?

Danke

GmbH, Immobilien, Steuern
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GmbH Gesellschafterdarlehen/ Verkauf dessen? Steuerlast?

Hallo zusammen. Ich benötige Hilfe. Ich habe im Jahre 2012 meinen Anteil 75% an zwei Gesellschafter veräußert.Die steuerliche Betrachtung sagt: Verkaufspreis abzüglich Anschaffung und dann Halbeinkünfteverfahren. Vor 9 Monaten kam dann der Steurbescheid seitens des FA. Ich hatte die Einbringung meines Kapitals fremdfinanziert.. Die Refinanzierung erfolgte über die Firma. Also Darlehen an Gesellschafter. Das Verrechnungskonto stieg nun an (Zinsen etc.) Ich war 10 Jahre lang GF. DIe Firma hatte alle Gewinne als Rückstellungen gebucht. Die steuerliche Belastung ist genauso hoch wie der Erlös der fragmentiert über 12 Monate der Firma an mich geflossen ist. Mein jetziger Steuerberater wundert sich über die Buchung seines Kollegen. Stichwort Senkung der Steuer in den Geschäftsjahren und Verrechnung der Gewinne (75%) auf das Darlehen. Des Weiteren hatte der damalige Steuerberater keine Verspätung der Erklärung deklariert sodass dadurch noch Verzugszinsen angefallen sind.. Die GmbH hat in 10 Jahren für 8 jahre Gewinne deklariert so dass buchhalterisch sogar der eigentliche Firmenwert überschritten wurde. Ich frage mich nun, ob das die o.g. Praxis ist zumal mein jetziger Berater sagt, dass das in seinen falsch bzw. fragwürdig war hinsichtlich Ermittlung Verkaufspreis und dessen Steuerlast. Nach 4 Jahren die nun vergangen sind, stecke ich nicht mehr in der Materie drin. Für etwaige Rück,- oder Verständnisfragen stehe ich zur Verfügung. Ich benötige Hilfe, da das FA ja nur nach Daten und Fakten entscheidet. Wiederum wundert sich das FA, dass nicht mehr Geld an mich geflossen ist. ?! Danke im voraus

Nachtrag: Ein Anwalt ist mit im Boot da der ehemalige Steuerberater mauert und sich auf sein Haftpflichtversicherung zurück zieht

GmbH, Verkauf GS-Anteile
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GmbH von Dänemark aus gemanaged - Steuerhinterziehung?

Ja, Moin, also ich hab da mal ne Frage: Paar Kumpels und ich, wir haben eine GmbH. Die ist in Hamburg im Handelsregister. Der Geschäftsführer von der GmbH ist Sören in Aarhus. Bei uns heißt der immer Olav der Wickinger. Aber das tut jetz hier nichts zur Sache. Bloß dass ihr wisst von wem ich rede.

Also die GmbH ist in Hamburg gegründet worden und macht in Deutschland ihre Geschäfte. Im und Export von Sachen. Was für Sachen, ist jetz mal egal. Wir haben aber in Deutschland keine Adresse und kein Lager oder so. Geht alles online und wenn wir in Deutschland was einkaufen, schafft der Lieferant das gleich zu dem, wohin wir es verkaufen. Die GmbH hat einen Steuerberater. Der hat uns gesagt, die Umsatztsteuer muss an das Finanzamt in Flensburg bezahlt werden. Machen wir auch. Der Steuerberater hat aber auch gesagt, auf den Gewinn müssen wir nicht in Deutschland Steuern bezahlen, sondern in Dänemark. Weil die GmbH in Deutschland kein Betrieb oder so hat. Es soll da so ein Doppelversteuerungsvertrag geben. Und da steht das wohl drin.

Aber jetz meine Frage: Deutschland will auf den Gewinn keine Steuern haben. Aber Dänemark weiß doch gar nicht dass es Steuern haben wollen könnte. Die wissen doch gar nichts von unserer GmbH und dass Olav der Wikinger die von Aarhus aus managed. Wie kommen die Dänen dann an die Steuern wenn die GmbH vergisst, dort Steuererklärungen abzugeben? Das ist doch bestimmt Steuerhinterziehung oder? Aber wenn da keiner was von weiß?

steuerhinterziehung, Ausland, deutschland, GmbH, Gewinn
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Welche Schritte muss ich bei einer GmbH-Auflösung in chronologischer Reihenfolge vornehmen?

Ich beabsichtige, meine GmbH aus Altersgründen aufzulösen.

Könnt ihr mir bitte stichwortartig die erforderlichen Schritte in chronologischer Reihenfolgen nennen?

Ich habe noch einige zusätzliche Fragen:

Wie sieht es mit der Abschlussbilanz aus. Welches Datum ist dafür maßgebend, Datum des Gesellschafterbeschlusses oder Datum der Löschung im Handelsregister oder ein anderes Datum? Mein Geschäftsjahr läuft am 30. Juni ab. Würde es sich deshalb nicht ganz besonders anbieten, die Firma zu diesem Datum aufzulösen?

Ist es richtig, dass man das Firmenkonto erst nach einem Jahr schließen darf, um noch die letzten Geschäfte endgültig abzuwickeln? Welches Datum gilt hierfür?

Ab wann darf ich keine Geschäfte mehr tätigen? Es könnte der Fall eintreten, dass während der Auflösungssphase noch Aufträge auf mich zukommen. Darf ich sie noch annehmen, obwohl die Firma sich bereits in Auflösung befindet?

Beantragt der Notar die handelsregisterliche Löschung sofort nach Gesellschafterbeschluß oder erst nach Ablauf 1 Jahres?

Selbstverständlich habe ich einen Steuerberater. Aber mir ist es wichtig, schon vorab informiert zu sein, damit ich meine Planung entsprechend vornehmen kann.

Ich bedanke mich schon im Voraus für eure Antworten und bitte euch, diese so zu formulieren, dass auch ich als "Dummer" sie verstehe. :-)

GmbH, Jura, Recht, Handelsregister
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Wie oft kann man sich von verschiedenen Personen beschenken lassen ohne Steuern zu zahlen?

Nehmen wir an, ich erhalte 2016 von drei verschiedenen, nicht mit mir verwandten Personen, jeweils 20.000€ geschenkt. Werden diese 20.000€ jeweils einzeln bewertet, bleiben damit also steuerfrei? Oder würde das Finanzamt sie zusammen rechnen und irgendeine Steuer darauf erheben? Würden diese Schenkungen als Einkommen gelten, wenn der Beschenkte ansonsten über keine Einkünfte verfügt? (Hartz IV spielt hier keine Rolle)

Hintergrund: Ich arbeite nicht mehr. Jedoch tue ich viel Gutes für Menschen, je nachdem wie mir gerade danach ist. Stellt Euch dafür das Modell "Wandermönch" vor. Wenn jetzt umgekehrt mir jemand Gutes tun möchte, und außer Obdach, Essen oder Kleidung größere Geldsummen geben wollte - zB damit ich damit noch mehr Gutes tun, es an Bedürftige weitergeben kann usw - wie wäre das steuerfrei oder mit niedrigen Steuern möglich? Mit dem Geld soll ja Gutes getan, sprich es nicht dem Staat zur Verwendung für allerlei ungute Dinge überlassen werden (Kriege finanzieren zB). Eine kleinere Idee wäre zum Beispiel, kleinere Summen an Obdachlose zu verteilen. Eine größere Idee wäre die Schaffung spiritueller Räume, in die Menschen sich bei Bedarf zurück ziehen können.

Also sprich: Wie kann mit möglichst wenig staatlicher Kontrolle und möglichst keiner Steuerpflicht Gutes über mich geschehen?

Bin für alle Ideen dankbar. 😊

Erbschaftssteuer, GmbH, Schenkungssteuer, Stiftung
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Geht eine GmbH-Gründung, wo man sich nur als Gesellschafter eintragen lässt, um seine Angestelltentätigkeit vorerst weiterführen zu können?

Siehe auch: https://www.finanzfrage.net/frage/ist-es-moeglich-eine-gmbh-zu-gruenden-und-selbst-im-hintergrund-zu-bleiben?foundIn=user-profile-question-listing

Da ich nicht sicher bin, ob die Firma ein Erfolg wird, würde ich die Firma gerne erstmal neben meiner bisherigen Angestelltentätigkeit gründen bzw. betreiben. Ich hätte auch eine andere Firma (Kooperationspartner) der die Hauptarbeit machen würde, so daß für die Geschäftsführertätigkeit nicht soviel Aufwand anfallen sollte, dass ich es nicht nebenbei machen könnte.

Ich habe inzwischen einen Steuerberater gefunden, der mir Folgendes vorgeschlagen hat: Die Firma sofort gründen, wobei ich 100% Gesellschafter bin und ein Angestellter von ihm als Geschäftsführer in Erscheinung tritt.

Hätte laut seiner Aussage, einige Vorteile:
1. Ich würde offiziell nicht in Erscheinung treten(Veröffentlichung der Gründung in der Zeitung), sondern nur der "Strohmann"-Geschäftsführer des Steuerberaters.
2. Meine jetzige Firma könnte nichts dagegen sagen, da ich offiziell als Gesellschafter lediglich als "Investor" tätig bin.

Wenn man sieht das es läuft, könnte ich kündigen und die Geschäftsführung "offiziell" selbst übernehmen.

Kann dieses Vorgehen funktionieren? Welche Vorteile hätte mein Steuerberater? Was müsste ich beachten? (Vertragliche Regelungen usw.)

Geld, Bank, Finanzen, firma, Firmengründung, Gesellschaft, Gesellschaftsrecht, GmbH, notar, Recht, Selbstständigkeit, Steuerberater, Startup
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Bin ich nach dem Verkauf der GmbH auch von der Bürgschaft befreit?

Im Jahr 2009 haben wir für unsere GmbH, über unsere Bank einen KFW Förderkredit (KfW Startgeld) in Höhe von 50.000,00€ erhalten.

Wir, die Gesellschafter haben eine Mithaftung zu folgenden Quoten übernommen:

Ich, als Gesellschafter/Mitverpflichter 80%

Gesellschafter 2, als Gesellschafter/Mitverpflichter 10%

Gesellschafter 3, als Gesellschafter/Mitverpflichter 10%

Im Jahr 2012 hat die Bank, der GmbH das Vertragsverhältniss gekündigt und die Rückzahlung des Restkredites gefordert, weil die GmbH dieses Geld nicht hatte mussten wir, die Gesellschafter dafür aufkommen.

Gesellschafter 2 und 3 haben ihre Mitverpflichtung an die Bank abgezahlt, da ich die gesamte Restsumme meiner Mitverpflichtung nicht auf einmal zahlen konnte, habe ich mit der Bank eine monatliche Ratenzahlung vereinbart, darüber hinaus musste ich für die Restsumme, eine Schuldanerkenntnis bei einem Notar ablegen.

Mit der Schuldanerkenntnis hatte ich angenommen, dass der Kredit auf mich übertragen worden ist und habe seit Juni 2012 die monatlichen Raten gezahlt.

Im Februar 2014 wurde die GmbH an einen anderen Gesellschafter verkauft und ich bin mit der Bank in Vergleichsverhandlung über die Restsumme des Kredites getreten, jetzt teilte mir die Bank mit, das der Kredit nicht auf mich übertragen worden ist und ich diesen lediglich anstelle der GmbH gezahlt habe.

Die Bank will jetzt einen Teil von mir haben und den Rest bei der GmbH einfordern.

Meine Frage ist:

Bin ich überhaupt noch verpflichtet irgendetwas an die Bank oder die KfW zu zahlen oder bin ich mit dem Verkauf der GmbH auch aus der Mitverpflichtung raus?

Bürgschaft, GmbH, KfW, Verkauf
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Firmenwagen - Sicht Arbeitnehmer / Arbeitgeber

Hallo Zusammen,

das Thema Firmenwagen ist ja recht komplex. Wir betreiben eien UG und waren bislang so klein, dass Überlegungen wie Firmenwägen gar nicht gestellt wurden. Inzwischen wachsen wir ziemlich gut, von daher interessiere ich mich für das Thema Firmenwagen, fand bislang aber nur Informationen die mich mehr verwirrt als weitergebracht haben:

1.) Sofern ich weiss, kann ein Firmenwagen mit <50% dienstlicher Nutzung über die 1% Regelung versteuert werden (seitens Arbeitnehmer). Wie verhält es sich dabei, wenn eine Tankkarte inklusive ist ?

2.) Wenn der Arbeitnehmer, dem das Fahrzeug überlassen wird, hauptberuflich etwas anderes macht und das Fahrzeug zu Fahrten zu seiner Hauptarbeit verwendet -> sind diese Fahrten dann nach wie vor mit der 0,03% Regelung zu versteuern ?

3.) Wie sieht denn die steuerliche Situation (anhand eines Rechenbeispiels) für den Arbeitgeber aus ? Nehmen wir mal an der AG überlässt dem AN ein Fahrzeug mit monatlichen Leasingkosten von 500.- EUR

Da der AN dieses überwiegend privat nutzt können die Leasingkosten dann überhaupt als Ausgaben abgesetzt werden ? Und wie verhält es sich mit der Tankkarte ?

Vielen Dank für erste Anregungen / Aufklärungen.

Und bevor ich wieder gesteinigt werde: Selbstverständlich würde ein solches Thema mit dem Steuerberater erläutert werden. Mir geht es erstmal nur darum den komplexen Sachverhalt selbst zu verstehen.

arbeitgeber, arbeitnehmer, GmbH, Firmenwagen
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