Da es sich um einen medizinischen Beruf handelt, fällt bei dieser Tätigkeit keine Umsatzsteuer an.

Ich hoffe, das ist gründlich geprüft. Gerade im Bereich des § 4 Nr. 14 UStG gibt es seit etwa 2005 ziemlich viele Entwicklungen und Rechtsprechungen. Ich habe schon manche Mediziner zugrunde gehen gesehen, weil ihnen die Umsatzsteuer am Hals hing wie ein Betonklotz.

Aber sei es drum:

§ 19 (3) Satz 1 Nummer 1 UStG stellt die steuerfreien Umsätze nach Nr. 14 außerhalb der Berechnung. Sie sind also nicht einzubeziehen und du kannst also Kleinunternehmerin bleiben.

Zur Einkunftsart: Wer stellt denn die von dir verkauften kunsthandwerklich hergestellten Produkte her? Womöglich ist der Verkauf ja gar kein Gewerbe.

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Natürlich ist das möglich und wird auch fleißig gemacht. Beispielsweise um die Grunderwerbsteuer legal zu umgehen.

Bestimmt hast du auch schon mal was von einer GmbH & Co. KG gehört. In vielen Fällen ist dies genau solch ein Konstrukt.

Der Unterschied zwischen einer GbR / OHG und einer KG besteht ja nur in der beschränkten Haftung eines oder mehrerer der Beteiligten.

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Materiell-rechtlich wäre beim Kauf das Inventar gesondert zu aktivieren gewesen. Es ist doch völlig wuppe, was im KV steht. Dann wäre die entsprechende Zuordnung (2 Jahre/10 Jahre) auch kein Problem, abgesehen von der unterschiedlichen Abschreibung.

Verfahrensrechtlich wäre hier zu prüfen, ob das Jahr des Kaufs überhaupt noch angreifbar ist.

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Ich verstehe die Frage nicht. Kannst du sie vielleicht noch mal anders formulieren?

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Je nach Ausgestaltung der Verhältnisse sind die türkischen Einkünfte

  • in AT zu versteuern
  • in TR zu versteuern
  • in AT und in TR zu versteuern, wobei AT entweder die türkischen Steuern anrechnet oder das türkische Einkommen dem Progressionsvorbehalt unterwirft.
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Schweden:

Art. 18 (1) DBA:
Erhält eine in einem Vertragsstaat ansässige Person Ruhegehälter und ähnliche Vergütungen oder Renten, so können diese Bezüge nur in diesem Staat besteuert werden.

Außer es gilt eine Ausnahme nach Artikel 19.

aus einem EU Land

Atrikel 18 Muster-DBA: Vorbehaltlich des Artikels 19 Absatz 2 können Ruhegehälter und ähnliche Vergütungen, die einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person für frühere unselbständige Arbeit gezahlt werden, nur in diesem Staat besteuert werden.

Art. 19 Muster-DBA: Öffentlicher Dienst

.........................

(2)

  1. Ungeachtet des Absatzes 1 können Ruhegehälter oder ähnliche Vergütungen, die von einem Vertragsstaat oder einer seiner Gebietskörperschaften oder aus einem von diesem Staat oder der Gebietskörperschaft errichteten Sondervermögen an eine natürliche Person für die diesem Staat oder der Gebietskörperschaft geleisteten Dienste gezahlt werden, nur in diesem Staat besteuert werden.
  2. Diese Ruhegehälter oder ähnlichen Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die natürliche Person in diesem Staat ansässig ist und ein Staatsangehöriger dieses Staates ist.
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Nein.

Bei der Zusammenveranlagung werden die Einkünfte zunächst für jeden Ehegatten einzeln ermittelt; hierzu gehört auch die Verrechnung des Verlustes. Erst dann werden die Ehegatten wie ein (1) Steuerpflichtiger behandelt.

Im Jahr 2016 waren A und B nicht miteinander verheiratet. Eine Nutzung des Verlustes des A duch den B kommt nicht in Betracht, da für 2016 keine Zusammenveranlagung gewählt werden kann.

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Wieso ist das Honorar des Steuerberaters so hoch?

Ich bin AN mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und immer wieder arbeitslos, da ich mich seit Jahren von einem befristeten Job zum nächsten hangeln muss.Deshalb habe ich mir ein zusätzliches Standbein als Freiberuflerin aufgebaut. Umsatz p. a. im unteren 4-stelligen Bereich.

Bisher habe ich meine StErkl (Mantel, Anlage N, KAP; Vorsorge, S sowie EÜR) immer selber gemacht und stets eine Erstattung bekommen. Ab 2017 ist man gezwungen, die Steuererklärung über Elster zu machen. Da ich das nicht kann, habe ich mich entschlossen, meine Steuererklärung für 2017 einem Steuerberater zu übergeben. Wegen der EÜR konnte ich das Ganze leider nicht über die Lohnsteuerhilfe machen lassen. Als Kostenvoranschlag wurden von der Kanzlei ca. 600 Euro genannt, wobei mir nicht gesagt wurde, dass da noch 19% MwSt. hinzukommen. Das kam mir zwar etwas teuer vor für eine 08/15-Arbeitnehmersteuererklärung und eine einfache EÜR, aber da ich es ordentlich gemacht haben wollte, habe ich das akzeptiert.

In Rechnung gestellt hat der Steuerberater letztendlich 1800 Euro - erst 892 Euro Abschlagszahlung und dann nochmal fast 900 Euro als Schlussrechnung. Also das Dreifache des Kostenvoranschlages. Mich hat regelrecht der Schlag getroffen. Damit kassiert er nicht nur die gesamte Erstattung des Finanzamtes, sondern ich muss noch mehrere hundert Euro drauflegen. Da ich gerade wieder arbeitslos bin, ist das für mich existenzbedrohlich.

Wie sich dieses exorbitante Honorar errechnet, ist mir schleierhaft. Wie gesagt, ich habe das jahrelang selber gemacht und da ich ein steuerrechtlicher Laie bin, kann es ja nichts Großartiges oder Kompliziertes sein. Hinzu kommt, dass ich dem Steuerberater meine selbst erstellte EkStErkl von 2016 als Muster zur Verfügung gestellt hatte. Verschiedene Posten, wie Mitgliedsbeiträge, Versicherungen usw., die immer gleich bleiben, brauchte der nur aus 2016 abzuschreiben! Belege habe ich vorsortiert eingereicht.

Meine Nachfrage bei der Kanzlei ergab, dass meine Steuererklärung angeblich so aufwändig gewesen wäre und über 20 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hätte. Das kann ich mir nicht recht vorstellen, da ich das Ganze selber immer in acht bis zehn Stunden erledigt hatte. Außerdem entfällt ab 2017 ja auch das Einreichen der Belege, so dass das zeitintensive Aufkleben und Deklarierenn entfällt. Die Kanzlei hat mich auch im Vorfeld nicht darüber informiert, dass das Honorar nach erster Durchsicht der Unterlagen möglicherweise deutlich höher ausfallen könnte, als zunächst veranschlagt. Ich hatte somit auch keine Möglichkeit, vom Mandat zurück zu treten.

Nachdem ich den teuren Abschlag bereits bezahlt habe, bin ich nicht bereit, jetzt nochmal 900 Euro zu berappen. Ich weiß wirklich nicht, wofür. Wie kann ich mich wehren? Wer kann mir helfen? Bin echt verzweifelt.

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1.800 erscheinen mir bei diesen Angaben auch etws hoch, auch wenn hier verschiedene arbeiten zu machen sind:

  • Jahresbuchhaltung
  • Gewinnermittlung
  • Umsatzsteuererklärung (dürfte für Kleinunternehmer sein, da muss man nichts extra berechnen, ich jedenfalls mache das nicht)
  • Anlage EÜR
  • Einkommensteuererklärung

Wenn wir die einzelnen Gegenstandswerte und angesetzen Zehntel kennen würden, könnte man jedoch genaueres sagen.

Ich weiß, dass es mal erfolgreiche Klagen gab, weil der Steuerberater mehr als den mittleren Satz hergenommen hat.

Im Übrigen ist so etwas tradierte Politik bei Steuerberatern, um anstrengende Mandanten loszuwerden: Über den Preis. Die kommen nächstes Jahr nicht wieder.

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und kann wegen der Steuerschulden auch noch etwas auf mich zukommen

Nein.

Und für meine Steuern haftest du auch nicht. Warum auch?

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Da das Erbe ausgeschlagen wird, fällt ja keine Erbschaftsteuer an. Also ist da auch kein Abzug möglich - es wird ja keine Erbschaftsteuererklärung abgegeben.

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Also in der Überschrift fragst du, ob der Verkauf Auswirkungen auf Recht - wohl allgemeiner Natur - hat.

Im Text fragst du, ob die Geldbewegung von Mazedonien nach Deutschland Steuern erzeugt.

Das sind ja nun zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

Und im letzten Absatz kommt der dritte unterschiedliche Sachverhalt dazu, nämlich die Anmeldungspflichten beim Geldtransfer.

zu 1: Kann sein. Es kommt drauf an, wie das Haus genutzt wurde und wie lange es im Familienbesitz war.

Zu 2: Nein.

Zu 3: Keine Frage.

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aber die selbständigen Einnahmen kann ich ja dann nicht mehr unter der "Hauptsteuernummer" mit meinem Mann angeben

Das Formular EÜR fordert zur Angabe einer Steuernummer auf. Dort wird die Steuernummer, die für dich gilt, eingetragen. Dasselbe bei der Umsatzsteuererklärung und - sofern eine abgegeben wird - Gewerbesteuererklärung.

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§ 2 (1) LStDV: Arbeitslohn sind alle Einnahmen, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis zufließen. Es ist unerheblich, unter welcher Bezeichnung oder in welcher Form die Einnahmen gewährt werden.

Daher ist zu prüfen, ob es "das Dienstverhältnis" ist. Wie Correct schon schrieb:"Einmal als Gärtner und einmal als Kindergärtner geht".

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War beim Finanzamt und mir wurde gesagt das ist so, und wird so bleiben

Nein. Man kann auch einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Kirchensteuer stellen und den mit dem Austritt begründen.

Der Weg zum Finanzamt hingegen war überflüssig.

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Was genau ist denn für Sie "günstig"? Mehr zur Verfügung haben pro Monat und Nachzahlen oder weniger zur Verfügung haben und nicht nachzahlen? Das ist ja nun eine persönliche Vorliebe, die wir hier nicht kennen, nicht wahr?

Die Höhe der Steuer ändert sich ja nicht in Abhängigkeit davon, wieviel vorausgezahlt wird.

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Die einbehaltenen Lohnsteuern von rund 11% sind nicht logisch, da der Eingangssteuersatz 14% beträgt. Womöglich wurde bereits hier zu wenig einbehalten. Es hätten 800 Euro Lohnsteuer sein müssen und die Nachzahlung somit rund 625 Euro.

Wäre die einbehaltene Lohnsteuer richtig, wäre es logisch, da bei Steuerklasse 6 regelmäßig zu wenig Lohnsteuer erhoben wird.

Aus diesem Grund besteht auch eine Steuererklärungspflicht, wenn man mit Steuerklasse 6 abgerechnet wurde.

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