Sind die Sparkassen wirklich von ihren Produkten überzeugt?

5 Antworten

Es kommt wohl eher weniger auf die eigene Überzeugung der Mitarbeiter an. Mein Eindruck ist, die eigenen Produkte müssen nur überzeugend verkauft werden, denn die Berater stehen ständig unter Verkaufsdruck !

Einer der Gründe, warum sie mich damals™ zu Recht nicht genommen haben bei der Spaßkasse.

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@EnnoWarMal

Also alles richtig gelaufen ? ! ;-)

Das schlechte Gewissen würde mir persönlich, nach einer Beratung hinter der ich nicht auch 100%ig stehe, den wohlverdienten Nachtschlaf rauben.

In Bln. schläft es sich vielleicht danach noch ruhiger, als in einem 11.000 "Seelendorf" in dem ich lebe. Eine gewisse Abgebrühtheit gehört aber wohl hier und dort zum Handwerk !

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"Die Sparkassen" gibt es nicht. Es ist jede für sich zu sehen und manche haben Stärken. Ich kenne keine aber manche decken sicher nicht nur ihre Region gut ab sondern sind auch in Unternehmens- oder Immobilienfinanzierung gut. Andere - auch die wird es geben - haben sehr kundenorientierte Berater und die nächste verkauft gar nicht Deka sondern ist auch da kundenorientiert.

Es waren ja auch nicht alle Sparkassen gleich von der Pleite bei den (geschlossenen) Schiffsfonds oder von der Lehman-Pleite betroffen. Billig können sie wegen des Personals und vor allem der Filialen nicht sein. Wenn man einen Menschen und eine Filiale braucht, dürfen einem die Kosten nichts ausmachen.

Die Verkäufer bei der Sparkasse werden deshalb nicht anders sein als die bei einer anderen Bank, einer Versicherung oder auch im Kaufhaus. Denke an Saturn oder hagebaumarkt. Ich denke, die Verkäufer wissen, dass jeder Fachhändler bessere Produkte für das Geld hat. Trotzdem ist der Kunde, der reinschneit, halt ein Saturn- oder hagebaumarktkunde und manche bekommen genau das, was sie brauchen für gar nicht so viel Geld. Die Verkäufer kriegen Geld dafür, dass sie ihren Job machen. Wenn man weiss, dass ein anderer Anbieter besser ist, ändert das erst mal wenig daran, dass der Job zu machen ist.

Ich bin Vorstand eines Fondsexperten und wir haben nicht nur Kundenberater (auch einen Filialleiter) von Sparkassen, sondern von ziemlich vielen Banken als Kunden. Unmoralisch finde ich das aus der Sicht unserer Kunden nicht wirklich. Sie wissen ja auch, dass der Kunde, der in ihre Filiale schneit, diese Alternative nicht kennt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Natürlich nicht. Die sind ja nicht blöd und verstehen schon ihr Handwerk und kennen den Markt. Schließlich haben die ja einen Beruf erlernt. Aber sie sind Banker. Was heist es geht wie immer um Provisionen. Deshalb werden Produkte verkauft, die hohe Provisionen abwerfen. Klar das diese Produkte eher schlecht sind.

Bei den hohen Gebühren für Girokonten ist es halt so, das es viele alte Menschen gibt, die nicht online-Banking machen können wg. fehlendem Internet/PC-Kenntnissen. Die müssen halt an den Schalter gehen für einen Überweisung. Klar das nutzen die aus und verlangen hohe Kontoführungsgebühren und Negativ-Zinsen. Schließlich wird den Kunden die seit Jahrzehnten irgendwelche Sparbücher haben diese Änderungen ja gar nicht mitgeteilt. Meist verstecken die das in den AGB. Wenn diese Sparbücher dann nach Jahrzehnten dort mal vorgelegt werden, ist die Überraschung groß.

So eine quatsch Antwort schon wieder:D...besser den Account hier löschen, dass macht bei dir am meisten Sinn.

Ich bin bestimmt auch kein Fan von Sparkassen Produkten aber um nur mal wieder eine Sache klar zu stellen, woran man schon 100% erkennen kann, dass du hier nur sch...schreibst:

"Schließlich wird den Kunden die seit Jahrzehnten irgendwelche Sparbücher haben diese Änderungen ja gar nicht mitgeteilt"

Alle Banken, ich betone ALLE BANKEN MÜSSEN (GESETZLICH) ihre Kunden darüber aufklären, WENN ES negativ Zinsen auf Sparbücher geben SOLLTE. WAS ES ABER FÜR DEN NORMAL STERBLICHEN GAR NICHT GIBT...regst du mich auf...wenn ich mich richtig erinnere, habe ich schon paar mal solche eig. "Trollbeiträge" von dir hier gelesen...besser nichts schreiben als so was...

Und wie schon gesagt, auf den Rest will ich lieber gar nicht eingehen...

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Deka-Investmentfonds - Sparkasse

Hallo allerseits,

ich habe - so meine Meinung - vor zwei Wochen einen großen Fehler gemacht. Ich habe durch eine Lebensversicherung 11 000 Euro bekommen und diese auf mein Sparbuch bei der Sparkasse gelegt. Als ich dann einmal dort war um Geld abzuheben, hat mir eine Mitarbeiterin empfohlen einen Termin mit meinem Finanzberater zu machen um das Geld anzulegen. Ich muss sagen, dass ich mich nicht wirklich mit diesen Dingen auskenne (das mache ich mir gerade auch so sehr zum Vorwurf) und schon mein Leben lang bei der Sparkasse bin, weshalb ich auch ein relativ großes Vertrauen in diese Bank hatte. Bei dem Termin hat mit der Berater nach Gesprächen empfohlen, das Geld in einem Deka-Mischfonds anzulegen. Er hat mir das natürlich recht schmackhaft gemacht und gesagt, es sei auf jeden Fall besser, als das Geld auf dem Sparbuch zu lassen. Ich habe eingewilligt, weil sich für mich alles gut angehört hat und war erstmal froh, das Geld jetzt angelegt zu haben. Als ich jedoch zufällig mit einem anderen Vermögenberater gesprochen habe, hat dieser mir ins Gewissen geredet und gemeint, es sei total schlecht in Deka-Investmentfonds zu investieren, weil diese keine große Gewinnspanne hätten und die Bank und Deka ja auch gleich am Anfang 5 % von der Anlage kriegen. Zudem seien die Aktien im Moment schon so hoch, dass sie wahrscheinlich alle wieder runter gehen. Er hat mir dann geraten, den Fonds schnellstmöglich aufzulösen und den Berater zu fragen, ob die 5 % auf Kulanz erstattet werden können. Er wisse, dass die Sparkasse sowas ab und zu macht. Deshalb hat er mir empfohlen damit zu argumentieren, dass ich Studentin bin und nicht über viel Geld verfüge. Auch wenn ich das Geld nicht bekäme, sollte ich den Fonds seiner Meinung nach auflösen, weil die Gewinne zu niedrig seien und ich am Ende sehr wahrscheinlich Geld verliere. Ich mache mir riesige Vorwürfe, weil ich Studentin bin und 25 und es eigentlich besser wissen müsste. Ich habe dem Berater einfach vertraut, so idiotisch es auch klingen mag, weil er in meinem Alter war und sich alles gut angehört hat. Im Moment bin ich total ratlos, was ich jetzt machen soll und mit meinen Nerven ziemlich am Ende. Immerhin habe ich 500 Euro verloren, wenn ich den Fonds jetzt auflöse. Ich wollte fragen, was ihr mir empfehlen würdet bzw. was ich in meinem Gespräch nächsten Donnerstag zu meinem Berater sagen soll, da ich keine Ahnung habe, wie ich das angehen soll. Irgendwie fühle ich mich total über den Tisch gezogen, weil es mir vorkommt, als sei mein Unwissen total missbraucht worden. Ich weiß, sowas passiert wahrscheinlich jeden Tag, aber für mich ist das schon eine kleine Katastrophe, auch weil ich mir selbst ziemliche Vorwürfe wegen meines Unwissens mache. Ich danke euch bereits im Voraus für Antworten.

Mit freundlichen Grüßen Neutrogena

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