Verlegung von Demenzkranken in anderes Pflegeheim?

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Das OLG Schleswig-Holstein hat in einem Fall entschieden, dass nur aus Kostengründen einer demenzkranken Person ein Umzug aus einer gewohnten Umgebung nicht zumutbar sei.

Grundsätzlich entscheidet derjenige, der das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, allerdings ist auch die Zumutbarkeit eines Umzuges zu prüfen, gegebenenfalls eine Einzelfallentscheidung

Hoi, veranlassen kann er es zwar nicht, wegen fehlender Vollmacht, aber die Zahlungen verweigern mit der Begründung, dass Inanspruch-Genommene nicht nach Belieben, sondern nur nach Notwendigkeit in Beschlag genommen werden dürfen. Gerade wenn keine Heimalternativen vor der Einweisung geprüft wurden oder der Zu Zahlende nicht beteiligt war. Man kann auch von keiner gewohnten Umgebung sprechen, wenn jemand erst neu in ein Heim gekommen ist. Gerade Betreuer scheren sich meist nicht um die Situation der Verwandten oder haben wohl Spass daran, sie zu belasten. Gerne erfolgen Einweisungen in besonders teure staatliche Heime (z.b. LWL Heime) deren Kosten schnell doppelt so hoch sind wie alternative private Heime. Diese Einseitigkeit, mit der staatlich eingesetzte Betreuer die teuren staatlichen Heime bevorzugen grenzt schon an Korruption. Nur durch Zahlungsverweigerung kann man sich dagegen wehren, indem man es auf einen Gerichtsprozess ankommen laesst. Dort kann man ein neutrales Gutachten einfordern, ob eine Unterbringung in einem anderen Heim nicht möglich ist. Der Gutachter ist ein Arzt, der nichts mit dem aktuellen Heim zu tun haben darf, ideal aus einem anderen Bundesland. In seinem Buch über Elternunterhalt empfiehlt Joern Haus sogar, günstige Heime aus dem Ausland vorzuschlagen, da eine schwer demente Person von ihrer Umgebung diesen Unterschied kaum noch mitbekommen kann. Heime in Polen oder anderen EU-Laendern genügen europäischen Menschenrechtsgrundsaetzen und sind aber oft wesentlich günstiger.

Antrag Zuzahlung Pflegeheim, Schonbetrag für Rentner

Hallo folgender Fall: Eine demenzkranke Frau (Alter fast 90) ist seit Jahren im Pflegeheim und hat die Pflegestufe II. Die Rente reicht schon jetzt nicht mehr für die Kosten des Pflegeheimes aus. Die Tochter (70 Jahre) zahlt bereits für die Heimkosten und das Taschengeld dazu. Jetzt soll die Tochter die Einstufung der Mutter in die Pflegestufe III im Pflegeheim unterschreiben. Beim Lesen in den Foren habe ich erfahren, dass eine Zustimmung nicht erforderlich ist. Damit steigen jetzt aber auch die Eigenbeiträge der Tochter zu den Pflegeheimplatzkosten. Wer muss jetzt eigentlich den Antrag beim Sozialamt für die Zuzahlung stellen (die Tochter oder das Pflegeheim) Das Kapital der Pflegebedürftigen ist bis auf den Schonbetrag bereits aufgebraucht. Die finanzielle Verwaltung der Rente der Pflegebedürftigen liegt momentan bei der Tochter.
Die zweite Frage ist, wie hoch ist der Schonbetrag der Tochter (verheiratet und Rentner). Leider habe ich zu diesen Themen noch nichts in den Foren gefunden.

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Das Konto meines Vaters wurde von angehörigen vor dem Einzug ins Pflegeheim geplündert

Mein Vater (85 Jahre, Pflegestufe 1, in letzter Zeit leichte Demenz) lag kurze Zeit im Krankenhaus und ist jetzt plötzlich ins Pflegeheim. Er wurde bisher von der Frau meines Stiefbruders betreut. (Sie ist arbeitslos und hat dafür auch Geld bekommen) Jetzt habe ich von Ihr zu hören bekommen das sie das nicht mehr macht und er im Pflegeheim ist, und er kein Geld mehr auf dem Konto hat. Sie war Kontobevollmächtigte. Ich soll mich jetzt mit dem Heim in Verbindung setzen, wegen der Kosten. Das Geld meines Vaters ( ich schätze mal vorsichtig ca. 50 000 € ) hatte er für eine evtl. würdige Pflege im Pflegeheim oder als Erbe gedacht. Was soll ich jetzt machen??? Kann ich jetzt Kontoeinsicht verlangen über eins zwei Jahre? Oder habe ich eine andere Möglichkeit ihr Betrug nachzuweisen? so dass mein Vater würdevoll von seinem erspartem gepflegt werden kann, wie er es wollte. Ich hab niemals gedacht das es so schlechte Menschen auf der Welt geben kann. (und jetzt habe ich sie in meiner Verwandtschaft)

Mit freundlichen Grüßen

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Was steht dem Ehemann zu wenn die Ehefrau im Pflegeheim ist?

Hallo. Folgendes Szenario.

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Der Mann lebt, aus meiner Sicht, weit über die Verhältnisse und ich möchte das nun einbremsen da das Geld eigentlich für die Pflege meiner Mutter vorgesehen ist.

Da der Mann eine kleine Rente von ca 500€ hat, steht ihm ja sicherlich ein gewisser Betrag ( Unterhalt ? ) zu.

Da er absolut uneinsichtig ist, plane ich die Bankkarten zu sperren, ihm ein separates Konto einzurichten und dort dann monatlich einen Betrag X "zum Leben" überweisen.

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Sozialhilfe für meine Eltern?

Mein dementer und an Leukämie erkrankter Vater -noch vorläufige Pflegestufe 1 mit einer Lebenserwartung von ca. 1 Jahr- befindet sich seit einer Woche im Pflegeheim. Das Heim kostet monatl. 3000 € - 1.064,-- € gibt die Pflegekasse dazu. Meine Mutter möchte im eigenen Haus weiter wohnen. Sie bewohnt dort eine Wohnung (ca. 65 qm). Sie hat die Pflegestufe 1. An finanziellen Ausgaben hat sie die üblichen Versicherungen und die Mittel für den tägl. Bedarf. Zeitungen und andere Luxusgüter sind bereits gekündigt, das Auto wird noch verkauft werden. Mein Sohn wird am 1.5. in die obere Wohnung einziehen (54 qm - 400,-- € Warmmiete), um meiner Mutter im Haushalt zu helfen, bzw. damit meine Mutter Geld zur Verfügung hat.

Zusammen verfügen meine Eltern über eine monatl. Rente von 1.800,-- €.

Sollen meine Schwester und ich für unsere Eltern sozialhilfe beantragen? Wie ich gelesen habe müssen wir die als Erben wieder zurückzahlen.

Sollen wir das Haus verkaufen? In diesem Falle hätten wir Geld für die Pflege unserer Eltern und meine Mutter muss dann doch ins Heim.

Sollen meine Schwester und ich unser Elternhaus kaufen? Es hat einen Wert von ca. 400.000,-- €. In diesem Fall würden die Mieten meines Sohnes und unserer Mutter mit in die Finanzierung einfließen!?

Ich weiß mir keinen Rat. Eine Bekannte hat mir vom Sozialamt abgeraten. Zu viel Papierkram und zu viele Nerven für Geld, dass man zurückzahlen muss. Sollen wir es aus eigenen Kräften versuchen?

Ich erhoffe mir hier einen guten Rat - vielen Dank!

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