Ehegattensplitting sinnvoll?

3 Antworten

Wenn bei Deinem Ehemann das Jahr über nach Steuerklasse 4 abgerechnet wurde, so wird er bei Einzelveranlagung vermutlich mit 0,- Herauskommen, also keine Nachzahlung, keine Erstattung. Außer er hätte hohe Werbungskosten.

Bei Dir werden die 4 Monate ohne Einkommen zu einer kleinen ERstattung führen können.

Ob der seltene Fall eintritt, dass Ihr gemeinsam weniger zurück bekommt, als Du allein, müsste eine Berechnung ergeben.

Ist aber kein Problem, denn ihr braucht ja nur Eure Daten bei Elster eingeben und könnt es direkt kontrollieren.

Mein Tipp ist, Zusammenveranlagung wird günstiger sein, aber lieber gerechnet, als halbwegs klug geschätzt.

ja, ihr habt Recht. Weniger Einkommenssteuer zahlt er nicht. Mein Fehler, habe falsch nachgeschaut. Er zahlt weniger Sozialabgaben. Meinte Bedenken waren aber auch, dass er so viele Werbungskosten hat und ich fast keine. Werden bei Zusammenveranlagung dann die jeweils 1000 euro zusammenaddiert? Dann würden uns sozusagen 1000 euro "verloren" gehen. Oder sehe ich das falsch?

Das mußt Du einmal erklären, warum Beamte weniger Einkommensteuer zahlen? Es wir bei Euch halt so sein, dass durch vorgenommene Lohnsteuerfreibeträge bei Deinem Mann sich die Steuerlast verringert hat. Zudem hat ein Beamter halt eine andere Struktur bei den Sozialabgaben, denn er hat in der Regel eine PKV abgeschlossen, die den Differenzbetrag zwischen Beihilfe und den Krankenkosten übernimmt.

Ob bei euch eine getrennte veranlagung wirklich vorteilhafter ist, wäre mit Euren persönlichen Daten durchzurechnen, aber es ist unwahrscheinlich.

Warum Beamte weniger Einkommensteuer zahlen, erklärst Du selbst in Deiner Antwort, Snooopy. (Wegen der anderen Struktur bei den Sozialabgaben)

Natürlich ist es nicht so, dass Beamte >grundsätzlich< weniger Einkommensteuer zahlen - aber praktisch ist es so. -Und das muss auch mal knallhart gesagt werden!

Ich habe das vor einiger Zeit mit meinen beamteten Kollegen nachgesehen (bin Angestellter), nachdem sie sich vorher monatelang geweigert haben ihre Gehaltsabrechnung mal auf den Tisch zu legen:

Selber Status, selber Familienstand /Steuerklasse, das selbe Nettogehalt (unter einberechnen der PKV). Differenz bei der reinen Einkommensteuer 150,-€ /mon. Ich 730,-, er 580,-

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@betroffen

Ich breche in Tränen aus.
Angestellte haben meist weniger Wochenstunden, dafür aber in allen Gehaltsstufen zumindest Weihnachtsgeld.

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@Petz1900

Für Beamte und für alle anderen Bürger wird doch die gleiche Steuertabelle angewendet zur Berechnung der Steuer und deshalb zahlen sie bei vergleichbarem Bruttoeinkommen Einkommensteuer in der gleichen Höhe.  Dass bei gleichem Bruttoeinkommen mehr beim Steuerzahler hängen bleibt ist doch nur ein Folge der unterschiedlichen Belastung bei den Sozialabgaben.

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@Snooopy155

komisch, komisch, komisch .....

für Beamte gilt die Lohnsteuertabelle B (=besondere Lohnsteuertabelle).

Vergleich:

Brutto-Lohn 2.435,89 €, Steuerklasse 1

Angestellter: Lohnsteuer: 292,50 €

Beamter: Lohnsteuer: 311,50 €

wie war das, dass Beamte WENIGER Steuern bezahlen?

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@wurzlsepp6682

Die Vorsorgepauschalen sind bei Beamten niedriger als bei anderen Lohnempfängern - daher die besondere Lohnsteuertabelle

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Sollen wir das Ehegattensplitting oder die getrennte Veranlagung wählen?

Hallo, folgende Situation: wir sind seit November verheiratet und haben die Steuerklasse 3 Mann / 5 Frau gewählt. Ehemann hat ein Bruttoeinkommen von etwa 50.000 Euro, Jan-Okt. Steuerklasse 1, Nov-Dez. Steuerklasse 3. Ehefrau hat ein Bruttoeinkommen von etwa 15.000 Euro, allerdings auf 4.000 Euro keine Steuern gezahlt und auf 11.000 Euro ca. 2000 Euro Steuern (teilweise in der 1 und 5).

Sollte man eine gemeinsame Steuererklärung abgeben? Ich habe gerade versucht das ganze Nachzurechnen. Allerdings hab ich dazu einige Fragen: 1. Beim Ehegattensplitting, wenn die Einkommen geteilt wurden ca. 32.500 Euro, welche Steuerklasse wird dann angewendet? Wird dann einmal mit der 3 und einmal mit der 5 besteuert? 2. Wenn wir keine gemeinsame Steuererklärung abgeben, wäre das doch in diesem Jahr besser oder? Da wir erst im Nov geheiratet haben, meine Rechnung sieht dann so aus: Mann 50.000 Euro (brutto) -> 6.000 Euro (Steuer in der 3) ; 9.000 Euro (bezahlte Steuern) = 3.000 Euro Rückzahlung Frau 15.000 Euro (brutto) -> 2.100 Euro (Steuer in der 5) ; 2.000 Euro (bezahle Steuern) = -100 Euro Verlust Gesamt 2.900 Euro Rückzahlung. Beim Splitting komme ich (falls die 3/5 beim Halben-Haushaltsbrutto genommen wird) auf eine Rückzahlung von etwa 500 Euro.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe. :) LG

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Wie fülle ich die Entfernungspauschale bei doppelter Haushaltsführung und Bahncard 100 aus in der Steuererklärung 2015 aus?

Guten Tag! es dreht sich im meine Steuererklärung für das Jahr 2015. Seit Ende 2014 habe ich beruflich bedingt einen Zweitwohnsitz ca. 200km von meinem Wohnort entfernt. Meine Heimfahrten lege ich mit der Bahn zurück. Da ich zu Beginn noch nicht wusste, wie viele Heimfahrten ich machen werde, habe ich mir zunächst eine Bahncard 50 geholt. Im Mai stellte es sich jedoch heraus, dass auf die Dauer eine Bahncard 100 die bessere Wahl ist. Nun habe ich bis Mai 2015 individuelle Bahn-Tickets und danach die Bahncard 100. Diese wird nur für die Heimfahrten genutzt und rein privat bezahlt. Wie trage ich dies nun bei meiner Steuererklärung ein? Kann ich die Bahncard 100 + die bis Mai getätigten Einzelfahrten absetzen? Ich danke für einen guten Rat!

Herzlichen Dank und viele Grüße

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Freiberufliche Tätigkeit rückwirkend anmelden - ohne Steuererklärung?

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu freiberuflicher Tätigkeit, der Anmeldung derer und der zugehörigern Steuererklärung. Ich würde mich über Eure Kommentare freuen. Folgende Situation:

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Nächstes, damit zusammenhängendes Thema: Die Rechnung, die ich geschrieben habe, war, so wie ich das inzwischen sehen, nicht rechtens, weil keine Angabe der Steuernummer erfolgte, weil ich ja gar keine Steuernummer hatte. Es hat sich aber niemand beschwert, das Unternehmen hat bezahlt. Müsste ich jetzt allein deshalb rückwirkend die Tätigkeit anmelden, da mir das Versäumnis ja jetzt bewusst ist - also um eine Steuernummer zu erhalten, um die Rechnung zu korrigieren, dann aber unter Umständen gar keine Steuererklärung damit zu machen?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe!

Lieben Gruß, Knud2015

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Steuernachzahlung bei niedrigeren Kapitalerträgen?

Hallo, folgendes Problem, meine Schwiegermutter (Rentner) hatte im letzten Steuerjahr Kapitalerträge 2529,73 € Pauschbetrag 801,00 € Kapitalertragssteuer 432,18 € Solidaritätszuschlag 23,75 € bei der Steuererklärung berechnete das Programm eine Nachzahlung von 2,55€

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bei der Steuererklärung berechnete das Programm eine Nachzahlung von 303,00€

Kann es sein, dass bei weniger Kapitalerträgen so eine hohe Nachzahlung entsteht? Alle anderen Daten sind unverändert. Dabei bezahlt sie schon vierteljährlich 118,00€ voraus.

Danke für Euere Antwort Bernd

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Wie handhabe ich die steuerliche Absetzung eines geteilten Arbeitszimmers bei unterschiedlichen Berufen mit unterschiedlichen Abzugsregelungen?

Ich teile mir mit meinem Freund ein Arbeitszimmer. Ihm steht als Lehrer zu, einen Betrag bis 1250 Euro als Steuerabzug geltend zu machen. Der muss bei zwei Personen, die das Zimmer nutzen, geteilt werden, also gelten höchstens je 625 Euro. ABER: Für mich ist das Arbeitszimmer der Mittelpunkt meiner freiberuflichen Tätigkeit. Demnach kann ich eigentlich die vollen anteiligen Kosten des Zimmers in unbegrenzter Höhe absetzen.

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Steuererklärung: Erst Minijob, dann Vollzeitkraft (Steuerklasse: 1)

Hallo zusammen,

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Ich habe während meines Studiums ab 02.04.2012 bei einer Firma in Leipzig mit einem Minijob angefangen. Wir haben zwar am Anfang so ausgemacht, dass ich pro Stunde 7 € verdiene und dann pro Monat ca. 400 € bekomme. Aber da meine Vorgesetzte manchmal meine Arbeitstage geändert haben, hatte ich 1 - 2 mal statt 8 mehr Arbeitstage in einem Monat. Deswegen bin ich auch über 400 € gekommen. Für diese Monate habe ich zwar keine Lohnsteuer bezahlt, aber zur RV, KV usw. gabs Abzüge.

Auf meiner Meldebescheinigung zur Sozialversicherung stand am Anfang, dass ich eine geringfügige Beschäftigung ausübe, aber auf der Abmeldebescheinigung stand dann, dass ich ab 01.08.2012 bis 31.08.2012 ein sozialvers. pfl. Beschäftiger war. Zur Gleitzone stand auch 1.

Schließlich bin ich auf 2012,50 € (Brutto gekommen).

Nach meinem Studium habe ich mitte Oktober in München bei der Fima Y eine Stelle als Angestellter bekommen und bis 31.12.2012 habe ich 7390 € (Brutto) verdient.

Meine Frage ist, ob ich bei meiner Steuererklärung nur den 2. Job eingeben soll, oder muss ich auch noch den 1. Job eingeben, obwohl ich da keine Lohnsteuer bezahlt habe?

Viele Grüße und vielen Dank für eure Hilfe.

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