Muss ich in X Jahren für meinen Vater, den ich nicht kenne, aufkommen?

Hallöchen,

habe ein kompliziertes Anliegen:

Mein leiblicher Vater, den ich nicht kenne, zahlt seit meinem 18. (bin 22) laufenden Unterhalt. Zusätzlich zahlt er noch einen damaligen von meiner Mutter in Anspruch genommenen Unterhaltsvorschuss und - so wie ich das verstanden habe - eine Sozialleistung ab. Für den Zeitraum "1. - 18. Lebensjahr" muss er mir ab meinem 23. Unterhaltsrückstände (abzgl. Vorschuss) zurück zahlen.

Jetzt habe ich erfahren, dass ich in Zukunfz zur Zahlung herangezogen werden könnte, wenn er eine niedrige Rente bekommt bzw. Sozialhilfe zur Rente bezieht.  Heute sagte mir 'ne Frau vom Sozialamt, dass ich nur zur Zahlung herangezogen werde, wenn er auf kurzer Zeit erwerbsunfähig sei - der Selbstbehalt wäre momentan bei 1400 Euro (die hab ich natürlich noch nicht erreicht, weil ich Azubine bin).

Jetzt meine Fragen: (1) Was stimmt denn nun? (2) Für was müsste ich aufkommen? (3) Was wären das für Kosten? (3) Wenn ich auf die Zahlung der Rückstände (sind mehr als 18TSD€) verzichte, komme ich dann trotzdem für ihn auf? 

Mache mir totale Sorgen um meine Zukunft! :-( Möchte mir gerne in paar Jahren ein Eigentum zulegen und Kinder haben. Habe Angst, dass ich wg ihm am Existenzminimum Leben werde. :-( Möchte ja meine Kinder gut versorgen können und ihnen oder mir auch mal was gönnen...:-((

LG

selbstbehalt, unterhalt, unterhaltsrecht, Eltern-Unterhalt
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Vater nur Erzeuger-nie Unterhalt gezahlt, muss meine Tochter dennoch für ihn aufkommen?

Habe ein Problem, ist meine Tochter ( 17 Jahre)in der Verpflichtung zukünftig für ihren Erzeuger aufzukommen, obwohl dieser nie für sie Unterhalt gezahlt hat und auch emotional nie für sie da war? Er ist drogenabhängie, ist sogar von der Arge "aussortiert worden" und bezieht Sozialhilfe. Zwischenzeitlich hat er mit einer anderen Frau noch ein 2. Kind (11 Monate). Ich muss dazu sagen, dass er im Juli 2009 bei einem Treffen auf meine Tochter einen verbalen und körperlichen Übergriff getätigt hat. Ich war dabei und habe das Schlimmste abwenden können. Habe Telefonnummer gewechselt. Habe Angst vor ihm. Damals habe ich eine Amtspflegschaft für sie beantragt. Dort erhielt ich in regelmäßigen Abständen Informationen über den Stand der Dinge. Durch einen Umzug in einen anderen Kreis wurde die mittlerweile umbenannte Beistandschaft abgegeben. Das war 2000. Habe nie Infos über die Bemühungen erhalten. Auf schriftliche Anfrage wurde mir unterstellt, dass ich kein Vertrauen in die Arbeit des Beistandes habe. Eine Kopie zur Unterzeichnung der Beendigung wurde beigefügt. Bei dem Erzeuger meines Kindes wird nie etwas an Unterhalt kommen. Obendrein habe ich Angst, dass er ihr was antut, wenn sie Forderungen stellt. Was sollen wir tun.? Ich würde auf alles Verzichten, nur möchte ich geklärt haben, dass meine Tochter nicht irgendwass irgendwelche Zahlungen für ihn tätigen muss. Also, was nun?

Erfahrungen, unterhalt, unterhaltsrecht, Eltern-Unterhalt
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Anwendung Wohnrecht bei mehreren Personen mit Wohnrecht für 1 Haus

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Schw. hat im Jahr 1998 von meinen Eltern das Elternhaus verb. mit einem lebenslangen Wohnrecht für Mutter (81 jahre, Demenz), Vater (85), ältere Schwester (46) und mir als Bruder (44) überschrieben bekommen, um für sich ein Anbau durchführen zu können. Mein Vater ist nun mit der Familie im Streit und soll anderweitig wohnend untergebracht werden. Die Immobilie ist Bauj. 1951, hat noch das alte Dach und eine veraltete Heizung (ca. 25 Jahre), sowie mit Rissen bestückte Fenster. Also mit nicht unerh. Reparaturkosten ist zu rechnen. Durch dieses Wohnrecht für uns alle 4 Pers. mit unterschiedlich langer Lebenserwartung müsste sich doch für die Eltern ein wesentlich geringerer Wert für das Wohnrecht ableiten lassen als für meine ältere Schwester und mir? Wie wird das Wohnrecht für den Vater berechnet, wenn die Unterbringung erfolgt? Weiterhin stellt sich die Frage, wie das Vermögen eventuell bei der Unterbringung berücksichtigt wird (ca. 33000 €), wenn für meine Mutter eine Pflegekraft ganztags die Betreuung übernehmen muss (mtl. Kosten da. 1300 € pro Monat). Mein Vater ehält eine mtl. Rente von ca. 1200 €, meine Muter ca. 200 €. Erfolgt eine lineare Aufteilung der Rente auf beide Elternteile. Werden hierbei die Unterhaltskosten für das Haus berücksichtigt? Werden wir Kinder finanziell belangt?

Herlichen Dank für Ihre Bemühungen

Pflegekosten, sozialhilfe, unterhalt, WOHNRECHT, Eltern-Unterhalt
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grundversicherung des vaters: unterhalspflicht der kinder

hallo zusammen, ich kenne mich in den thema 'grundversicherung' nicht sonderlich aus, habe aber nun einen solchen fall in meiner familie und möchte mich ein wenig informieren, da ich einiges eben nicht verstehe. folgendes: auf grund geringer rente beantragte der noch nicht 65 j alte vater grundversicherung, um in der überbrückungsphase von hartz4 bis zur rentenauszahlung zu überleben und im anschluss seine rente aufzustocken. im zuge seines antrages wurden nun auch die kinder angeschrieben und verpflichtet, ein formular auszufüllen, in dem es darum geht, all ihre finanziellen dinge, ihr kapital etc anzugeben. (ich muss gestehen, ein für mich sehr 'krasses' formular, da mehr angaben erwartet werden, als bei einem üblichen bafög-antrag). aber nun habe ich gelesen, dass das einkommen 100 000 € im jahr übersteigen müsste und das kind erst dann unterhaltspflichtig sei und dass die unterhaltsfähigkeit erst bei verdacht auf hohen verdienst kontrolliert wird, d. h. allein die angabe des berufes des kindes würde eine mögliche überprüfung mit sich ziehen. und in diesem fall würde die angabe des berufes schon verdeutlichen, dass kein geld zu holen ist. die kinder haben also nichts zu befürchten, verweigern jedoch aus prinzip, sich finanziell zu offenbaren. meine konkrete fragen nun: 1) wieso bekommt der vater grundversicherung? 2) kann man das ausfüllen des formulares umgehen? tx

Grundsicherung, unterhalt, Unterhaltspflicht, Vater, Eltern-Unterhalt
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