Der Vertrag ist befristet auf den 30.04.2019 und endet dann. Bis dahin hast Du den Arbeitsschutz, welcher für Schwangere gilt.

Und das wars auch schon. Durch die Schwangerschaft wird der befristete Vertrag nicht verlängert.

Für Mutterschutz- und -schaftsgeld kommt es auf Fristen an. Relevant ist, ob Du zum Arbeitsende bereits im gesetzlichen Mutterschutz bist.

Hier nochmal zum Nachlesen:

https://www.arbeitsvertrag.org/befristeter-arbeitsvertrag-schwanger/

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Erst mal die Sache richtigstellen:

  • Euer Haus ist mit einer Grundschuld von 100.000 € als Sicherheit für einen Immobilienkauf Eurer Tochter belastet (=das, was Du unter "Bürgschaft" verstehst).
  • Um das Haus zu verkaufen braucht Ihr das Einverständnis der Bank, zu deren Gunsten diese Grundschuld eingetragen ist.
  • Grundsätzlich wird das funktioinieren wenn ihr auf dem neu erworbenen Haus ebenfalls wieder eine Grundschuld für diese Bank eintragen lasst. Das wäre analog zu einem Pfandtausch.

An Gebühren fallen die Notar- und Grundbuchkosten für das Löschen der Grundschuld auf dem "alten" Haus sowie für den Neueintrag auf dem "neuen Haus" an. Die exakte Höhe ist vom "Geschäftswert" abhängig und Du kannst sie Du aus einschlägigen Tabellen im Internet ablesen.

Evtl. kommen noch Schätzgebühren der Bank für das "neue" Haus dazu.

Sprecht mit der Bank auch mal darüber, ob dieser neue Grundschuldeintrag erforderlich ist wenn ihr im Gegenzug ein Festgeldkonto über 100.000 € eröffnet und als Ersatzsicherheit zu Gunsten der Bank abtretet. Denn rechnerisch müsste das ja aus dem Verkaufspreis für das "alte" Haus möglich sein.

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Das Problem wird eher sein, dass ihr keinen Kredit dafür bekommt.

Du schreibst selbst, dass ihr beide kein Egenkapital einsetzen könnt und Du Alleinverdiener bist.

  • Das bedeutet eine "über 100%-Finanzierung", also auch für die Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten usw.
  • Dazu kommen die kalkulierten Lebenshaltungskosten für 3 Personen, welche Dich rechnerisch alleine als nachhaltig zu tragende Verbindlichkeit belasten.

Während meiner Praxis in der Baufinanzierung habe ich jedenfalls Kredite unter diesen Rahmenbedingungen nicht vergeben.

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Beide werden in der Scene als "Scammer" (Betrüger) bezeichnet.

Was Du hier schreibst bestätigt diese Meinung. Also Finger weg davon.

Aber warum gibst Du Dich denn überhaupt mit solchen Leuten ab welche Du selbst als "arrogant" nezeichnest? Hat Dir Geldgier das Gehirn vernebelt?

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Manchmal sind hier im Forum ja Kreditangebote, nicht unbedingt seriös, aber immerhin.

Ansonsten wäre es sinnvoll, diese Frage mit Deiner Bank zu besprechen, denn die beurteilen letztendlich, ob es unter den geschilderten Umständen einen Kredit gibt.

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Wie Du vorgehst?

Nun, Du meldest Dich beim bestehenden Wohnort ab und beim neuen Wohnort an. Mir wäre nicht bekannt, dass es in Österreich Bestimmungen gibt, welche einen Umzug in ein anderes Bundesland verhindern oder von Genehmigungen abhängig machen, sofern nicht bestimmte aufenthaltsrechtliche Einschränkungen da sind (z.B. bei Asylsuchenden).

Das hat mit dem Rest wg. Arbeit usw. überhaupt nichts zu tun. Dieses Problem musst Du getrennt davon, wo Du wohnst, lösen. Das ist eher eine Frage, ob ein Umzug deshalb Sinn macht.

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Deine Bank, bei welcher die Kontobelastung erfolgt, kann erst mal nichts dafür. Sie belastet das Konto zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Bank, bei welcher Du Geld abhebst, den Zahlungsausgleich verlangt.

Zu diesem Zeitpunkt gelten auch die Regeln, welche für Überziehungen Deines Kontos gelten, also z.B. möglicher Überziehungsnbetrag und Überziehungszinssatz

Fazit:

Für die Kontoüberwachung bist Du selber verantwortlich. Wenn Du 3 Monate nicht spannst, dass keine Belastung erfolgt, dann hast Du Dich wahrscheinlich eher darüber gefreut und gemeint "diese blöde Bank hat es übersehen".

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Zuerst ist zu klären, ob das bestehende "Berliner Testament" für den überlebenden Ehepartner bindend ist oder ob diese bindende Wirkung explizit ausgeschlossen wurde. Lies dazu hier nach:

https://www.advocatio.de/bindungswirkung_beim_gemeinschaftlichen_testament.html

  • Ist es bindend, dann kannst Du es nicht mehr ändern und die darin formulierten Vereinbarungen gelten bei Deinem Tod. Was ihr vereinbart hat geht aus der Frage nicht hervor, also ob die Tochter dann erbt oder wer auch immer in diesem Testament im Falle des Todes des Längerlebenden als Erbe eingesetzt ist, der/die bekommt den kompletten Nachlass
  • Ist es nicht bindend, dann kannst Du ein neues Testament erstellen, in welchem Du neue Regeln, auch von den ersten Regeln abweichende, treffen kannst. Du kannst also Deinen Lebenspartner, den Dalai Lama oder den Briefträger als Erben bestimmen, wahlweise natürlich auch Verwandtschaft.

Zu beachten ist aber immer, dass es für eine beim Erbe übergangene Verwandtschaft (in diesem Fall Deine Tochter) gegnüber dem/den Erben einen gesetzlichen Pflichtteilsanspruch gibt, welcher in (Bar)Geld auszugleichein ist. Dieses Pflichtteilsthema wurde bereits zigfach im Forum behandelt, also verwende für genauere Informationen die Suchfunktion..

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Da sagt der Chef aber etwas falsches.

Guckst Du hier unter dem Punkt 9:

https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/gewerblich/09_merkblatt_arbeitrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Als Schwerbehinderter hast Du also Anspruch auf 5 zusätzliche Urlaubstage pro Jahr, insgesamt demnach 25 Arbeitstage bei einer gleichmässigen Beschäftigung in einer 5-Tage-Woche.

Arbeitest du weniger Tage oder unregelmässig, dann musst Du das natürlich auf die tatsächlichen Beschäftigungstage umrechnen. Wie das geht ist hier beschrieben:

https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/

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Nein, denn es ist ja testamentarisch eine Regelung für alle 3 Kinder festgelegt-.

Der leibliche Sohn der beiden würde nur dann alles erben, wenn Stiefvater nach dem Tod der Frau das Testament widerruft (sofern es für ihn nicht bindend ist) und damit die gesetzliche Erbfolge gälte. Die 2 Kinder der Frau hätten dann keine Ansprüche mehr, da sie mit dem Stiefvater nicht verwandt sind (keine "Abkömlinge").

Unabhängig davon haben beim Tod der Frau alle 3 Kinder gegenüber dem (Stief)Vater einen (sogar einklagbaren) Pflichtteilsanspruch, welchen (Stief)Vater in (Bar)Geld ausgleichen müsste.

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Ja, das ist rechtens.

Der Arbeitgeber hat ein schutzwürdiges Interesse daran, dass dieses (unrichtige) Zeugnis oder Kopien davon nicht Dritten gegenüber verwendet werden.

In der Rechtssprechung wird hier auf den § 241 Abs. 2 BGB verwiesen.

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Nein, denn Eigenkapital ist nur das, was sofort als Summe zur Verfügung steht. Also das, was Du dem Verkäufer sofort in einer Summe geben kannst. Beträge, welche ich nur in Teilen monatlich bekomme, ist kein Eigenkapital. Das wäre nur dann der Fall, wenn Du die noch offene Summe in einem Betrag sofort bekommen hättest.

Diese Rückzahlung kann theoretisch als monatliche Einnahmen angesetzt werden, ist aber kritisch zu sehen, da der eingehende Betrag und dessen Nachhaltigkeit wesentlich von der Bonität und Zahlungsbereitschaft Deines Schuldners abhängig ist.

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Es handelt sich um Beträge, welche erst in der Zukunft fällig sind. Das abzinsen hat den Zweck, diesen Betrag auf einen Betrag herunterzurechen wie er derzeit wäre, also im Prinzip eine "umgekehrte Barwertrechnung".

Der Sinn dahinter ist, dass zum aktuellen Zeitpunkt kein überhöhter steuerlicher Ansatz für diese erst künftig in voller Höhe vorhandenen Beträge erfolgen soll.

Der anzusetzende Zinssatz ist dabei von der Laufzeit bis zur Fälligkeit abhängig und wird von der Bundesbank monatlich veröffentlicht.

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Mal zuerst kurz den gesetzlichen Anspruch des Halbbruders aufdröseln:

  • Gegenüber Deiner Mutter ist er nicht erbberechtigt, da er kein "leiblicher Abkömmling" ist.
  • Gegenüber dem gemeinsamen Vater ist er erbberechtigt, weil ihr beide "leibliche Abkömmlinge" seid.
  • Besteht ein Testament, in welchem er überhaupt nicht erwähnt ist oder nur den gesetzlichen Pflichtteil bekommen soll, dann ist der Pflichtteil 1/2 des ihm zustehenden Teils als wenn es kein Testament gäbe, also die gesetzliche Erbregelung gälte.
  • Der Pflichtteil ist immer ein Anspruch auf (Bar)Geld gegenüber dem/den Erben

Variante 1: Vater stirbt zuerst

Das Erbe wird so verteilt wie im Testament festgelegt ist, also alles zuerst mal komplett an die Mutter. Von ihr kann der Halbbruder aber seinen Pflichtteil einfordern, und zwar als Bargeld im Wert 12,5% der kompletten Erbmasse (gesetzliche Erbregelung wäre 50% die Mutter, 25% für Dich und 25% für Halbbruder).

Variante 2: Mutter stirbt zuerst

Das Erbe wird so verteilt wie im Testament festgelegt ist, also alles zuerst mal komplett an den Vater. Der Halbbruder hat hier keinen Pflichtteilsanspruch.

Variante 3: Vater stirbt zuerst, anschliessend Mutter

Nach dem Tod der Mutter bist Du Schlusserbe und erbst den kompletten Nachlass. Der Halbbruder hat hier keinen Pflichtteilsanspruch gegen Dich, denn Du hast ja von Mutter geerbt, gegen die er keinen gesetzlichen Erbanspruch hat.

Variante 4: Mutter stirbt zuerst, anschliessend Vater

Nach dem Tod des Vaters bist Du Schlusserbe und erbst den kompletten Nachlass. Jetzt hat aber der Halbbruder einen Pflichtteilsanspruch gegen Dich, denn Du hast ja vom Vater geerbt, gegen den er ebenso einen gesetzlichen Erbanspruch hat. Er kann den Pflichtteil von Dir einfordern, und zwar als Bargeld im Wert von 25% (gesetzliche Erbregelung wäre 50% Du und 50% Halbbruder) aus dem kompletten Nachlasswert.

Um den Pflichtteil für den Halbbruder so niedrig wie möglich zu halten gibt es nur 1 Lösung, und zwar, auch die Erbmasse, aus welcher der Pflichtteil berechnet wird, so niedrig wie möglich zu halten. Das bedeutet, wenig Erbe zu hinterlassen, sondern es vorher selbst verbrauchen.

Auch zwischenzeitliche Schenkungen an Dich sind hier nicht unbedingt die Lösung, da es Fristen gibt, innerhalb von denen diese Schenkung ganz oder in Teilen der Erbmasse zugerechnet wird.

Merke: ein Berliner Testament ist nicht in allen Fällen eine sinnvolle Erbregelung, sondern verlagert lediglich potentielle Erbstreitigkeiten.

Und der Vollständigkeit halber abschliessend auch ein Hinweis an Dich: Du hast ebenfalls einen Pflichtteilsanspruch, sowohl gegen Vater als auch Mutter.

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Der Bruder ist natürlich nicht dazu verpflichtet, sondern die Umstände des Todes und den Ablauf der Beerdigung kann er für sich behalten.

Er kann den Ärzte zwar eine Auskunft verbieten, aber nach § 630g Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) haben sie gegenüber Schwiegermutter als Angehörige und potentielle Erbin eine Auskunftspflicht. Also dort anklopfen und den Paragrafen zitieren.

Gib in eine Internet-Suchmaschine die Begriffe "einsicht patientenakte musterbrief" ein und Du bekommst diverse Treffer für Musterbriefe angezeigt.

Gibt es bei Euch den sog. "Bestattungskalender"? Der ist öffentlich einsehbar und meist in Zeitungen abgedruckt. Aber auch die Friedhofsverwaltungen geben entsprechende Auskunft über Tag und Uhrzeit der Beerdigung.

Wie es mit dem Erbe abläuft hat ja wfwbinder bereits geschildert.

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Ja, wenn das Kind selbst eine Steuererklärung erstellen muss und den Pass ausschliesslich zu gewerblichen Zwecken nutzt. Dann sind es Werbungskosten.

Ansonsten nicht und Du natürlich auch nicht.

https://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/ratgeber/gebuehren-fuer-reisepass-absetzen/

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Welche Hilfe erwartest Du? Dass ich mit meinem Account etwas für Dich bestelle? Oder an was denkts Du konkret.

Ist das Problem nicht ganz einfach so zu lösen, dass Dein Vater einen eigenen Account auf seinen eigenen Namen bei Amazon einrichtet? Oder worin siehst du ein Hindernis?

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Das ist eine Frage, welche Du in einem entsprechenden englischen Forum bzw. beim englischen Rententräger stellen musst.

Hier ware es Glück, wenn sich jemand im englischen Rentenrecht rechtssicher auskennt, denn das hier ist ein Forum für Deutschland.

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