Wann ist die Steuerklassenkombination 3+5 bei Paaren mit größeren Gehaltsunterschieden sinnvoll?

3 Antworten

Im Prinzip ist es völlig egal, wer welche Steuerklasse hat. Die Auswirkung ist lediglich, wie viel während des Jahres an Steuer abgezogen wird und wieviel dann in den Geldbeutel geht.

Anders ausgdrückt: auf das Jahr gesehen ist die gewählt Steuerklasse irrelevant.

Die tatsächlich zu zahlende Steuer wird ja 1 x jährlich über die Steuererklärung berechnet und festgesetzt, und dann ist ist dann entweder eine Steuer-Nachzahlung oder -Rückvergütung das steuerliche Jahresergebnis.

Es kommt also darauf an, ob ich meine laufenden Einnahmen hoch halten und evtl. jährlich nachzahlen muss oder ob ich auf eine einmalige höhere Summe als jährliche Rückerstattung kalkuliere.

Ganz genau.

Bei der Fragestellung fehlt noch die Präferenz, ob man lieber nachzahlen möchte oder erstattet bekommen.

Da sich die Höhe der Steuer durch die Vorauszahlungen nicht ändert, ist dies der einzige Schalter, den man bedienen muss.

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Es gibt noch weitere Faktoren die man berücksichtigen kann, bspw. Elterngeld: Verdient bspw. die Frau wesentlich weniger und der Mann mehr und plant man Kinder zu bekommen, wobei die Frau größtenteils das Elterngeld erhalten soll, so lohnt es sich, dass die Frau die günstiger Steuerklasse - also 3 - bekommt. Das Elterngeld wird anhand des Nettogehalts des Empfängers berechnet. Zwar kann man Steuerklassen 1x jährlich wechseln, jedoch gibt es hier für die Berechnung des Elterngeldes spezielle Fristen, die nicht ganz einfach eingehalten werden können. Kann alles hier nachgelesen werden: https://www.test.de/Steuerklasse-wechseln-Ein-Riesenplus-beim-Elterngeld-4577976-0/

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Es ist anzunehmen, dass hinter dieser Frage etwas steckt, das Du verschweigst.

Ansonsten würdest Du doch wohl nicht ein Thema, das hier schon tausendmal beantwortet wurde, von neuem aufwärmen.

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