"Die Rechnung schickt der Lieferant und informiert den Käufer, dass doch bitte an Klarna mit folgenden Überweisungsdetails .... zu zahlen ist."

Das ist leider nicht immer so und funktioniert leider nicht immer. Wird aber durchgehend behauptet, das man eine Rechnung erhalten hat.

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Klarna ist ein dubioser Bezahldienst aus Schweden. Die senden keine Rechnungen an Schuldner, sondern verkaufen die Forderungen sofort weiter und machen damit offensichtlich ihr Geschäft. Zahlen per Überweisung aber nur den reinen Rechnungsbetrag, wenn man eine E-Mail-Mahnung erhalten hat.

Mit dubiosen Inkasso-Firmen sollte man wie folgt verfahren:

  1. Feststellen wo die Ihre Erlaubnis bekommen haben, bei welchem Gericht.
  2. Danach Fax an das Gericht mit Schilderung der unberechtigten Forderung und Ankündigung sämtlichen Schriftwechsel als Kopie an das Gericht zu senden.
  3. Danach sämtlichen Schriftwechsel als Kopie per Fax an das Gericht.

Die Inkassofirmen erhalten die Erlaubnis vom zuständigen Gericht und eine solche Erlaubnis kann auch entzogen werden.

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Ich würde das ablehnen mit Hinweis auf Datenschutz. Schließlich sollen ja persönliche Dinge besprochen werden. Wenn dies im Vorfeld negativ entschieden wird, würde ich den Termin wahrnehmen. Wenn man dann bei der Firma ins Büro gebeten wird, würde ich der Begleitung den Zutritt nicht erlauben. Ist die Begleitung trotzdem beim Gespräch anwesend, würde ich ein Handy raus holen und das Gespräch aufzeichnen und alle Anwesenden um Erlaubniß fragen wg. Beweissicherung. Wird dies abgelehnt, würde ich den Raum verlassen.

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Ja genau so wird es vielfach gemacht. Vor allem mit Rumänien. Die Leute leben dann pro Forma in irgendwelchen Wohnungen in D mit Landsleuten zusammen.

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"Ich bin April 2017 weggezogen" aber offensichtlich erfolgte keine Ummeldung, sodaß Gläubiger davon aus gingen, Rechnungen erreichen unter der alten Adresse den Schuldner. Die Ex ist in diesem Zusammenhang zu gar nix verpflichtet.

Nein da wird wohl nix gehen.

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"weil die Gemeinde Interesse gezeigt hat, um Flüchtlinge in diese Haus unterzurbingen. Da dies ein schwebendes Verfahren war, bis die Gemeinde entschieden hatte, konnte der Eigentümer nicht weiter vermieten."

das ist natürlich Unsinn. Man kann als Eigentümer jeder Zeit vermieten und auch parallel um einen Verkauf betreiben. Der neue Eigentümer kann dann Eigenbedarf geltend machen. Auch wenn aufgrund von Vorkaufsrecht die Immobilie von der Gemeinde erworben werden sollte, gelten ja die Mietverträge.

Schon eine einzige Anzeige in einer Zeitung hätte Vermietungs-Absicht belegt.

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Man kann vor der angedachten Konstellation nur warnen. Der Bauplatz ist eigentlich Eigentum des Sohnes und somit gehört der Wert zum Eigenkapital das in die Zugewinngemeinschaft eingebracht wird. Gerade bei den Unterschiedlichen Ausgangslagen 55.000€ + Grundstück zu 15.000€. Warum möchtest Du Dein Geld verschenken? Wenn das schief geht bist Du ruiniert und Deine Freundin/Ehefrau hat ausgesorgt. Schon allein, das derjenige, der nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil in die Zuggewinngemeinschaft einbringt, besteht jetzt schon auf einer Schenkung und ist sehr besorgt um sein vergleichsweise geringen Anteil. Das ist doch auffällig. Oder wirken da Berater im Hintergrund?

Eigentlich ist Gütertrennung angesagt, aber das kostet beim Notar sicherlich zwischen 2000 und 5000 je nachdem wieviel der Bauplatz Wert ist.

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Das deutsche Recht privilegiert die Arbeitgeber. Egal ob das Verfahren gewonnen wird oder verloren geht oder ein Vergleich stattfindet, der Arbeitnehmer ist immer der Dumme und kann Anwaltskosten bezahlen bzw. die Selbstbeteiligung, wenn er versichert ist. Aber Du kannst die Kosten bei der EST-Erklärung absetzen.

Juristisch begründet wird es damit, das man ja nicht verpflichtet ist einen Anwalt für eine Klage zu haben. Man kann auch über die IG-Metall klagen oder andere Gewerkschaften, wenn man Mitglied ist.

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Der Abschluß des Insolvenzverfahrens wird vom Gericht mitgeteilt, aber das dauert etwas. Der 18.01.19 ist ja erst 2 Wochen her, aber sieht gut aus.

Es ist halt so, das das alles der IV macht mit den Gläubigern und dem Gericht. Du erfährst nur das Ergebnis und was an Forderungen zurückgewiesen wurde (vielfach Zinsen die verjährt sind oder Forderungen für die es keine Titel gibt) und kannst dann 3, 5 oder 6 Jahre warten, je nachdem. Der IV wird Dich dann nach dem 1. Jahr seine Kosten (119€+Auslagen) berechnen. Wenn Du die zahlst (jedes Jahr)erhälst Du Restschulbefreiung nach 5 Jahren. Die Fristen laufen von der Eröffnung an.

So gesehen kannst Du mit 595€ eine ein Jahr frühere Restschuldbefreiung erreichen.

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Also irgendwie bringst Du hier vieles Durcheinander.

Man kann sich bei Bezug von ALG1 einen Hinzuverdienst genehmigen lassen und bestimmten Bedingungen. Eine Bedingung ist maximal 14,5 Wochenstunden.

Dein ALG1 wird dann gekürzt, wenn über 20% Deines ALG1. Aber die Kosten, die beim 450€ Job anfallen, gehen ja zuvor runter. Wenn Du also mit dem KFZ dorthin fährst, kommen 0,30€/km einfacher Weg zum Abzug. Du hast 2 Vorteile dadurch: 1. mehr Geld zur Verfügung 2. die Arb Agentur kann Dich einbestellen und Du kannst mit Hinweis auf Deinen 450€ Job das kommen zum Termin verweigern. Dann müssen die fragen, wann es Dir denn passt.

Das sind halt die bekannten Möglichkeiten, die sich besonders für nebenbei Selbstständige bieten oder Leute die dann ins Ausland verreisen und es schaffen troztdem ALG1 zu beziehen. Selbst unter spanischer Sonne kann man so zum nächsten Termin nach D anreisen mit PKW.

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Ja klar sehe ich auch so. Bist Du Privat Patient? Natürlich wird man solch eine Fehl-Behandlung nicht zahlen. Auch Deine Versicherung wird das nicht zahlen.

Nun fragt man sich, wie kommt der Zahnarzt an sein Geld? Antwort: Er hat Die Forderung bereits verkauft (Factoring) und hat sein Geld bereits. Die Rechnung kommt dann vom Factoring Unternehmen. Allerdings must Du auch entsprechend etwas unterschrieben haben in die Richtung. Forderungen verkaufen ohne Erlaubniß geht nicht.

So funktionieren die Modelle der Implantologen auch mit Patienten, wo eh klar ist, das die die Rechnungen nicht zahlen können.

Klar wer sich mit dem Thema Factoring befasst, merkt schnell, für welche Unternehmen das interessant ist. Für Unternehmen, die nicht so sehr im Wettbewerb stehen und wo dann auch mal die Rechnungen erhöht werden können. Beispiel KFZ-Werkstätten: Es werden ja Kostenvoranschläge erstellt und davon darf ja mit Begründung um 25% nach oben abgewichen werden. Wenn also der Factor dann die Forderungen mit 25% Abschlag herein nimmt, rechnet sich das.

Bei Zahnärzten ist das viel besser. Die können ja mit einfacher Begründung 2,6fachen Satz berechnen. Begründung: Patient hat Mund nicht weit genug auf gemacht. Und das ist noch wenig. Die können auch mit 8fachem Satz abrechnen.

Meistens sind das ja Banken, die den Betroffenenen Kunden dann sogleich Kredite anbieten. Natürlich hat der Factor dann auch eine Forderungsausfallversicherung die bei Insolvenz (80%) zahlt. Wenn der Factor dann 25% für solch eine Forderungsausfallversicherung zahlt rechnet sich das auch dann noch.

Entscheidend ist ja auch wer Umsatzsteuerpflichtig ist und wer nicht. Der Zahnarzt ist es nicht. Bei Factoring wird die Umsatzsteuer nur auf das Factoring fällig, also auf die 25% bei dem Autowerkstätten-Beispiel.

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Zinspilot und Weltsparen sind Vermittler, die bessere Konditionen und Prämien bieten.

Aber bei Anlagen im EU-Ausland muss man aufpassen, weil vielfach Anlagen beworben werden für Länder wo Gesetzesänderungen bzg. Abschlagsteuer anstehen oder wie im Fall GB ja auch Länder plötzlich austreten können aus der EU.

Ich mache immer als erstes, wenn ich ein scheinbar besseres Angebot gefunden haben, googlen nach der Bonität der Bank. Alles schlechter als A lasse ich außen vor.

Sicher kann man so auch Zinshopping betreiben. Bei den Vermittlern dauert es aber etwas länger (3-4Tage) bis bei Auszahlung das Geld dann wieder auf dem Referenz-Konto ist.

Union Investment kann man nur abraten. Ebenso Aktien, Anleihen, Zertifikate,Währungen, Edelmetalle. Da wird man zum Spieler. Dann kann man auch Lotto spielen. Das sollte man nur machen wenn man Verluste verkraften kann, wenn man das Geld als Spielgeld betrachtet.

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Das Zertifikat hast Du doch gespeichert. Hoffendlich weist du noch wo. Man kann sich beliebig viele Kopien machen und diese auf Speicherstick mitnehmen.

Da das Zertifikat Passwort gesichert ist, kann damit auch niemand was anfangen, falls der PC verkauft wird. Ja man kann es löschen, macht unter Windows aber keinen Sinn, da es jederzeit wiederhergestellt werden kann.

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So was kann gut funktionieren. Hat auch gut funktioniert mit Korrospondenten der Rundfunk und TV-Anstalten und Jornalisten und Buchautoren in der Vergangenheit. Aber die Gesetze werden ja ständig geändert.

Du must halt Deine Ansprüche weiter verkaufen bzw. auf eine Firma übertragen, die dann die Rechnungen stellt. Die haben dann auch eine UST-ID und vergüten Dich.

Beispiel Amazon mit E-Books. Wenn man sich dann noch eine Bank in Nord-Zypern besorgt, fährt man da jedes Jahr einmal hin um Geld zu holen.

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Bin leider auch betroffen. Habe aber Anfang Dez. 18 noch meinen Sofort-Bonus bekommen.

Also als erstes den Abschlag vom 2.1.2019 zurück buchen lassen von Deiner Bank. Ansonsten kannst Du abwarten. Dein Netzbetreiber/Stadtwerke werden Dich anschreiben, wenn Du in die Grundversorgung zurück fällst und wird dann Zahlungen ab diesem Zeitpunkt festlegen. Hängst damit zusammen, wann die BEV Deinen Zähler frei geben, bzw. ob überhaupt. Kann aber sein, das das bereits am 1.2. passiert. Dann kannst Du ja wieder einen anderen Anbieter suchen und dorthin wechseln zum nächsten Monats-Anfang.

Irgendwann, wenn das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet wird (nicht vor April), kann es sein, das Du dann für den Zeitraum ab 1.1. bis zum Beginn der Grundversorgung noch eine Abrechnung bekommst. Aber das ist alles fraglich, wenn die Insolvenz abgelehnt wird mangels Masse. Wurde bei Dir auch aus GB abgebucht? Von dem öminösen Startup wo man nicht mal die Adresse raus kriegt?

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Wichtig ist, das der Schadenersatz Anspruch an den Verursacher gerichtet wird. Also nicht an Vermieter, Kabelnetzbetrieber oder andere, sondern an die Baufirma.

Die hat dafür sicherlich eine Versicherung und muss den Schaden melden. Du brauchst also als erstes den Verantwortlichen der Baufirma und die Firmenadresse, Namen des Geschäftsführers. Dort schickst Du ein Einschreiben hin mit dem konkreten Schaden. Also abstrakter Schaden (möglicher Umsatzausfall) ist nicht möglich. Am besten wäre es dann alles über 4G Netz hoch zu laden und die Kosten dafür geltend machen. Dafür müssen aber Rechnungen vorliegen.

Da es jetzt ja um Kabel Deutschland heute Vodafone geht, würde ich alles über 4G Vodafone hochladen. Dann hast Du evt. einen 2. Schadenersatz-Weg.

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Machen kann man viel. Aber die Chancen, das Du dich ruinierst steigen, solange Du nicht als Eigentümer eingetragen bist. Wenn z. B. jemand sein Vorkaufsrecht wahrnimmt, und erst kurz vor Eintrag davon erfährt. Wenn Du dann eine halbe Million invenstiert hast, ruinieren Dich allein die Prozesskosten.

Schließlich musten in Deutschland schon Eigentümer, die ein Grundstück ersteigert haben und anschließend bebaut haben, dieses zurückgeben ohne Entschädigung.

Die sind jetzt ruiniert und Klagen zwecklos. 2 Instanzen sind Durch. Das Gericht hat einen Fehler gemacht und da geht man in der Regel leer aus, was Schadenersatz betrifft. Bei Notaren ist es ähnlich, die haften auch nur teilweise.

Und natürlich verhindert eine Auflassungsvormerkung nicht die Wahrnehmung eines Vorkaufsrechts. Das kann am letzten Tag vor Eintrag wahrgenommen werden.

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Vermutlich ist er generft und überfordert, wenn jetzt schnell alles geklärt werden soll. Auch hat man ja das Problem, das man es selbst nicht alles so genau weis und man nix falsches verbreiten will. Viele Menschen machen halt Dicht, wenn vor der Beerdigung das Thema Erbe angesprochen wird.

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Ja klar wenn der Käufer erst mal das komplette Grundstück kauft, dann teilen lässt und einen Teil weiterveräußert, wird die Grunderwerbsteuer noch einmal fällig für den Teil-Verkauf.

Bei der alternativen Lösung müssen zwar 2 Notarverträge her, dessen Gebühren sich aber nach dem Kaufpreis der Teile richten. Zudem werden meist noch Teilungskosten bei den Behörden fällig und Vermessungskosten und Kosten für Grenzsteine.

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Nur mit der Vollmacht würde ich das nicht machen. Wäre jetzt eine Betreuung eingerichtet, würde man sich das vom Gericht genehmigen lassen und hätte es so in trockenen Tüchern. Aber vielleicht geht das ja auch in Deinem Fall.

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