Üblicherweise wird sich das FA wohl an das Datum der Gewerbeanmeldung halten. Eigentlich sollten solche Anmeldungen ja mit korrekten Daten erfolgen.

Du kannst evtl. die Gewerbeanmeldung nachträglich rückdatieren, was evtl. ein Bussgeld nach sich zieht, da Du das Gewerbe ja offensichtlich schon vor der Anmeldung ausgeführt hast.

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Die Erbausschlagung anfechten wird ja allenfalls jemand, der noch Forderungen gegen den Nachlass hat und etwas davon erfährt, dass Ihr einen Teil des Nachlasses annehmt. Beispielsweise eine Bank, der ihr die Annahme des Kredites verweigert, aber über das Girokonto verfügt. Oder ein Vermieter, dem man eine ungeräumte Wohnung hinterlässt, aber vorher alle Elektrogeräte ausräumt.

Bei den Grabkosten ist es ja unwahrscheinlich, dass da weitere Forderungen bestehen.

Beim Versandhandel müsstet Ihr mal nachsehen, ob da noch Forderungen bestehen. Falls ja, müsste man nochmal genauer nach der Rechtslage recherchieren.

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Das ist ein Rechner für TvÖD VKA (steht in der dritten Zeile). Da sind es 70,28% .

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/entgelt/jahressonderzahlung-nach-tvoed-und-tv-l_150_427064.html&ved=2ahUKEwj__tLt95rrAhVB_KQKHbbiAYUQFjABegQIChAH&usg=AOvVaw12D-iko_M3l4fFE3PnZ_8Y

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Eigentümer seid Ihr vermutlich beide nicht, sondern Mieter?

Wenn Du das nicht angegeben hast, musst Du zurückzahlen. Vermutlich ist eine Ratenzahlung möglich, die Du aber beantragen musst.

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Nicht der Führerscheinerwerb wird günstiger, sondern die erste eigene KFZ-Versicherung.

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Da ist eniges zu bedenken.

Ihm gehört ein Viertel. Für dieses Viertel ist er als Miteigentümer für alle Kosten mit verantwortlich, angefangen bei Grundssteuer bis fälliger Sanierungen. Ebenso steht ihm ein Viertel der Einnahmen zu.

Er schuldet eine Nutzungsentschädigung für die Differenz zwischen seinem Eigentumsanteil (1/4) und dem tatsächlich benutzten Anteil (1/3). In dieser sollte ein Anteil für sämtliche Nebenkosten des Differenzbetrages enthalten sein. Wie man das genau rechnen soll, weiss ich auch nicht.

Ich hatte mal einen Fall, wo das Sozialamt 11% als Instandshaltungsrücklage berücksichtigt hat. Mehr weiss ich jetzt auch nicht, und die Logik ist ja mathematisch schon etwas herausfordernd.

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Juristische Klauseln vor Zusendung eines Exposes für eine ETW: wie weit kann man sich darauf einlassen?

Makler verlangt Unterschrift von 7-seitigem Formular vor Zusendung eines Exposes. Kann man sich ohne juristische Kenntnisse darauf einlassen?

Guten Tag, wir haben einige Angebote von Eigentumswohnungen angefragt. Zwei Makler schickten uns auch sofort per Email ein Expose. Bei einem anderen konnte man das Expose erst anschauen, nachdem man im Internet einer 7(!) seitigen Vereinbarung mit diversen Paragraphen, Unterpunkten und Klauseln (die mir als juristischem Laien teilweise überhaupt nichts sagen) bestätigt hatte. Weiterhin wurde ich darüber belehrt, dass ich den "Vertrag" innerhalb von 14 Tagen widerrufe könne/müsse. Ein weiterer Makler hat mir jetzt per Email-Anhang 4 Seiten Nachweisbetätigung und Widerrufsformular zugeschickt, welche ich zuerst an 5 verschiedenen Stellen unterschreiben soll, bevor er Informationen zu der Wohnung zusendet. D. h., jetzt müsste ich erst mal die 4 Seiten ausdrucken, dann an div. Stellen unterschreiben, wieder einscannen, dann dem Makler als Email-Anhang zurücksenden. Laut Eu-Richtlinie von 2014 wäre dies notwendig, damit der Makler auch seine Provision bei etwaigem Kaufvertragsabschluß bekäme. Im Gegensatz zu dem anderen Makler (s. o.) akzeptiert er auch keine digitalen oder einfache E-Mail Bestätigungen, da diese Art der Zustimmungen dem Manipulationsrisiko unterläge.

Soll man sich wirklich auf so etwas einlassen und Zustimmungen anklicken, Unterschriften leisten, etc.?

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Da gibt es mehrere Aspekte. Der eine Makler hat evtl. schlechte Erfahrungen gemacht, weil im Nachhinein der Kaufvertrag angeblich ohne sein Zutun entstand und will sich dagegen absichern. Die Frage ist dann, ob er sich am Markt so durchsetzen kann. Wenn die Kaufinteressenten dann ausbleiben, weil sie eben nicht 7 Seiten vorab unterschreiben wollen, klappt das nicht. Die Verkäufer werden abspringen, wenn er deshalb keine Kaufinteressenten vermitteln kann.

Die andere Seite ist Dein Interesse an bestimmten Objekten, an die Du ohne Unterschrift nicht heran kommst. Und gerade, wenn es sich um Makler handelt, die unkorrekt arbeiten, ködern sie natürlich mit unwiderstehlichen Angeboten.

Einen "Vertrag" würde ich jedenfalls nicht unterschreiben und auch nichts, was ich nicht verstehe.

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Das ist so.

Allerdings, wenn die Rente sehr gering und die Nachzahlung sehr hoch ist, hat sie vielleicht eine Chance beim Sozialamt auf Kostenübernahme.

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Dazu gibt es viele links. Hier lese ich, Einkommen über der Pfändungsgrenze, zusätzlich 300,-€ für den Besuch, dann wären wir ja schon bei 1.500,-€.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.bremerhaven.de/de/verwaltung-politik/buergerservice/dienstleistungen/verpflichtungserklaerung-beantragen-zweck-erteilung-eines-besuchs-oder.36040.html&ved=2ahUKEwibvc7Y9pfrAhVOqaQKHe_pCVAQFjAEegQIBBAB&usg=AOvVaw3xCN8MyyTNJN0RpK7Jo2Rx

Hier steht eine Tabelle, wonach schon 1023,-€ reichen würden (Stand 2018)

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.hamburg.de/Dibis/merk/Merkblatt_zur_Aushaendigung_an_kuenftige_Verpflichtungsgeber_Stand_Januar_2018_barrierefrei.pdf&ved=2ahUKEwibvc7Y9pfrAhVOqaQKHe_pCVAQFjABegQIARAB&usg=AOvVaw3PWi5koqT2FNsHLj7XbKiB

Vielleicht googelst Du mal nach Deinem eigenen Bundesland.

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Krankengeld wird bis zu 72 Wochen gezahlt (plus erste 6 Wochen Lohnfortzahlung) und anschliessend kann man wegen Nahtlosigkeit ALG-I beantragen. Bzw. sollte man den Antrag natürlich 3 Monate vor der Aussteuerung stellen.

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Alg2 und bauordnungsamt/wohnwesen?

Servus,

vielleicht kennt sich jemand damit aus... und zwar beginne ich am September eine Ausbildung und wohne alleine in einer stadtbau Wohnung

miete:

510 grundmiete - kalt

111 nk

41 sonstiges

insg 662,60 Miete warm

beim bauordnungsamt bekommt man durch die stadtbau Wohnung eine Förderung für die Miete...

aktuell 249€

so nun da ich vom Jobcenter abhängig bin durch meine Ausbildung

war die 1. Rechnung für den September von ihnen so:

grundmiete: 326

nk 111

sonstige: 41

bedarf: 910

abzug: 249€

raus kam 692€ im Monat.

so nun hab ich meinen Bearbeiter angeschrieben und ihm vermittelt dass das Geld von bauordnungsamt welches ich für die stadtbau Wohnung bekomme für die Miete ist und zwar nur für die Miete weil sie so hoch ist und diese nicht als Einkommen abgezogen werden darf! ...

im Grunde müssten die also so rechnen:

510 grundmiete abzüglich der 249

261€ eigentliche grundmiete abzüglich der 249€

nk 111€

sonstiges 41€

... so nun meinte mein Bearbeiter ich käme auf dem gleichen Betrag wie vorher mit dieser Rechnung... was aber nicht sein kann, da der Lebensunterhalt mit 200€ knapp gerechnet nicht gedeckt ist und die Miete dadurch auch weniger ist, weil ich diese Zusatzforderung bekomme ich auch nur weil es eine stadtbau Wohnung ist und diese finanziert wird... 😑

kennt sich da jemand aus? Mein Bearbeiter ist irgend wie nicht gerade hilfreich und lässt mich eher im Stich und ich muss jetzt bedenken wie ich weiter mache und bin mir seit Tagen den Kopf am zerdeppern wieso das so sein soll.

ps: es ist eine schulische Ausbildung und Bafög ist auch schon beantragt.

mit meiner Rechnung wäre ich bei 411€ Miete warm was bei 432€ was die Miete betragen darf im Schnitt bei alg2 noch im Rahmen und dann müsste mir noch 435€ (Der Betrag zum Leben) zustehen.
dann wäre ich bei einer Gesamtrechnung von 880€ im groben gerechnet...

  • die eigentliche Frage ist, rechnen sie jetzt mit ihrer woher auch immer 326€ oder mit meiner eigentlichen grundmiete: 510 abzüglich der 249€?

Mit freundlichen Grüßen

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Es kommt ja wirklich das gleiche raus, ob man nun oben die 249 von der Grundmiete abzieht oder unten als Einkommen. Der Sachbearbeiter hat aber doppelt Abzüge vorgenommen, indem er oben die Grundmiete um 184,-€ reduziert und noch unten die 249 abzieht. Also wie kommt er auf die minus 184,-€?

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Möglicherweise stecken die Beträge, die dem Ergebnis von 374,-€ zugrunde liegen, in der Berechnung. Zum Beispiel wird oben das zvE um die gezahlten Beiträge von 2.100,-€ gemindert und in einem unteren Berechnungsteil wird die gezahlte Zulage von 165,-€ der Steuerlast zugerechnet.

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Was ist denn der Hintergrund der Frage? Einen Studienabschluss kann ja mit Sicherheit kein Gläubiger behindern.

Mir ist nur bekannt, dass beispielsweise Krankenkassen und Finanzämter einen Entzug des Gewerbes veranlassen können. Aber darum geht es Dir ja nicht.

Ansonsten ist es immer gut, mit den Gläubigern in Kontakt zu bleiben (die Briefe auf zu machen) und tja, konkret kannst Du ja nichts anbieten. Stundung beantragen, Schuldnerberatungsstelle, P-Konto.

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Bei Unterhalts-schulden gilt nicht der übliche Selbstbehalt, sondern es kann bis zum Existenzminimum gepfändet werden. Par. 850 d Abs.1 Satz 2 ZPO.

Das liegt allerdings ungefähr auf Hartz-IV-Niveau. Nun werden Dir aber offenbar auch teilweise Leistungen des jobcenters gepfändet? Das verstehe ich nicht.

Obwohl 928,-€ ja für einen Single hinkommen könnte, wenn man Regelsatz plus angemessener Miete nimmt.

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Wer ist für die Tierarztkosten zuständig?

Hallo,

Ich habe vor drei Jahren zwei Katzen aus dem Tierheim geholt. Eine der Beiden ist dann leider nach einem Jahr entlaufen. Irgendwann bekam ich mit, dass sie sich bei entfernteren Nachbarn ein neues Zuhause gesucht hatte und dort als neues Familienmitglied aufgenommen wurde. Nach einem Gespräch einigten wir uns darauf, dass sie nun dort leben kann. Man sagt ja, Katzen suchen sich ihre "Herrchen" selbst. Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen und vor zwei Monaten teilte mir meine Nachbarin mit, dass die Katze einen Unfall hatte und mit ihr zur Tierklinik fahren wollte. Ich erkundigte mich, wie der Stand der Dinge war. Sie musste 3 Tage in der Klinik verweilen und wurde operiert. Sie teilte mir mit, dass ungefähr 600€ auf "uns" zukommen würden und, ob wir uns das teilen wollten. Trotz, dass die Katze seit 2 Jahren nicht mehr bei mir lebt, war mir das Schicksal dennoch nicht egal. Also willigte ich ein. Für Jeden also 300€. Nach einiger Zeit bat mich meine Nachbarin um ein Gespräch, da die Rechnung der Klinik wesentlich gestiegen war. Jetzt lagen wir schon bei knapp 1000€ pro Person! Ich sagte ihr, dass ich diesen Betrag nicht zahlen kann und ich gerne im Vorfeld über die ganzen Kosten informiert gewesen wäre. Es folgen noch weitere Abschlussuntersuchungen inkl. Röntgen etc. so dass wir mittlerweile bei 1300€ für Jeden sind! Ich bin ehrlich, hätte mir der Tierarzt persönlich gesagt, was für ein Kostenberg auf mich zukommt, hätte ich die Katze vom Leid erlöst. Kann mir Jemand sagen, wie die genaue Rechtslage ist?! Muss ich trotz allem die Kosten tragen, obwohl sie nicht mehr meine Katze ist?

Vielen Dank!

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Selbst wenn es noch Deine Katze wäre, Du hast keine Behandlungen beauftragt. Zahlungspflichtig ist der Auftraggeber.

Es kann ja auch niemand für mein altes Auto, welches auf der Strasse steht, einen Reparaturauftrag erteilen und ich muss dann die Rechnung bezahlen.

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Eine Heirat macht ja aus einem Kriminellen keinen unbescholtenen Staatsbürger und umgekehrt auch nicht. "Geordnete Verhältnisse" sind heutzutage doch hoffentlich auch ohne Heirat nachweisbar? Wir sind ja nicht mehr in den Fünfziger Jahren, wo eine wilde Ehe ein Skandal war. Aber ich muss gestehen, mir kommen ganz schreckliche Bilder von drogensüchtigen Eltern, was Euch vielleicht gar nicht betrifft.

Eine Heirat alleine bringt m.E. keinen Vorteil, wenn der Rest nicht stimmt.

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Ich finde es im Prinzip auch nicht per se unfair, einen Mietanteil für die vergangenen Jahre anzurechnen. Ich hatte auch im Bekanntenkreis einen ähnlichen Fall, wo das aus anwaltlicher Sicht so beurteilt wurde.

Dein Gefühl ist, Du hättest das Haus abbezahlt und nun ist es ihres. Du hast doch aber tatsächlich einen Gegenwert erhalten für Deine Zahlungen. Nämlich den Wohnwert Deines Anteils, den man wohl über Vergleichsmieten feststellen kann.

An dem Punkt würde ich ansetzen. Und ich würde da auch den Zinsanteil mit einrechnen, denn den hast Du ja auch gezahlt. Also ist die Vergleichsmiete richtig angesetzt und Dein Anteil davon. Dafür solltest Du vermutlich lieber einen Anwalt beauftragen.

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Da könnte man höchstens noch nach einem Stipendium gucken.

Ansonsten muss ja jeder selbst entscheiden, was er ausgeben kann. Dass Du Dich noch verschulden darfst, finde ich gut.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.stipendienlotse.de/datenbank.php&ved=2ahUKEwipo-blkpPrAhVJmqQKHZ8SCAEQFjAAegQIAhAB&usg=AOvVaw08p4lplWZpRBBh4bwPGG8x

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Der alte Mietvertrag bleibt ja bestehen, das ist auch für die Kündigungsfristen wichtig.

Der neue Vermieter darf allerdings die Miete unter bestimmten Bedingungen erhöhen (keine Mieterhöhung im vorherigen Jahr, Kappungsgrenze, Begründung durch Vergleichsmiete etc.). Das muss er schriftlich machen und begründen.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.makler-vergleich.de/immobilien-vermieten/alltag-vermieten/mieterhoehung-eigentuemerwechsel.html&ved=2ahUKEwis2rrVx5LrAhXKy6QKHRwTCwkQFjAAegQIBhAB&usg=AOvVaw0YhmTKyTlACB9h11MfOZv3

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.advocard.de/streitlotse/mieten-und-wohnen/mieterhoehung-nach-eigentuemerwechsel-erlaubt-oder-nicht/&ved=2ahUKEwis2rrVx5LrAhXKy6QKHRwTCwkQFjAJegQIChAB&usg=AOvVaw2lXq_mBWTAuJz9JKcMxeHD

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