Von welcher Steuerart ist denn überhaupt die Rede?

Ich unterstelle jetzt mal dies: Das Grundstück gehört einer Gemeinschaft von vier Leuten und ein Leut davon ist deine Mutter und der Rest weit entfernte Verwandte, und du willst das ganze Grundstück kaufen.

Dann gilt für die Grunderwerbsteuer:

Ein Viertel ist steuerfrei, da du in grader Linie mit deiner Mutter verwandt bist.

Die 400.000,00 Euro Freibetrag sind aus der Schenkungsteuer, aber du willst dir ja das Haus nicht schenken lassenö, sondern es kaufen.

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Steuerberatungs-Kosten?

Hallo,

ich hätte eine Frage bezüglich der Steuerberatungskosten.

Wir betreiben seit längerer Zeit ein Gewerbe. Unser Gewinn liegt jährlich bei ca. 30000 Euro. Seit dem Jahr 2018 sind wir auf die Einnahmen-Überschuss-Rechnung umgestiegen, da unsere Gewinne zurückgegangen sind. Nun meine Frage

Wir waren vorher zur Buchführung verpflichtet. Durch den Wechsel zur Einnahmen-Überschluss-Rechnung sollte doch meines Wissen normalerweise die Buchführungs-Pflicht aufgehoben sein. Unser Steuerberater macht die Buchführung aber weiterhin und meinte wir sind verpflichte diese weiter zu führen.

Wir zahlen monatlich ca. 250,- Euro nur für Abgabe der Vorsteueranmeldung. Wir lagen früher unter 200,- Euro und hatten eigentlich doppelt so viel Belege wie jetzt, der Aufwand war früher also wesentlich höher für unseren Steuerberater, trotzdem ist der Preis gestiegen (und das trotz Wechsels auf Einnahmen-Überschuss).

Ist diese Preiskalkulation gerechtfertig?

Für die Einkommenssteuer-Erklärung 2016 (Gewinn ca. 35000 Euro) mußten wir ca. 1700,- Euro bezahlen.

Mir kommen diese Preise langsam sehr überzogen vor, nur als Beispiel, letzes Jahr 2018 hatten wir Rechnungen von ca. 5500,- Euro von unserem Steuerberater (1700,- Einkommenssteuer, 3000,- Euro gesamt für die Vorsteueranmeldung, ca. 800 Euro für Telefon, Herabsetzung der Gewerbesteuer und andere Kleinigkeiten).

Denke ich hier richtig das diese Preise sehr hoch gegriffen sind, oder liege ich komplett falsch und ich würde woanders die gleichen Preise bezahlen?

Danke schonmal im vorraus für eure Antworten.

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Das kommt wohl drauf an, ob ihr Ü-Eier-Verkäufer seid mit 15.000 Vorgängen am Tag oder Immobilienmakler mit vier Vorgängen im Jahr.

Vorschlag:
Sehr euch doch nach einem anderen Steuerberater um. Aber bitte nicht bei mir. Danke.

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Hier ist wohl nicht zu prüfen, ob diese Arbeiten überhaupt begünstigt sind, ich gehe daher davon aus, dass sie es sind.

Hier geht es wohl vielmehr um den Zahlungsfluss.

Leider ist die Angabe

 am 31.12.2018 noch eine Überweisung getätigt, die allerdings erst am 02.01.2019 gebucht wurde

nicht ganz eindeutig. Der Abfluss findet statt, wenn die Verfügungsmacht über das Geld verlorengeht. Dies dürfte mit Auslösung der Überweisung der Fall sein.

Die Abschlagsrechnung ist unproblematisch.

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Über den Lohnsteuerjahresausgleich musst du dir keine Sorgen machen, den macht der Arbeitgeber mit dem Novemberlauf, siehe § 42b EStG.

Was dich vielmehr interessieren sollte, wären die Einkommensteuererklärungen in AT und in DE. Wir haben dort die Wegzugsbesteuerung und hier die Zuzugsbesteuerung, für die deutsche Seite gilt § 2 (7) Satz 3 EStG mit weiteren Normen.

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Das ist kein Gewerbe, also muss auch keines angemeldet werden.

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Das ist ganz klar eine gewerbliche Tätigkeit.

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Ich verstehe die Frage nicht.

Die Wahl des Kreditors ist doch vollkommen wuppe; der wird doch bei Bezahlung ohnehin wieder auf Null gestellt.

Mit dem Vorsteuerabzug hat das nichts zu tun.

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Diese Regelung gibt es.

Die Vorsteuer ist nun zu deinen Gunsten zu korrigieren, also abziehbar. Hier wird nicht doppelt abgezockt.

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Nein, warum sollte denn jemand seinen Kindesunterhalt der Gemeinschaft aufs Auge drücken können? Wie kommt man denn auf so eine Idee?

Wäre dies so, würden Millionen von Eltern ihre Kinder von der Steuer absetzen wollen. Und die Steuerberater könnten sich eine zweite Scheibe Wurst aufs Brot legen, weil sie ausrechnen müssten, wieviel bei Familien, in denen die Kinder bei den Eltern wohnen, der Kindesunterhalt in Euro wert ist

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Wass issn das für ein komischer Vertrag?

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Was ist mit

steuerlich abrechnen

gemeint?

Falls es um den Ansatz der Werbungskosten geht, bitte an die §§ 9 und 11 EStG halten. Es gehören dann die entsprechenden Aufwendungen in das Jahr ihrer Ausgabe, sofern dem nichts entgegensteht, wie beispielsweise Abschreibungen.

Das ist weder das Datum des Kaufvertrages noch ein grundbuchrechtlicher Vollzug.

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Vermutlich sollen die Kinder ins Grundbuch eingetragen werden, und das wohl sicher nicht als Gläubiger.

Im Grundbuch stehen die Eigentümer des Grundstücks. Wenn also A und B ein Grundstück kaufen, sind A und B die Eigentümer und nicht A, B, der Dalai Lama, der Pabst [Papst - E.W.], der Briefträger oder eine unbeschränkt Anzahl von erwachsenen Kindern.

Sollen die Kinder als Eigentümer im Grundbuch stehen, müssen sie also Eigentümer werden.

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Im Rahmen des § 33a (1) EStG - ja.

Dazu haben wir hier schon viel geschrieben.

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Es ist eine GbR, daran ist jetzt erst einmal nichts zurütteln.

Ob die Tätigkeit gewerblich oder freiberuflich (künstlerisch) ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Ich gehe aber mal von einer Freiberuflichkeit aus.

Eine Liebhaberei ist es nicht, da ja nachweislich positive Erträge entstehen. Leider vermutet das Finanzamt nur bei Verlusten gern eine Liebhaberei - bei Gewinnen fragt keiner, ob man die überhaupt haben wollte.

Also sind die Einkünfte und deren Verteilung auf die Beteiligten in einer Feststellungserklärung zu erklären.

Sofern tatsächlich ein Gewinn von 600 Euro für den Einzelnen herauskommt, ist die Steuer auch überschaubar, weil dann § 70 EStDV zur Anwendung kommt.

Allerdings entscheidet hier nicht der Geldfluss über die Höhe des Einkommens, sondern die allgemeinen Bestimmungen des Einkommensteuerrechts. Wenn also beispielsweise ein Instrument angeschafft wird, ist zwar das Geld weg, aber es ist noch keine sofort abziehbare Betriebsausgabe.

Aber auch die Umsatzsteuer fordert hier ihr Recht. Es ist hier leider nicht ersehbar, wie hoch die Umsätze sind, also ob eventuell die Kleinunternehmerregelung anwendbar ist. Und wahrscheinlich wäre deren Anwendung hier ohnehin rausgeschmissenes Geld.

Ich würde an eurer Stelle einen Berater aufsuchen, bevor das Finanzamt auf Grund einer Kontrollmitteilung von selber auf euch zukommt und ihr dann nicht wisst, was zu tun ist.

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Schau mal, hier hat jemand eine identische Frage gestellt, die auch erschöpfend beantwortet worden ist:

https://www.finanzfrage.net/frage/vorweggenommene-werbungskosten-bei-verpachtung

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Erst einmal Glückwunsch, dass ihr in den wenigen Tagen, die dieses Jahr alt ist, schon einen Termin bekommen habt.

Die 11.000 Euro VV mindern selbstverständlich den Gesamtbetrag der Einkünfte, allerdings dürftet ihr da frühestens Anfang 2020 was von haben, denn im vorigen Jahr wart ihr ja nicht verheiratet.

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Habe ein Baugrundstück als Geldanlage erworben und möchte ... mit Gewinn weiter veräußern

Tja, das dürfte dann wohl gewerblich sein. Deinen

Ablauf der steuerlichen Haltefrist (10 Jahre) 

kannste da vergessen.

Die Abrisskosten schätze ich auf ca. 10.000 €

und entfallen auf den Boden. Also keine Abschreibung.

Unter welchen Umständen bzw. Voraussetzungen kann ich die Abrisskosten als vorweggenommene Werbungskosten steuerlich absetzen?

Gar nicht, da m.E gewerblich. Die Abrisskosten erhöhen damit die AK des Bodens und mindern dadurch den Veräußerungsgewinn.

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