Sowohl Schweiz wie Luxemburg haben Geldwäschevorschriften. Allerdings ist ein Überweisungsbetrag in dieser Höhe unverdächtig und die Schweiz auch nicht im Kreis der Staaten die unter Generalverdacht steht.

Für den Fall, daß da noch mehr dahinter steckt allerdings der Hinweis, daß sowohl Luxemburg und die Schweiz inzwischen am Informationsaustausch in Steuerfragen teilnehmen.

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Wir sind hier weder unter Seeräubern noch bei Al Capone. Für das Erbe kommt es nicht auf die Verteilung an, sondern auf den Vermögensanfall.

Wenn die Töchter die Erben der Oma gewesen sein sollten -was man mangels Nachprüfbarkeit mal unterstellen will-, dann geht das Erbe der verstorbenen Schwester auf deren Erbe über. Wenn der Sohn Alleinerbe ist, auf den.

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Haftung als Betreuerin für Verluste aus Aktien?

Vielleicht hat ja privatier59 Lust, zu antworten :)

Also, ich habe eine Betreuung übernommen, wo 150.000,-€ in deka-fonds angelegt sind. Das ist nicht mündelsicher, wurde aber vom Gericht genehmigt.

Soweit ich das ersehen kann, wäre ich im Falle eines Verlustes trotzdem haftbar zu machen, und meine Versicherung würde das garantiert nicht tragen.

Für den Rechtspfleger ist alles in Ordnung, wenn die bisherige Performance stimmt (über die ich mich erst noch in der Fachabteilung erkundigen muss) - zur Haftung weiss er auch nicht, eine Auflösung sei aber wohl unwirtschaftlich.

Ja sicher, aber er haftet ja auch nicht.

Bisher hab ich aus Gründen meiner eigenen Sicherheit immer sämtliche Aktienfonds aufgelöst und in nahezu zinsfreie, aber mündelsicher Anlagen umgewandelt. Für die paar Kröten an Vergütung nehme ich ja sicher kein Haftungsrisiko auf mich. Ich habe auch keine Ahnung von Aktien, muss ich auch nicht.

Tja, warum Frage ich überhaupt?

1. Evtl. ist das Risiko eines Totalverlustes doch eher gering (über längere Zeiträume), es bleibt trotzdem mein Risiko.

Zweitens werde ich mir von der Klientin sowie dem vorherigen Betreuer, der diese Anlage veranlasst hat, einen Haftungsausschluss unterschreiben lassen und

3. könnte ich noch beim Gericht die (unwirtschaftliche) Umwandlung des Guthabens in ein mündelsicheres Tagesgeldkonto ablehnen lassen, also beantragen.

Sorry, ich bin z.Zt. nicht in spezialisierten Betreuerforen angemeldet.

Für Rückmeldungen wäre ich natürlich trotzdem sehr dankbar. Insbesondere, da ich mich mit Aktien überhaupt nicht auskenne.

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Ich habe jetzt nicht alle Fonds durchgeprüft -weil mein Pflegefall ständig neue lustige Filme sehen will- bin aber schon auf einen Geldmarkt- und einen Immobilienfonds gestoßen. Das sind doch äußerst defensive Fonds und haben mit dem Aktienmarkt nichts zu tun.

Wenn die anderen Fonds auch auf dieser Linie liegen sollten kann man eher von Langeweile als von Risiko sprechen.

Ganz allgemein ist das Risiko bei Aktienfonds welche nicht gerade in exotische Anlagen investiert sind eher durch den Zeitfaktor bestimmt: Wenn man in der Lage ist über die Anlagedauer in Zeiträumen von 5 bis 10 Jahren zu disponieren kann man nach den Erfahrungen der Vergangenheit keinen Verlust machen.

Bei der augenblicklichen Lage am Aktienmarkt geht es Dir wie dem alten Odysseus:

Einerseits steht da das Risiko der "Aktienanlage".

Andererseits wäre angesichts der Kurskapriolen in diesem Jahr die Verwertung wahrscheinlich wirklich unwirtschaftlich.

Was also machen? Vielleicht erst einmal Kassensturz. Wenn genügend liquide Mittel vorhanden sind um ohne Zugriff auf die Fondsanlage auskommen zu können spricht eigentlich mehr dafür in der Anlage zu bleiben.

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Da fehlen wesentliche Sachverhaltsangaben:

Wem gegenüber ist die Bürgschaft abgegeben worden?

Ist die Bürgschaft auf eine bestimmte Forderung, einen bestimmten Höchstbetrag und/oder eine bestimmte Zeit abgegeben worden.

Bürgschaften können natürlich nicht einfach so gekündigt werden. Das würde ja dem Sicherungszweck widersprechen.

Andererseits aber verbürgt sich niemand auf immer und ewig unabhängig vom Stand der Forderung.

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Für München ist das Haus echt billig, für Eisenhüttenstadt echt teuer.

Das also zum Thema "lohnen".

Und noch mehr dazu:

Du glaubst also, die 3500 Euro seien das, womit Du kalkulieren kannst?

Meinen Glückwunsch! Das wäre dann das einzige Haus Deutschlands ohne Heiz- und Nebenkosten.

Gehen die ab, kannst Du etwa 20% abziehen. Für Reparaturen ebenfalls mindestens diesen Betrag.

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Hier gehen ein paar Dinge munter in einander über:

Du müßtest eine Aufteilung des Grundstücks vornehmen. Da mußt Du als ersten Punkt überprüfen lassen, ob die baurechtlich überhaupt zulässig ist. Wenn nicht, hat sich die Sache damit schon erledigt.

Wenn das möglich ist, muß natürlich auch das Grundbuch entsprechend geändert werden. Die Anträge müssen notariell beglaubigt sein.

Die Steuerfachleute hier werden Dir sicher noch etwas dazu schreiben, welche Steuern für die Überführung von Betriebs- in Privatvermögen anfallen.

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So ganz hast Du das mit der Erbengemeinschaft und dem Miteigentum aber noch nicht verstanden:

Als Miteigentümer steht Dir nicht irgendeine Fläche von dem Grundstück zu. Du bist an allem zu Deinem Anteil beteiligt.

Folge ist, daß ein Käufer mit dem Grundstücksanteil nur etwas anfangen könnte, wenn er die Zustimmung der Miteigentümer einholt. Wer will das schon? Wer wollte sich schon den Ärger und die Arbeit und den Ärger an den Hals hängen?

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Überbelegung wird in den Wohnungsaufsichtsgesetzen dahin definiert, daß je erwachsenen Bewohner weniger als 9 bis 10 qm Wohnfläche (je nach Bundesland sind die Regelungen unterschiedlich) zur Verfügung stehen. Dürfte wahrscheinlich hier nicht der Fall sein.

Was soll das mit dem WBS? Wieso ist dafür der Vermieter zuständig? Als was willst Du da überhaupt einziehen? Untermieter? Hauptmieter? Überhauptkeinmieter?

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Die Vermietungseinkünfte sind in der Schweiz zu versteuern nach den dort geltenden Gesetzen.

Eine Versteuerung der Vermietungseinkünfte findet in Deutschland nur in Form des Progressionsvorbehalts statt, d.h., daß für die Ermittlung des anzuwendenden Steuersatzes die in Deutschland erzielten Einkünfte mit den Vermietungseinkünften in der Schweiz zusammen gerechnet werden. Dieser Steuersatz wird dann aber nur auf die in Deutschland erzielten Einkünfte angewendet.

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Bloße Fristsetzung reicht zur Verjährungsunterbrechung nicht.

Es gibt aber etwas anderes was reicht: Am letzten Tag des Jahres eine Klage bei Gericht oder einen Mahnbescheidsantrag einzureichen.

Darauf wird es mit einiger Wahrscheinlichkeit hinaus laufen. Wenn Du nicht innerhalb von 4 Tagen zahlst wird man Dich mit einem Prozeß überziehen. Vielleicht solltest Du die Prüfung besser beschleunigen.

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Du wartest sicher schon lange darauf, daß aus Bern Brief und Zahlung kommt.

Kann noch eine Weile dauern: Es gab beim Schweizer Finanzministerium eine Softwarepanne. Alle Anträge auf Erstattung der Verrechnungssteuer wurden auf Halde gelegt und werden jetzt erst abgearbeitet.

Wann man an der Reihe ist, kann Dir niemand sagen. Und Anfragen nach dem Bearbeitungsstand beantworten die alpenländischen Finanzler ohnehin nicht.

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Was willst Du jetzt?

Ein zweites Sparkassenkonto bei Deiner jetzigen Sparkasse eröffnen?

Oder in den Niederlanden ein Konto bei einer niederländischen Bank zu den Konditionen der Sparkasse eröffnen?

Im ersten Fall kann Dir passieren, daß die Sparkasse Dir mitteilt, sie möchte nur Kunden aufnehmen die im Geschäftsbereich der Sparkasse wohnen.

Im zweiten Fall kann Dir passieren, daß der Sachbearbeiter lachend vom Stuhl fällt.

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Schau ganz einfach darauf, welchen technischen Standard Deine Bank für den TAN-Generator vorschreibt.

Die sogenannten Chip-TAN Generatoren können aus jeder beliebigen Quelle bezogen werden.

In einer anderen Antwort wird Dir ein speziell für ein Konto programmierter TAN-Generator benannt. Ich habe auch so einen, allerdings von einer im Ausland ansässigen Bank. Wußte gar nicht, daß deutsche Banken so etwas auch haben. Der ist wirklich nur bei der Bank zu bekommen. Allerdings ist diese Art von TAN-Generatoren in Deutschland ein Exot.

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Radio Eriwan antwortet: Es kommt drauf an!

Worauf? Darauf, wer denn Gläubiger ist und, wie die Rechtsbeziehungen mit dem aussehen.

Die Beschränkung von 0,54% besteht innerhalb der Gesellschaftergemeinschaft. Dritten gegenüber besteht sie nur, wenn das vereinbart worden ist.

Mit öffentlichen Gläubigern (Stichwort: Grundbesitzabgaben) lassen sich keine Haftungsbeschränkungen auf den Gesellschaftsanteil aushandeln. Jeder Gesellschafter haftet grundsätzlich für alle Verbindlichkeiten in voller Höhe.

Nur mit privaten Gläubigern lassen sich Haftungsbeschränkungen aushandeln. Ob das geschehen ist wissen wir nicht und Du mit Sicherheit auch nicht.

Außerdem wissen wir nicht, wie es um die Bonität der anderen Gesellschafter aussieht. Wenn die alle zahlungsfähig sind braucht der Gläubiger keinen Gesellschafter auf mehr als seinen Anteil in Anspruch zu nehmen. Je mehr Gesellschafter aber ausfallen, desto größer ist der Anteil der verbleibenden.

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Die Auszahlung ist anzurechnen. Zu den Details:

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/witwenrente-und-anrechnung-kapital-lv.html

Eine Alternative wäre ja, die Rentenversicherung ruhend zu stellen.

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Da gibt es keine Möglichkeit und das schon deshalb, weil Dich keinerlei Rechtspflicht zur Wohnungsauflösung getroffen hat. Das war letztendlich ein Geschenk an die Mutter und Geschenke kann man als Privatperson nicht steuermindernd geltend machen.

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Mit dem Argument der Unkenntnis wirst Du nicht durchkommen. Die Rentenversicherung macht in ihren Bescheiden darauf aufmerksam, daß Hinzuverdienst gemeldet werden muss.

Zumindest grob fahrlässig hast Du den Hinzuverdienst nicht gemeldet. Damit wird eine rückwirkende Änderung des Bescheids zulässig deren Grenze die allgemeine Verjährungsfrist von 30 Jahren ist.

Allerdings ist in diesem Fall schon angesichts der Höhe der Rückforderungsforderung dringend der Besuch bei einem Rentenberater zu empfehlen.

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Der Unternehmer heißt so weil er was unternimmt, ansonsten hieße er ja Unterlasser.

Das fängt ja schon mit der Idee selber an. Die Buchhandelsketten haben oftmals ein kleines Kaffee integriert. Trotzdem ächzen die unter der Konkurrenz von Amazon und Co.

Du mußt also was Besonderes bieten. Ich behaupte, die Idee was genau kann Dir kein Gründercoach und keine IHK liefern. Die mußt Du selber haben.

Beratung kann Dir allenfalls bei der Standortwahl und der Orientierung über die Mietpreise helfen.

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