Reihenfolge der Einreichung von Verlustvorträgen relevant?

2 Antworten

Mein Großvater hat auf meine mit "man kann" eingeleiteten Sätze immer gesagt: "Man kann sich auch eine Ring durch die Nase ziehen." (Das war bevor man diese Art Piercing täglich auf der Straße sah).

Natürlich kannst Du die Steuererklärung 2017 erstmal machen.

Dann machst Du irgendwann die Einkommensteuererklärung, oder die Erklärung zum verbleibenden Verlustvortrag für 2016 udn bekommt dann nach dem Bescheid mit der Feststellung des Verlustvortrags 2016 einen neuen Bescheid für 2017, in dem der Verlustvortrag von 2016 abgezogen wird.

Wenn Du dem Finanzamt also gerne Arbeit machen willst, ist diese Reihenfolge perfekt.

Wer statt der "man kann" die einfachere Lösung bevorzugt, kann sich eben an die Reihenfolge der Jahre halten.

Wahrscheinlich schafft er das nicht mehr bis zum 31.5.18, und das Wetter ist auch zu gut für sowas.

Aber wenn er sich ein paar Wochen verspätet, gibt es dann sofort Verspätungszuschläge, Zinsen etc.? Sonst könnte er ja evtl. die Reihenfolge einhalten.

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@Andri123

Wer Elster nutzt hat siowieso Zeit bis zum 31. 07. und für so eine Arbeitnehmerveranlagung braucht man inklusive Kaffee kochen udn trinken 2 Stunden. bis zum 31. 05. also Platz für 16 Erklärungen bei einem 8 Stunden Tag.

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Das nützt nix.

Manche Bürger glauben sie seien pfiffig.

Das Finanzamt ist aber pfiffiger und ändert nach dem Einreichen der Steuererklärung 2016 dann den Einkommensteuerbescheid 2017.

Pfiffig, gel ?

Ist sogar gesetzlich legitimiert, steht in § 10d EStG:

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__10d.html

Das nützt nix.

Doch, als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in zuständigen Finanzamt und der deutschen Papierindustrie.

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Ich will mir ja kein Vorteil verschaffen ich wollte nur wissen ob es notig ist meine Erklärung für 2016 noch vor 2017 abzugeben oder ich mir mit dieser auch zeit lassen kann?

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@felixmaximilian

Ja, Du kannst Dir Zeit lassen.

Ich finde es aber auch blöd, einer Behörde unnötige Arbeit zu machen. Aber zulässig ist es. Was Dir ja auch zwei Profis gerade bestätigt haben.

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@Andri123

Wenn ich auf einige Frage in diesem Forum zurückblicke, dann war es häufig so, dass die fertig studierten Fragesteller oftmals erst nach einigen Jahren der Berufstätigkeit davon gehört haben, dass man die "Studienkosten absetzen" kann.

Da dachte hier auch niemand daran, dass bei diesen nachträglichen "Einkommersteuererklärungen" (gemeint waren "Verlustfeststellungerklärungen") den Finanzbeamten (Zusatz?)Arbeit entstand.

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Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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