Zu Unrecht Kirchensteuer bezahlt. Elterngeld fällt dadurch weniger aus. Wie bekomme ich das Geld so schnell zurück?

Hallo,

Ich bin nie in die Kirche eingetreten und auch nicht getauft. Habe auch nie Kirchensteuer bezahlt.

Nun sind wir zum 1.9. umgezogen und ich habe im September rückwirkend für das gesamte Jahr Kirchensteuer bezahlen müssen. Das wurde automatisch von meinem Gehalt abgezogen. Daraufhin war ich beim Finanzamt, die haben mich auf die Stadt verwiesen, weil die Info von denen kam. Dort war ich auch und bin bei denen seit dem 21.08.2015 (kann ich mir nicht erklären, bin nie eingetreten) als evangelisch geführt. Die wollten das nicht löschen, sondern haben mich auf die Gemeinde in der Stadt verwiesen. Dort habe ich nachgefragt und da hat man mir bestätigt, dass ich dort warum auch immer gelistet bin. Haben mich aber auf die Kirchensteuerstelle in Bielefeld verwiesen, die das ausschließlich rückgängig machen kann. Nach Rückfrage in Bielefeld kann das Geld nur mit der Steuererklärung zurück gezahlt werden, aber erst muss geklärt werden, warum ich da gelistet bin.

Einige Tage später habe ich einen Brief der Stadt in der ich wohne erhalten, dass man die Konfession herausgenommen hat, da ich in den Wohnorten zuvor auch als Konfessionslos geführt worden bin. Zumindest zahle ich dann ab Oktober keine Kirchensteuer.

Ich bin schwanger und gehe in wenigen Tagen (31.10.) in Mutterschutz. Das Geld, was ich während des Mutterschutzes berechnet wird, richtet sich durchschnittlich nach den letzten drei Abrechnungen. Also auch zwei Monate betreffend in denen ich unrechtmäßig Kirchensteuer gezahlt habe. Meine erste Frage: Wie bekomme ich diese Differenz im Mutterschutz wieder?

Das Elterngeld richtet sich nach dem Einkommen der letzten 12 Monate. Hier habe ich 9 Monate unrechtmäßig Kirchensteuer bezahlt. Wie kann das aktualisiert werden? Kann man Elterngeld zwei mal beantragen?

Aktuell warte ich aber immer noch auf die Info von der Kirchensteuerstelle, dass ich das Geld auch wirklich zurück bekomme.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich es schaffe, dass sich mein Elterngeld nicht auf dieser Grundlage berechnet...

Vielen Dank vorab und viele Grüße, Lisa

Elterngeld, Kirchensteuer
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Bezugszeitraum zur Berechnung des Elterngelds?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Elterngeld. Dazu muss ich kurz unsere Situation schildern:

Meine Frau war vor der Geburt unseres ersten Kindes sozialversicherungspflichtig beschäftigt und hatte zusätzlich ein Nebengewerbe angemeldet. Dadurch wird sie in Sachen Elterngeld wie eine Selbstständige behandelt, das bedeutet es wird immer in Wirtschaftsjahren gerechnet. In unserem Falle immer vom 1.1. bis zum 31.12. eines Jahres. Uns wurde erklärt, dass sobald ein Tag mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld in diesen Zeitraum fällt, so kann das Jahr davor gewählt werden.

Nun ist unser erstes Kind am 1.1.2017 geboren. Da in den 6 Wochen vor der Geburt Mutterschaftsgeld gezahlt wurde, konnten wir für die Berechnung des Elterngelds aus 2015 und 2016 wählen. Es wurde 2015 gewählt, da dies für uns günstiger war. Für das Erste Kind wird noch Elterngeld plus bis Juni 2018 gezahlt.

Wir möchten noch ein zweites Kind. Bei unserer Recherche sind wir nun über den Begriff „Bezugszeitraum“ gestolpert. Dieser ist wohl immer 12 Monate nach der Geburt. Also bei uns bis zum 31.12.2017. Und das unabhängig davon, ob das Elterngeld auch länger gezahlt wird.

Jetzt zu unserer Frage:

Wenn wir im Jahre 2019 unser zweites Kind bekommen, dann wäre in erster Linie zur Berechnung des Elterngelds das Jahr 2018 anzusetzen. Es sei denn, es wird Mutterschaftsgeld oder Elterngeld „bezogen“. Der „Bezugszeitraum“ wäre dann ja bereits abgelaufen. Elterngeld wurde aber in 2018 noch gezahlt. Hätten wir hier also ebenfalls die Möglichkeit aus den vorherigen Jahren zu wählen?

Ich hoffe ich konnte die Problematik einigermaßen verständlich rüberbringen…

Elterngeld, Elterngeldberechnung
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Wird der Dienstwagen bei Elterngeldbezug mit überschneidenden Monaten Erwerbstätigkeit/Elterngeld doppelt berechnet?

Hallo,

ich bin seit dem 14.03 für einen Monat in Elternzeit. Für die Zeit 01.03-13.03 wurde mein Burttogehalt anteilig und die Dienstwagennutzung für den gesamten Monat gerechnet bzw. versteuert. Das wird auch in der Abrechnung April, 14.04-31.04, so sein und ist inhaltlich korrekt.

Die Elterngeldstelle möchte den Dienstagwagen als geldwerten Vorteil für den Zeitraum 14.03 - 13.04 (1. Lebensmonat) ebenfalls anrechnen.Somit wird der Dienstewagen für März und für April für den jeweiligen kompletten Monat versteuert über meinen Arbeitgeber und von menem anteiligen Gehalt auch vollständig in Abzug gebracht. Gleichzeitig wird aber auch der geldwerte Vorteil beim Elterngeld in Abzug gebracht.

Aus meinem Verständnis heraus muss ich in diesem Jahr dann 13 Monate für die Nutzung von 12 Monaten "zahlen". Habe ich hier einen Denkfehler? Erfolgt ein Ausgleich über die Lohnsteuerabrechnung?

Außerdem ist noch unklar, ob die Elterngeldstelle nur 1% anrechnet oder auch die Distanz zur Arbeitsstätte (km x 0,03% des Wagens) mit anrechnet. Gibt es dazu eine klare Regelung?

Die Elterngeldstelle konnte mir beides nicht beantwirten ("Sie bekommen einen Bescheid, dann sehen Sie genau was wir berechnet haben und können sich dann wieder melden").

Das Urteil zu dem Thema, L 11 EG 1721/12, habe ich mir angesehen. Der Sachverhalt ist jedoch ein anderer (und weitaus komplexer), da hier über mehrere Monate hinweg Dienstwagennutzung mit Elterngeldbezug stattfand.

Danke für aufklärende Worte!

Dienstwagen, Elterngeld
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Dienstwagen in Elternzeit - wieviel Abzug vom EG?

Hallo zusammen,

Ich habe eine Frage zur Elterngeldberechnung hinsichtlich Dienstwagen, da wir im nächsten Jahr ein Kind bekommen:

Laut den Rechnern bekomme ich, egal ob ich den Dienstwagen als Einkommen in mein Gehalt rechne oder nicht,1.800 Euro ElternGeld im Monat.

Ich habe einen Dienstwagen (ListenPreis 43.000 Euro) von meinem Arbeitgeber, der über die 1% Versteuerung abgerechnet wird. Der Arbeitgeber zahlt 320 Euro pro Monat, die entsprechend versteuert werden als gwv, ich zahle zusätzlich selber 110 Euro zzgl. Der km-Versteuerung  (8km).

Aktuell komme ich durch 1% Versteuerung, Eigenleistung von 110 Euro und km-Versteuerung insgesamt auf 330 Euro pro Monat, die ich für den Wagen zahle.

Mein Arbeitgeber stellt mir in der Elternzeit das Fahrzeug weiter zur Verfügung. Daher meine Fragen:

  1. Fällt die km Versteuerung dann weg, weil ich ja keinen Arbeitsweg mehr habe?

  2. Werden mir die 320 Euro geldwerter Vorteil durch meinen Arbeitgeber direkt vom Elterngeld abgezogen (also 1.800-320 Euro= 1480 Euro p.m.) oder wird mir nur die Versteuerung der 320 Euro abgezogen?

  3. Wenn mir nur die Versteuerung abgezogen wird, mit welchem Satz wird dann versteuert (vorher Höchststeuersatz)?

  4. Werden die 110 Euro die ich an meinen Arbeitgeber für das Fahrzeug bezahle als Kosten gegengerechnet?

Leider konnte ich nirgendwo hierzu  eindeutige Aussagen oder -noch besser - eine Beispielrechnung.

Wäre super, wenn mir jemand helfen könnte!

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Dienstwagen, Elterngeld
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Was kann ich tun wenn das Elterngeld von meinem Mann wegen zu wenig Gewinn abgelehnt wurde?

Hallo, meinem Mann wurde das Elterngeld abgelehnt. Er ist noch nicht so lange selbstständig und hatte im Berechnungsjahr (2014) kaum Gewinn. die Begründung von der Elterngeldstelle:

"Die Eltern haben insgesamt Anspruch auf 12 Monatsbeträge. Sie haben bei Vorliegen der übrigen Vorraussetzungen auf zwei weitere Monatsbeträge, wenn für zwei Monate eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt.

Mit Bescheid der ZBFS wurde Ihrer Partnerin Elterngeld für 12 Monate bewilligt. Sie begehren für zwei weitere Monate Elterngeld. Nach den vorliegenden Unterlagen vermindert sich Ihr Einkommen in diesen Monaten im vergleich zu dem maßgeblichen Einkommen vor der Geburt des Kindes nicht."

Ich dachte es stehen einem immer 12 Monate & 2 Monate für den Partner zu??? Nachdem ich vor der Geburt zu Hause war (älterer Sohn) bekomme ich auch nur das Minimum an Elterngeld und jetzt habe ich zumindest noch auf die 2 zusätzlichen Monate von meinem mann gehofft.

Das ist ja nicht wirklich fair, wenn er zu Hause ist, allerdings kein Geld bekommt weil 2014 berechnet wird und das so ein schlechtes Jahr für uns war :(

Falls sich da wer auskennt würde ich mich riesig freuen. Die in der zuständigen Behörde helfen einem nicht weiter und sind nur genervt :(

Behörden, Elterngeld, Selbstständigkeit, Gewinn, ablehnen
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ALG2, Elterngeld, Bafög, Alleinerziehend - wer kennt sich aus?

Guten Tag, ich bin 18 Jahre alt, wohne in NRW und habe vor 10 Monaten mein erstes Kind geboren. Ich musste meine Schulausbildung nach der 11. Klasse unterbrechen und beziehe deshalb seit etwa einem halben Jahr Elterngeld und ALG2.

Der Kindsvater und ich lebten bis vor kurzer Zeit zusammen in meiner Wohnung, welche zu 2/3 vom Jobcenter bezahlt wurde, da der Kindsvater eine Ausbildung absolviert und seinen Teil selber bezahlen kann.

Außerdem bekomme ich 190€ Kindergeld für unser Kind und bis nächsten Sommer 150€ Elterngeld. Da ich endlich einen Kita-Platz bekommen habe, steige ich im neuen Schuljahr wieder in die Schule ein und kann mein Wirtschafts-Abitur machen. Ab dann soll ich laut Jobcenter Schüler Bafög beantragen, allerdings kann mir nicht einmal meine Schule sagen, ob mein Bildungsgang Bafög-berechtigt ist.

Da ich mich leider von meinem Freund getrennt habe, bin ich nun alleinerziehend und wüsste jetzt gerne, ob und was ich nun beantragen kann ( beim ALG2 und Elterngeld ) und welche Unterlagen ich dazu benötige. Außerdem wüsste ich gerne, ob und wie lange das Jobcenter die Miete meines Exfreundes übernimmt, bis ich eine andere Wohnung in der Nähe gefunden habe. Im Internet stehen hunderte verschiedene Aussagen zu dem Thema, da kaum einer den gleichen Fall erlebt wie ich.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Liebe Grüße, Leah

ALG 2, ALG II, alleinerziehend, BAföG, Elterngeld, Kindergeld, Berufskolleg
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Die Elternzeit ist vorbei, dann kam Arbeitslosigkeit, der Partner ist voll erwerbsfähig - nächstes Kind geplant, welche Steuerklassen machen Sinn?

Hintergrund:

Seit 2012 Beide Partner verheiratet und Stkl 4

06/2014 kam erstes Kind zur Welt

Bis dahin war Frau +Mann voll erwerbstätig beide Stkl 4

Ab 06/2014 Frau 12 Monate in Elternzeit

Ab 07/2015 Frau arbeitssuchend (ALG 1 ~ 1100€ p.M), Mann weiterhin voll erwerbstätig ( 3500€ Brutto) Beide Stkl 4

Jetzt wird für kommendes Jahr noch ein Geschwisterkind geplant, da Frau aktuell Arbeitssuchen ist wird das Elterngeld fürs zweite Kinde aller Voraussicht nach nur dem Basis Satz von 300€ entsprechen

Vater möchte beim 2 Kind aber auch mind. 4 Monate Elternzeit nehmen

Da sich Elterngeld nach dem Netto der letzten 12 Monate berechnet hat sich nun die Frage aufgeworfen ob es Sinn macht/möglich ist das nun von 4/4 nach 3(Frau)/5 Mann gewechselt wird.

Ergebnis für den Mann: statt 2200€ Netto zukünftig 2500€ Netto Ergebnis für die Frau : ?? Unklar ?? Sinkt das Arbeitslosengeld ? Wenn ja um wieviel ? Und würde dieses niedrigere Arbeitslosengeld (von Oktober 2015 - Juni 2016) mehr ausmachen als das "Mehr-Elterngeld" des Vaters für die 4 Monate Elternzeit nach Geburt des zweiten Kindes ?

Sind da momentan überfragt und wissen nicht was für uns die richtige Entscheidung wäre.

Wenn richtig verstanden ist 4/4 bzw. 3/5 ja nur ein Steuervorteil der mit der Steuererklärung des Folgejahres dann gegen gerechnet wird und man bekommt das Geld sowieso wieder bzw muss sowieso nachzahlen.

Wohingegen Elterngeld und Arbeitslosengeld ja eine Leistung sind die aufs Netto gerechnet wird und man somit "Geld verschenkt" wenn man sich dort nicht für die richtige Kombination entscheidet.

Ich hoffe mir kann hier weitergeholfen werden - Habe schon Unmengen an Artikeln im Internet durchforstet aber noch keine zufriedenstellende Antwort bekommen.

Arbeitslosengeld, Elterngeld, elternzeit, Schwangerschaft, Steuerklasse, Steuerklassenwechsel
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Elterngeld für EU-Ausländer

Hallo liebe Leute, ich habe eine ziemlich spezielle Frage, auf die ich nicht so recht Antwort finde und vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Es geht um folgendes. Mein Verlobter (EU-Ausländer) und ich planen zusammen zu ziehen. Derzeit lebt er noch im Ausland und ist dort auch berufstätig. Nun hat er dort seinen Job gekündigt, um nach Deutschland zu kommen. Die erste Zeit wird er nicht arbeiten, da er unsere Sprache noch kaum spricht und die Zeit nutzen möchte, um sein Deutsch soweit zu verbessern, dass er hier auf dem Arbeitsmarkt reelle Chancen auf eine Anstellung hat. Ich bin voll berufstätig und wäre in dieser Zeit Alleinverdienerin. Die Hochzeit ist in naher Zukunft geplant und wir denken auch über Nachwuchs nach.

Nun würde es sich ja anbieten, da mein Verlobter ohnehin zu Hause ist und seinen Deutsch-/Integrationskurs absolviert, dass er in Elternzeit geht und sich um Haus und Kind kümmert, so wir uns baldig für ein Kind entscheiden sollten.

Dabei stellen sich uns jetzt folgende Fragen:

Ist es möglich, dass mein Verlobter hier in Deutschland Elterngeld bezieht, da er ja EU-Ausländer ist?

Wenn ja, würde er dann die 67% bzw. 65% seines jetzigen Gehaltes bekommen, wenn wir innerhalb von 12 Monaten das Kind bekommen oder stünde ihm lediglich der Sockelbetrag von 300 Euro zu, da er ja nicht in Deutschland, sondern im Ausland gearbeitet hat?

Wenn hierzu jemand näheres weiß, bzw. Stellen kennt an die wir uns bezüglich der Beantwortung dieser Fragen wenden könne, wäre ich sehr dankbar für jede Hilfe.

MfG FrauElse

Elterngeld, elternzeit, Eu-Recht, EU-Ausland
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Frage zum Elterngeld und zum Steuerklassenwechsel

Hallo allerseits, ich habe mich vorhin folgendes gefragt:

Für die Elterngeldberechnung wird doch die Steuerklasse zugrunde gelegt, welche für den überwiegenden Teil des Bemessungszeitraumes genutzt wurde (also für mindestens 7 Monate), wenn zwei Steuerklassen für 6 Monate "genutzt" wurden, gilt die letzte. Aufgrund der Mutterschutzfristen haben Männlein und Weiblein unterschiedliche Bemessungszeiträume. Im konkreten Beispiel: unser Kind wird im August erwartet, der Bemessungszeitraumes meines Mannes wird somit von August bis Juli sein und meiner von Juli bis Juni aufgrund des Mutterschutzes.

Aktuell befinde ich mich in Steuerklasse 3, wenn wir die Steuerklasse zum Februar ändern würden, hätte ich die Lohnsteuerklasse 3 für 7 Monate gehabt und mein Mann hätte sie von Februar bis Juli für 6 Monate und theoretisch würde somit auch die Steuerklasse 3 für ihn gelten.

Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, dass das gehen würde aber weiß dazu jemand was näheres? Und wenn jemand weiß, dass es nicht geht, warum es dann nicht möglich ist?

Bin drauf gekommen, weil auf einer Internetseite darauf hingewiesen wurde, dass durch einen verspäteten Wechsel es vorkommen kann, dass bei beiden Elterngeldberechnungen die Lohnsteuerklasse 5 zugrunde gelegt wird, da habe ich mich gefragt ob es dann umgekehrt nicht genauso geht.

Vielen Dank und viele Grüße

Elterngeld, Steuerklasse
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Elterngeld, Mutterschaftsgeld und Krankengeld - Reduktion Arbeitszeit während AU

Hallo,

ich bitte um Hilfe, da mein "Fall" sich aufgrund der Stundenreduktion nicht so leicht recherchieren lässt.

folgender Sachverhalt: seit 12.12. AU bis erstmals 1.2., wird vermutlich verlängert (psychische Probleme, Mobbing, etc. aufgrund von Schwangerschaft in der Arbeit); bis 31.12. 100% im Unternehmen beschäftigt ab 1.1. 35% im Unternehmen beschäftigt (Vertragsänderung vor AU gemacht) befristeter Vertrag bis 30.6.2016 mit 35% Beschäftigung (Elternzeit bis 20.7.2016 geplant)

ab etwa 6.6.15 Mutterschutz

Berufstätig seit 1.4.2014, davor Studentin & Minijobberin

Nun meine Fragen: a) Berechnung des Krankengeldes nach 6 Wochen AU --> wie ich das sehe gilt hier weiterhin das 100%-Entgelt, richtig?

b) Berechnung Mutterschaftsgeld --> hier ja angeblich Gehalt VOR AU - doch wie ist das im Falle einer vertraglichen, andauernden Stundenreduktion während AU? Gibt's dann doch "nur" das 35%-Entgeld als Mutterschaftsgeld?

c) Berechnung Elterngeld --> wenn AU schwangerschaftsbedingt: Verschiebung der Bemessungsmonate um Krankengeld-Zeit - dh. ich rutsche in die Minijob-Zeit --> wenn AU nicht schwangerschaftsbedingt: Krankengeld wird überhaupt nicht Berücksichtig für Elterngeldbemessung ist das so weit richtig?

Kommt mir etwas seltsam vor, dass das Krankengeld überhaupt nicht in die Elterngeld-Berechnung einbezogen wird, wenn ich ehrlich sein soll. Mein "Fall" lässt sich leider nicht so einfach recherchieren, da ich ja die Stundenreduktion während der AU auch noch drin hab. Sollte ich ein Beschäftigungsverbot bekommen, so weiß ich, dass ich das 35%-Gehalt weiterbekommen werde. Krankengeld ist in dem Fall beinahe doppelt so hoch...

Vielen Dank für die Hille! :-)

Elterngeld, Krankengeld, krankenkasse, Krankenversicherung, Bemessungsgrundlage, Arbeitsunfähigkeit
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Hartz4 & Elterngeld

Hallo, könnt ihr mir kurz helfen und mir sagen was wir letztendlich auf dem Konto haben? Bin etwas verwirrt bei der Rechnung. Miete 400€+80€ NK Mann kein Einkommen Frau schwanger und in Ausbildung 500€ brutto/399€ netto

ALG2 Rechner:

Regelbedarf Partnerschaft: 706,00€ Regelbedarf des Haushalts: 706,00€ Mehrbedarf Schwangere (Partnerschaft): 60,01€ Mehrbedarf: 60,01€ Miete: 400,00€ Nebenkosten: 40,00€ Heizkosten: 40,00€ Kosten für Unterkunft und Heizung: 480,00€ [b]Bedarf: 1.246,01€[/b] Nettoeinkommen Ihres Partners aus Erwerbstätigkeit: 399,00€ abzgl. Freibetrag bei Erwerbstätigkeit: −159,80€ abzgl. Pauschale bei Nicht-Erwerbstätigen: −30,00€ abzgl. zu berücksichtigendes Einkommen**: 209,20€ −209,20€ [b]Arbeitslosengeld-II und Sozialgeld (gerundet): 1.037,00€[/b] [/quote]

Wie viel haben wir letztendlich auf dem Konto 1037€+399€=1436€ ??? Oder tatsächlich nur 1037€

Durch die Freibeträge bin ich etwas verwirrt.

Und wie ist das dann, wenn meine Frau Elterngeld bezieht, habe gelesen, wenn man vor der Entbindung/Mutterschutz erwerbstätig war, wird das Elterngeld bis zu 300€ nicht angerechnet oder halbiert 150€ auf 24 Monate anrechnungsfrei bleiben.

Bin euch für jede Hilfreiche Antwort dankbar...und sorry ich konnte es hier mit dem Handy leider nicht übersichtlich anordnen, irgendwie ist alles zusammen gepresst. Hoffe man kann es lesen.

LIEBE GRÜßE

Elterngeld, Hartz 4
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Elterngeld für ein zweites Kind

Hallo,

wir haben den Wunsch ein zweites Kind zu bekommen.

Hierfür gibt es ja sehr viele Punkte über die man nachdenken sollte, ... - wann ist der richtige Zeitpunkt (aus gesundheitlicher Sicht für die Frau) - wann ist der beste Zeitpunkt für das erste Kind (dass ich diesem noch gerecht werden kann) - etc.

Wir wollten uns jetzt noch zusätzlich über die zeitlichen und finanziellen Auswirkungen der Unterstützungen informieren.

a, Ob meine Frau nach Bezug des Elterngeldes für das erste Kind in Ihrer Elternzeit wieder arbeiten kann

... und ...

b, dies auch finanziell sinnvoll ist

.... des Weiteren ...

c, ob es ein Zeitpunkt gibt, den wir aus finanzieller Hinsicht nicht verpassen sollten, um das zweite Kind zu bekommen.

Wir haben schon ausführlich versucht uns über Google bzw. Internet, div. Telefonberatungen und Elterngeldstellen schlau zumachen, kommen aber leider nicht weiter bzw. eine konkrete Antwort auf unsere Daten.

Info: Am 20.01.2014 wurde unser erstes Kind geboren. Meine Frau hat bei Ihrem Arbeitgeber 3 Jahre Elternzeit eingereicht (Elternzeit 20.01.2014-20.01.2017). Das Elterngeld haben wir für 12 Monate beantragt (20.01.2014.20.01.2015).

Wenn wir jetzt z.B. am 20.12.2015 unser zweites Kind bekommen würden, wie würde sich das Elterngeld berechnen (Gehalt vor Geburt des ersten Kindes, Pauschalbetrag, Nur die letzten drei Monate des Elterngeld und sonst nichts oder nur die letzten drei Monate des Elterngeld + einen Pauschalbetrag)?

Empfiehlt es sich, dass meine Frau nach Bezug des Elterngeldes, aber noch in der Elternzeit, arbeiten geht? Wird der Wert der Berechnung des Elterngeldes erhöht oder minimiert man diesen? Werden dadurch neutrale Monate aktiviert?

Es wäre total schön, wenn uns jemand im Wirrwarr der Informationen helfen kann.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Elterngeld, elternzeit, Finanzen, kinder, Elterngeldberechnung
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Steuerklassenwechsel - Elterngeld - Progressionsvorbehalt?! ( Öffentlicher Dienst)

Ich hoffe, ich bekomme diese Frage jetzt relativ deutlich zusammen:

Mein Mann und ich wollen unseren Kinderwunsch bald in die Tat umsetzen. Dafür wollten wir die Lohnsteuerklassen auf von IV/IV auf III/V umstellen, damit am Ende mehr Elterngeld zur Verfügung steht, um das fehlende Gehalt auszugleichen.

Mit unseren aktuellen Steuerklassen ( IV) verdienen wir 2000 und 2200 Euro Netto. Nach dem Steuerklassewechsel würde der eine ca. 270 Euro mehr an Steuern zahlen, der andere ca. 260 Euro weniger zahlen müssen.

Differenz wäre also bei ca. 10 €.

Mit dem günstigeren Steuersatz würde beim Elterngeld ca. 1400 € herauskommen.

Während der Elternzeit würden wir dann erneut wechseln wollen ( sprich: 2015 der erste Wechsel und 2016 dann der zweite Wechsel)

In meinem Babywunschforum fiel dann heute das Wort "Progressionsvorbehalt" und die Warnung, dass diese ganze Umstellung im Endeffekt nutzlos sein könnte, weil wir im Jahr der Elternzeit dann unter Umständen soviel Steuer nachzahlen müssten, dass wir mehr Steuer nachzahlen müssen, als uns der Steuerwechsel wegen des Elterngeldes eingebracht hat.

Ich begreife allerdings nicht so ganz, wann und wie das mit dem Progressionsvorbehalt umgesetzt wird. Das ganze ist so unverständlich geschrieben, dass ich jetzt gar nicht mehr weiß, ob der Steuerklassewechsel überhaupt Sinn macht...oder ob wir das Ganze nicht einfach sein lassen und weiter bei IV/IV bleiben.

Wie verteilen sich die Steuerklassen, wenn einer von beiden nur Elterngeld bezieht? Bleibt das dann IV/IV?

Elterngeld, Steuerklasse, Steuern, Progressionsvorbehalt, Steuerklassenwechsel
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Elterngeld&Hartz4 - Wieviel Elterngeld steht mir zu?

Hallo, ich bin 32 Jahre alt und Mutter von zwei Töchtern (11 Monate und 10 Jahre). Nachdem ich circa 5 Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet haben, bin ich nun seit Jahresanfang wieder in Deutschland. Da ich noch bis zum September in Elternzeit bin und mein Lebensgefährte momentan seinen Schulabschluss nachholt, haben wir Hartz4 beantragt. Einen Antrag auf Kindergeld und Elterngeld ( für 1 Jahr ) habe ich auch bereits im Februar gestellt. Und hier kommt das momentane Hauptproblem: Beide Anträge wurden bis dato noch nicht bearbeitet. Man bekommt keine genaue Auskunft warum es so lange dauert. Es heißt, es ist ein EU-Fall. Dazu stellt sich mir die Frage, wieviel Elterngeld steht mir zu? Bekomme ich nur den Regelsatz, da ich jetzt im Hartz 4 Bezug bin oder wird es nach meinem Durchschnittsgehalt berechnet, da ich ja vor der Schwangerschaft gearbeitet habe? Werden die Zahlungen von der österreichischen Krankenkasse für die 6 Wochen Elternzeit vor und nach der Entbindung berücksichtigt? Wird mir dann das ganze Elterngeld aufs Hartz 4 angerechnet, genau wie das Kindergeld? Meine kleine Tochter geht jetzt bald die Kindertagesstätte, dass ich schnellst möglich wieder arbeiten kann. Mein Freund macht momentan seinen Schulabschluss nach und bekommt auch seinen Regelbedarf vom Jobcenter. Wieviel von meinen Verdienst wird mir dann abgezogen, da ich ja für ihn aufkommen muss? Ich denke nicht, das ich hier mit meinem Gehalt für eine 4-köpfige Familie aufkommen kann. Wäre super, wenn mir jemand helfen könnte.

Elterngeld, Hartz 4, Österreich
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Elterngeld - Neue und gute Antworten