Elterngeldbezug bei Arbeitsplatz in Österreich

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§ 1 Abs. 1 Nr. 1 BEEG macht einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Geltungsbereich dieses Gesetzes zur Voraussetzung. Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, daß er die Wohnung beibehalten und benutzen wird. Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, daß er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt.

Im Übrigen ist das Elterngeld auch eine Familienleistung im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71, so dass dieses Gesetz auch für Grenzgänger zur Anwendung kommt, die ein Arbeitsverhältnis in Deutschland, ihren Wohnsitz aber im EU-Ausland haben.

Demnach wäre alles im Lot, wenn Du einen Wohnsitz in Deutschland hast.

Vielen Dank für deine Antwort. Bei mir es zwar genau umgekehrt sein, ich werde in Österreich arbeiten (dort auch Lohnsteuer zahlen, und wohl in Deutschland wohnen.Aber da ich ja zum Zeitpunkt des Elterngeldbezuges auf jeden Fall wieder in Deutschland wohnen werde, bin ich ja eh auf der sicheren Seite. Mein österreichisches Gehalt wird dann wohl als Berechnungsgrundlage genommen.Danke nochmal.

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Steuererklärung in Österreich und Deutschland für das selbe Jahr machen?

Ich hab ein echtes Problem... Im Grunde ist mir zum heulen zu mute. Mein Hauptwohnsitz ist in Österreich und 2013 habe ich in Österreich gearbeitet. Ein Teil von meinem Lohn war Provision der mir monatlich ausgezahlt. Im Februar 2014 habe ich dann den Job gewechselt nach München (80km Luftlinie vom Hauptwohnsitz in A). Die Firma in Österreich bei der ich gekündigt habe hat dann erst im Januar 2014 die ganze Provision ans Finanzamt weitergeleitet. Der Lohn mit Prov. war natürlich dann immens hoch so das ich über 50% Steuern zahlen musste.Was nicht der Fall gewesen (nur 35%)wäre wenn sie es monatlich 2013 auch ans Finanzamt weitergeleitet hätten. Schließlich haben sie es mir so ja auch ausgezahlt. Natürlich hätte ich gern wieder ein Teil der Steuern zurück da dieser Januarlohn ja nicht meinem normalen Arbeitslohn entspricht. Wenn ich allerdings angebe das ich in Deutschland danach gearbeitet hab und den Jahreslohn angebe werde ich vll 300 € zurück bekommen. Obwohl mir 2000€ zustehen würden. Genauso umgekehrt. Wenn ich den österreichischen Lohn vom Januar in Deutschland angebe dann müsste ich sogar 3000€ sogar an D zurückzahlen. Wenn ich Österreich nicht angebe hätte ein Plus von 1000€ durch das Fahrtengeld vom Wohnsitz zum Arbeitsplatz. Ich hoffe ihr versteht meine Problematik. Ich hätte gerne einfach das Geld was mir zusteht. Wär die ganze Prov. nicht auf Januar gelaufen hätte ich einen normalen Steuerausgleich in beiden Ländern. Weiß irgendjmd eine Lösung für mein Problem bzw. müssen die beiden Länder jeweils von einander wissen? Vielen Dank

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Welches Land darf/ muss mich besteuern (Einkommenssteuer)?

Hallo zusammen, Folgender Sachverhalt liegt bei mir vor.

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Meine österreichische Firma hat nun meine Lohnsteuer in Deutschland abgeführt und die Steuerlast fällt nun leider wesentlich höher aus.

Nun meine Fragen:

  • Bin ich wirklich in Deutschland Steuerpflichtig wenn ich die 183 Tageregelung NICHT überschreite? (u.A. Sozialversicherung wird in Österreich entrichtet)

  • Wenn ich mich an den Wochenenden nachweisbar in Italien aufhalte, kann mir dann der deutsche Wohnsitz steuerlich zugerechnet werden? (Trotz meines Wohnsitzes in Deutschland halte ich mich ca 140 Tage in Italien auf, 170 Tage in Deutschland und den Rest in Österreich auf) dazugesagt sei dass es sich bei den 170 Tagen in Deutschland ausschließloch um Arbeitstage handelt die durch die Rückkehr an den Wochenenden unterbrochen werden! (Artikel 4, Abs. 2, Pkt a/b/c/d)

  • Was hat es mit dem Artikel 24 im DBA zwischen Deutschland und Österreich auf sich (Gleichbehandlung)

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Lg und danke im Voraus

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