Alleinerbe - aber keine Ahnung ob Guthaben oder Schulden

2 Antworten

Na, es muss ja einen geben, der Die Beerdigung organisiert hat, der die Wohnungsschlüssel hat, oder die Wohnung entrümpelt hat.

Man muss sich da schon selbst kümmern und in den Kontoauszügen des Verstorbenen nachsehen.

Er war zuletzt im Altenheim. Sie war auch schon dort, bekam aber keine Antwort. Es gibt eine Tochter, die aber schon seit vielen Jahren im Ausland lebt und zu der er wohl ein sehr zerrüttetes Verhältnis hatte. In dem Schreiben vom Gericht steht auch, dass dieser Tochter ein Pflichteil zusteht. Ja klar, in die Kontoauszüge könnte man schon schauen... wenn man denn wüsste wo sie sind. Sie weiß es aber nicht, das Einzige was sie hat, ist das Schreiben vom Nachlaßgericht und eine Kopie des Testament.

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@SabineSe

Das Altenheim wude ja durch eine Überweisung von einer Bank bezahlt. Diese Auskunft, welche Bank das war muß das Altersheim ja herausrücken. So kann man zumindest herausfinden, welche Bank seine Hausbank war.

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@Snooopy155

Nein, das Altersheim gibt keinerlei Auskünfte. Dort beruft man sich darauf, dass sie ja nicht mit dem Verstorbenen verheiratet oder verwandt war.

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@SabineSe

@SabineSe

Sie geht mit dem Testament zum Amtsgericht. Sie beantragt und bekommt einen Erbschein.

Mit dem Erbschein bekommt sie jede Auskunft, die sie braucht.

Das Altenheim muss ihr dann auch die Dinge wie die Kontoauszüge aushändigen.

Eventuell haben die ja die Sachen an die Tochter ausgehändigt (was nicht zu beanstanden wäre, denn sie wäre vom Anschein her die Erbin). Dann müßte man ihr das zumindest sagen.

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Sabine

So gut wie niemals aktualisiert der Erblasser kurz vor seinem Tode sein Testament um eine Auflistung seines Aktivvermögens, wie z.B.

Bargeld, Haushaltsgegenstände, Kunstgegenstände, Guthaben auf Bankkonten, Schmuck, Grundstückseigentum, Geschäftsanteile;

und seines Passivvermögens, wie z.B.

Verbindlichkeiten, Schulden.

Es ist nun Sache der testamentarisch als Alleinerbin eingesetzten Freundin nachzuforschen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Pflichtsteilberechtigte auftauchen und Ansprüche (in Geld) geltend machen.

Die Haftung der Erbin bezieht sich auf den Nachlass, aber auch auf ihr Eigenvermögen. Die Gläubiger können also Befriedigung aus b e i d e n Vermögensmassen verlangen und auch die Zwangsvollstreckung herbeiführen.

Das Gesetz sieht aber vor, dass durch Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenzverfahren die Haftung auf den Nachlass beschränkt wird, die Freundin also nicht mit ihrem gesamten persönlichen Vermögen haftet. Hinweise zur Nachlassverwaltung liegen dir bereits vor..

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Hi,

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Mein Bankberater meinte kürzlich, das wir nach 10 Jahren die Finanzierung neu machen können, da man als Privatperson nicht länger an Verträge mit der Bank gebunden ist als 10 Jahre.

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Mein Vater ist 2010 verstorben, Mutter ist laut Testament Alleinerbin. Also habe ich und meine Schwester einen Pflichtteilsanspruch. Da meine Schwester sich in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz zum Zeitpunkt des Erbfalles befand, verzichtete sie schriftlich auf ihren Pflichtteilsanspruch nach vorheriger Erfüllung ihrer Bedingung, dass meine Mutter ein notarielles Testament erstellt, wo meine Schwester und ich als gleichberechtigte Erben benannt sind. Nach 1,5 Jahren begehrt sie nun die Erfüllung ihres Auskunftsrechtes über den Nachlass unseres Vaters. Meine Frage ist nun: Der Verzicht stellt einen Erlassvertrag dar, quasi hat sie meiner Mutter ihren Anspruch am Nachlass in Geld geschenkt. Kann sie deswegen trotzdem auf Auskunft über den Nachlass bestehen?

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Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

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Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

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