Lohnsteuer in Altersteilzeit geringer als üblich?

4 Antworten

Es wird normal versteuert, nur halt ohne deine Rente im Blick zu haben.

Es wird also bei ihm so Lohnsteuer abgeführt, wie wenn es deine Rente nicht gäbe und bei dir keine Steuer abgeführt. Erst bei der Einkommensteuererklärung kommt beides zusammen und dann ergibt sich (weil der Ertragsanteil deiner Rente auf das Einkommen draufkommt) eine Nachzahlung.

Wenn ihr das mindern wollt, könnte er statt der 3er eine 4er Lohnsteuerklasse angeben. Dann wird jeden Monat mehr Lohnsteuer einbehalten. Je nach Zahlen (und da ist correct correct) könnte aber auch dann noch eine Nachzahlung entstehen. Es kann (je nach Zahlen) auch sein, dass schon eine 4er Lohnsteuerklasse angegeben wurde und Nachzahlungen nur durch die 5er Lohnsteuerklasse vermieden werden können.

Es liegt uns ja nicht unbedingt etwas daran, schon "frühzeitig" Steuern zu zahlen. Gern erst bei der Einkommensteuererklärung (Bescheid).

Letztendlich ist es daher besser, mein Mann bleibt bei seiner Lohnsteuerklasse 3, und wir zahlen dann erst später die Steuern für meine Rente + seine Bezüge, die dann eben der Progression unterliegen und eine Nachzahlung zur Folge haben. Richtig??

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@faironika
Steuern für meine Rente + seine Bezüge, die dann eben der Progression unterliegen

Nein, umgekehrt. Deine bisher nicht besteuerte Rente führt zur Progression und zur zusätzlichen Steuerbelastung.

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Ich habe kein Fachwissen, hab aber beim googeln nun das hier gefunden

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/altersteilzeit-lohnsteuer_idesk_PI42323_HI726418.html&ved=2ahUKEwj1m9WXwNTeAhXIPOwKHc3-AsEQFjAAegQIBBAB&usg=AOvVaw2AQtHkI9aBk4LcwHZmjdYD

Und nun frage ich mich, ob Ihr beim Ausfüllen der Steuererklärung vielleicht etwas falsch gemacht habt. Ich hab das aber selbst nicht wirklich durchgelesen, überleg einfach mal in die Richtung.

Nein, ich schrieb ja: meine rente musste ich natürlich noch im Nachhinein versteuern, und zwar 72 % davon. Bei meinem Mann wurde wirklich nur ein zweistelliger Betrag an Lohnsteuer (in der Loshnsteuerklasse 3) abgeführt, obwohl er in der Altersteilzeit mehr als 2000 € netto ausgezahlt bekam. Und das verstehe ich nicht.

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Vielen Dank für den Link zu der Steuerbefreiung der Aufstockungsbeträge. das erklärt einiges.

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Wieso wurde sein Altersteilzeitgehalt nicht normal lohnbesteuert? Was veranlasst Dich zu dieser Aussage, ohne auch noch die jeweilige Lohnsteuerklasse und Einkommenshöhen zu nennen?

Die gesetzliche Rente wird ohne Lohnsteuereinbehalt ausgezahlt. Vielleicht könnte man durch eine optimale Lohnsteuerklassenwahl eine hohe Einkommensteuernachzahlung vermeiden.

Der Fragesteller sollte doch mal seinen Altersteilzeitvertrag prüfen - möglicherweise sind dort auch Leistungen vom Jobcenter mit angeführt. Das führt dann für sich selbst schon zu einer Einkommenssteuernachzahlung.

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Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

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Es würde mich interessieren wieviel Frauen noch eine Kriegerwitwen Rente im Jahr 2016 beziehen?

Meine Mutter ist 96 Jahre, verlor meinen Vater 1944 - bezog ihr ganzes Leben lang eine geringe Kriegerwitwen Rente. Gibt es noch viele Frauen in dieser Situation?

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