Wie berechne ich genau meine Ansprüche auf Elternzeit, Elterngeld bzw. Elterngeld-Plus?

Hallo finanzfrage.net -Team,

da die Elterngeldstelle nur allgemeine Auskünfte geben kann, stehn wir vor dem Problem jetzt unsere zeitlichen Ansprüche für mein 2. Kind Tag genau auszurechnen.

MuSch-Geld,anteiligen Urlaub beim 2.Kind und stimmen meine Annahmen dazu?

Folgende Fakten liegen vor: - 1. Kind geb. 01.09.14 Elternzeit von 3 Jahre, MuSchfrist von 11.8.14-17.11.14 u. Elterngeld v. 18.11.14-31.08.15 (Bezugszeitraum für EZ2 Feb.14-Feb.16 Mutter?)

    1. Kind vorraussichtlicher Geburtstermin: 02.05.2016, nehmen gerechterweise auch 3 Jahre Elternzeit in Anspruch allerdings Vater will diesmal im 1. und 2 LM auch Elternzeit nehmen u. nebenbei TZ arbeiten. Bisher durchschnittl. Nettoverdienst beim Mann 2100 € wegen Teilzeit (TZ) nur noch die Hälfte also 1050 €.

Meine Annahme:

zum Elterngeld Vater: Nach dem neuen Elterngeld-Plus: 2100€ - TZ von 1050€=1050€ Verlust. vom Verlust 1050€ 65%=682,50€/ da Elterngeld-Plus nur maximal die Häfte vom "alten Basiselterngeld" gilt Kontrolle ob 682,50€ darunter liegt, sonst würde es angerechnet werden. also Betrag zum Basiselterngeld: 2100€ x 65%=1365€ davon die Häfte = 682,50€ also sogar der genaue Betrag von Elterngeld-Plus, somit keine Anrechnung oder weite Halbierung von Elterngled-Plus. Da unser 1. Sohn auch noch unter 3 Jahre alt ist, gibt es dann noch den Geschwisterbonus von min. 75 €.Also für Vater heißt es nach die Lebensmonate vom kind 2.

1LM= 1050€ TZ+682,50€ EG+75 Geschwisterbonus = 1807,50€ 2LM= gleich = 1807,50 €

Durch das Elterngeld-Plus hat Vater auf zwei weitere Monate für den Elterngeld-Bezug aber ohne 75 Geschwisterbonus, da Elternzeit ausgeschöft ist, also 3. u.z.B. 4 LM 1050 € TZ + 682,50 € = 1732,50 €

Mutter nimmt vom 1. - 12. Lebensmonat Elternzeit (einschließlich Mutterschaftsgeld) Stimmt das? Aber muss für die Teilzeit in der Elternzeit ein neuer Arbeitsvertag auf Teilzeitbasis erstellt werden oder bleibt der bisherige Arbeitsvertrag von 40 Std. in der Woche bestehen?Hat Vater nach der TZ/Elternzeit automatisch wieder Anspruch auf die bisherigen Arbeitsvertrag also bleibt der alte Arbeitsvertrag bestehen?Auf was muss geachtete werden, wenn man mit dem AG den Std. reduzieren möchte (Progression)?

Fristen für die Vorlage beim AG-richtig? zur Elternzeit (EZ) vom 1 Kind: Normal von 01.09.14-31.08.2017 weg. Mutterschutz vom 2. Kind (vv.31.3.16-27.6.16)EZ 1 unterbrechen. D. h. bis dahin verbrauchte Elternzeit1 von 18 Monate u. 20 Tage/Rest 17 Monate u. 11 Tage. D.h. EZ1 geht nicht bis einschließlich 31.8.17 sondern (+ 14 Wochen) bis einschließlich =======7.12.17.?Muss AG Zustimmen?

An Ende der EZ1(7.12.2017)Anschluss der EZ 2 von 3 Jahren, also vom 8.12.2017-einschließlich ========7.12.2020? D.h. 1. Arbeitstag wäre der 8.12.2020

Nun entstand wegen MuSch-Frist vom Kind (von 14 Wochen bzw. 3.5 Monate) anteilig Anspruch auf Urlaub. Also bei 30 Tage Urlaubsanspruch wäre: 30T/12 = 2,5 Tage pro Monat x 3,5 Monate (14Wochen) ======8,75 T Urlaub.?

Vielen Dank im Vorraus. LG

elternzeit
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Elterngeld für EU-Ausländer

Hallo liebe Leute, ich habe eine ziemlich spezielle Frage, auf die ich nicht so recht Antwort finde und vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Es geht um folgendes. Mein Verlobter (EU-Ausländer) und ich planen zusammen zu ziehen. Derzeit lebt er noch im Ausland und ist dort auch berufstätig. Nun hat er dort seinen Job gekündigt, um nach Deutschland zu kommen. Die erste Zeit wird er nicht arbeiten, da er unsere Sprache noch kaum spricht und die Zeit nutzen möchte, um sein Deutsch soweit zu verbessern, dass er hier auf dem Arbeitsmarkt reelle Chancen auf eine Anstellung hat. Ich bin voll berufstätig und wäre in dieser Zeit Alleinverdienerin. Die Hochzeit ist in naher Zukunft geplant und wir denken auch über Nachwuchs nach.

Nun würde es sich ja anbieten, da mein Verlobter ohnehin zu Hause ist und seinen Deutsch-/Integrationskurs absolviert, dass er in Elternzeit geht und sich um Haus und Kind kümmert, so wir uns baldig für ein Kind entscheiden sollten.

Dabei stellen sich uns jetzt folgende Fragen:

Ist es möglich, dass mein Verlobter hier in Deutschland Elterngeld bezieht, da er ja EU-Ausländer ist?

Wenn ja, würde er dann die 67% bzw. 65% seines jetzigen Gehaltes bekommen, wenn wir innerhalb von 12 Monaten das Kind bekommen oder stünde ihm lediglich der Sockelbetrag von 300 Euro zu, da er ja nicht in Deutschland, sondern im Ausland gearbeitet hat?

Wenn hierzu jemand näheres weiß, bzw. Stellen kennt an die wir uns bezüglich der Beantwortung dieser Fragen wenden könne, wäre ich sehr dankbar für jede Hilfe.

MfG FrauElse

Elterngeld, elternzeit, EU-Ausland
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Elterngeld für ein zweites Kind

Hallo,

wir haben den Wunsch ein zweites Kind zu bekommen.

Hierfür gibt es ja sehr viele Punkte über die man nachdenken sollte, ... - wann ist der richtige Zeitpunkt (aus gesundheitlicher Sicht für die Frau) - wann ist der beste Zeitpunkt für das erste Kind (dass ich diesem noch gerecht werden kann) - etc.

Wir wollten uns jetzt noch zusätzlich über die zeitlichen und finanziellen Auswirkungen der Unterstützungen informieren.

a, Ob meine Frau nach Bezug des Elterngeldes für das erste Kind in Ihrer Elternzeit wieder arbeiten kann

... und ...

b, dies auch finanziell sinnvoll ist

.... des Weiteren ...

c, ob es ein Zeitpunkt gibt, den wir aus finanzieller Hinsicht nicht verpassen sollten, um das zweite Kind zu bekommen.

Wir haben schon ausführlich versucht uns über Google bzw. Internet, div. Telefonberatungen und Elterngeldstellen schlau zumachen, kommen aber leider nicht weiter bzw. eine konkrete Antwort auf unsere Daten.

Info: Am 20.01.2014 wurde unser erstes Kind geboren. Meine Frau hat bei Ihrem Arbeitgeber 3 Jahre Elternzeit eingereicht (Elternzeit 20.01.2014-20.01.2017). Das Elterngeld haben wir für 12 Monate beantragt (20.01.2014.20.01.2015).

Wenn wir jetzt z.B. am 20.12.2015 unser zweites Kind bekommen würden, wie würde sich das Elterngeld berechnen (Gehalt vor Geburt des ersten Kindes, Pauschalbetrag, Nur die letzten drei Monate des Elterngeld und sonst nichts oder nur die letzten drei Monate des Elterngeld + einen Pauschalbetrag)?

Empfiehlt es sich, dass meine Frau nach Bezug des Elterngeldes, aber noch in der Elternzeit, arbeiten geht? Wird der Wert der Berechnung des Elterngeldes erhöht oder minimiert man diesen? Werden dadurch neutrale Monate aktiviert?

Es wäre total schön, wenn uns jemand im Wirrwarr der Informationen helfen kann.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Elterngeld, elternzeit, Finanzen, kinder, Elterngeldberechnung
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Krankenversicherungsbeitrag während Elternzeit (freiwillig GKV)

Hallo zusammen, mein Mann und ich befinden uns in folgender Situation:

Ich bin Angestellte und seit 2012 "freiwillig" in der GKV versichert da mein Jahreseinkommen über der Pflichtversicherungsgrenze von 50.850,00€ liegt. Auch 2013 wird mein Einkommen die dann entsprechende Grenze übersteigen und ich bleibe somit "freiwillig" in der GKV versichert. Mein Ehemann ist selbständig und privat krankenversichert. Zusätzlich zu meinem Vollzeitjob arbeite ich seit einigen Jahren noch als Aushilfe auf 400€ Basis in der Firma meines Mannes. Wir bekommen in 2013 unser 1. Kind, ich werde 1 Jahr Elternzeit in Anspruch nehmen.

Laut der Auskunft meiner Krankenversicherung bin ich während der Elternzeit leider beitragspflichtig in der GKV. Die Höhe des Beitrages bemisst sich an der Einkommenshöhe meines Mannes. Da dieser mit ca. 100.000 € recht gut verdient, wäre der Maximalbeitrag fällig, also ca. 600€ monatlich!

Nun meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, für mich wieder eine pflichtversicherung in der GKV auszulösen, so dass eine beitragsfreiheit entsteht und ich während der Elternzeit nicht die 600€ Beitrag aufbringen muss?

Können wir das Problem dadurch lösen, dass mich mein Mann während der Elternzeit in seiner Firma nicht auf 400€ Basis sondern als geringfügig Beschäftigte mit monatlich z.B. 500€ einstellt? Wird dadurch eine Versicherungspflicht ausgelöst? Wenn ja, zu welchem Zeitpunkt müssen wir auf die geringfügige Beschäftigung umstellen? Vor der Elternzeit, vor dem Mutterschutz oder bei Beginn der Elternzeit?

Elterngeld, elternzeit, gesetzliche Krankenversicherung, Krankenversicherung, freiwillige Krankenversicherung
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Direktversicherung und neuer Arbeitgeber nach Elternzeit

Hallo,

ich hoffe, dass man mir hier helfen kann: Ich ärgere mich gerade sehr über meine Direktversicherung.Vielleicht kennt hier jemand ähnliche Fälle?

Ich habe einige Jahre meine Direktversicherung gehabt. Dann wurde ich schwanger, während der Schwangerschaft habe ich mit meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Versicherung habe ich ein Jahr lang ausgesetzt, dann privat weiter gezahlt, damit ein späterer Arbeitgeber sie wieder weiter führen könnte. Das - so wurde mir mehrmals von mehreren Sachbearbeitern telefonisch versichert - sei problemlos möglich. Man müsste nur überhaupt weiter zahlen, es sei egal, woher das Geld käme. Nach vier Jahren und zwei Kindern hatte ich dann einen neuen Job und die Personal-Sachbearbeiterin dort meinte gleich, dass das sicher nicht ginge, die Versicherung weiter zu führen, da ich zu lange ausgesetzt hätte. Dass ich selbst weiter gezahlt hatte, würde hier nicht gelten. Ich telefonierte also noch ein paar Mal mit der Versicherung und bekam immer wieder die gleiche Auskunft: Alles kein Problem. So übernahm mein Arbeitgeber die Versicherung und wollte sie dann auf die Versicherungsfirma übertragen, mit der er zusammen arbeitet (die können sich das irgendwie aussuchen, wenn ich das recht verstanden habe?). Auch das ließ sich gut an, bis ich auf einmal eine Rechnung meines alten Versicherungsanbieters bekam. Da wunderte ich mich und rief an. Antwort: Nein, die Übertragung der Versicherung wäre abgelehnt worden, da ich zu lange ausgesetzt hätte. Dabei sei es irrelevant, dass ich privat weiter gezahlt hatte. Auch meine Beschwerden, warum mir das am Telefon denn mehrfach falsch gesagt wurde, wurden einfach wegignoriert. Jetzt sitze ich hier mit zwei Direktversicherungen und einer ziemlichen Wut im Bauch. Wie schwer es ist, mit nur einem Einkommen und zwei kleinen Kindern das Geld für diese dumme Versicherung abzuknapsen, ist wohl nachvollziehbar. Und dann auch noch umsonst. Kann das denn wirklich sein? Und was machen andere Mütter, die länger als ein Jahr in Elternzeit gehen? Darf man einfach keine Kinder kriegen, wenn man eine Direktversicherung hat? Und können die einem wirklich irgend einen Mist erzählen und müssen sich nicht dran halten?

Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen!

Außerdem soll es doch eine zentrale Stelle geben, wo man sich über Versicherungen beschweren kann, oder?

Direktversicherung, elternzeit
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Nutzung der Elternzeit für Optimierung der Krankenversicherung (PKV in GKV-Familienversicherung)?

Hallo zusammen,

zuerst die zeitliche Beschreibung:

Zeit 1:ich war ledig und privat versichert. Meine Freundin war gesetzlich versichert . Beide Arbeitnehmer. Ich verdiene deutlich mehr und über JAEG. Wir leben zusammen.

Zeit 2: wir bekommen ein Kind. Ich bleibe privat versichert. Meine Freundin nimmt 2 Jahre Elternzeit, bleibt gesetzlich versichert und das Kind ist bei ihr mitversichert.

Zeit 3: wir heiraten. Ich bleiche privat versichert. Meine Freundin, jetzt meine Frau, bleibt gesetzlich versichert. Unser Kind bleibt in der GKV meiner Frau aber, klar, nicht mehr beitragsfrei. Wir wollen aus verschiedenen Gründen das Kind nicht privat versichern (falls jemand es vorschlagen möchte)

Zeit 4: wir werden wieder Eltern. Meine Frau wird 2 Jahre Elternzeit nehmen. Die Zukunft sieht so aus: ich bleibe privat versichert, meine Frau und die 2 Kinder gesetzlich.. und jetzt kommt die Frage....

wie kann man am Besten die Elternzeit nutzen um das privat versicherte Elternteil, also mich, mittels Teilzeit unter JAEG rutschen lassen und die ganze Familie in einer Familienversicherung der GKV versichern? Ich meine, damit finanziell optimiert, wie lange muss ich in Elternzeit bleiben damit ich in der GKV aufgenommen sein kann?

Wen jemand eine noch bessere alternative sieht bin ich aber natürlich dafür dankbar.

Danke im voraus!

elternzeit, GKV, Krankenversicherung, PKV
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