Kann ich nach ruhend Stellung der Pfändung über mein komplettes Guthaben verfügen? (Postbank)?

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5 Antworten

Ergänzend zu Privatier: Ich habe mit der Postbank in Zusammenhang mit Pfändungsversuchen schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hatte damals ( es ist schon einige Zeit her) den Eindruck, dass die Postbank solche Kunden einfach loswerden will. Das hat sie in dem Fall auch geschafft.

Eventuell solltest Du Dir überlegen, die Bank zu wechseln, falls es mit der Freigabe Probleme gibt. Und zwar rechtzeitig vor dem nächsten Geldeingang. 

Und dann ggf. das neue Konto bei der neuen Bank gleich als P-Konto anlegen.

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Kommentar von Impact
22.07.2017, 22:26

"Solche Kunden" kann man nicht sagen. Das wäre über den Kamm  geschert.

Es ist ein Unterschied, ob auf einem sonst unauffälligen Konto einmalig eine Pfändung eingeht, die dann wie auch immer erledigt wird und das Konto dann wieder unauffällig bleibt.

Wenn ich aber ein Konto ohnehin schon im immer wiederkehrenden Minus habe und dann auch noch zwei oder drei Pfändungen eingehen - dann ist zu verstehen, dass so ein Kunde rausgeworfen wird. 

Der allg. Rat die Bank zu wechseln halte ich nicht für gut. Das bringt nur Kosten und Umstände.

Der Hinweis auf das P-Konto ist so gesehen nicht schlecht. Aber - die neue Bank wird sich natürlich sofort fragen, warum er das braucht (ist er ein "fauler Kunde"?). 

Ein P-Konto sollte man nur einrichten, wenn man ohnehin pleite mit allen Folgen (Vermögensverzeichnis etc.) ist. 

Es ist meine Erfahrung, dass sowohl die Postbank als auch andere mit dem Rauswurf sehr gezielt umgehen und lange zuwarten.


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Kommentar von Privatier59
23.07.2017, 00:02

@Birgi: Auch wenn die Postbank schon lange privatisiert ist, bleibt das noch der alte Beamtenverein. Eins von etlichen Konten habe ich da und würde es aufgrund meiner Erfahrung allenfalls als Zweitkonto empfehlen.

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Hoffentlich nicht. Die Bank wäre schön blöd. Mehrarbeit (zu der sie rechtlich nicht verpflichtet ist) und die zudem das System "P-Konto" aushebelt und die Bank in Haftungsschwierigkeiten bringt. So würde nämlich der jeweilige Pfändungsfreibetrag augehebelt und dem Pfändungsschuldner trotz (erster) Pfändung mehr zufließen, als ihm nach dem Gesetz zusteht.

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Die "Ruhendstellung"  ist weder Fisch noch Fleisch, oder mit anderen Worten gesagt: Da die Pfändung vom Gläubiger nicht zurück genommen wird, besteht sie weiterhin, aber der Einzug unterbleibt.

Angesichts dieser Unsicherheit lassen sich Banken darauf an sich nicht ein. Hat die Postbank die Ruhendstellung denn wirklich bestätigt?

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Kommentar von Matz990
22.07.2017, 13:43

  Muss der Gläubiger bei einer Ratenzahlungsvereinbarung die Pfändung  nicht komplett rausnehmen ? 

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Kommentar von Impact
22.07.2017, 13:57

Natürlich mögen die Banken sowas nicht (kostet Personal), aber sie haben keine Wahl. Eine Bestätigung der Aussetzung der Pfändung erfolgt nicht.

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Vermutlich nicht mehr, da die Postbank auch zu den Banken gehört die Ruhendstellungen nicht mehr akzeptieren.

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Dazu müsste man den Inhalt des Schreibens des Gläubigers kennen.

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Kommentar von Matz990
22.07.2017, 13:28

 „Der Gläubiger verpflichtet sich falls der Schuldner die Raten pünktlich zahlt keine Verstreckungen einzuleiten angebrachte Verstreckungen bleiben jedoch bestehen und ruhen solange die Vereinbarung eingehalten werden“

Zitat aus dem Schreiben 

Lg

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