Was passiert mit meiner Altersteilzeit bei Insolvenz?

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Zum Schutz des Arbeitnehmers gegen Insolvenz wird das jeweilige Rückdeckungskapital in Höhe des Anspruchs an den Mitarbeiter verpfändet. Der Arbeitgeber kann bei längeren Freistellungsphasen unter Berücksichtigung des Pfandsrechts des Mitarbeiters über Mittel verfügen und daraus das Gehalt seines Mitarbeiters weiter zahlen. Spätestens mit Ablauf der für jedes Konto vereinbarten Laufzeit wird der verzinste Gesamtbetrag fällig. Die Auszahlung des Rückdeckungskapitals erfolgt nach objektiven Ereignissen (Insolvenz, Ablauf, Ausscheiden des Arbeitnehmers, Abbau des von Überstunden o.ä.). Das Rückdeckungskapital wird ganz oder teilweise ausgezahlt. Bei einer Auszahlung ohne Vorliegen eines objektiven Ereignisses, wird beim Gesamtrückkauf ein Stornoabschlag vorgenommen.

In der Freizeitphase verwendet der Arbeitgeber die Versicherungsleistungen unter Beachtung des Pfandrechts zur Zahlung des Altersteilzeitentgeltes des Mitarbeiters.

Tritt aufgrund einer Insolvenz ein Störfall ein, übernimmt der Versicherer die Zahlungsabwicklung. Der Versicherer ermittelt dann die Arbeitnehmeransprüche und führt die anfallenden Steuern und Sozialabgaben an die zuständigen Stellen ab.

Neben dem oben dargestellten Anlagemodell sind auch andere Insolvenzsicherungsmodelle wie Bankbürgschaften oder Verpfändung dinglicher Sicherheiten möglich. Diese sind unserer Einschätzung nach meist nur für einen eingeschränkten Kreis von Unternehmen anwendbar. Deshalb gehen wir darauf nicht weiter ein.

http://www.ipv.de/Altersteilzeit.18.0.html

Sehr gute Frage, zuerst fällt das it unter Konkursausfallgeld udn dann wird wohl die Agentur für Arbeit einspringen müssen.

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ich habe eine Frage zur deutschen Lohnsteuer bei nichtselbstständiger Beschäftigung im Ausland und bräuchte etwas Hilfe um den Sachverhalt zu überblicken.

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Momentan bin ich in Deutschland zur Aufrechterhaltung einer Postadresse beim Wohnsitz meiner Eltern ohne freie Verfügung über ein Zimmer gemeldet, was meiner Recherche nach steuerrechtlich nicht von Belang zu sein scheint. Da mein Arbeitsvertrag bald enden wird und mir noch Resturlaub zusteht, werde ich Saudi Arabien Mitte August verlassen und wieder nach Deutschland reisen.

Für mich wäre es nun interessant ob und inwiefern ich mit meinen Bezügen der deutschen Lohnsteuerpflicht unterstehe oder ggf. freigestellt bin, was unter Umständen von folgenden Punkten abhängig sein könnte:

1) Ergibt sich aus der Situation der Meldung bei einem elterlichen Wohnsitz wie oben beschrieben ein steuerrechtlicher Wohnsitz für meine Person?

2) Habe ich einen "gewöhnlichen Aufenthalt" in Saudi Arabien wenn ich das Land aufgrund meines Resturlaubes vor Vollendung der 183-Tage-Regelung verlasse?

--> Falls Nein: Könnte ich diese Regelung erfüllen wenn ich meinen Vertrag bis Ende September verlängere und somit nach 2-Wöchiger Unterbrechung einen Monat nach Saudi Arabien zurückkehre und mich dort aufhalte?

3) Ist es steuerrechtlich relevant, ob ich mein Gehalt direkt über die Firma in Saudi Arabien oder ihre Rechnungsabteilung in den Vereintan Arabischen Emiraten beziehe?

4) Was passiert wenn ich nach Beendigung meines Aufenthaltes und der Erfüllung der 183-Tage-Regelung für den Rest des Steuerjahres wieder in Deutschland verbringe und dort eine nichtselbstständige oder selbstständige Beschäftigung ausübe? Hat dies Einfluss auf Steuerfreiheit der Auslandsbeschäftigung?

Über einen Antwort oder Tips zu dem Gebiet würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank im Vorraus.

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Hallo, ich habe eine Frage: Am 02.07. haben wir durch den Anwalt unserer Vermieterin die fristlose Kündigung wgn. Mietrückständen erhalten. Darin wurde auf ersatzweise die fristgemäße Kündigung ausgesprochen. Nun hat mir die Fachstelle für Wohnungserhalt mitgeteilt, dass die Kündigung durch Ausgleichen der Rückstände unwirksam wird. Uns wurde nicht mitgeteilt, dass die fristgemäße Kündigung bestehen bleibt, das habe ich erst hier gelesen. Mein Mann und ich hatten beide unsere Vollzeitjobs verloren und bei meinem Mann war es auch noch so, dass sein letztes Gehalt vom Arbeitgeber über einen Monat "eingefroren" wurde. Wir haben uns direkt per E-Mail an unsere Vermieterin gewandt und ihr die Lage geschildert. Schriftlich haben wir leider keine Antwort von ihr, aber sie gab uns bei einem persönlichen Besuch zu verstehen, dass sie kulant sei und warten wolle, bis wir unsere Gelder vom Arbeitsamt haben. Diese Gelder haben sich - nicht durch unser Verschulden und das könnten wir auch nachweisen - fast um zwei Monate verzögert; wir hatten in dieser Zeit weder Telefon noch Internet (da wir DIESE Rechnungen eben auch nicht bezahlen konnten) und kaum Geld zum Leben. Vor zwei Wochen haben wir einen Teil der Schulden (immerhin 1300,-) vom ALG 1 meines Mannes beglichen und heute ist dann endlich auch mein ALG 2 gekommen, von dem ich den Rest plus laufender Miete überwiesen habe; somit sind sämtliche Rückstände ausgeglichen. Ich habe auch nochmals eine Mail an die Vermieterin geschrieben, dass wir uns gerne gütlich einigen möchten und nun auch in einer stabilen Finanzlage sind. Muss ich jetzt trotzdem schonmal packen, wegen der fristgerechten Kündigung oder haben wir vor Gericht eine Chance? Mein Sohn ist in therapeutischer Behandlung und Förderschüler; ich habe Angst, dass er einen erneuten Umzug (wohnen erst seit Anfang des Jahres hier) seelisch nicht packt. Bitte helft mir ein bisschen weiter, ich kann kaum noch schlafen...

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