Wenn Du für 3 Personen unterhaltspflichtig bist, wird bei 1.550,-Euro noch nichts gepfändet.

Vom Weihnachtsgeld ist die Hälfte, höchstens aber 500,- Euro pfändungsfrei. Da das Weihnachtsgeld 800,- netto ausmacht, muss es brutto erheblich über 1.000,- Euro liegen, somit tritt die Höchstgrenze von 500,- Euro ein.

2.350,- Euro - 500,- Euro = 1.850,- Euro.

Wenn ich die Pfändungstabelle bei 1.850,- ablese komme ich bei 3 unterhaltsberechtigten Personen noch immer auf 0,- Euro.

Nach meiner Rechnung bleibt Dir Dein Weihnachtsgeld in voller höhe.

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Ich sehe das nicht ganz so eindeutig wie die anderen Antworter.

Es gibt den § 2069 BGB:

§ 2069

Abkömmlinge des Erblassers

Hat der Erblasser einen seiner Abkömmlinge bedacht und fällt dieser nach der Errichtung des Testaments weg, so ist im Zweifel anzunehmen, dass dessen Abkömmlinge insoweit bedacht sind, als sie bei der gesetzlichen Erbfolge an dessen Stelle treten würden.

Die Oma hatte lt. Sachverhalt zwei Töchter. Davon wurde eine zur Alleinerbin gemacht. Diese ist nun verstorben.

Nach meiner Ansicht tritt § 2069 BGB ein und die gesetzliche Erbfolge tritt ein. Der Sohn ersatz seine Mutter, aber die andere Tochter, bzw. deren Abkömmlinge bekommen die andere Hälfte.

Ausnahme, wenn die Oma im Testament geschreiben hätte "Alleinerbin ist meine Tochter, oder deren Abkömmlinge, wenn sie bei meinem Tod schon verstorben sein sollte.

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Das Erbrecht geht nach Stämmen.

Also gem. § 1924 BGB erbt der der Enkel (der Sohn der verstorbenen Tochter) den Anteil seiner Mutter.

Den hätte er auch geerbt, wenn seine Mutter vor ihrer Mutter verstorben wäre.

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Ihr wohnt in der gleichen Wohnung, also sind diese Kosten zu teilen, das bedarf doch wohl keiner Erläuterung.

Ausserdem, was für eine Beziehung habt ihr da, er macht mit Dir ein Kind, ihr wohnt zusammen und er zahlt nicht den entsprechenden Anteil. Was für eine Type hast Du Dir da denn ausgesucht?

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Name und Adresse reicht unter den genannten Umständen.

Aber das Vorhaben erscheint mir doch sehr überstürzt geplant.

u solltest mal einem Steuerberater Kollegen in einem unverbindlichen Infogespräch Dein Vorhaben schildern, denn es erscheint mir sehr unausgegoren.

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Die Frage ist zu allgemein gestellt.

Es gibt die Freibeträge, z. B. für Kinder pro Elternteil und Kind alle 10 Jahre 400.000,-.

Wenn also Eltern ein größeres Vermögen zu übertragen haben, hilft eine gewisse Planung der Vorgänge.

So könnte ein Betrieb teilweise vererbt werden, in dem man das/die Kind(er) als Gesellschafter aufnimmt udn dann alle 10 Jahre deren Anteile erhöht.

Bei Immobilien kann man Teileigentum übertragen.

as selbstgenutzte EFH bliebt häufig sowieso frei, wenn es danch dem Tod der Eltern selbst genutzt wird.

Man kann Schenken unter Auflage, z. B. durch Einräumung von Wohnrechten, Nießbräuchen (vorsicht, da gibt es Fußangeln) usw.

Einfach gesagt, wer ein Vermögen von über 400.000,- auf Kinder zu übertragen hat, sollte auch ein paar hundert Euro für einen Steuerberater haben.

Gerade bei diesen Themen ist kein Steuerberater meist um einiges teurer, als ein Steuerberater.

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Entschuldige, aber was ist an 800,- Euro misszuverstehen?

Wenn ich von Dir eine Grafik möchte, die einen Fleck von 200 * 300 cm verdecken soll, möchte ich auch nicht die Frage hören, ob nicht 192 * 295 auch reichen könnte.

Im Steuerrecht werden nun mal in einigen Bereichen Grenzen in Euro bemessen und die sind so gemeint wie sie da stehen.

Ich hätte diese Frage nicht gestellt, sondern eine Unterhaltung mit dem Verkäufer geführt und ihn gefragt, ob er mir nicht etwas anderes im Laden was ich brauche für 14 Euro netto mehr verkauft und mir stattdessen einen Rabatt von 14 Euro netto auf die Kamera gibt.

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Also Deine Frau hat zwei Anstellungen.

Da beide über 450,- brutto liegen, sind beide Sozialversicehrungspflichtig.

Sie muss das beiden Arbeitgebern sagen.

Einem sagt sie er soll die ELSTAM-Daten (früher Lohnsteuerkarte) als Hauptanstellung abrufen, der andere bekommt dann die 6 gemeldet.

Bei Eurer Gesamtsituation ist auch relativ egal, wo wieviel an Steuer abgezogen wird, denn wegen DEiner Selbständigkeit wird die endgültige Steuer sowieso erst mit der Einkommensteuererklärung festgestellt.

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Die Mitteilung der KG ist entscheidend, nicht der Zahlungseingang.

Genau genommen auch nicht die Mitteilung der KG, sondern der Bescheid über die einheitliche und gesonderte Feststellung der Einkünfte.

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Ich denke das dies ebenso zu lösen ist, wie eine Zahlung per Kreditkarte.

Die Belastung tritt ja in dem Monat ein, in dem gebucht wird. Das Kreditkartenkonto ist zu sehen wie ein Bankkonto und diese Bezahlsysteme über Smartphone.

https://www.betriebsausgabe.de/magazin/kreditkarte-und-ec-kartenzahlung-am-jahresende-4225/

Die Zahlung ist also dem alten Jahr zuzurechnen, denn den Kölner Verkahrbetrieben wurde hier die Verfügungsmacht über den Fahrpreis im alten Jahr verschafft.

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Ich vermute mal mit Fahrtenbuchkonto ist gemeint, dass Du Deine Kilometer meldest (lt. Fahrtenbuch) und Dir dann der Betrag gutgeschrieben und ausgezahlt wird.

Nun hast Du eine Reise gemacht und die Kosten für den Mietwagen hat Dein Arbeitgeber direkt getragen. Du rechnest die Kosten ab, die Du während der Fahrt hattest, wie eben für Treibstoff.

Warum soll Dir das Geld nicht über den gleichen Weg erstattet werden, wie das Kilometergeld?

Wenn der Steuerberater das so vorschlägt, hat es vermutlich damit zu tun, dass es so arbeitsmäßig am einfachsten ist und Du bekommst Dein Geld. Hauptsache ist doch, dass es erstattet wird, oder ist ein bestimmter Weg notwendig? Eventuell mit Goldschleife drumherum?

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Alternativ zur Antwort von @Andri123, wäre es möglich, tatsächlich alle genannten Kosten abzuziehen, aber dann wäre ein Privatanteil entweder gemäß Fahrtenbuch, oder mit 1 % des Listenneupreises zu erfassen.

Ob das in Deinem Sinn ist, weiß ich nicht.

Denke dran wenn Du die Anlage EKS ausfüllst (ich nehme mal an, Du brauchst zur Überbrückung weiter ALG II), der Gewinnbegriff von Finanzamt und Jobcenter stimmen nicht überein.

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Selbstständig krankenversichert trotz Studium?

Guten Tag,

anfang Oktober habe ich mit 30 Jahren nocheinmal das Studium aufgenommen. Da ich kein Bafög mehr bekomme gehe ich wöchentlich neben dem Studium zwei Nebenjobs nach, die auf Honorarbasis vergütet werden. Zum einen arbeite ich bei einem großen deutschen Nachhilfeunternehmen, außerdem an einer Grundschule und gebe dort Förderunterricht. Ich gehe also an zwei Tagen in der Woche arbeiten und an dreien zur Uni. Da meine Einkünfte auf Honorarbasis sind, verdiene ich in vollen Monaten ca. 950€, in Monaten wie diesem Dezember auch mal nur die Hälfte. Es ist wirklich nicht viel, aber durch geschicktes Wirtschaften gelingt es mir die halben Monate durch die vollen auszugleichen. Nun falle ich mit 30 Jahren aus der studentischen Versicherung raus und mir wurde nun von meiner GKV mitgeteilt, ich müsse die (bereits ermäßigten) Beiträge von 277€ monatlich für 2018 und ab Januar 2019 191€ monatlich bezahlen.

Nun bin ich völlig gelähmt, da es mir unmöglich ist, so hohe Beiträge zu bezahlen!? Da ich auf Honorarbasis vergütet werde, gelte ich als selbstständig. Aber ich bin doch nicht selbständig, sondern verdiene meine drei Krümel in der Woche, damit ich mir das Studium finanzieren kann!?

Ich habe schon sehr viel recherchiert, aber ich komme da einfach nicht weiter. Bei der KV sagen sie natürlich das ist einfach so, ich würde aber gerne wissen, ob es tatsächlich keine Einwände dagegen gibt.

Vielleicht können Sie mir weiter helfen?

Vielen Dank 🙏

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Da ich auf Honorarbasis vergütet werde, gelte ich als selbstständig.

Richtig und Du bist es auch, denn Du hast keinen Arbeitgeber, der Dir Gehalt zahlt, sondern Du bekommst Honorar.

Nun falle ich mit 30 Jahren aus der studentischen Versicherung raus 

Ja, so ist das nun mal.

Warum Fragst Du nicht einen Deiner Auftraggeber, ob er Dich nicht für 451,- Euro monatlich einstellen kann. Dann bist Du in der Gleitzone und somit automatisch sozialversichert.

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Wenn Dein Arbeitgber nicht dagegen hat (Du darfst ihm keine Konkurrenz machen) und es dich zeitlich nicht überlastet, kannst Du das machen.

Einnahmen und Ausgaben festhalten und am Jahresende in die Einkommensteuererklärung über die ANlagen EÜR und "G" aufnehmen. Auch eine Umsatzsteuererklärung abgeben. Das muss auch ein Kleinunternehmer, selbst wenn nur zwei Zahlen eingetragen werden (Vorjahresumsatz und Jahresumsatz).

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Anscheinend hast Du ja Deine Verluste nicht in die Einkommensteuererklärung aufgenommen.

Trage einfach as Datum ein, an dem Du zuerst veröffentlicht hast, wo auch immer.

Sollte man von Dir eine Erklärung nachträglich fordern, kannst Du ja die entstanenen Verluste eintragen.

Fall Deine einkommensteuerlichen Veranlagungen für die Jahre noch nicht bestandskräftig sind, könnte es ja sogar etwas zurück geben.

Verkaufst Du übrigens an die Leser Direkt, oder an einen Verlag, bzw. eine Plattform?

Es könnte ja sein, dass Umsatzsteuer für ich ein Thema ist.

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Du wirst Dir mit ihm die Miete teilen müssen, denn ihm wird die Hälfte der Miete gekürzt, wenn er mit Dir eine WG bildet.

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