Die Zusammenhänge verstehe ich nicht. Insbesondere gibt mir...

Meine Ehefrau arbeitet auch in Deutschland aber alls Angestellte die für vier Jahre nach Deutschland aus einem EU Staat "versetz"

...Rätsel auf.

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Die Option - also der Verzicht auf die Folgen der Kleinunternehmerregelung - ist möglich bis zur Bestandskraft der Umsatzsteuerfestsetzung.

Also, kein Problem. Problematisch wird es allerdings, wenn die Rechnungen von Januar bis September nachträglich geändert werden sollen - je nach Kundenkreis kann das eine ziemlich böse Bescherung geben.

Oder ist dies auch als Kleinunternehmer möglich?

Nein, der Kleinunternehmer kann keine Vorsteuer ziehen.

Die Absicht hierbei ist, dass wir einige Investitionen getätigt haben und diese gern von der Steuer absetzen würden.

Überlegenswert ist diese Vorgehensweise (jedoch abhängig von den genauen Umständen):

Die Option wird ab 2019 vorgenommen.

Der Wechsel vom KU zum Regelunternehmer stellt eine Nutzungsänderung dar. Das bedeutet, dass der Vorsteuerabzug aus den getätigten Investitionen dann berichtigt wird, der Berichtigungszeitraum beträgt 5 Jahre oder besser gesagt: 60 Monate.

Beispiel:

Ich habe als KU im September 2018 einen Gegenstand des Anlagevermögens gekauft, der hat brutto 11.900 Euro gekauft. Per 2019 optiere ich. Dann sind bis Ende 2018 4 Monate (von 60) vergangen, und ich berichtige die abziehbare Vorsteuer in Höhe von 56/60, hier also 1.774 Euro. Da dieser Betrag unter 6.000 Euro liegt, kommt die Berichtigung in die UStE 2019, so dass der Betrag von 1.774 Euro mit der Festsetzung der USt 2019 ausgezahlt wird.

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Vor der Gründung (notarieller Akt) gibt es keine GmbH, damit kann es auch keine Betriebsausgaben der GmbH geben. Und die GmbH kann keine Gegenstände der Unternehmenssphäre zuordnen, da es die GmbH nicht gibt.

Lösbar ist das Ganze nur so, dass der Gesellschafter selbst zum Unternehmer wird, der die Ausgaben hat, um sie nach Gründung der GmbH an diese umsatzsteuerpflichtig weiterzuberechnen. Das ist der einzige Weg, die Vorsteuer zu retten.

In der Zeit zwischen Gründungsakt und Eintragung im Handelsregister wird die Vor-GmbH wie eine GmbH behandelt, wenn es tatsächlich zu einer Entragung kommt.

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Also ich sehe hier einen bedingten Kaufvertrag über einen Grundstücksteil, wobei die Bedingung die Schenkung bzw. die Erbschaft ist.

Damit komme ich zur Grunderwerbsteuer.

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Im neuen Bescheid von 2017 von dem ich Seite 1 mit Finanzamthinweis über die dauerhafte Einschränkung mit Unbefristetheit zusendete stand, dass der GdB von 40% weiterhin gilt. Der SB verlangte nun auch die folgenden Seiten da auf Seite 1 der Vermerk "1 von 5" stand. Nach Weigerung der Übersendung der ärztlichen Diagnosen

Was ist das für ein Quatsch? Für den GdB unter 50 gibt es Bescheinigungen, die eine Bindungswirkung auch für das Finanzamt haben. Diese - und nichts anderes - muss auf Nachfrage vorgelegt werden.

Offenbar haben wir es nicht nur mit einem Choleriker zu tun, der Dinge tut, die nicht zum Ziel führen können, sondern auch mit einem unbedarften Sachbearbeiter. Trotzdem....

Hiergegen beschwerte ich mich ggü. der Amtsleiterin

...ist das natürlich der nächste Quatsch. Ein Amtsleiter leitet ein Amt, deswegen heißt das so. Er macht Dienstpläne, organisiert den Urlaub usw.

Er befasst sich aber nicht mit der Bearbeitung von Steuerfällen, schon gar nicht mit solch einfachen wie diesem hier.

Aber wenigstens ist ja wohl Einspruch eingelegt worden, zumindest ist der "Widerspruch" als solcher auszulegen. Was auch immer in dem Brief gestanden haben mag.

Wer die Briefe öffnet und bearbeitet, wird die Behörde durch Festlegung ihrer Arbeitsabläufe wohl noch selbst bestimmen dürfen, oder?

Das richtige Vorgehen wäre gewesen:

  • Einspruch einlegen und begründen (Nachweis GdB)
  • Bei Weigerung des Sachbearbeiters nachhaken und gegebenenfalls Untätigkeitsklage androhen.
  • Bei weiterer Weigerung Zustimmung zur Sprungklage beantragen.

All dieses unnütze Gequatsche, wie es auch aus der epischen Breite Ihres eigenen Kommentars hervorgeht, führt lediglich zu einer Verweigerungshaltung.

Und da können Sie mit dem Amtsleiter plaudern soviel Sie wollen - die Sachlage ändert sich nicht.

Zur Umsatzsteuererklärung vgl. § 18 (3) Satz 2 UStG: "Der Unternehmer hat für das Kalenderjahr oder für den kürzeren Besteuerungszeitraum eine Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln,"

Dies ändert sich auch nicht Abhängigkeit davon, ob man früher eine abgegeben hat oder nicht. Es ist auch hier müßig, mehr als die 5 min zu verschwenden, die man für die Anfertigung der Umsatzsteuererklärung benötigt.

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Wie soll das denn "automatisch" gehen? Von irgendwoher muss das Finanzamt doch Kenntnis erlangen von der Änderung der Verhältnisse.

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werde ich dann als gewerblich eingestuft?

Nein.

Oder ist hier die 10 Jahresfrist ausschlaggebend

Nein.

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Was ist denn in dieser Sache rausgekommen?

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Ich hoffe, dass es sich um eine Lieferung handelt, denn eine erneute Prüfung für eine sonstige Leistung führe ich nicht durch. Dann ist es eben Pech, wenn das nicht im Sachverhalt erwähnt wird.

Wir haben hier also ein Reihengeschäft, in dem die erste Lieferung die bewegte und die zweite die ruhende ist.

Beurteilung 1. Lieferung:
Ort = Schweden (wo die Warenbewegung beginnt)

keine innergemeinschaftliche Lieferung, da der Gegenstand Schweden nicht verlassen hat. Aus demselben Grund kein innergemeinschaftlicher Erwerb.

Folge: Umsatzsteuerbar und umsatzsteuerpflichtig in Schweden.

Vorsteuer kann über das Vorsteuervergütungsverfahren zurückerlangt werden.

Beurteilung 2. Lieferung:

Ort = Schweden (wo die Warenbewegung endet)

ebenfalls weder igL noch igE

Folge: Umsatzsteuerbar und umsatzsteuerpflichtig in Schweden.

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Dir wurde zuviel Lohnsteuer abgezogen.

Die wird bei der Einkommensteuererklärung auf die zu zahlende Einkommensteuer angerechnet, § 36 (2) EStG, und die Differenz wird dann erstattet.

Da ist nichts, was man irgendwo vorher bekanntgeben müsste.

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Ablehnen.

Ist wahrscheinlich ein Tippfehler.

Darüberhinaus werden die Genehmigungen für die Einsichtnahme nicht Steuerbüros erteilt, sondern Einzelpersonen.

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Gleichwohl würde ich anstelle der Fragestellerin für eine zu erwartende Honorareinnahme von ca. 1400,-€ keinen Steuerberater aufsuchen.

Dafür allein sicherlich nicht. Ich würde jedoch, wenn mich jemand mit solch einer Frage aufsucht, auch kein Honorar berechnen und ich würde das Mandat ablehnen. Nicht jedoch ohne noch einen Rat erteilt zu haben, siehe hierzu auch die Antwort von wfwbinder.

Zur Steuernummervergabe habe ich mich auch als Kommentator unter wfwbinder geäußert.

Also in unserem Finanzamt gibt es ein extra BürgerserviceBüro. Da sitzen Leute, die sich ausschließlich um Fragen von "normalen Menschen" kümmern, die sich eben nicht im Steuerrecht perfekt auskennen.

Davon habe ich auch schon gehört. Es gibt aber klare Anweisungen, welche Art Fragen beantwortet werden dürfen/können und welche nicht.

Ein JA gibt es immer dann, wenn es beipielsweise um die Formulare geht oder gern auch um die Vergabe der Steuernummer (im Ausgangsfall wurde ja der Sachverhalt an sich besprochen, und das ist nicht zulässig). Oder welches Finanzamt zuständig ist. Oder woher man irgendwelche Bescheinigungen bekommt und welche man haben muss.

Ein NEIN gibt es immer dann, wenn der Fall inhaltlich besprochen werden soll.

Dass sich da nicht alle dran halten, ist klar, aber dann muss man diese Äußerungen auch als private Meinungsäußerung auffassen und nicht als geplante Vorgehensweise bei der Veranlagung. Ein "aber der Herr Müller hat doch gesagt" rettet einen dann nicht.

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Sehr geehrtes Finanzamt,

Wir leben dauernd getrennt seit dem 3. Januar 2016. Im Jahr 2017 haben wir im November nicht dauernd getrennt gelebt, selbiges gilt für den Februar 2018.

Was 2019 wird, wissen wir ebensowenig wie Sie.

Für die Jahre 2016 bis 2018 liegen die Voraussetzungen für eine Ehegattenveranlagung daher vor.

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Indem die gegenseitige Schenkung unterlassen wird.

Da eine GbR besteht, könnte man über eine Realteilung nachdenken.

Alternativ könnte man auch über eine Erbauseinandersetzung nachdenken, aber leider steht nichts im Sachverhalt, was man dafür als Ansatzpunkt nehmen könnte.

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